Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zum Menü springen
schnelle Lieferung
150.000 Artikel verfügbar

SYNTEC® Kunststoff – kurzes metrisches Anschlussgewinde

Artikel 1 - 17 von 17
Artikel 1 - 17 von 17
KAISER · SYNTEC® Kunststoff · kurzes metrisches Gewinde

KAISER SYNTEC® Kunststoff-Kabelverschraubungen mit kurzem Gewinde

KAISER SYNTEC® Kunststoff-Kabelverschraubungen mit kurzem metrischem Anschlussgewinde verbinden M12 × 1,5 bis M32 × 1,5 mit unterschiedlichen Kabelklemmbereichen. Die Lamellentechnik übernimmt Abdichtung, Zugentlastung und Verdrehsicherheit rund um die Leitung; die Ausführungen erreichen Schutzart IP68. Varianten in Schwarz und Grau sowie Ausführungen mit zusätzlichem Knickschutz ermöglichen die Abstimmung auf Gehäuse, Leitungsdurchmesser und mechanische Beanspruchung.

Wann ist ein kurzes Anschlussgewinde die richtige Wahl?

Kurzes Anschlussgewinde an einer dünnen Gehäusewand Eine Kabelverschraubung wird durch eine dünne Gehäusewand geführt. Das kurze Anschlussgewinde ragt auf der Innenseite nur so weit heraus, wie es für die Befestigung erforderlich ist. Gewindelänge auf die Gehäusewand abstimmen kurzes Gewinde Verschraubung Gehäusewand Befestigung Wandstärke und verbleibendes Gewinde gemeinsam prüfen

Kurz bedeutet nicht bei jeder Gewindegröße denselben Millimeterwert

Die Bezeichnung „kurzes Gewinde“ beschreibt die Bauform innerhalb der SYNTEC®-Familie. Die tatsächliche Anschlussgewindelänge hängt von der Gewindegröße ab. Bei M12 × 1,5 sind beispielsweise 6 mm, bei M20 × 1,5 9 mm und bei M32 × 1,5 10 mm ausgewiesen.

Genügend Gewinde für die Befestigung einplanen

Nach dem Durchführen durch die Gehäusewand muss noch ausreichend Anschlussgewinde für die vorgesehene Befestigung verbleiben. Ist die Wand stärker oder werden zusätzliche Bauteile auf dem Gewinde benötigt, kann stattdessen eine Ausführung mit längerem Anschlussgewinde erforderlich sein.

Praxis-Hinweis: „Kurzes Gewinde“ nicht pauschal mit einer bestimmten Gehäusewandstärke gleichsetzen. Wandstärke, Dichtaufbau und benötigter Gewinderest für die Befestigung müssen zusammen betrachtet werden.

Wie arbeitet die SYNTEC® Lamellentechnik am Kabel?

Lamellen und Dichtring umschließen eine Leitung beim Anziehen der Druckmutter Ein Kabel verläuft durch einen Dichtring. Mehrere Lamellen liegen außen um den Dichtbereich und werden beim Anziehen der Druckmutter gleichmäßig nach innen geführt. Druckmutter spannt Lamellen und Dichtring Lamellen Dichtring Kabel Klemmen und Abdichten erfolgen rund um den Mantel

Der Kabelmantel wird über mehrere Lamellen gleichmäßig gehalten

Beim Festziehen der Druckmutter werden die Lamellen radial nach innen geführt. Dadurch wird die Leitung mechanisch gehalten und gegen Verdrehen beziehungsweise Herausziehen gesichert. Der großflächige Sechskant der Druckmutter erleichtert das Ansetzen von Hand und das anschließende Festziehen mit Werkzeug.

Der Dichtring muss zum tatsächlichen Kabeldurchmesser passen

Die Abdichtung funktioniert innerhalb des dafür vorgesehenen Klemmbereichs. Deshalb kann dieselbe metrische Gewindegröße mit unterschiedlichen Kabelbereichen angeboten werden – beispielsweise M20 × 1,5 sowohl für kleinere als auch für größere Leitungsdurchmesser.

Praxis-Hinweis: Das Anschlussgewinde bestimmt die Gehäuseöffnung, der Klemmbereich dagegen den zulässigen Kabeldurchmesser. Beide Maße unabhängig voneinander prüfen.

Welche Gewinde- und Klemmbereiche stehen zur Verfügung?

Metrisches Gewinde Kabelbereich Standard Kabelbereich UL Schlüsselweite
M12 × 1,5 2,5–6,5 mm 5,0–6,5 mm 15 mm
M16 × 1,5 2,0–6,0 mm oder 5,0–10,0 mm 3,9–6,0 mm bzw. 5,7–10,0 mm 19 mm
M20 × 1,5 3,5–8,0 mm oder 7,0–13,0 mm 5,7–8,0 mm bzw. 8,0–13,0 mm 24 mm
M25 × 1,5 5,0–11,0 mm oder 10,0–17,0 mm 7,5–11,0 mm bzw. 12,8–17,0 mm 29 mm
M32 × 1,5 17,0–25,0 mm 19,5–23,0 mm 42 mm
Bei mehreren Gewindegrößen stehen unterschiedliche Dichtring- beziehungsweise Klemmbereiche zur Verfügung. Das Gewinde allein reicht deshalb nicht zur eindeutigen Auswahl.

Technische Highlights der SYNTEC® Kunststoff-Verschraubungen

Merkmal Angabe Bedeutung für die Auswahl
Werkstoff Polyamid Kunststoffausführung für elektrische Kabel- und Leitungseinführungen
Gewindeart metrisch, Steigung 1,5 mm Passende metrische Gehäuseöffnung beziehungsweise Gegenmutter erforderlich
Gewindelänge kurz Für entsprechend geeignete Gehäusewand- und Befestigungsaufbauten
Klemmtechnik Lamellentechnik Mechanischer Halt und Verdrehsicherheit rund um den Kabelmantel
Schutzart IP68 Gilt bei fachgerechter Montage innerhalb der vorgesehenen Kabel- und Anschlussmaße
Dichtung Dichtring, je nach Ausführung CR Kabeldurchmesser muss innerhalb des vorgesehenen Klemmbereichs liegen
Zugentlastung Typ A Leitung wird mechanisch in der Verschraubung gehalten
Einsatztemperatur −30 °C bis +100 °C Temperaturbereich der Standardausführungen berücksichtigen
Halogenfrei Ja Werkstoffmerkmal der Kunststoffausführungen
Schwarze Ausführung RAL 9005, UV-beständig Für Anwendungen mit entsprechender Witterungs- beziehungsweise UV-Anforderung relevant
Weitere Farben u. a. Hellgrau RAL 7035 Optische Abstimmung auf Gehäuse und Installation

Wann ist eine SYNTEC® Ausführung mit Knickschutz sinnvoll?

Vergleich zwischen normaler Kabelverschraubung und Ausführung mit Knickschutz Links tritt ein Kabel direkt aus der Druckmutter aus. Rechts führt eine verlängerte flexible Knickschutztülle das Kabel über eine größere Biegelänge. Kabelaustritt an die mechanische Belastung anpassen Standard direkter Kabelaustritt mit Knickschutz Biegung über längeren Bereich

Knickschutz entlastet den Bereich unmittelbar hinter der Verschraubung

Bei bewegten Leitungen oder Installationen mit wiederkehrender Biegebeanspruchung konzentriert sich die Belastung häufig direkt am Austritt aus der Druckmutter. Eine verlängerte Knickschutz-Ausführung führt das Kabel über einen größeren Bereich und reduziert einen abrupten Knick am Gehäuseaustritt.

Nicht automatisch für jede feste Leitung erforderlich

Bei fest verlegten Leitungen ohne relevante Bewegung kann die normale SYNTEC®-Ausführung ausreichen. Knickschutz ist daher vor allem eine zusätzliche mechanische Funktion und kein Ersatz für die korrekte Wahl von Gewinde, Klemmbereich oder Dichtung.

Welche Auswahlfehler treten bei Kabelverschraubungen häufig auf?

Klemmbereich mit Gewinde verwechseln

M20 × 1,5 beschreibt den Anschluss an das Gehäuse, nicht den Kabeldurchmesser. Innerhalb derselben Gewindegröße können mehrere unterschiedliche Klemmbereiche angeboten werden.

Kurzes Gewinde trotz zu starker Wand

Bleibt nach Gehäusewand und weiteren Bauteilen zu wenig Gewinde für die Befestigung übrig, passt die kurze Ausführung konstruktiv nicht. Die Gewindelänge muss deshalb vor der Montage gegen den realen Aufbau geprüft werden.

IP68 unabhängig vom Kabel betrachten

Die ausgewiesene Schutzart setzt den vorgesehenen Montageaufbau voraus. Ein Kabel außerhalb des zulässigen Klemmbereichs kann weder korrekt gehalten noch entsprechend der vorgesehenen Konstruktion abgedichtet werden.

Welche Komponenten führen bei der Kabeldurchführung weiter?

Sicherheitshinweis: Gewinde, Klemmbereich, Gehäusewand, Dichtung und Befestigung müssen zur jeweiligen Installation passen. Die ausgewiesene Schutzart setzt eine fachgerechte Montage mit geeignetem Kabeldurchmesser voraus. Weitere Hinweise enthält die Sicherheitsinformation zur Elektroinstallation.

Häufige Fragen zu SYNTEC® Kunststoff-Kabelverschraubungen

Was bedeutet „kurzes metrisches Anschlussgewinde“?

Die Verschraubungen besitzen ein metrisches Anschlussgewinde mit 1,5-mm-Steigung in der kurzen Bauform. Die tatsächliche Gewindelänge variiert mit der Nenngröße und muss zur vorhandenen Gehäusewand und Befestigung passen.

Welche metrischen Gewinde sind verfügbar?

Die hier zusammengefassten Standardausführungen decken M12 × 1,5, M16 × 1,5, M20 × 1,5, M25 × 1,5 und M32 × 1,5 ab.

Warum gibt es bei gleichem Gewinde unterschiedliche Klemmbereiche?

Das Gewinde definiert die Schnittstelle zum Gehäuse. Der Klemmbereich beschreibt dagegen den zulässigen Kabeldurchmesser des Dichtrings und der Klemmtechnik. Deshalb können beispielsweise innerhalb von M20 × 1,5 verschiedene Kabelbereiche vorgesehen sein.

Welche Schutzart besitzen die SYNTEC® Kunststoff-Verschraubungen?

Für die hier zusammengefassten SYNTEC®-Ausführungen mit Lamellentechnik ist IP68 ausgewiesen. Voraussetzung ist der vorgesehene Montageaufbau mit einem Kabel innerhalb des jeweiligen Klemmbereichs.

Was bewirkt die Lamellentechnik?

Beim Anziehen der Druckmutter werden mehrere Lamellen gleichmäßig um den Kabelmantel gespannt. Dadurch entstehen mechanischer Halt, Zugentlastung und Verdrehsicherheit; der Dichtring übernimmt gleichzeitig die Abdichtung im vorgesehenen Klemmbereich.

Wann ist eine Ausführung mit Knickschutz sinnvoll?

Bei Leitungen, die nahe am Gehäuseaustritt wiederholt gebogen oder bewegt werden. Der Knickschutz führt das Kabel über einen längeren Bereich und reduziert eine starke punktuelle Biegung direkt hinter der Verschraubung.

Was unterscheidet kurzes und langes Anschlussgewinde?

Der Unterschied liegt in der Länge des in das Gehäuse beziehungsweise durch die Wand geführten Anschlussgewindes. Ein längeres Gewinde bietet mehr Reserve für stärkere Wände oder zusätzliche Bauteile; die kurze Ausführung ist für entsprechend kompaktere Anschlussaufbauten vorgesehen.

Sind schwarze und graue Ausführungen technisch grundsätzlich identisch?

Die zentralen SYNTEC®-Merkmale wie metrisches Gewinde, Lamellentechnik und IP68 sind in beiden Farbgruppen vorhanden. Einzelne Eigenschaften können jedoch ausführungsabhängig sein; beispielsweise ist für die schwarzen Varianten eine UV-beständige Ausführung ausgewiesen.