Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zum Menü springen
schnelle Lieferung
150.000 Artikel verfügbar

Messing mit Kontaktscheibe

Artikel 1 - 30 von 71
Artikel 1 - 30 von 71
KAISER · Progress® EMV Rapid Messing

KAISER EMV-Kabelverschraubungen mit Kontaktscheibe kaufen

KAISER Progress® EMV Rapid Kabelverschraubungen aus vernickeltem Messing stellen den Schirmkontakt über eine integrierte Kontaktscheibe her. Das Kontaktierungsprinzip ist für partiell abisolierte ebenso wie für vollständig freigelegte Kabelschirme vorgesehen; ein vollständig freigelegter Schirm kann durch den Kontaktbereich weitergeführt werden. Für die passende Ausführung müssen außerdem Kabelaußendurchmesser, Anschlussgewinde und Gewindelänge zur Einbausituation passen.

Wie wird der Kabelschirm an der Kontaktscheibe geführt?

Partiell freigelegter Kabelschirm im Kontaktbereich der Kontaktscheibe Schematische Leitung mit Außenmantel vor und hinter einer lokal freigelegten Schirmzone. Eine orange markierte Kontaktscheibe liegt im freigelegten Bereich an. Kontaktscheibe Schirm lokal freilegen

Partiell abisolierter Kabelmantel

Der Außenmantel bleibt vor und hinter der vorgesehenen Kontaktzone erhalten. Nur im Bereich der Kontaktscheibe wird der Schirm zugänglich gemacht. Die konkrete Schirmvorbereitung und Abisolierlänge richten sich nach Kabelaufbau und Montageanleitung.

Vollständig freigelegter Kabelschirm wird durch den Kontaktbereich weitergeführt Schematische Leitung, deren Außenmantel vor der Kontaktscheibe endet. Das orange dargestellte Schirmgeflecht verläuft durch die Kontaktzone weiter. Kontaktscheibe Schirm kann weitergeführt werden

Vollständig freigelegter Kabelschirm

Bei vollständig freigelegtem Schirm kann das Geflecht durch die Kontaktzone hindurch weiterlaufen. Damit unterscheidet sich Progress® EMV Rapid insbesondere von Bauarten, bei denen der Kabelschirm innerhalb der Verschraubung endet.

Schematische Auswahlhilfe; keine maßstäbliche Montagezeichnung. Lage und Länge der Schirmvorbereitung richten sich nach Kabelaufbau und Montageanleitung.

Kabeldurchmesser, Gewindesystem und Gewindelänge abstimmen

Kabelaußendurchmesser muss zum Klemmbereich der Kabelverschraubung passen Kabel-Ø Klemmbereich abgleichen

Kabelaußendurchmesser

Der tatsächliche Außendurchmesser der Leitung muss innerhalb des ausgewiesenen Klemmbereichs liegen. Dieses Maß betrifft Klemmung und Abdichtung und darf nicht allein aus der Gewindegröße abgeleitet werden.

Metrisches oder PG-Anschlussgewinde passend zur Gehäuseaufnahme auswählen Metrisch oder PG Gewindesystem muss passen

Anschlussgewinde

Metrische und PG-Gewinde sind unterschiedliche Gewindesysteme. Die Verschraubung muss daher zur vorhandenen Gehäuseöffnung oder Gewindeaufnahme passen; eine ähnliche Nenngröße bestätigt keine Austauschbarkeit.

Kurze und lange Anschlussgewinde für unterschiedliche Gehäuseaufnahmen kurz lang Gehäuseaufnahme berücksichtigen

Kurzes oder langes Gewinde

Die Gewindelänge bestimmt, wie weit das Anschlussgewinde durch oder in die Gehäuseaufnahme reicht. Bei stärkerer Wandung oder einer Befestigung mit zusätzlicher Gegenmutter kann eine andere Gewindelänge erforderlich sein als bei einer direkten Gewindebohrung.

Auswahlregel: Zuerst Kabelaußendurchmesser und gewünschte Schirmführung festlegen, anschließend Gewindesystem, Nenngröße und Gewindelänge auf die Gehäuseaufnahme abstimmen. So werden Klemmung, EMV-Kontaktierung und mechanischer Anschluss nicht aus nur einem Merkmal abgeleitet.

Andere EMV-Kontaktierungsarten und Ergänzungen vergleichen

Sicherheitshinweis: Arbeiten an der elektrischen Anlage gehören in die Hände einer Elektrofachkraft. Unsachgemäße Installation kann zu Stromschlägen und Bränden führen. Schirmkontaktierung, Dichtung und Kabelklemmung sind entsprechend Kabelaufbau und Montageanleitung auszuführen. Weitere Hinweise enthält die Sicherheitsinformation zur Elektroinstallation.

Häufige Fragen zu EMV-Kabelverschraubungen mit Kontaktscheibe

Welche Aufgabe hat die Kontaktscheibe bei Progress® EMV Rapid?

Die integrierte Kontaktscheibe stellt innerhalb der Kabelverschraubung den leitfähigen Kontakt zum vorbereiteten Kabelschirm her. Das Rapid-Prinzip ist sowohl für partiell abisolierte als auch für vollständig freigelegte Kabelschirme vorgesehen. Die konkrete Schirmvorbereitung richtet sich nach Kabelaufbau und Montageanleitung.

Kann der Kabelschirm durch die Verschraubung weitergeführt werden?

Ja. Bei vollständig freigelegtem Kabelschirm ist Progress® EMV Rapid dafür vorgesehen, dass der Schirm durch den Kontaktbereich weitergeführt werden kann. Bei partieller Abisolierung bleibt der Außenmantel dagegen vor und hinter der freigelegten Kontaktzone bestehen.

Worin unterscheidet sich die Kontaktscheibe von einer Kontakthülse?

Die Kontaktscheibe von Progress® EMV Rapid kann mit partiell abisolierten oder vollständig freigelegten und weitergeführten Schirmen arbeiten. Die Kontakthülse ist dagegen für ein innerhalb der Kabelverschraubung endendes Schirmgeflecht vorgesehen. Die gewünschte Schirmführung ist deshalb ein zentrales Auswahlmerkmal.

Worin unterscheidet sich die Kontaktscheibe von einer Kontaktfeder?

Beide Bauarten können für partiell abisolierte und vollständig freigelegte Kabelschirme vorgesehen sein, nutzen aber unterschiedliche Kontaktgeometrien. Die Kontaktfeder ist ein federndes System, das Toleranzen in der Schirmdicke innerhalb seines vorgesehenen Bereichs ausgleichen kann. Die Kontaktscheibe gehört zum Rapid-Kontaktierungsprinzip.

Reicht die Gewindegröße zur Auswahl der Kabelverschraubung aus?

Nein. Zusätzlich zu Gewindeart und Nenngröße muss der tatsächliche Kabelaußendurchmesser innerhalb des Klemmbereichs liegen. Auch die Gewindelänge und die vorgesehene Schirmführung sind getrennt zu berücksichtigen.

Welche Schutzart ist für Progress® EMV Rapid ausgewiesen?

Für die regulären Progress® EMV Rapid Ausführungen mit Kontaktscheibe sind IP68 bis 10 bar und IP69 ausgewiesen. Diese Angaben setzen die dafür vorgesehenen Montagebedingungen, einen passenden Kabeldurchmesser und die korrekte Montage der Dicht- und Anschlusskomponenten voraus.