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Kabelverschraubungen Progress® aus rostfreiem Stahl A2

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KAISER · Progress® Stahl A2

KAISER Progress® Kabelverschraubungen aus rostfreiem Stahl A2

KAISER Progress® Kabelverschraubungen aus rostfreiem Stahl A2 verbinden eine robuste metallische Durchführung mit Kompressionstechnik für Kabelklemmung, Zugentlastung und Abdichtung. A2 entspricht bei diesen Ausführungen Edelstahl 304 beziehungsweise V2A. Die regulären Progress® Varianten sind für Temperaturen von −40 °C bis +100 °C vorgesehen und besitzen lange Anschlussgewinde. Für die Auswahl müssen Kabelaußendurchmesser und Gehäuseanschluss getrennt betrachtet werden.

Was bei A2-Kabelverschraubungen tatsächlich ausgewählt wird

Kabelverschraubung aus rostfreiem Stahl A2 Schematische Metall-Kabelverschraubung mit A2-Kennzeichnung. Edelstahl 304 / V2A A2 rostfreier Stahl

A2 ist die Werkstoffausführung

Die A2-Kennzeichnung beschreibt den verwendeten rostfreien Stahl. Damit lässt sich die Werkstoffwahl gezielt von anderen Progress® Bauarten abgrenzen. Ob A2 für eine bestimmte Atmosphäre oder ein bestimmtes Medium geeignet ist, muss jedoch immer anhand der konkreten Umgebungsbedingungen beurteilt werden.

Kompression des Dichteinsatzes um das Kabel Schematischer Querschnitt einer Kabelverschraubung. Der Dichteinsatz wird beim Anziehen um das Kabel zusammengedrückt. Kompressionstechnik Klemmen und abdichten

Der Dichteinsatz wird komprimiert

Beim Anziehen der Verschraubung wird der Dichteinsatz um das Kabel komprimiert. Deshalb ist der passende Kabeldurchmesser entscheidend: Nur innerhalb des vorgesehenen Klemmbereichs können Klemmung und Abdichtung wie vorgesehen zusammenwirken.

Schematische Funktionsdarstellung; keine maßstäbliche Montagezeichnung. Montage, Drehmoment und zulässiger Kabeldurchmesser richten sich nach der jeweils eingesetzten Ausführung.

Klemmbereich, Anschlussgewinde und Dichteinsatz richtig zuordnen

Kabeldurchmesser innerhalb des vorgesehenen Klemmbereichs Schematischer Kabelquerschnitt mit markiertem Außendurchmesser. Kabel-Ø Klemmbereich prüfen

Kabelaußendurchmesser

Für die passende Größe zählt der tatsächliche Außendurchmesser der Leitung. Die Gewindegröße lässt keinen sicheren Rückschluss auf den Klemmbereich zu. Deshalb wird zuerst das Kabelmaß geprüft und erst danach der Anschluss zum Gehäuse.

Metrisches oder PG-Anschlussgewinde Schematische Kabelverschraubung mit langem Anschlussgewinde und den Kennzeichnungen M und PG. Metrisch / PG langes Gewinde

Gehäuseanschluss

Metrische und PG-Gewinde sind unterschiedliche Systeme und müssen zur vorhandenen Gewindeaufnahme passen. Auch die Gewindelänge ist relevant. Ein langes Anschlussgewinde bietet mehr Reserve für bestimmte Wandstärken oder Befestigungssituationen, muss aber zum verfügbaren Einbauraum passen.

Zweiteiliger Dichteinsatz mit zusätzlichem Inlet Schematische Darstellung eines Dichteinsatzes. Ein zusätzlicher Einsatz verkleinert die nutzbare Öffnung für kleinere Kabeldurchmesser. Dichteinsatz Inlet kleinerer Kabel-Ø

Klemmbereich mit Inlet

Bei den dafür vorgesehenen Größen erweitert ein zweiteiliger Dichteinsatz die Auswahlmöglichkeiten. Mit eingesetztem Inlet steht ein kleinerer Klemmbereich zur Verfügung. Deshalb kann dieselbe Gewindegröße für unterschiedliche Kabeldurchmesser geeignet sein – abhängig vom verwendeten Dichtaufbau.

Auswahlregel: Zuerst den Kabelaußendurchmesser mit dem normalen beziehungsweise dem für das Inlet angegebenen Klemmbereich abgleichen. Danach Gewindeart, Nenngröße und Gewindelänge passend zum Gehäuse auswählen. Kabelseite und Gehäuseseite sind zwei getrennte Auswahlentscheidungen.

Wann eine andere Progress® Ausführung sinnvoll ist

Sicherheitshinweis: Arbeiten an elektrischen Anlagen gehören in die Hände einer Elektrofachkraft. Eine hohe Schutzart setzt die zur Verschraubung passende Leitung und eine fachgerechte Montage voraus. Auch Werkstoff, Dichtwerkstoff und Temperaturbereich müssen zu den tatsächlichen Betriebs- und Umgebungsbedingungen passen. Weitere Hinweise enthält die Sicherheitsinformation zur Elektroinstallation.

Häufige Fragen zu Progress® Kabelverschraubungen aus Stahl A2

Was bedeutet A2 bei einer Kabelverschraubung?

A2 bezeichnet bei diesen Ausführungen rostfreien Edelstahl 304 beziehungsweise V2A. Die Kennzeichnung betrifft damit den Werkstoff der Kabelverschraubung. Sie sagt für sich allein noch nichts über den passenden Kabeldurchmesser oder das benötigte Anschlussgewinde aus.

Welcher Temperaturbereich gilt für die regulären A2-Ausführungen?

Für die regulären Progress® A2-Ausführungen ist ein Einsatzbereich von −40 °C bis +100 °C angegeben. Bei höheren Temperaturen sind entsprechend ausgelegte Hochtemperaturvarianten erforderlich. Auch die eingesetzte Leitung muss für die tatsächliche Temperatur geeignet sein.

Was ist der Unterschied zwischen regulärem A2 und A2 für hohe Temperaturen?

Der wesentliche Unterschied liegt im thermisch ausgelegten Dichtaufbau. Die regulären A2-Ausführungen sind bis +100 °C vorgesehen, während die Hochtemperaturvarianten mit FPM/FKM-Dichteinsatz bis +200 °C ausgewiesen sind. Der metallische Grundwerkstoff bleibt A2.

Was bedeutet Klemmbereich mit Inlet?

Ein zusätzlich eingesetztes Inlet verkleinert bei dafür vorgesehenen Ausführungen die wirksame Öffnung des Dichteinsatzes. Dadurch kann mit derselben Gewindegröße ein kleinerer Kabeldurchmesser aufgenommen werden. Entscheidend ist der jeweils ausgewiesene Klemmbereich.

Kann die Gewindegröße aus dem Kabeldurchmesser abgeleitet werden?

Nein. Der Kabeldurchmesser bestimmt den benötigten Klemmbereich. Das Anschlussgewinde richtet sich dagegen nach der Gehäuseaufnahme. Beide Werte müssen separat geprüft werden, auch wenn bestimmte Größen häufig miteinander kombiniert werden.

Welche Schutzart ist für Progress® A2-Kabelverschraubungen ausgewiesen?

Für die regulären Progress® A2-Ausführungen sind IP68 und IP69 ausgewiesen; für IP68 nennt KAISER bis zu 10 bar unter den vorgesehenen Bedingungen. Dafür müssen Kabeldurchmesser und Montage zur jeweiligen Verschraubung passen.