Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zum Menü springen
schnelle Lieferung
150.000 Artikel verfügbar

Quickseal Kabeleinführungstüllen

Artikel 1 - 21 von 21
Artikel 1 - 21 von 21
KAISER · Quickseal

KAISER Quickseal Kabeleinführungstüllen kaufen

KAISER Quickseal Kabeleinführungstüllen führen einzelne Kabel durch passende Gehäuseöffnungen, ohne dass dafür ein Anschlussgewinde benötigt wird. Die geschlossene Pushout-Membrane aus EPDM wird erst bei der Montage geöffnet und legt sich anschließend um das eingeführte Kabel. Dadurch entsteht eine kompakte, wasserdichte Durchführung mit IP67. Für die richtige Größe zählen drei Maße: Kabelaußendurchmesser, Bohrungsdurchmesser und die Materialstärke der Gehäusewand.

Wie funktioniert die Quickseal Pushout-Membrane?

Montageprinzip einer Quickseal Kabeleinführungstülle Drei schematische Schritte zeigen eine geschlossene Tülle, das Öffnen der Membran und anschließend das durch die Membran geführte Kabel. geschlossen Membran öffnen Kabel einführen Tülle sitzt direkt in der Gehäuseöffnung

Geschlossen bis zur tatsächlichen Kabeldurchführung

Die Membran bleibt zunächst geschlossen. Für die Montage wird sie im vorgesehenen Bereich geöffnet und das Kabel hindurchgeschoben. Das elastische EPDM legt sich um den Kabelmantel. Eine separate Verschraubungsmutter oder ein Gewinde ist für dieses Prinzip nicht erforderlich.

Schematische Funktionsdarstellung; keine maßstäbliche Montageanleitung. Öffnung, Kabeldurchmesser und Materialstärke müssen zu den Angaben der verwendeten Tülle passen.

Bei Quickseal sind Bohrung und Wandstärke genauso wichtig wie der Kabeldurchmesser

Keine Gewindeverbindung trotz M-Bezeichnung

Bezeichnungen wie M16 oder M20 stehen hier für die zugehörige metrische Nenngröße der Durchführung. Die Tülle wird jedoch nicht eingeschraubt. Eine Quickseal M16 benötigt beispielsweise eine Bohrung von 16,5 mm und ist für Kabel von 5 bis 9 mm vorgesehen. Aus „M16“ lässt sich deshalb weder ein 16-mm-Kabel noch ein M16-Gewinde ableiten.

Die Gehäusewand hält die Tülle in Position

Quickseal sitzt formschlüssig in einer passenden Gehäuseöffnung. Deshalb gehört die Wandstärke unmittelbar zur Auswahl: Bei M12 sind 0,5 bis 2 mm vorgesehen, bei M16 bis M50 1 bis 4 mm. Eine passende Bohrung allein reicht nicht, wenn die Wand außerhalb dieses Bereichs liegt.

Wichtig: Quickseal dichtet die Kabeldurchführung ab, besitzt aber keine separate Zugentlastung wie eine Kabelverschraubung. Muss die Leitung zusätzlich gegen Zugkräfte gesichert werden, ist diese Anforderung bei der Anschlussplanung eigenständig zu berücksichtigen.

Quickseal Größe nach Kabel, Bohrung und Wandstärke auswählen

Nenngröße Kabel-Ø Bohrung-Ø Wandstärke
M12 4–7 mm 12,5 mm 0,5–2 mm
M16 5–9 mm 16,5 mm 1–4 mm
M20 8–13 mm 20,5 mm 1–4 mm
M25 11–17 mm 25,5 mm 1–4 mm
M32 15–20 mm 32,5 mm 1–4 mm
M40 19–28 mm 40,5 mm 1–4 mm
M50 27–35 mm 50,5 mm 1–4 mm

Auswahlfolge: Zuerst den tatsächlichen Kabelaußendurchmesser bestimmen. Danach die dazugehörige Quickseal-Größe und den benötigten Bohrungsdurchmesser prüfen. Zum Schluss sicherstellen, dass die Materialstärke der Gehäusewand innerhalb des vorgesehenen Bereichs liegt.

EPDM, IP67 und Einsatztemperatur richtig einordnen

Elastisches EPDM statt starrer Durchführung

Die Tüllen bestehen aus EPDM. Das elastische Material ermöglicht die Pushout-Membrane und passt sich innerhalb des vorgesehenen Bereichs an den Kabelmantel an. Der Hersteller nennt außerdem eine gute Chemikalien- und Witterungsbeständigkeit sowie einen Einsatzbereich von −40 °C bis +110 °C.

Was IP67 hier voraussetzt

Die Schutzwirkung entsteht erst durch die vollständige Kombination aus passender Bohrung, geeigneter Wandstärke, korrekt eingesetzter Tülle und einem Kabel innerhalb des vorgesehenen Durchmesserbereichs.

IP67 bedeutet nicht Zugentlastung: Wasserdichtheit und mechanische Entlastung sind unterschiedliche Funktionen. Quickseal ist als Durchführungstülle ausgeführt und nicht als Ersatz für eine Kabelverschraubung mit eigener Zugentlastung zu verstehen.

Andere Kabeleinführungen passend zur Montageart wählen

Sicherheitshinweis: Arbeiten an elektrischen Anlagen gehören in die Hände einer Elektrofachkraft. Bohrungsmaß, Wandstärke und Kabeldurchmesser müssen zur eingesetzten Tülle passen. Wo eine mechanische Zugentlastung erforderlich ist, muss sie unabhängig von der Quickseal-Abdichtung berücksichtigt werden. Weitere Hinweise enthält die Sicherheitsinformation zur Elektroinstallation.

Häufige Fragen zu Quickseal Kabeleinführungstüllen

Wie wird ein Kabel durch eine geschlossene Quickseal-Tülle geführt?

Die Pushout-Membrane wird im vorgesehenen Bereich geöffnet und das Kabel anschließend durch die Tülle geschoben. Das elastische EPDM liegt danach am Kabelmantel an. Die genaue Montage muss zur verwendeten Größe und Gehäuseöffnung passen.

Bedeutet Quickseal M20, dass ein 20-mm-Kabel hindurchpasst?

Nein. M20 bezeichnet die Nenngröße der Durchführung. Für diese Größe ist eine Bohrung von 20,5 mm vorgesehen, während der Kabeldurchmesser im Bereich von 8 bis 13 mm liegen muss. Nenngröße und Kabeldurchmesser sind daher zwei unterschiedliche Maße.

Warum ist die Wandstärke bei Quickseal so wichtig?

Die Tülle wird direkt in die Gehäuseöffnung eingesetzt und muss dort passend sitzen. Dafür muss die Materialstärke zum vorgesehenen Aufnahmebereich passen. Bei M12 sind 0,5 bis 2 mm vorgesehen, bei M16 bis M50 1 bis 4 mm.

Hat Quickseal eine eigene Zugentlastung?

Nein. Quickseal ist als Kabeleinführungstülle ohne separate Zugentlastung ausgeführt. Wenn die Leitung gegen Zugkräfte gesichert werden muss, ist dafür eine zusätzliche beziehungsweise andere geeignete Anschlusslösung erforderlich.

Welches Material wird für Quickseal verwendet?

Die Quickseal-Tüllen bestehen aus EPDM. Für das Material werden gute Chemikalien- und Witterungsbeständigkeit sowie ein Einsatztemperaturbereich von −40 °C bis +110 °C angegeben.

Welche Schutzart ist für Quickseal ausgewiesen?

Für Quickseal ist IP67 ausgewiesen. Voraussetzung sind die passende Einbauöffnung, eine zulässige Wandstärke, ein Kabel innerhalb des jeweiligen Durchmesserbereichs und die fachgerechte Montage der Tülle.