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Wechselrichter/Zubehör

Wallbox & E-Mobilität

Wallbox zuhause: Welche Ladeleistung und Funktionen brauchst du?

11 oder 22 kW, Laden mit Photovoltaik oder eine mobile Wallbox: Der Ratgeber zeigt, welche Punkte vor dem Kauf zu Auto, Hausanschluss und vorhandener Energietechnik passen müssen.

Wechselrichter wandeln den von Photovoltaikanlagen erzeugten Gleichstrom in nutzbaren Wechselstrom um und bilden damit das technische Herz moderner Energiesysteme.

Je nach Einsatzbereich kommen unterschiedliche Ausführungen zum Einsatz, etwa für netzgekoppelte PV-Anlagen, Hybrid-Systeme oder die Einbindung von Stromspeichern.

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Wechselrichter für Photovoltaikanlagen: passend zu Anlage, Speicher und Netzanschluss

Ein PV-Wechselrichter wandelt den von den Solarmodulen erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom um, der im Gebäude genutzt oder in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden kann. Abhängig vom Gerät übernimmt der Wechselrichter weitere Aufgaben wie MPP-Tracking, Anlagenüberwachung, Speicheranbindung oder Energiemanagement.

Welche Ausführung passt, hängt nicht allein von der Leistung der PV-Module ab. Entscheidend sind unter anderem Anlagenaufbau, Stringplanung, Netzanschluss, Anzahl der MPP-Tracker und bei Speichersystemen die Kompatibilität zwischen Wechselrichter und Batterie.

Vor der Auswahl prüfen

  • PV-Wechselrichter, Hybrid- oder Batteriewechselrichter
  • AC-Nennleistung und ein- oder dreiphasiger Netzanschluss
  • Anzahl der MPP-Tracker sowie DC-Spannung und Eingangsstrom
  • Speicherkompatibilität und passende Batteriespannung
  • Backup-, Monitoring- und Kommunikationsfunktionen

Welche Wechselrichter gibt es für Photovoltaikanlagen?

Begriffe wie Solarwechselrichter, Hybridwechselrichter und Stringwechselrichter beschreiben unterschiedliche Eigenschaften eines Geräts. Ein Hybridwechselrichter kann beispielsweise gleichzeitig ein Stringwechselrichter sein. Für die Auswahl ist deshalb wichtig, welche Aufgabe das Gerät innerhalb der Anlage übernimmt.

PV-Anlage

PV- und Solarwechselrichter

Klassische PV-Wechselrichter wandeln den Gleichstrom der Solarmodule in netzkonformen Wechselstrom um. Sie kommen vor allem bei Anlagen zum Einsatz, bei denen kein Batteriespeicher direkt über den Wechselrichter angebunden werden soll.

PV-Wechselrichter ansehen
PV + Speicher

Hybridwechselrichter

Hybridwechselrichter verbinden PV- und Batteriefunktionen in einem Gerät. Sie können Solarstrom für den direkten Verbrauch bereitstellen und bei kompatiblen Systemen einen Batteriespeicher laden und entladen. Welche Speicher verwendet werden können, ist hersteller- und modellabhängig.

Speichernachrüstung

Batteriewechselrichter

Batteriewechselrichter übernehmen den Energieaustausch zwischen Batteriespeicher und AC-Netz. Sie werden unter anderem bei Speicherlösungen eingesetzt, bei denen der Speicher unabhängig vom vorhandenen PV-Wechselrichter eingebunden wird.

Modulstrings

Stringwechselrichter

Bei einem Stringwechselrichter werden mehrere PV-Module zu einem oder mehreren Strings zusammengefasst. Die Strings werden über die vorgesehenen DC-Eingänge und MPP-Tracker mit dem Wechselrichter verbunden. Stringwechselrichter gibt es sowohl als reine PV-Wechselrichter als auch als Hybridgeräte.

Modulebene

Mikro-Wechselrichter

Mikro-Wechselrichter arbeiten dezentral direkt an einzelnen PV-Modulen oder kleinen Modulgruppen. Dadurch kann die Leistungsregelung auf Modulebene erfolgen. Solche Systeme eignen sich unter anderem für modular aufgebaute PV-Anlagen.

Enphase Mikro-Wechselrichter ansehen
Systemkomponenten

Wechselrichter-Zubehör

Smart Meter, Kommunikationsmodule, Stromsensoren, Leistungsoptimierer und weitere Komponenten ergänzen den Wechselrichter abhängig vom jeweiligen Energiesystem. Zubehör muss zum Hersteller, Gerät und vorgesehenen Einsatzzweck passen.

Wechselrichter-Zubehör ansehen

Welcher Wechselrichter passt zur geplanten PV-Anlage?

PV ohne Speicher

Solarstrom direkt nutzen und einspeisen

Soll zunächst ausschließlich Solarstrom erzeugt, im Gebäude verbraucht und überschüssige Energie eingespeist werden, kommt ein klassischer PV- beziehungsweise Stringwechselrichter infrage.

Entscheidend sind die elektrische Auslegung der PV-Strings, zulässige Eingangsspannungen und -ströme, die Zahl der MPP-Tracker und die passende AC-Leistung.

PV mit Speicher

Batteriespeicher direkt einbinden

Wird von Beginn an ein Batteriespeicher eingeplant, bietet sich häufig ein Hybridwechselrichter an. PV-Erzeugung und Batteriesystem werden dabei innerhalb eines abgestimmten Energiesystems miteinander verbunden.

Wichtig ist die vom Hersteller freigegebene Speicherkompatibilität. Hochvolt- und Niedervolt-Batterien lassen sich nicht beliebig an unterschiedliche Wechselrichter anschließen.

Bestehende PV-Anlage

Batteriespeicher nachrüsten

Bei einer vorhandenen PV-Anlage muss nicht automatisch der bestehende Wechselrichter ersetzt werden. Je nach Anlagenaufbau kann ein separates Speichersystem mit Batteriewechselrichter infrage kommen.

Ob eine AC- oder DC-seitige Speicherlösung sinnvoll ist, hängt von der bestehenden Anlage, den eingesetzten Komponenten und dem geplanten Speicher ab.

Mehrere Dachflächen

Ausrichtung und Verschattung berücksichtigen

Werden Module auf unterschiedlich ausgerichteten Dachflächen installiert, sind ausreichend unabhängig nutzbare MPP-Tracker besonders relevant.

Unterschiedliche Ausrichtungen oder elektrische Bedingungen sollten nicht ohne Prüfung gemeinsam an einen MPP-Tracker angeschlossen werden. Die konkrete Stringplanung richtet sich nach Wechselrichter und PV-Modulen.

Größere PV-Anlage

Mehr Strings und höhere Leistung

Bei größeren Wohn-, Gewerbe- und Industrieanlagen steigen die Anforderungen an Leistung, DC-Eingänge, Anzahl der MPP-Tracker, Kommunikation und Anlagenüberwachung.

Auch hier entscheidet nicht allein die kW-Angabe des Wechselrichters. Die gesamte elektrische Anlagenplanung muss zu Modulen, Strings und Netzanschluss passen.

Wechselrichter besser verstehen

Für die erste Produktauswahl reichen meist Wechselrichtertyp, Anlagenleistung und Systemkompatibilität. Ausführlichere Hintergründe zu Aufbau, Speicheranbindung und den Unterschieden der verschiedenen Lösungen finden sich in den Voltking-Ratgebern.

Wechselrichter-Ratgeber

Welcher Wechselrichter passt zur PV-Anlage?

Stringwechselrichter, Modulwechselrichter oder Hybridwechselrichter: Der Ratgeber erklärt die Unterschiede und zeigt, welche Punkte bei Leistung, Strings, MPP-Trackern und Speicheranbindung für die Auswahl wichtig sind.

Wechselrichter richtig auswählen
PV-Speicher

AC- und DC-Speicher, Speichergröße und Nachrüstung einer bestehenden Photovoltaikanlage einordnen.

PV-Speicher verstehen

Wichtige technische Daten beim Wechselrichter-Kauf

Zwei Wechselrichter mit gleicher AC-Leistung können sich bei DC-Eingängen, MPP-Trackern, Speicheranbindung und Systemfunktionen deutlich unterscheiden. Deshalb sollten die technischen Daten immer für die konkrete Anlagenplanung betrachtet werden.

AC-Nennleistung

Die Ausgangsleistung des Wechselrichters muss zur geplanten PV-Leistung und zur Auslegung des Gesamtsystems passen.

DC-Eingangsspannung

Leerlaufspannung, MPP-Spannungsbereich und Startspannung bestimmen, welche Modulstrings elektrisch angeschlossen werden können.

Eingangsstrom

Der zulässige Strom pro DC-Eingang und MPP-Tracker muss zu den eingesetzten PV-Modulen und zur Verschaltung der Strings passen.

MPP-Tracker

Mehrere unabhängige MPP-Tracker ermöglichen die getrennte Regelung verschiedener Modulfelder innerhalb der vorgesehenen Anschlusskonfiguration.

Ein- oder dreiphasig

Der AC-Anschluss des Wechselrichters muss zur Anlagenleistung, Netzplanung und den Anforderungen am Netzanschlusspunkt passen.

Speicherkompatibilität

Bei Hybrid- und Batteriewechselrichtern sind Batterietyp, Spannungsbereich und Herstellerfreigaben entscheidend.

Backup-Funktion

Soll bei einem Netzausfall weiterhin Energie bereitstehen, muss das gewählte System ausdrücklich für die benötigte Backup-Lösung ausgelegt sein.

Monitoring & Schnittstellen

WLAN, Ethernet, RS485, Smart Meter und Herstellerplattformen ermöglichen je nach System Messung, Anlagenüberwachung und Energiemanagement.

Hybridwechselrichter mit Backup: Funktion vorher genau prüfen

Hybrid bedeutet nicht automatisch Notstrom

Ein Hybridwechselrichter kann einen Batteriespeicher einbinden, stellt bei einem Ausfall des öffentlichen Netzes aber nicht zwangsläufig weiterhin Strom zur Verfügung. Dafür muss das jeweilige Gerät eine entsprechende Backup-Funktion unterstützen.

Das gesamte Backup-System muss zusammenpassen

Je nach Hersteller und Gerät werden zusätzlich ein kompatibler Batteriespeicher, Umschalteinrichtungen oder weitere Komponenten benötigt. Auch verfügbare Leistung, versorgte Stromkreise und ein- oder dreiphasiger Betrieb unterscheiden sich zwischen den Systemen.

Wechselrichter nach Hersteller auswählen

Viele Hersteller bauen Wechselrichter, Speicher, Smart Meter und Monitoring als zusammengehöriges Energiesystem auf. Besonders bei Hybridanlagen sollte deshalb nicht nur der einzelne Wechselrichter, sondern die Kompatibilität des gesamten Systems betrachtet werden.

Fronius Wechselrichter

Bei Voltking finden sich unter anderem Fronius Primo, Symo sowie Hybridwechselrichter aus den GEN24- und Verto-Plus-Baureihen einschließlich passender Systemkomponenten.

Fronius Wechselrichter ansehen

SMA Wechselrichter

Das Sortiment umfasst SMA Solarwechselrichter, Hybridwechselrichter, Batteriewechselrichter sowie Komponenten für Monitoring und Anlagensteuerung.

SMA Wechselrichter ansehen

Huawei Wechselrichter

Huawei bietet bei Voltking ein- und dreiphasige Wechselrichter, String- und Hybridlösungen sowie Smart Meter, Optimierer und weiteres Zubehör für das Huawei Energiesystem.

Huawei Wechselrichter ansehen

Sungrow Wechselrichter

Im Sungrow Sortiment stehen String- und Hybridwechselrichter für unterschiedliche Anlagenleistungen sowie passende Komponenten für Messung und Kommunikation zur Auswahl.

Sungrow Wechselrichter ansehen

GoodWe Wechselrichter

GoodWe umfasst bei Voltking sowohl Stringwechselrichter als auch Hybridwechselrichter und Komponenten wie Smart Meter für unterschiedliche PV- und Speicherkonzepte.

GoodWe Wechselrichter ansehen

KOSTAL Wechselrichter

Bei KOSTAL stehen String-, Hybrid- und Speicherwechselrichter sowie Zubehör zur Verfügung. Die passende Ausführung richtet sich nach PV-Anlage und geplantem Energiesystem.

KOSTAL Wechselrichter ansehen

Enphase Mikro-Wechselrichter

Enphase setzt auf eine dezentrale Anlagenarchitektur mit Mikro-Wechselrichtern an den PV-Modulen und darauf abgestimmten Kommunikations- und Systemkomponenten.

Enphase ansehen
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Wechselrichter und PV-Anlage gemeinsam auslegen

PV-Leistung, Stringlängen, Leerlaufspannung, Eingangsstrom, MPP-Bereiche, Netzanschluss, Schutzkonzept und gegebenenfalls der Batteriespeicher müssen aufeinander abgestimmt werden. Planung, Anschluss, Inbetriebnahme und Prüfung einer fest installierten Photovoltaikanlage gehören in die Hände einer Elektrofachkraft.

Häufige Fragen zu Wechselrichtern

Wie groß muss ein Wechselrichter für eine PV-Anlage sein?

Die passende Wechselrichterleistung lässt sich nicht allein aus der installierten Modulleistung ableiten. Zusätzlich müssen unter anderem die zulässige DC-Auslegung, Stringkonfiguration, Dachausrichtung, MPP-Spannungsbereiche und die technischen Vorgaben des Wechselrichters berücksichtigt werden.

Wann ist ein Hybridwechselrichter sinnvoll?

Ein Hybridwechselrichter kommt insbesondere infrage, wenn ein Batteriespeicher direkt in das PV-System eingebunden werden soll oder eine spätere Speicherintegration bereits bei der Planung berücksichtigt wird. Entscheidend ist die Kompatibilität mit dem vorgesehenen Batteriesystem.

Kann jeder Batteriespeicher an jeden Hybridwechselrichter angeschlossen werden?

Nein. Wechselrichter und Batteriespeicher müssen elektrisch und kommunikativ kompatibel sein. Hersteller geben dafür bestimmte Batterien, Baureihen und zulässige Spannungsbereiche frei.

Was bedeutet MPPT beim Wechselrichter?

MPPT steht für Maximum Power Point Tracking. Der Wechselrichter regelt den angeschlossenen PV-String so, dass er innerhalb der jeweiligen Bedingungen an einem geeigneten Leistungspunkt betrieben wird. Mehrere unabhängige MPP-Tracker können unterschiedliche Modulfelder getrennt regeln.

Ist ein einphasiger oder dreiphasiger Wechselrichter besser?

Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Entscheidend sind Anlagenleistung, Netzanschluss, das jeweilige Wechselrichtermodell und die Anforderungen der geplanten Installation. Die passende Ausführung wird im Rahmen der Anlagenplanung bestimmt.

Liefert ein Hybridwechselrichter bei Stromausfall automatisch weiter Strom?

Nicht automatisch. Der Wechselrichter muss eine entsprechende Backup-Funktion unterstützen und das Gesamtsystem dafür ausgelegt sein. Je nach Lösung werden ein kompatibler Speicher, zusätzliche Umschaltkomponenten oder gesonderte Backup-Anschlüsse benötigt.

Kann ein Batteriespeicher bei einer bestehenden PV-Anlage nachgerüstet werden?

Grundsätzlich sind Speicher-Nachrüstungen möglich. Je nach vorhandener Anlage kann dafür beispielsweise ein separates AC-gekoppeltes Speichersystem verwendet oder die bestehende Wechselrichterlösung angepasst werden. Die technisch passende Variante muss für die vorhandenen Komponenten geprüft werden.