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Werkzeuge für WDVS & Dämmstoffe

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KAISER · Werkzeuge für WDVS & Dämmstoffe

KAISER Werkzeuge für WDVS & Dämmstoffe

KAISER Werkzeuge für Wärmedämmverbundsysteme ermöglichen definierte Einbauöffnungen in bereits bestehenden Dämmstoffaufbauten. Je nach Installationsaufgabe stehen Fräsdurchmesser von 20 oder 68 mm sowie eine passende Zentrierhilfe zur Verfügung. Tiefenanschläge begrenzen den Eingriff in die Dämmung und helfen dabei, unnötige Wärmebrücken zu vermeiden.

Ø 20 mm oder Ø 68 mm – welcher Fräser passt?

Vergleich von 20 und 68 Millimeter Fräsöffnungen in Wärmedämmverbundsystemen Links ist eine kleine Öffnung mit 20 Millimeter Durchmesser und maximal 60 Millimeter Frästiefe dargestellt. Rechts befindet sich eine größere Öffnung mit 68 Millimeter Durchmesser und maximal 70 Millimeter Frästiefe. Fräsdurchmesser nach Einbauaufgabe Ø 20 MM Ø 68 MM kleine Durchführung max. Frästiefe 60 mm Geräteöffnung max. Frästiefe 70 mm

Die beiden Durchmesser erfüllen unterschiedliche Aufgaben

Der kleinere Fräser mit Ø 20 mm ist für kompakte Durchführungen vorgesehen, beispielsweise bei kleinen Geräteträgern oder entsprechenden Leitungsschotts. Ø 68 mm schafft dagegen eine vollständige Geräteöffnung für dafür vorgesehene Einbaudosen in bestehenden WDVS.

Maschinenanschluss beachten: Die Ø-20-mm-Ausführung ist für Maschinen mit 10-mm-Bohrfutter vorgesehen. Der Ø-68-mm-Fräser wird mit geeignetem 13-mm-Bohrfutter eingesetzt.

Schematische Größenhilfe; nicht maßstäblich. Fräsdurchmesser und maximale Frästiefe müssen zur vorgesehenen Installationslösung passen.

Technische Unterschiede der WDVS-Werkzeuge

Merkmal Ø 20 mm Ø 68 mm
Fräsloch Ø 20 mm Ø 68 mm
Werkzeuglänge 80 mm 180 mm
Max. Frästiefe 60 mm 70 mm
Maschinenaufnahme 10-mm-Bohrfutter 13-mm-Bohrfutter
Zentrierung HM-Zentrierbohrer integriert Separate Ø-68-mm-Zentrierhilfe zur Fräserführung
Typische Aufgabe Kleine Durchführungen für Geräteträger oder Leitungsschotts Geräteöffnungen in bestehenden WDVS bei vorhandener Leitung
Tiefenanschlag Ja Ja

Warum der Tiefenanschlag wichtig ist: Die Dämmung soll nur so weit entfernt werden, wie es für die jeweilige Installation notwendig ist. Ein definierter Fräsweg reduziert unnötige Eingriffe in die Dämmschicht.

Wo darf die vorhandene Leitung beim Ø-68-mm-Fräsen liegen?

Geeignete und ungeeignete Leitungsführung beim Fräsen einer 68 Millimeter Öffnung im WDVS Links verläuft eine Leitung senkrecht durch die Dämmstoffplatte und ist als geeignete Leitungsführung gekennzeichnet. Rechts verläuft eine Leitung unmittelbar hinter der Putzschicht; für diese Situation ist der 68 Millimeter Fräser nicht vorgesehen. Leitungsführung vor dem Fräsen prüfen LEITUNG SENKRECHT Putz Fräsweg vorgesehen LEITUNG UNTER PUTZ Putz Fräser nicht vorgesehen

Eine vorhandene Leitung muss durch die Dämmplatte geführt sein

Beim Ø-68-mm-System ist vor dem Fräsen zu prüfen, wie die vorhandene Leitung verläuft. Die Leitung muss senkrecht durch die Dämmstoffplatte geführt sein. Verläuft sie unmittelbar unter der äußeren Putzschicht, ist der Einsatz dieses Fräsers für diese Situation nicht vorgesehen.

Praxis-Hinweis: Der Leitungsverlauf sollte vor dem Ansetzen des Werkzeugs eindeutig bekannt sein. Die Zentrierhilfe führt den Fräser exakt, ersetzt aber nicht die Kontrolle der vorhandenen Leitungsführung.

Schematischer Fassadenquerschnitt. Schichtdicken und Frästiefe sind nicht maßstäblich dargestellt.

Welche Aufgabe hat die Ø-68-mm-Zentrierhilfe?

Fräser exakt führen

Die Zentrierhilfe wird an der Dämmstoffplatte positioniert und führt den Ø-68-mm-Fräser während der Herstellung der Geräteöffnung.

71-mm-Kombinationen vorbereiten

Mehrere Zentrierhilfen lassen sich für den 71-mm-Norm-Kombinationsabstand miteinander verbinden. Dadurch können benachbarte Geräteöffnungen positionsgenau angeordnet werden.

An der Dämmung fixieren

Die Zentrierhilfe lässt sich zum Positionieren auf der Dämmstoffplatte aufnageln. So bleibt ihre Lage beim Ansetzen des Fräsers erhalten.

Weitere Werkzeugbereiche nach Baustoff auswählen

Sicherheitshinweis: Fräsarbeiten an bestehenden Fassaden dürfen nur bei bekanntem Leitungsverlauf und mit für Werkzeug, Bohrfutter und Untergrund geeigneten Maschinen ausgeführt werden. Vorhandene elektrische Leitungen dürfen durch den Fräsvorgang nicht beschädigt werden. Weitere Hinweise enthält die Sicherheitsinformation.

Häufige Fragen zu WDVS-Werkzeugen

Wofür wird der Ø-20-mm-WDVS-Fräser verwendet?

Er ist für kleinere Einbauöffnungen in bestehenden Wärmedämmverbundsystemen oder geeigneten Leichtbauwänden vorgesehen. Dazu gehören Anwendungen mit kompakten Geräteträgern und entsprechenden Leitungsschotts.

Wofür wird der Ø-68-mm-WDVS-Fräser verwendet?

Er stellt Ø-68-mm-Geräteöffnungen in bestehenden WDVS her und ist für entsprechende nachträglich eingesetzte Geräte-Verbindungsdosen vorgesehen. Die maximale Frästiefe beträgt 70 mm.

Warum besitzen die WDVS-Fräser einen Tiefenanschlag?

Der Tiefenanschlag begrenzt die Entnahme des Dämmstoffs auf die erforderliche Tiefe. Dadurch wird nur der für die Installation benötigte Bereich bearbeitet und ein unnötig tiefer Eingriff in die Dämmschicht vermieden.

Kann der Ø-68-mm-Fräser bei jeder vorhandenen Leitung eingesetzt werden?

Nein. Die Leitung muss senkrecht durch die Dämmstoffplatte geführt worden sein. Verläuft sie direkt unter der Putzschicht der Außendämmung, ist der Einsatz des Ø-68-mm-Fräsers für diese Situation nicht vorgesehen.

Wozu dient die Zentrierhilfe Ø 68 mm?

Sie positioniert und führt den Ø-68-mm-Fräser exakt an der vorgesehenen Stelle. Mehrere Zentrierhilfen lassen sich zudem für Norm-Kombinationen mit 71 mm Mittenabstand miteinander verbinden.

Welches Bohrfutter wird für die WDVS-Fräser benötigt?

Die Ø-20-mm-Ausführung ist für Akkuschrauber und Bohrmaschinen mit 10-mm-Bohrfutter vorgesehen. Für den Ø-68-mm-Fräser wird eine geeignete Bohrmaschine mit 13-mm-Bohrfutter benötigt.