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Messing mit Kontaktfeder

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KAISER · Progress® EMV easyCONNECT

KAISER EMV-Kabelverschraubungen mit Kontaktfeder kaufen

KAISER Progress® EMV easyCONNECT Kabelverschraubungen aus vernickeltem Messing verbinden Schirmkontaktierung, Kabelabdichtung und Zugentlastung in einer Bauform mit federndem Kontakt zum Kabelschirm. Für die passende Ausführung müssen Kabelaußendurchmesser, Anschlussgewinde und die Lage der freigelegten Schirmzone zusammenpassen. Die Kontaktfeder kann dabei Toleranzen der Schirmdicke aufnehmen und eignet sich für partiell abisolierte sowie vollständig freigelegte Kabelschirme.

Wie wird der Kabelschirm für die Kontaktfeder vorbereitet?

Partiell freigelegter Kabelschirm im Bereich der Kontaktfeder Schematische Leitung mit Außenmantel vor und hinter einer freigelegten Schirmzone. Eine Kontaktfeder greift innerhalb der Kabelverschraubung auf das sichtbare Schirmgeflecht. Kontaktfeder Schirmzone lokal freilegen

Partiell abisolierter Kabelmantel

Der Außenmantel wird nur im vorgesehenen Kontaktbereich geöffnet, während der Schirm weitergeführt wird. Die freigelegte Zone muss an der Position der Kontaktfeder liegen; konkrete Abisoliermaße sind der Montageanleitung der jeweiligen Ausführung zu entnehmen.

Vollständig freigelegter Kabelschirm an der Kontaktfeder Schematische Leitung, bei der der Außenmantel vor der Kabelverschraubung endet. Der freiliegende Schirm läuft durch die Kontaktfeder weiter. Kontaktfeder Schirm vollständig freigelegt

Freigelegter Kabelschirm

Die Kontaktfeder kann auch einen vollständig freigelegten Schirm erfassen. Entscheidend ist, dass das Schirmgeflecht in der vorgesehenen Kontaktzone anliegt und nicht durch ungeeignete Zwischenlagen von der Feder getrennt wird.

Schematische Auswahlhilfe; keine maßstäbliche Montagezeichnung und keine Vorgabe für Abisolierlängen. Kabelaufbau und Schirmvorbereitung richten sich nach der jeweiligen Montageanleitung.

Welche Merkmale entscheiden über die passende Ausführung?

Kabeldurchmesser und Klemmbereich

Der tatsächliche Kabelaußendurchmesser muss innerhalb des freigegebenen Klemmbereichs liegen. Dieser Wert bestimmt die mechanische Klemmung und Abdichtung; die Gewindegröße allein reicht für die Auswahl nicht aus.

Schirmkontakt an der richtigen Stelle

Die Feder muss die vorgesehene Schirmzone erreichen. Ihre federnde Geometrie kann Unterschiede der Schirmdicke innerhalb des vorgesehenen Kontaktbereichs ausgleichen, ersetzt aber keine passende Vorbereitung des Kabels.

Kurzes oder langes Anschlussgewinde

Gewindeart, Nenngröße und Gewindelänge müssen zur Gehäuseöffnung und zur Befestigungsart passen. Je nach Einbausituation kann ein längeres Anschlussgewinde mehr Materialstärke oder eine Befestigung mit Gegenmutter berücksichtigen.

Auswahlfolge: Erst Kabelaußendurchmesser und Schirmaufbau festlegen, danach Anschlussgewinde und Gewindelänge auswählen. So werden Dichtfunktion, mechanische Klemmung und EMV-Kontaktierung nicht fälschlich aus nur einem Maß abgeleitet.

Andere EMV-Kontaktierungsarten und Ergänzungen vergleichen

Sicherheitshinweis: Arbeiten an der elektrischen Anlage gehören in die Hände einer Elektrofachkraft. Unsachgemäße Installation kann zu Stromschlägen und Bränden führen. Schirmkontaktierung, Dichtung und Zugentlastung sind entsprechend Kabelaufbau und Montageanleitung auszuführen. Weitere Hinweise enthält die Sicherheitsinformation zur Elektroinstallation.

Häufige Fragen zu EMV-Kabelverschraubungen mit Kontaktfeder

Welche Aufgabe hat die Kontaktfeder bei einer EMV-Kabelverschraubung?

Die Kontaktfeder stellt innerhalb der Kabelverschraubung den leitfähigen Kontakt zum Kabelschirm her. Durch ihre federnde Form kann sie Schirmdickentoleranzen innerhalb des vorgesehenen Kontaktbereichs aufnehmen. Für eine wirksame Schirmanbindung muss die vorbereitete Schirmzone an der dafür vorgesehenen Stelle liegen.

Können sowohl partiell abisolierte als auch vollständig freigelegte Kabelschirme verwendet werden?

Ja. Progress® EMV easyCONNECT ist für beide Schirmvorbereitungen vorgesehen. Bei einer partiellen Abisolierung bleibt der Außenmantel außerhalb der Kontaktzone bestehen; bei einem vollständig freigelegten Schirm liegt das Geflecht über einen längeren Bereich offen. Die konkrete Vorbereitung richtet sich nach Kabelaufbau und Montageanleitung.

Welches Maß ist für den Klemmbereich entscheidend?

Für Dichtung und mechanische Klemmung zählt der tatsächliche Kabelaußendurchmesser. Der Schirmdurchmesser ist dagegen für die Kontaktierung relevant. Beide Größen erfüllen unterschiedliche Aufgaben und dürfen bei der Auswahl nicht miteinander verwechselt werden.

Worin unterscheidet sich die Kontaktfeder von einer Kontakthülse?

Die Kontaktfeder greift federnd auf eine vorbereitete Schirmzone und kann unterschiedliche Schirmdicken innerhalb ihres vorgesehenen Bereichs aufnehmen. Bei einer Kontakthülse erfolgt die Schirmanbindung über eine andere Kontaktgeometrie, typischerweise bei einem innerhalb der Verschraubung endenden Schirm. Die Kabelvorbereitung muss deshalb zur jeweiligen Bauart passen.

Wann ist ein langes Anschlussgewinde sinnvoll?

Ein längeres Anschlussgewinde kann erforderlich sein, wenn eine größere Materialstärke überbrückt oder eine Befestigungssituation mit zusätzlicher Gegenmutter berücksichtigt werden muss. Entscheidend sind die tatsächlich verfügbare Gehäusewand, das vorhandene Gewinde und die Montagevorgaben der gewählten Ausführung.

Welche Schutzart ist für Progress® EMV easyCONNECT ausgewiesen?

Für die Baureihe sind IP68 bis 10 bar und IP69 ausgewiesen. Diese Angaben setzen die dafür vorgesehenen Montagebedingungen, einen passenden Kabeldurchmesser und die korrekte Montage der Dicht- und Anschlusskomponenten voraus.