go-e Charger Gemini 2.0 11 kW
Stationäre Wallbox mit App, RFID, LTE, PV-Anbindung und dynamischem Lastmanagement in Verbindung mit geeigneter Zusatztechnik.
Artikel ansehen11 oder 22 kW, festes Kabel oder Ladebuchse, PV-Überschussladen, Lastmanagement und § 14a EnWG: Vor dem Kauf sollten Fahrzeug, Elektroinstallation und Energiesystem zusammen betrachtet werden.
Eine Wallbox stellt einen kontrollierten AC-Ladepunkt für Elektrofahrzeuge bereit. Sie kommuniziert mit dem Fahrzeug und gibt den für die jeweilige Installation vorgesehenen Ladestrom frei.
Moderne Modelle können Ladezeiten steuern, Nutzer freigeben, Verbrauchswerte erfassen, mit einem Energiemanagement kommunizieren oder die Ladeleistung abhängig von Hausverbrauch und PV-Erzeugung anpassen.
Die tatsächlich nutzbare AC-Ladeleistung wird immer vom schwächsten Glied begrenzt: Fahrzeug, Wallbox, elektrische Installation und verfügbare Anschlussleistung müssen zusammenpassen.
Die folgenden Beispiele zeigen typische Anwendungen: stationäres Laden, mobiles Laden, PV-Einbindung und höhere AC-Leistung. Vor der Bestellung muss geprüft werden, ob Fahrzeug, Installation und Energiesystem zum konkreten Modell passen.
Stationäre Wallbox mit App, RFID, LTE, PV-Anbindung und dynamischem Lastmanagement in Verbindung mit geeigneter Zusatztechnik.
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22-kW-Variante mit App, RFID, LTE, PV-Anbindung und dynamischem Lastmanagement. Fahrzeug und Netzanschluss müssen die Leistung zulassen.
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Transportable 11-kW-Ladelösung mit PV-Überschussladen und automatischer Phasenumschaltung in geeigneten Fronius-Systemen.
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PV-optimierte Ladestation für geeignete SMA-Energiesysteme, unter anderem mit automatischer Phasenumschaltung.
Artikel ansehenDiese Fragen grenzen die Auswahl stärker ein als eine lange Liste von Zusatzfunktionen.
Der Onboard-Charger im Fahrzeug begrenzt die AC-Ladeleistung. Unterstützt das Auto maximal 11 kW, lädt es auch an einer 22-kW-Wallbox nicht mit 22 kW.
Wallbox, Herd, Wärmepumpe und weitere Verbraucher greifen auf denselben Hausanschluss zu. Der Elektrofachbetrieb prüft, ob die Leistung reicht.
Dann muss klar sein, wie Wallbox, Energiezähler, Wechselrichter und Energiemanagement miteinander kommunizieren.
Bei mehreren Nutzern, Firmenwagen oder gemeinsam genutzten Stellplätzen werden RFID, Benutzerverwaltung und Verbrauchserfassung wichtiger.
Mehr Wallbox-Leistung bedeutet nicht automatisch schnelleres Laden. Maßgeblich ist die AC-Ladeleistung, die das Fahrzeug tatsächlich aufnehmen kann.
| Kriterium | 11 kW Wallbox | 22 kW Wallbox |
|---|---|---|
| Typischer Einsatz | Privater Ladeplatz, Laden über mehrere Stunden oder über Nacht. | Höherer Ladebedarf und Fahrzeuge mit 22-kW-AC-Onboard-Charger. |
| Fahrzeug | Für viele aktuelle Elektroautos ausreichend. | Bringt nur Vorteile, wenn das Fahrzeug 22 kW AC unterstützt. |
| Hausanschluss | Geringere zusätzliche Anschlussleistung. | Höhere Anschlussleistung erforderlich. |
| Netzbetreiber | Vor Inbetriebnahme melden. | Vor Inbetriebnahme melden; bei typischen 22-kW-Wallboxen ist zusätzlich die vorherige Zustimmung erforderlich. |
| PV-Laden | Sehr gut möglich, wenn Energieerfassung und Regelung passen. | Die Maximalleistung ist für PV-Überschussladen nicht automatisch ein Vorteil. |
Das kann technisch sinnvoll sein, ist aber nicht automatisch nötig. Wenn das aktuelle und ein später geplantes Fahrzeug nur 11 kW AC aufnehmen können, verkürzt eine 22-kW-Wallbox die Ladezeit nicht. Hausanschluss und Netzbetreiber müssen außerdem mitspielen.
Die Bauart verändert die maximale Ladegeschwindigkeit nicht grundsätzlich. Sie beeinflusst vor allem den täglichen Umgang mit dem Ladepunkt.
| Variante | Vorteil | Zu beachten |
|---|---|---|
| Festes Typ-2-Kabel | Am eigenen Stellplatz besonders bequem. | Kabellänge sollte vor dem Kauf zum Fahrzeug und Parkplatz passen. |
| Typ-2-Buchse | Ladekabel lässt sich separat wählen und austauschen. | Kabel muss separat vorhanden sein und nach dem Laden verstaut werden. |
| Mobile Wallbox | Kann an mehreren geeigneten Ladeorten verwendet werden. | Anschluss, Absicherung und zulässige Leistung müssen an jedem Standort passen. |
Wer regelmäßig an mehreren Orten lädt, findet im Ratgeber zu mobilen Wallboxen eine eigene Entscheidungshilfe.
Beim PV-Überschussladen wird der Solarstrom genutzt, der nach Abzug des aktuellen Hausverbrauchs noch zur Verfügung steht. Dafür muss das System erkennen können, ob gerade Strom aus dem Netz bezogen oder Solarstrom eingespeist wird.
Eine Bezeichnung wie PV-kompatibel reicht deshalb nicht aus. Entscheidend ist, wie Energiezähler, Smart Meter, Energiemanagement, Wechselrichter und Wallbox miteinander kommunizieren.
Für dynamisches Überschussladen reicht es nicht, dass eine PV-Anlage vorhanden ist. Das System muss messen, berechnen und die Ladeleistung laufend anpassen.
Das Energiesystem erfasst die aktuell erzeugte Solarleistung.
Die laufenden Verbraucher werden von der Erzeugung abgezogen.
Die verbleibende Leistung steht für das Fahrzeug zur Verfügung.
Die Wallbox passt den Ladestrom an den verfügbaren Überschuss an.
Elektroautos beginnen typischerweise ab etwa 6 A Ladestrom. Einphasig entspricht das ungefähr 1,4 kW, dreiphasig rund 4,2 kW.
Eine Wallbox mit automatischer 1-/3-Phasenumschaltung kann deshalb auch kleinere Solarüberschüsse nutzen und bei höherer PV-Leistung wieder dreiphasig laden.
Für die Eigenverbrauchsoptimierung ist häufig wichtiger, wie fein eine Wallbox die Ladeleistung regeln kann und ob sie automatisch zwischen ein- und dreiphasigem Laden wechselt. Eine hohe Maximalleistung allein sagt darüber wenig aus.
Lastmanagement wird relevant, wenn die verfügbare Anschlussleistung nicht unbegrenzt für das Laden zur Verfügung steht. Das kann bei Wärmepumpe, Durchlauferhitzer, mehreren Wallboxen oder anderen leistungsstarken Verbrauchern der Fall sein.
Auch bei einer einzelnen Wallbox kann dynamisches Lastmanagement sinnvoll sein, wenn weitere große Verbraucher gleichzeitig Leistung benötigen.
Die verfügbare Ladeleistung kann auf mehrere Fahrzeuge verteilt werden, statt jedem Ladepunkt dauerhaft die volle Leistung zuzuweisen.
Dynamisches Lastmanagement berücksichtigt den aktuellen Verbrauch des Gebäudes. Sinkt der Hausverbrauch, kann mehr Leistung für das Laden freigegeben werden.
PV-Überschussladen optimiert den Anteil selbst erzeugter Solarenergie. Lastmanagement begrenzt oder verteilt die verfügbare Anschlussleistung. Moderne Energiemanagementsysteme können beide Aufgaben kombinieren.
Nicht jede Funktion ist für jeden Ladeplatz nötig. Entscheidend ist, wer die Wallbox nutzt und ob sie in ein Energie- oder Abrechnungssystem eingebunden wird.
| Funktion | Sinnvoll, wenn ... |
|---|---|
| App und Zeitsteuerung | Ladevorgänge gestartet, geplant oder überwacht werden sollen. |
| RFID | mehrere Personen laden oder der Ladepunkt frei zugänglich ist. |
| WLAN, LAN oder Mobilfunk | die Wallbox mit App, Backend oder Energiemanagement kommunizieren soll. |
| OCPP | eine Einbindung in externe Lade- oder Backend-Systeme geplant ist. |
| Energiezähler | geladene Energiemengen dokumentiert werden sollen. |
| MID / Eichrecht | Verbrauchswerte für bestimmte Abrechnungsmodelle benötigt werden. Die konkreten Anforderungen sollten vor dem Kauf geklärt werden. |
| Phasenumschaltung | PV-Überschuss auch bei niedrigerer Solarleistung genutzt werden soll. |
Die Marke sollte nicht allein nach Bekanntheit gewählt werden. Bei PV-Überschussladen, Energiemanagement oder mehreren Ladepunkten zählt, welche Komponenten bereits vorhanden sind und welche Schnittstellen unterstützt werden.
Wattpilot-Modelle sind besonders naheliegend, wenn bereits Fronius-Wechselrichter und zugehöriges Energiemanagement eingesetzt werden.
Fronius Wallboxen ansehengo-e bietet stationäre und mobile Ladegeräte mit App-Funktionen, RFID und Varianten für 11- und 22-kW-Anwendungen.
go-e Wallboxen ansehenIm Sortiment finden sich fest installierte Wallbox-Ausführungen, darunter Varianten für solares Laden.
Heidelberg Wallboxen ansehenSMA-Wallboxen sind besonders relevant, wenn PV-Anlage, Speicher und Energiemanagement bereits aus dem SMA-System kommen.
SMA Wallboxen ansehenEnphase EV-Charger passen vor allem in Projekte, in denen PV, Energiemanagement und Laden gemeinsam geplant werden.
Enphase Wallboxen ansehenSolarEdge-Wallboxen können in geeignete SolarEdge-Systeme eingebunden werden und bieten je nach Modell Funktionen wie RFID oder App-Steuerung.
SolarEdge Wallboxen ansehenAMTRON-Baureihen decken private und gewerbliche Ladeplätze ab. Bei mehreren Nutzern zählen Freigabe, Kommunikation und Lastmanagement.
Mennekes Wallboxen ansehenABL bietet Lösungen vom einzelnen Ladepunkt bis zu Ladeinfrastrukturen mit mehreren Anschlüssen.
ABL Wallboxen ansehenPrivate Ladeeinrichtungen mit mehr als 4,2 kW, die seit dem 1. Januar 2024 in der Niederspannung in Betrieb genommen werden, fallen grundsätzlich unter die Regelungen für steuerbare Verbrauchseinrichtungen nach § 14a EnWG.
Bei einer angespannten Situation im örtlichen Stromnetz darf der Netzbetreiber den netzwirksamen Leistungsbezug zeitweise reduzieren. Bei einer Direktansteuerung bleibt grundsätzlich eine Mindestleistung von 4,2 kW verfügbar.
Im Gegenzug erhalten Betreiber eine Reduzierung der Netzentgelte. Die technische Umsetzung sollte vor der Installation geklärt werden.
Die Steuerbarkeit nach § 14a EnWG und die Melde- beziehungsweise Zustimmungspflichten nach § 19 NAV sind unterschiedliche Anforderungen. Beide Punkte sollten bei der Planung berücksichtigt werden.
Nicht nur die Wallbox selbst, sondern auch Zuleitung, Verteilung, Schutzgeräte und Hausanschluss müssen zum geplanten Ladestrom passen.
Die gleichzeitig mögliche Leistung des Gebäudes wird betrachtet, besonders bei Wärmepumpe, elektrischer Heizung oder weiteren Ladepunkten.
Platz, technischer Zustand und erforderliche Steuer- oder Schutztechnik werden vor der Installation geprüft.
Leiterquerschnitt, Leitungslänge, Verlegeart und vorgesehene Ladeleistung beeinflussen die Dimensionierung der Zuleitung.
Welche Schutzgeräte nötig sind, hängt auch davon ab, welche Schutzfunktionen bereits in der Wallbox integriert sind.
Außenmontage, direkte Witterung, Umgebungstemperatur, Kabelführung und Schutzart müssen zum Stellplatz passen.
WLAN, LAN oder Mobilfunk sollten am tatsächlichen Montageort geprüft werden. Garagen liegen nicht immer im stabilen Funkbereich.
Anschluss, Schutzmaßnahmen und Prüfung der Ladeeinrichtung gehören zur elektrischen Installation und müssen fachgerecht geplant und ausgeführt werden.
Viele Fehlkäufe entstehen nicht durch ein schlechtes Gerät, sondern durch eine falsche Reihenfolge bei der Auswahl.
Kann das Fahrzeug nur 11 kW AC laden, entsteht durch 22 kW kein Geschwindigkeitsvorteil.
Ohne passende Messung und Kommunikation entsteht nicht automatisch dynamisches Überschussladen.
Ladeleistung und Elektroinstallation sollten vor der Gerätebestellung zusammen bewertet werden.
Garage oder Carport können außerhalb einer stabilen Funkabdeckung liegen.
Fahrzeugkompatibilität, Schutztechnik und Energieintegration sind wichtiger als eine lange Funktionsliste.
Wärmepumpe, zweite Wallbox, Batteriespeicher oder weitere elektrische Verbraucher sollten früh berücksichtigt werden.
Maximale AC-Ladeleistung des Fahrzeugs, gewünschte Ladeleistung, vorhandene Anschlussleistung, fester oder mobiler Ladeplatz, Kabelart, PV-Anlage, Smart Meter, Energiemanagement, weitere große Verbraucher, Anzahl der Ladepunkte, gewünschte Nutzerfreigabe und Montageort.
Für viele private Ladeplätze ja. Entscheidend ist, wie viel AC-Leistung das Fahrzeug aufnehmen kann und wie lange es normalerweise am Stellplatz steht. Unterstützt das Auto maximal 11 kW AC, lädt es auch an einer 22-kW-Wallbox nicht schneller.
22 kW lohnen sich vor allem dann, wenn das Fahrzeug diese AC-Leistung unterstützt, kurze Ladezeiten benötigt werden und die elektrische Installation sowie der Netzbetreiber die höhere Leistung zulassen.
Ja. Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge müssen nach § 19 NAV vor der Inbetriebnahme dem Netzbetreiber mitgeteilt werden. Bei einer Summen-Bemessungsleistung über 12 kVA je elektrischer Anlage ist zusätzlich dessen vorherige Zustimmung erforderlich.
Neue private Wallboxen mit mehr als 4,2 kW fallen grundsätzlich unter die Regeln für steuerbare Verbrauchseinrichtungen. Der Netzbetreiber kann den netzwirksamen Leistungsbezug bei Netzengpässen zeitweise reduzieren. Im Gegenzug werden Netzentgelte reduziert.
Nicht automatisch. Die Wallbox benötigt Informationen über Erzeugung, Hausverbrauch und Netzeinspeisung. Je nach System erfolgt das über Smart Meter, Energiemanager oder eine direkte Kommunikation mit geeigneten Komponenten.
Einphasiges Laden kann typischerweise bereits bei etwa 1,4 kW starten, während dreiphasiges Laden ungefähr 4,2 kW benötigt. Durch automatische Phasenumschaltung lassen sich deshalb auch kleinere PV-Überschüsse besser nutzen.
Das hängt vom konkreten Wallbox-Modell und den integrierten Schutzfunktionen ab. Der Elektrofachbetrieb prüft anhand der Herstellerangaben, welche Fehlerstrom- und Leitungsschutzeinrichtungen vorgeschaltet werden müssen.
Dynamisches Lastmanagement ist besonders relevant bei mehreren Ladepunkten, begrenzter Anschlussleistung oder weiteren großen Verbrauchern wie Wärmepumpen. Die Ladeleistung wird dabei an die aktuell verfügbare Leistung des Gebäudes angepasst.
Das hängt vom Ladeplatz ab. Ein festes Kabel ist im täglichen Gebrauch besonders bequem. Eine Typ-2-Buchse bietet mehr Flexibilität bei Kabellänge und Kabelwechsel. Die Ladeleistung wird dadurch grundsätzlich nicht bestimmt.