Wallbox mit Photovoltaik: Was bedeutet PV-Überschussladen?
Beim PV-Überschussladen wird die Ladeleistung an den Strom
angepasst, der nach dem aktuellen Hausverbrauch noch von der
Photovoltaikanlage übrig ist.
Dafür muss das System wissen, wie viel Strom aktuell erzeugt,
verbraucht und ins Netz eingespeist wird. Je nach Hersteller
übernimmt diese Messung ein Smart Meter, Energiezähler,
Energiemanager oder eine andere kompatible Schnittstelle.
Ein Batteriespeicher ist dafür nicht grundsätzlich notwendig.
Wallbox, Messsystem und Energiemanagement müssen aber
zusammenarbeiten können.
Nicht jede PV-Wallbox passt zu jeder PV-Anlage
Vorher prüfen, welche Wechselrichter, Smart Meter,
Energiemanager oder Kommunikationsschnittstellen unterstützt
werden.
Phasenumschaltung kann wichtig sein
Bei niedrigem PV-Überschuss kann eine unterstützte Umschaltung
zwischen ein- und dreiphasigem Laden helfen, früher mit eigenem
Solarstrom zu laden. Das muss vom Gesamtsystem unterstützt werden.
PV-Laden und schnelles Laden sind nicht dasselbe
Beim reinen Überschussladen richtet sich die Leistung nach dem
verfügbaren Solarstrom. Soll das Auto zu einer bestimmten Zeit
voll sein, kann zusätzlich Netzstrom benötigt werden.
Beim vorhandenen Energiesystem anfangen
Wer bereits Wechselrichter, Speicher und Energiemanagement eines
Herstellers nutzt, sollte zuerst prüfen, welche Wallboxen dafür
vorgesehen oder direkt integrierbar sind.