USB Steckdose
USB-Steckdosen mit USB-A und USB-C
USB-Steckdosen laden Smartphones, Tablets und andere Geräte direkt an der Wand. Zur Auswahl stehen Modelle mit USB-A, USB-C sowie SCHUKO-Steckdosen mit zusätzlichen USB-Anschlüssen.
USB-Steckdosen für USB-A und USB-C
Eine USB-Steckdose hat einen fest eingebauten Ladeanschluss. Smartphones, Tablets, Kopfhörer und andere USB-Geräte können dadurch direkt an der Wand geladen werden. Ein zusätzliches Steckernetzteil ist nicht nötig.
Zur Auswahl stehen Modelle mit USB-A, USB-C oder einer Kombination aus beiden Anschlüssen. Einige Ausführungen verbinden eine SCHUKO-Steckdose mit einem oder mehreren USB-Anschlüssen.
USB-A, USB-C oder beide Anschlüsse?
USB-A passt zu vielen vorhandenen Ladekabeln. Der Anschluss ist weiterhin bei Smartphones, Tablets, Leuchten und weiteren USB-Geräten zu finden.
USB-C wird bei vielen aktuellen Geräten verwendet. Der Stecker kann in beide Richtungen eingesteckt werden. Je nach Steckdose und Gerät sind außerdem höhere Ladeleistungen möglich.
Eine Kombination aus beiden Anschlüssen eignet sich, wenn ältere und aktuelle Ladekabel genutzt werden. So müssen vorhandene Kabel nicht sofort ausgetauscht werden.
Wo eine Steckdose mit USB sinnvoll ist
USB-Steckdosen werden meist dort eingebaut, wo regelmäßig Smartphones oder andere Geräte geladen werden. Am Schreibtisch, neben dem Bett oder an der Küchenzeile bleibt die normale Steckdose frei, weil kein separates Netzteil eingesteckt werden muss.
- neben dem Bett oder Nachttisch
- am Schreibtisch und im Homeoffice
- in Küche und Wohnbereich
- in Hotelzimmern und Ferienwohnungen
- in Besprechungs- und Aufenthaltsräumen
Ladeleistung richtig vergleichen
Die Ladegeschwindigkeit hängt von der Ausgangsleistung der USB-Steckdose, dem angeschlossenen Gerät und dem verwendeten Kabel ab. Ein USB-C-Anschluss lädt deshalb nicht jedes Gerät automatisch schneller.
Bei Steckdosen mit zwei USB-Anschlüssen ist außerdem wichtig, ob die angegebene Leistung pro Anschluss oder insgesamt gilt. Werden zwei Geräte gleichzeitig geladen, wird die verfügbare Leistung bei vielen Modellen aufgeteilt.
USB-Steckdose nachrüsten
Eine vorhandene Steckdose kann häufig gegen einen Einsatz mit USB-Ladefunktion ausgetauscht werden. USB-Steckdosen benötigen durch die eingebaute Ladeelektronik meist mehr Platz als normale Steckdoseneinsätze.
Vor dem Einbau sollte deshalb geprüft werden, wie tief die vorhandene Unterputzdose ist. Einsatz, Abdeckung und Rahmen müssen außerdem zum verwendeten Schalterprogramm passen. Arbeiten an der 230-Volt-Installation dürfen nur durch eine Elektrofachkraft ausgeführt werden.
USB-Steckdosen für Unterputz
Viele USB-Steckdosen sind für die Unterputzmontage vorgesehen. Nach dem Einbau bleiben nur die Steckdose, die Abdeckung und der Rahmen sichtbar. So kann der USB-Einsatz mit den vorhandenen Schaltern und Steckdosen im Raum kombiniert werden.
Entsprechende Einsätze und Abdeckungen gibt es unter anderem für Busch-Jaeger , Gira , JUNG und Merten .
Worauf es beim Kauf ankommt
Entscheidend ist, ob USB-A, USB-C oder eine Kombination aus beiden Anschlüssen benötigt wird.
Die Leistung sollte zum angeschlossenen Gerät passen. Bei mehreren Anschlüssen ist die gemeinsame Gesamtleistung zu beachten.
Durch die eingebaute Elektronik benötigen USB-Steckdosen häufig eine tiefere Unterputzdose.
Einsatz, Abdeckung und Rahmen müssen aus einer passenden Serie stammen und miteinander kombiniert werden können.
USB-Ladeeinsatz oder SCHUKO-Steckdose mit USB?
Ein reiner USB-Ladeeinsatz stellt nur USB-Anschlüsse bereit. Er eignet sich für feste Ladeplätze, an denen keine zusätzliche 230-Volt-Steckdose benötigt wird.
Eine SCHUKO-Steckdose mit USB verbindet beide Funktionen. Die Steckdose bleibt für normale Geräte nutzbar, während gleichzeitig ein Smartphone oder Tablet über USB geladen werden kann.