71 mm für Normkombinationen
Bei kombinierten Hohlwanddosen wird der Abstand von Mittelpunkt zu Mittelpunkt gemessen. Der sichtbare Materialsteg zwischen zwei Ø-68-mm-Bohrungen ist daher deutlich kleiner als 71 mm.
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Der KAISER Abstandfräser PROFIx unterstützt das passgenaue Herstellen weiterer Ø-68-mm-Einbauöffnungen in bestehenden Hohlwandinstallationen. Ausgangspunkt kann eine bereits gefräste Öffnung oder eine vorhandene Hohlwanddose sein. Dadurch wird der nächste Mittelpunkt im vorgesehenen Kombinationsabstand positioniert, ohne den Abstand frei auf der Wand übertragen zu müssen. Neben dem üblichen 71-mm-Raster kann die dafür vorgesehene Ausführung auf 91 mm umgestellt werden.
Der Zentrierteller des PROFIx wird in einer vorhandenen Ø-68-mm-Fräsöffnung beziehungsweise an der vorhandenen Hohlwanddose geführt. Dadurch wird die nächste Fräsposition im definierten Mittenabstand ausgerichtet. Das ist besonders bei Erweiterungen bestehender Schalter- und Steckdosenkombinationen hilfreich.
Für klassische Gerätekombinationen ist der 71-mm-Normabstand relevant. Die dafür vorgesehene PROFIx-Ausführung kann zusätzlich auf 91 mm umgestellt werden, wenn dieser größere Abstand für die jeweilige Einbausituation benötigt wird.
Praxis-Hinweis: Vor dem Fräsen prüfen, welcher Mittenabstand tatsächlich vorgesehen ist. 71 und 91 mm beschreiben den Abstand zwischen den Mittelpunkten – nicht den freien Randabstand zwischen zwei Ø-68-mm-Öffnungen.
Bei kombinierten Hohlwanddosen wird der Abstand von Mittelpunkt zu Mittelpunkt gemessen. Der sichtbare Materialsteg zwischen zwei Ø-68-mm-Bohrungen ist daher deutlich kleiner als 71 mm.
Der größere Abstand ist eine separate Einstellmöglichkeit und kein Ersatz für den 71-mm-Kombinationsabstand. Vor der Umstellung muss feststehen, dass die spätere Installation tatsächlich 91 mm benötigt.
Der Abstandfräser kann zur Erweiterung waagerechter und senkrechter Kombinationen genutzt werden. Entscheidend bleibt dabei eine sauber ausgerichtete Ausgangsöffnung.
Eine PROFIx-Ausführung ist für Maschinen mit 13-mm-Bohrfutter vorgesehen. Die alternative Bauform nutzt eine SDS-plus-Schnellspannaufnahme und integriert zusätzlich eine Staubabsaugung. Die gewünschte Abstandsfunktion allein reicht daher nicht zur Auswahl aus.
Beim Fräsen in bereits ausgebauten Räumen kann eine Absaugung den anfallenden Frässtaub unmittelbar am Werkzeug aufnehmen. Das ist besonders bei Nachinstallationen sinnvoll, ersetzt aber nicht die persönliche Schutzausrüstung und die materialgerechte Bearbeitung.
| Merkmal | PROFIx 13-mm-Bohrfutter | PROFIx SDS-plus | Hohlwanddosen-Schablone |
|---|---|---|---|
| Hauptaufgabe | Einbauöffnung direkt fräsen | Einbauöffnung direkt fräsen | Positionen übertragen / markieren |
| Anwendungsbereich | Hohlwandinstallation | Hohlwandinstallation | Hohlwandinstallation |
| Einbauöffnung | Ø 68 mm | Ø 68 mm | für Ø-68-mm-Dosenpositionen |
| Kombinationsabstand | Normabstand | 71 mm, auf 91 mm umstellbar | 71 / 91 mm |
| Werkzeugaufnahme | 13-mm-Bohrfutter | SDS-plus | manuell |
| Staubabsaugung | Nein | Ja | nicht erforderlich |
| Bestehende Öffnung nutzbar | Ja | Ja | als Positionierhilfe |
| Werkstoff Schablone | – | – | Kunststoff |
Der Abstandfräser ist auf die direkte Herstellung der nächsten Ø-68-mm-Einbauöffnung ausgelegt. Dadurch wird der Abstand nicht zunächst angezeichnet und anschließend mit einem separaten Werkzeug übertragen.
Wenn lediglich 71- oder 91-mm-Positionen übertragen beziehungsweise markiert werden sollen, genügt eine Hohlwanddosen-Schablone. Die eigentliche Einbauöffnung wird anschließend mit einem geeigneten Fräser hergestellt.
Der Wert beschreibt den Mittelpunktabstand. Wird stattdessen zwischen den Lochrändern gemessen, stimmt die spätere Gerätekombination nicht mit dem vorgesehenen Raster überein.
13-mm-Bohrfutter und SDS-plus sind unterschiedliche Werkzeugaufnahmen. Vor der Auswahl muss deshalb feststehen, welche Maschine für die Bearbeitung eingesetzt wird.
Die vorhandene Dosenöffnung bildet die Referenz für die neue Position. Ist sie bereits falsch gesetzt oder beschädigt, überträgt sich diese Abweichung auf die Erweiterung.
Die übergeordnete Auswahl bündelt Abstandfräser, Fräser, Lochschneider und weitere Werkzeuge für die Herstellung und Nachbearbeitung von Hohlwand-Einbauöffnungen.
Hohlwand-Werkzeuge ansehenFür die eigentliche Herstellung einzelner Ø-68- oder Ø-74-mm-Einbauöffnungen stehen unterschiedliche Fräser, Fräskronen und Randversenker für verschiedene Plattenwerkstoffe bereit.
Hohlwandfräser vergleichenWenn nicht der feste Ø-68-mm-Kombinationsabstand, sondern variable Einbauöffnungen benötigt werden, folgt VARIOCUT einem anderen Bearbeitungsprinzip.
VARIOCUT ansehenFür spezielle Fräsaufgaben mit hoher Arbeitsgeschwindigkeit stehen außerdem KAISER MULTI 4000 Turbofräser zur Verfügung.
Sicherheitshinweis: Vor Bohr- und Fräsarbeiten muss der Wandbereich auf verdeckte elektrische Leitungen, Rohre und andere Installationen geprüft werden. Werkzeugaufnahme, Werkstoff und verwendeter Fräser müssen zueinander passen; geeignete Schutzmaßnahmen gegen Staub und wegfliegende Partikel sind einzuhalten. Weitere Hinweise enthält die Sicherheitsinformation zur Elektroinstallation.
PROFIx dient zum passgenauen Herstellen weiterer Ø-68-mm-Einbauöffnungen bei Hohlwandinstallationen. Eine vorhandene Öffnung oder Hohlwanddose dient dabei als Referenz für die nächste Fräsposition.
Bei klassischen Gerätekombinationen beträgt der Norm-Kombinationsabstand 71 mm von Mittelpunkt zu Mittelpunkt. Für dafür vorgesehene Einbausituationen kann eine PROFIx-Ausführung auch auf 91 mm eingestellt werden.
Ja. Das Werkzeug ist dafür vorgesehen, sowohl vorhandene Fräsöffnungen als auch bereits montierte Hohlwanddosen als Bezugspunkt für die nächste Position zu nutzen.
Sie unterscheiden sich vor allem durch die Maschinenaufnahme. Eine Variante ist für ein 13-mm-Bohrfutter ausgelegt, die andere für SDS-plus. Die SDS-plus-Ausführung ist zusätzlich mit Staubabsaugung erhältlich.
Ja. Das Werkzeug kann für waagerechte und senkrechte Kombinationen eingesetzt werden. Wichtig ist eine korrekt positionierte Ausgangsöffnung als Referenz.
PROFIx dient der direkten Positionierung und Herstellung der nächsten Einbauöffnung. Die Schablone überträgt dagegen hauptsächlich die Position beziehungsweise den 71- oder 91-mm-Abstand; die Öffnung wird anschließend separat gefräst.
Der Schwerpunkt liegt auf Ø-68-mm-Hohlwand-Einbauöffnungen und deren Kombination. Für andere Öffnungsdurchmesser oder Bearbeitungsaufgaben sind passende Hohlwandfräser beziehungsweise andere Werkzeuglösungen auszuwählen.
Weitere Werkzeuge für Einbauöffnungen sind unter KAISER Werkzeuge für Hohlwände sowie KAISER Hohlwandfräser & Zubehör zusammengefasst.
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