Spezielle Kabeleinführungen aus Kunststoff
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KAISER Kabeleinführungen aus Kunststoff kaufen
Eine passende Kabeleinführung aus Kunststoff richtet sich nach der Gehäuseöffnung und dem Weg, den das Kabel nehmen soll. Hier stehen Quickseal-Tüllen, Würgenippel, Winkel-Kabelverschraubungen und Flanschwinkel zur Auswahl. Für eine gerade Durchführung zählt eine andere Bauform als für einen seitlichen Kabelabgang. Kabeldurchmesser, Befestigung und Einbaumaße entscheiden anschließend über die passende Ausführung.
Welche Bauform passt zum Gehäuse?
Quickseal-Kabeleinführungstüllen
Elastische Tüllen für die Kabeldurchführung durch Gehäusewände. Neben dem Kabeldurchmesser zählt hier besonders die Wandstärke, damit die Tülle passend sitzt.
Quickseal-Tüllen auswählenWürgenippel aus Kunststoff
Für Kabeleinführungen mit metrischem Anschlussgewinde. Ausführungen mit und ohne Bohrung unterscheiden sich bereits bei der Vorbereitung der Kabelöffnung.
Würgenippel auswählenWinkel-Kabelverschraubungen 90°
Für eine abgewinkelte Kabelführung am Gehäuse. Die Kunststoff-Ausführungen verbinden den Richtungswechsel mit einem Dichteinsatz; Gewinde und Klemmbereich bestimmen die passende Größe.
Winkelverschraubungen auswählenFlanschwinkel 90°
Für einen abgewinkelten Anschluss mit Flanschbefestigung. Flanschmaße, Anschlussgewinde und die dazu passende Kabelverschraubung gehören gemeinsam zur Auswahl.
Flanschwinkel auswählenNenngröße ist nicht Kabeldurchmesser
Der Durchmesser einschließlich Mantel muss im angegebenen Kabel- oder Klemmbereich liegen.
Die Bohrung richtet sich nach der Maßzeichnung der Einführung. Nenngröße und Bohrungsmaß getrennt beachten.
Bei Tüllen muss die Materialdicke am Einbauort innerhalb des zugelassenen Bereichs liegen.
| Angabe | Wert | Bedeutung |
|---|---|---|
| Metrische Nenngröße | M16 | Größenbezeichnung der Einführung |
| Klemmbereich | 5–9 mm | Passender Kabelaußendurchmesser |
| Wandstärke | 1–4 mm | Zulässige Materialdicke am Einbauort |
Platz für den Kabelabgang einplanen: Auch bei einer 90°-Einführung braucht das Kabel Raum für seinen zulässigen Biegeradius. Bei dicht nebeneinanderliegenden Anschlüssen zählt außerdem, ob die Verschraubung noch mit dem Werkzeug erreichbar ist.
Häufige Fragen zu Kunststoff-Kabeleinführungen
Wann eignet sich eine Tülle, wann eine Winkelverschraubung?
Eine Tülle kommt für die Durchführung durch eine passende Gehäuseöffnung infrage. Soll das Kabel direkt am Anschluss um 90° geführt werden, ist eine Winkel-Kabelverschraubung die entsprechende Bauform. Abdichtung und Befestigung müssen zur Anwendung passen.
Was unterscheidet einen Flanschwinkel von einer Winkel-Kabelverschraubung?
Der Flanschwinkel stellt einen abgewinkelten Anschluss mit Flanschbefestigung bereit. Eine Winkel-Kabelverschraubung enthält bereits den Dichteinsatz für das Kabel. Beim Flanschwinkel ist die dazu passende Verschraubung zusätzlich abzustimmen.
Passt durch eine M16-Kabeleinführung ein 16-mm-Kabel?
Das lässt sich aus M16 nicht ableiten. Entscheidend ist der angegebene Kabel- oder Klemmbereich. Die Quickseal-Tülle 14.582.34 mit Nenngröße M16 ist beispielsweise für Kabel mit 5 bis 9 mm Außendurchmesser vorgesehen.
Warum ist die Wandstärke bei Quickseal wichtig?
Die Tülle muss in der Gehäusewand passend sitzen. Deshalb reicht der richtige Kabeldurchmesser allein nicht aus. Liegt die Wand außerhalb des angegebenen Dickenbereichs, ist eine dafür geeignete Ausführung erforderlich.
Sind alle Kunststoff-Kabeleinführungen wasserdicht?
Eine gemeinsame Schutzart gilt für diese unterschiedlichen Bauformen nicht. Für Quickseal 14.582.34 nennt das Datenblatt beispielsweise IP67. Die Schutzwirkung setzt die passenden Einbaumaße und die Montage nach Herstellervorgaben voraus.
Bietet jede Kabeleinführung eine Zugentlastung?
Eine Abdichtung bestätigt noch keine Zugentlastung. Wenn Zugkräfte aufgenommen werden müssen, ist die dafür ausgewiesene Funktion der konkreten Einführung entscheidend. Eine Tülle ersetzt nicht automatisch eine geforderte Kabelbefestigung.