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Schlauchverschraubung Progress® Messing vernickelt

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KAISER Progress® Schlauchverschraubungen kaufen

Progress® Schlauchverschraubungen aus vernickeltem Messing verbinden Kabelschutzschläuche mit Gehäusen. Die Kombi-Ausführungen integrieren eine Kabelverschraubung zur Abdichtung des Kabels. Für die Auswahl müssen Gehäusegewinde, Schlauchanschluss und Kabel-Klemmbereich zusammenpassen. Das Sortiment umfasst außerdem spezielle EMV-Verbindungen für geschirmte Anwendungen.

Drei Maße – drei unterschiedliche Aufgaben

Schlauch, Verschraubung und Kabel am Gehäuse Eine schematische Seitenansicht zeigt den Schutzschlauch links, die Kombi-Verschraubung in der Mitte und das Gehäuse rechts. Das Kabel verläuft durch alle drei Bauteile. Schlauchmaß Gehäusegewinde Kabel-Ø
Schematische Darstellung; keine maßstäbliche Montagezeichnung.

Schlauchanschluss

Schlauchtyp und Anschlussmaß abgleichen. AD bezeichnet den Außendurchmesser; auch der freie Innendurchmesser muss für das Kabel ausreichen.

Gehäusegewinde

Metrisches oder PG-Gewinde passend zur Gehäuseöffnung wählen. Gewindelänge und Platz für die Verschraubung berücksichtigen.

Kabel-Klemmbereich

Den Kabelaußendurchmesser einschließlich Mantel prüfen. Bei zweiteiligen Dichteinsätzen die Angaben mit und ohne Inlet beachten.

Standardverbindung oder zusätzliche Schirmkontaktierung?

Kabel und Schutzschlauch

Die Kombi-Schlauchverschraubung führt beide Komponenten am Gehäuse zusammen. Die integrierte Kabelabdichtung arbeitet mit Progress®-Kompressionstechnik.

Geschirmtes Kabel

EMV-Ausführungen mit Kontakthülse kontaktieren das in der Verschraubung endende Schirmgeflecht. Kabelaufbau und Kontaktierungsart müssen zusammenpassen.

Kupfer-Hohlgeflecht

Für diese Schirmung gibt es eigene Kombi-EMV-Schlauchverschraubungen. Die Zuordnung zum vorgesehenen Wellschlauchsystem ist zusätzlich zu prüfen.

Vor der Bestellung: Schutzart und Temperaturbereich für die konkrete Ausführung prüfen. Auch erforderliche Dicht- und Zubehörteile müssen zur Schlauchverbindung passen.

Kabeleinführung ohne Schutzschlauch

Für eine reine Kabeldurchführung führt die Auswahl zu Progress® Messing-Kabelverschraubungen. Für die zusätzliche Kontaktierung des Kabelschirms stehen EMV Progress® Messing-Ausführungen zur Verfügung.

Häufige Fragen zu Progress® Schlauchverschraubungen

Wofür wird eine Progress® Kombi-Schlauchverschraubung verwendet?

Sie verbindet einen Kabelschutzschlauch mit dem Gehäuse und besitzt eine integrierte Kabelverschraubung. Dadurch werden Schlauchanschluss und Kabelabdichtung in einem Bauteil zusammengeführt. Schlauch und Kabel müssen jeweils zur gewählten Ausführung passen.

Welche Maße werden für die Auswahl benötigt?

Benötigt werden das vollständige Anschlussgewinde am Gehäuse, das vorgesehene Schlauchmaß und der Kabelaußendurchmesser. Zusätzlich sind Schlauchtyp, Innendurchmesser, Gewindelänge und Einbauplatz zu prüfen. Ein passendes Gewinde allein bestätigt noch keine passende Schlauch-Kabel-Kombination.

Was bedeutet AD bei der Schlauchangabe?

AD steht für Außendurchmesser. Die Angabe Schlauch AD 17 mm bezieht sich auf den Schlauch und nicht auf den Kabeldurchmesser. Für das Kabel gilt der separat ausgewiesene Klemmbereich der integrierten Kabelverschraubung.

Bezeichnet 1/2 Zoll das Anschlussgewinde?

Nicht zwangsläufig. Bei einer Kombi-Schlauchverschraubung kann die Zollangabe den Schlauchanschluss bezeichnen, während das Gehäusegewinde metrisch ist. Deshalb immer die getrennten Angaben zu Schlauch und Anschlussgewinde lesen; die Zollangabe allein reicht zur Bestellung nicht aus.

Wann ist eine EMV-Ausführung erforderlich?

Wenn zusätzlich eine definierte Schirmkontaktierung an der Einführung benötigt wird. EMV-Kombi-Schlauchverschraubungen für den Kabelschirm und Ausführungen für Kupfer-Hohlgeflechte sind unterschiedlich aufgebaut. Entscheidend ist, welcher Schirm kontaktiert werden soll und welches Schlauchsystem verwendet wird.

Gilt IP68 automatisch für die gesamte Verbindung?

Die Schutzart ist mit ihrem genauen Geltungsbereich zu prüfen. Eine IP68-Angabe zur integrierten Kabelverschraubung darf nicht ungeprüft auf jeden angeschlossenen Schlauch übertragen werden. Maßgeblich sind die freigegebene Kombination und die Montagebedingungen des Herstellers.