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Bifaziale Solarmodule & PV-Module

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Photovoltaik · Modulauswahl

Bifaziale PV-Module kaufen: Licht von beiden Seiten nutzen

Bifaziale PV-Module wandeln Sonnenlicht auf der Vorderseite und zusätzlich einfallendes Licht auf der Rückseite in Strom um. Das kann den Energieertrag steigern – besonders bei geeigneter Aufständerung und reflektierenden Flächen. Bei Voltking findest du Solarmodule für unterschiedliche Dach- und Freiflächenprojekte.

Beidseitige Stromerzeugung Rückseitenlicht entscheidend Mehrertrag standortabhängig
So nutzt ein bifaziales Solarmodul das Licht
Direktes und reflektiertes Sonnenlicht am bifazialen Solarmodul Gelbe Pfeile führen Sonnenlicht zur Vorderseite eines aufgeständerten Solarmoduls. Orange Pfeile führen reflektiertes Licht von der Bodenfläche zur Rückseite. Vorderseite Rückseite Untergrund
Direktes Licht Reflektiertes Licht

Schematische Darstellung, nicht maßstabsgetreu.

Wann lohnen sich bifaziale Solarmodule?

Ein Mehrertrag entsteht nur, wenn zusätzliches Licht an die Modulrückseite gelangt. Entscheidend sind Untergrund, Montagehöhe, Neigung und Verschattung.

Aufgeständerte Anlagen

Bei Flachdächern und Freiflächen kann ein heller, möglichst wenig verschatteter Untergrund Licht zur Rückseite reflektieren.

Dachnahe Montage

Bei geringem Abstand zu dunklen Dachflächen fällt oft wenig Licht auf die Rückseite. Hier zählt besonders die Vorderseitenleistung.

Darauf solltest du beim Kauf achten

Neben dem möglichen Rückseitenertrag müssen bifaziale PV-Module zum geplanten System passen. Diese vier Kriterien helfen bei der Auswahl.

Leistung richtig einordnen

Die Watt-Peak-Angabe (Wp) bezieht sich üblicherweise auf die Vorderseite unter Standard-Testbedingungen. Rückseitiger Zusatzgewinn ist nicht pauschal eingerechnet.

Montagesituation prüfen

Rückseitenfreiheit, Neigung, Reihenabstand und die Reflexion des Untergrunds bestimmen, wie viel Licht die zweite Seite erreicht.

Elektrische Werte abstimmen

Modulspannung und -strom müssen zum Wechselrichter passen. Zusätzliches Rückseitenlicht kann den Modulstrom erhöhen und ist bei der Auslegung zu berücksichtigen.

Aufbau und Format vergleichen

Bifazial bezeichnet die beidseitige Stromerzeugung, Glas-Glas den Modulaufbau. Prüfe auch Maße, Gewicht, Klemmzonen und zulässige Lasten.

Für die Modulauswahl und den Aufbau einer Photovoltaikanlage findest du hier die passenden nächsten Schritte.

Häufige Fragen zu bifazialen PV-Modulen

Was bedeutet bifazial bei einem PV-Modul?

Ein bifaziales PV-Modul kann auf Vorder- und Rückseite Licht in Strom umwandeln. Auf die Rückseite gelangt vor allem reflektiertes und diffuses Licht. Wie stark es zur Stromerzeugung beiträgt, hängt vom Standort ab.

Wie viel Mehrertrag bringen bifaziale Solarmodule?

Ein fester Prozentsatz lässt sich nicht allgemein angeben. Untergrund, Montagehöhe, Neigung, Reihenabstand und Verschattung bestimmen den zusätzlichen Lichteinfall auf der Rückseite und damit den möglichen Mehrertrag.

Sind bifaziale Solarmodule immer Glas-Glas-Module?

Viele bifaziale Modelle haben einen Glas-Glas-Aufbau. Die Begriffe meinen aber Unterschiedliches: Bifazial beschreibt die beidseitige Stromerzeugung, Glas-Glas den Aufbau mit zwei Glasscheiben. Nicht jedes Glas-Glas-Modul ist bifazial.

Sind bifaziale PV-Module für Schrägdächer geeignet?

Ja. Bei einer dachparallelen Montage mit geringem Abstand zur Dachfläche ist der Zusatznutzen der Rückseite jedoch häufig begrenzt. Deshalb sind hier besonders Vorderseitenleistung, Modulmaße und Montagesystem wichtig.

Brauchen bifaziale Module einen speziellen Wechselrichter?

Nicht grundsätzlich. Der Wechselrichter muss zu Spannung und Strom der Module und zur geplanten Verschaltung passen. Bei der Auslegung ist zu berücksichtigen, dass zusätzliche Rückseiteneinstrahlung den Modulstrom erhöhen kann.