Netzwerkschnittstelle mit 10/100 Mbit/s für die Einbindung in die Access-Professional-Systemarchitektur.
Siedle Audio-Systeme für Türkommunikation
Siedle Access-Audio für Vario kaufen
In diesem Bereich stehen Siedle Access-Türlautsprecher für Siedle Vario im Mittelpunkt. Sie bilden die Audioeinheit an der Türstation und verbinden Lautsprecher und Mikrofon mit der IP-basierten Systemwelt Siedle Access Professional. Die Kommunikation erfolgt über eine LAN-Schnittstelle mit RJ45; die Versorgung ist über PoE (Power over Ethernet) nach IEEE 802.3af vorgesehen.
Wie wird der Access-Türlautsprecher in die Anlage eingebunden?
Audio über Ethernet statt klassischer Audio-Busleitung
Der Access-Türlautsprecher gehört zur IP-basierten Siedle-Access-Architektur. Die Netzwerkschnittstelle arbeitet über RJ45 mit 10/100 Mbit/s; die Spannungsversorgung erfolgt über PoE nach IEEE 802.3af. Für die Sprachübertragung dokumentiert Siedle den Audio-Codec G.722.
Praxis-Check: Vor der Auswahl prüfen, ob tatsächlich eine Access-Professional-Anlage beziehungsweise eine dafür geplante IP-Infrastruktur vorliegt. Die optische Zugehörigkeit zu Siedle Vario allein bestätigt noch keine elektrische Kompatibilität.
Welche technischen Merkmale sind bei der Auswahl relevant?
Versorgung über die Netzwerkverbindung; ein separat betrachteter klassischer Audio-Netzgeräteaufbau ist deshalb nicht übertragbar.
Digitaler Audio-Codec innerhalb der IP-Kommunikation des Access-Türlautsprechers.
Siedle dokumentiert IP54, IK09 und einen Temperaturbereich von −20 °C bis +55 °C für die Access-Türlautsprecher.
Was sollte vor der Auswahl des Siedle Access-Audiomoduls feststehen?
Systemplattform
Die hier eingesetzten Audiomodule sind für Siedle Access Professional vorgesehen. Komponenten anderer Siedle-Systemgenerationen nicht allein aufgrund ähnlicher Modulabmessungen ableiten.
Netzwerk und PoE
RJ45-Anschluss, Ethernet-Verkabelung und geeignete PoE-Versorgung müssen am vorgesehenen Montagepunkt berücksichtigt werden.
Türöffnerfunktion
Der Türlautsprecher übernimmt nicht automatisch die vollständige Türöffneransteuerung. Siedle sieht dafür innerhalb des Access-Systems einen separaten IP-Schaltaktor vor.
Nicht mit einem kompletten Audio-Set verwechseln: Der Access-Türlautsprecher bildet die Audiofunktion an der Siedle-Vario-Türstation. Für eine vollständige Anlage werden weitere zur Access-Architektur passende Netzwerk-, Bedien- und gegebenenfalls Schaltkomponenten benötigt.
Welche Siedle-Bereiche hängen direkt mit Access-Audio zusammen?
Sicherheitshinweis: Netzwerk-, PoE- und Türöffnerkomponenten müssen innerhalb der vorgesehenen Siedle-Access-Systemarchitektur geplant und angeschlossen werden. Änderungen an fest installierter Türkommunikations- und Türöffnertechnik gehören in fachkundige Hände. Weitere Hinweise enthält die Sicherheitsinformation .
Häufige Fragen zu Siedle Access-Audio
Für welches Siedle-System sind die Access-Türlautsprecher vorgesehen?
Die hier eingesetzten Türlautsprecher gehören zur IP-basierten Systemwelt Siedle Access Professional. Für die aktuelle ATLM-770-Ausführung nennt Siedle Access Professional ab Version 7.2.1 als Voraussetzung.
Wie wird der Siedle Access-Türlautsprecher angeschlossen?
Der Türlautsprecher besitzt eine LAN-Schnittstelle über RJ45 mit 10/100 Mbit/s. Die Einbindung erfolgt damit über die Ethernet-Netzwerkstruktur der Access-Anlage.
Wird der Access-Türlautsprecher über PoE versorgt?
Ja. Siedle gibt für den ATLM 770 eine Versorgung über PoE nach IEEE 802.3af an. Netzwerk- und PoE-Infrastruktur müssen deshalb bei der Anlagenplanung berücksichtigt werden.
Steuert der Access-Türlautsprecher den Türöffner direkt an?
Nicht allein. Für die Anbindung und Ansteuerung eines Türöffners sieht Siedle zusätzlich einen IP-Schaltaktor für Access vor. Die Türöffnerfunktion ist daher als eigener Bestandteil des Systemaufbaus zu planen.
Ist der Access-Türlautsprecher für den Außenbereich ausgelegt?
Siedle dokumentiert für die ATLM-770-Ausführungen die Schutzart IP54, Stoßfestigkeit IK09 und einen Umgebungstemperaturbereich von −20 °C bis +55 °C. Die vollständige Einbausituation muss dennoch den vorgesehenen Montagebedingungen entsprechen.