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PV-Komplettanlagen 15–20 kWp

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Photovoltaik · große Dachanlagen · Stromspeicher

Photovoltaik-Komplettanlagen 15–20 kWp mit Speicher kaufen

Mehr geeignete Dachfläche für die eigene Stromerzeugung nutzen: Eine Photovoltaik-Komplettanlage mit 15–20 kWp kombiniert leistungsstarke Solarmodule mit abgestimmter Wechselrichter- und Batteriespeichertechnik. Ein Teil der Solarüberschüsse lässt sich für den Verbrauch am Abend und in der Nacht speichern.

Bei dieser Anlagenklasse zählen besonders Dachbelegung, dreiphasige Systemauslegung, nutzbare Speicherkapazität und der genaue Set-Lieferumfang. Voltking bietet beispielsweise Komplettsets mit 15,04 und 16,92 kWp sowie unterschiedlichen GoodWe-, Sungrow- und KOSTAL-Systemen an.

15–20 kWp Modulleistung Speicher passend auswählen Technik & Montage prüfen
Zur Kaufberatung ↓
Beispiel: 36 Solarmodule mit je 470 Wp
36 Module × 470 Wp
16,92 kWp PV-Leistung
Leistungsstufe aus dem Voltking-Sortiment. Die Darstellung ist schematisch und kein Dachbelegungs- oder Anschlussplan.

Welche PV-Komplettanlage zwischen 15 und 20 kWp passt?

Bei größeren PV-Anlagen beginnt die Auswahl mit einer belastbaren Dachplanung. Aufteilung der Dachflächen, Verschattung, Modulmaße und die elektrische Verschaltung beeinflussen, welche Leistung sich tatsächlich umsetzen lässt.

15,04 kWp

32 Module à 470 Wp

Eine im Voltking-Sortiment vertretene Setgröße. Interessant für größere nutzbare Dachflächen und unterschiedliche verfügbare Speicherplattformen.

16,92 kWp

36 Module à 470 Wp

Ebenfalls als Komplettanlage erhältlich – unter anderem mit GoodWe-, Sungrow- und KOSTAL-Systemtechnik. Unterschiede liegen besonders im Speicher und in den Funktionen.

Richtung 20 kWp

Große Dachflächen nutzen

Zusätzliche PV-Module erhöhen die installierte Nennleistung. Ob eine passende Komplettanlage verfügbar und umsetzbar ist, hängt von Angebot, Dachbelegung und Systemplanung ab.

15–20 kWp Installierte Nennleistung der Module
75–140 m² Grobe Flächenorientierung bei 5–7 m² je kWp
kWh ≠ kWp Speicherkapazität separat dimensionieren

Flächenbedarf nur als Orientierung: Entscheidend sind Modulabmessungen, Dachgeometrie, notwendige Abstände, Dachaufbauten und mögliche Verschattung. Die tatsächliche Anordnung kann deutlich von der schematischen Grafik abweichen.

Wie groß sollte der Speicher bei 15–20 kWp PV-Leistung sein?

Eine größere Komplettanlage erzeugt mehr Solarstrom, benötigt aber nicht automatisch einen proportional größeren Akku. Wichtig sind die regelmäßig verfügbaren Überschüsse und die Strommenge, die tatsächlich später verbraucht wird. Für die grobe Bemessung hilft die HTW-Berlin-Faustregel zur nutzbaren Speicherkapazität.

Speicherbemessung am konkreten Beispiel
PV-Modulleistung 16,92 kWp
Jährlicher Stromverbrauch 10.000 kWh
PV-Richtwert: 16,92 × 1,5 25,38 kWh
Verbrauchs-Richtwert: 10 × 1,5 15,00 kWh
15,0 kWh Grobe Obergrenze der nutzbaren Kapazität – keine feste Kaufempfehlung

Der Stromverbrauch begrenzt die Speichergröße

Die HTW Berlin empfiehlt als grobe Obergrenze höchstens 1,5 kWh nutzbare Kapazität je kWp PV-Leistung und je 1.000 kWh Jahresverbrauch. Im Beispiel ist deshalb der kleinere, verbrauchsbezogene Wert entscheidend.

Ein Speicher mit 15 oder 16 kWh Setangabe kann eine passende Option sein. Ob seine tatsächlich nutzbare Kapazität und Lade-/Entladeleistung zum Projekt passen, zeigt erst der Vergleich mit dem Verbrauchsprofil und den technischen Daten.

Keine starre 1:1-Regel: Eine 16,92-kWp-Komplettanlage benötigt nicht automatisch 16,92 kWh Speicher. Auch bei Wärmepumpe oder Wallbox ist relevant, wann Strom verbraucht wird. Ein größeres Speichersystem lohnt sich nur, wenn genügend Energie zum Laden und späterer Bedarf vorhanden sind.

Gleiche PV-Leistung, unterschiedliche Speichertechnik

Bei Voltking sind 16,92-kWp-Komplettsets mit verschiedenen Systemplattformen erhältlich. Die genannten kWh-Werte stammen aus den Setbezeichnungen; für einen fairen Vergleich müssen Nenn- und Nutzkapazität sowie die weiteren technischen Eigenschaften getrennt betrachtet werden.

16,0 kWh

GoodWe-Komplettanlage

Beispielkonfiguration mit 36 Solarmodulen, GoodWe-All-in-One-Speichertechnik und Gestell. Speicherleistung, Steuerung und Erweiterbarkeit anhand der Ausführung prüfen.

15,0 kWh

Sungrow-Komplettanlage

Beispielkonfiguration mit 36 Solarmodulen und Sungrow-Hybridtechnik inklusive SBH-Speicher. Die tatsächlichen Batterie- und Systemdaten bleiben maßgeblich.

16,0 kWh

KOSTAL-Komplettanlage

Beispielkonfiguration mit 36 Solarmodulen und KOSTAL-PLENTICORE-/HELIVOR-Systemtechnik. Auf aktivierte Wechselrichterleistung und Zubehör achten.

Wichtiger als die größte Kapazität: Auch Teillastwirkungsgrad, Bereitschaftsverbrauch, Lade-/Entladeleistung, Garantiebedingungen und die geplante Ersatzstromfunktion unterscheiden die Systeme. Die reine kWh-Zahl sagt wenig über deren Gesamtnutzen aus.

Wechselrichter, Speicher und Energiemanagement richtig abstimmen

Eine größere Photovoltaik-Komplettanlage benötigt eine zum Dach und Netzanschluss passende Systemauslegung. Vier Punkte verdienen beim Vergleich besondere Aufmerksamkeit.

Dreiphasiger Wechselrichter und AC-Leistung Die AC-Nennleistung muss zum geplanten Netzanschluss passen. Sie ist nicht automatisch identisch mit den addierten kWp der Solarmodule.
PV-Strings und MPP-Tracker Mehrere Dachflächen erfordern eine durchdachte Verschaltung. Stringspannung, Kurzschlussstrom, Eingangsstrom und MPP-Bereich einschließlich Temperaturgrenzen prüfen.
Batteriespeicher und Systemfreigaben Nutzbare Kapazität, HV-/LV-System, Batteriemanagement, Kommunikationsschnittstellen sowie Lade- und Entladeleistung müssen zur Systemplattform passen.
Smart Meter, Wallbox und Ersatzstrom Kompatible Messtechnik, Steuerung und Schnittstellen vorsehen. Ersatzstrom funktioniert nur mit entsprechend freigegebener Umschalt- und Anschlusslösung.

Was gehört zum PV-Komplettset mit 15–20 kWp?

Die Voltking-Speedkits dieser Kategorie kombinieren Solarmodule, Speicher- und Wechselrichtertechnik sowie Gestellkomponenten. Die Bezeichnung „Komplettanlage“ bedeutet jedoch nicht automatisch ein schlüsselfertiges Projekt inklusive Dachmontage und Elektroinstallation.

Typische Bestandteile des Sets

  • PV-Module: festgelegte Anzahl und jeweilige Wp-Leistung
  • Wechselrichter: zur PV- und Speicherplattform passende Ausführung
  • Stromspeicher: Batteriemodule, BMS und erforderliche Steuereinheiten
  • Je nach Set: K2-Gestell, Energiemessgerät, Kommunikation und Verbindungstechnik

Projektabhängig zusätzlich einplanen

  • Dach und Statik: Unterkonstruktion, Befestigung sowie Wind- und Schneelasten
  • Elektroinstallation: Leitungen, Schutztechnik und Eignung des Zählerschranks
  • Netzanschluss: Messkonzept, Anmeldung, Prüfung und Inbetriebnahme
  • Optionale Funktionen: Ersatzstrom, Lastmanagement oder Erweiterungen

Gestell und Montageleistung unterscheiden: Mitgeliefertes Montagematerial muss zur konkreten Dachform passen. Fachgerechte Montage, Netzanschluss und Inbetriebnahme sind nur dann im Setpreis enthalten, wenn sie ausdrücklich als Leistungen aufgeführt sind.

Netzanschluss, intelligentes Messsystem und Einspeisevergütung

Netzanschluss und Messung

Bei Anlagen mit 15–20 kWp ist die Netzverträglichkeit frühzeitig mit dem Netzbetreiber abzustimmen. Für PV-Erzeugungsanlagen über 7 kW installierter Leistung ist ein intelligentes Messsystem als Pflichteinbaufall vorgesehen. Die erforderliche Steuerbarkeit und mögliche vorübergehende Einspeisebegrenzungen sind projektbezogen zu klären.

EEG-Vergütung anteilig berechnen

Bei förderfähigen Dachanlagen werden die Vergütungsstufen nach Leistungsanteilen angewendet. Der Anteil bis 10 kWp verliert seinen Satz nicht allein deshalb, weil die gesamte Komplettanlage größer ist. Maßgeblich sind Inbetriebnahmezeitpunkt und gewähltes Vergütungsmodell.

PV-Komplettanlagen nach Systemhersteller auswählen

Die Systemplattform bestimmt nicht nur den Wechselrichter, sondern auch die Kompatibilität des Akkus, die Messung, mögliche Erweiterungen und Ersatzstromfunktionen. Die folgenden Voltking-Kategorien erleichtern den Vergleich.

Installation, Anmeldung und Betrieb sicher planen

Eine fest installierte Photovoltaik-Komplettanlage mit Batteriespeicher muss nach den geltenden technischen Anschlussregeln geplant werden. Für den Netzanschluss im Niederspannungsnetz ist die VDE-AR-N 4105:2026-03 maßgeblich. Netzanschluss, Messkonzept und Inbetriebnahme sind mit dem Netzbetreiber abzustimmen. PV-Anlage und netzgekoppelter Batteriespeicher sind im Marktstammdatenregister zu registrieren. Elektrische Arbeiten erfolgen durch entsprechend qualifizierte Elektrofachkräfte. Weitere Hinweise enthält die Sicherheitsinformation.

Häufige Fragen zu PV-Komplettanlagen mit 15–20 kWp und Speicher

Wie viele Solarmodule braucht eine PV-Komplettanlage mit 15–20 kWp?

Das hängt von der Nennleistung der einzelnen Module ab. Bei 470 Wp je Modul entsprechen 32 Module 15,04 kWp und 36 Module 16,92 kWp. Eine größere Modulzahl erfordert eine passende Dachbelegung und elektrische Stringplanung.

Welche Speichergröße passt zu einer 16,92-kWp-Komplettanlage?

Eine feste Zuordnung gibt es nicht. Entscheidend sind nutzbarer Solarüberschuss und zeitversetzter Verbrauch. Bei beispielhaft 10.000 kWh Jahresverbrauch ergibt die Faustregel der HTW Berlin eine grobe Obergrenze von 15 kWh nutzbarer Speicherkapazität. Ob ein bestimmtes 15- oder 16-kWh-Set passt, muss anhand der Nutzkapazität und des Lastprofils geprüft werden.

Ist die kWp-Zahl der Komplettanlage die Leistung des Wechselrichters?

Nein. kWp beschreibt die installierte Nennleistung aller Solarmodule. Die AC-Nennleistung des Wechselrichters wird separat angegeben und kann niedriger sein. Ob eine solche Auslegung sinnvoll ist, hängt unter anderem von Modulausrichtung, technischen Grenzwerten und Netzanschlussbedingungen ab.

Sind Dachmontage und Elektroinstallation im PV-Komplettset enthalten?

Nicht automatisch. Die angebotenen Speedkits enthalten je nach Ausführung Solarmodule, Speicher- und Wechselrichtertechnik sowie Gestellkomponenten. Montageleistungen, elektrische Installation, Netzanschluss und Inbetriebnahme gehören nur dann dazu, wenn sie ausdrücklich im Angebot genannt werden.

Kann eine PV-Komplettanlage mit Speicher bei Stromausfall das Haus versorgen?

Nur mit einer dafür ausgelegten Ersatzstromlösung. Hybridwechselrichter, Batterie, Umschalttechnik und die vorgesehenen Stromkreise müssen entsprechend geeignet und installiert sein. Ob einzelne Verbraucher oder größere Bereiche versorgt werden können, richtet sich nach den Leistungsgrenzen und dem aktuellen Ladezustand.