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Siedle IP-Systeme für Türkommunikation

Siedle · IP · LAN · WLAN · App · Zutritt

Siedle IP-Systeme kaufen: Vernetzung und Systemweg richtig einordnen

Siedle verbindet Türkommunikation auf mehreren Wegen mit der IP- und Netzwerk-Welt. Dazu gehören native IP-Systemarchitekturen wie Siedle Access, IP-/App-Erweiterungen vorhandener Anlagen sowie vernetzte Innenstationen und Zutrittsfunktionen. Auf dieser Seite führen die vorhandenen Voltking-Unterbereiche zu Siedle IQ-Haustelefonen und Fingerprintlösungen.

Warum bedeutet „IP“ bei Siedle nicht immer denselben Systemaufbau?

Drei Wege zur vernetzten Siedle Türkommunikation Die Grafik unterscheidet native IP-Türkommunikation, IP- und App-Erweiterungen bestehender Anlagen sowie vernetzte Innenstationen. Alle Texte liegen vollständig innerhalb großzügiger Rahmen. Vernetzung kann technisch unterschiedlich entstehen NATIVE IP-ARCHITEKTUR Siedle Access · Ethernet · LAN RJ45 und je nach Komponente PoE Türkommunikation direkt im IP-Netz BESTAND + IP-SCHNITTSTELLE In-Home-Bus + Smart Gateway Netzwerk · Internet · Siedle App bestehendes Bussystem bleibt erhalten VERNETZTE INNENSTATION z. B. IQ-Haustelefon mit WLAN App-Anbindung für Bestandsanlage Grundsystem dadurch nicht automatisch Access IP-Funktion und Systemgeneration getrennt betrachten Drei Wege zur vernetzten Siedle Türkommunikation Drei großzügige Felder unterscheiden Siedle Access, Smart Gateway und ein vernetztes IQ-Haustelefon. Alle Texte befinden sich vollständig innerhalb der Rahmen. IP-Funktion kann an verschiedenen Stellen entstehen Access native IP-Technik Ethernet / LAN RJ45 ggf. PoE IP-System selbst Smart Gateway IP-Erweiterung In-Home-Bus → Netzwerk → App / SIP Bus bleibt Basis IQ-Haustelefon mobile Erweiterung Bestandsanlage + WLAN + Siedle App App am Innengerät Netzwerkfähigkeit allein bestimmt nicht die Systemgeneration Schematische Einordnung

Native IP-Anlage und IP-Erweiterung unterscheiden

Siedle Access ist eine echte IP-basierte Gebäudekommunikationsarchitektur und nutzt die strukturierte Netzwerkverkabelung. Siedle Vario IP wird beispielsweise direkt per RJ45 an LAN und Access angebunden und kann über einen PoE-Switch versorgt werden.

Praxis-Regel: Bei „App“, „WLAN“ oder „IP“ immer zuerst klären, wo die Netzwerkfunktion entsteht. Ein IQ-Haustelefon oder Smart Gateway kann eine bestehende Anlage vernetzen, ohne dass deren eigentliche Türkommunikation zu Siedle Access wird.

Welche Siedle IP-Bereiche sind bei Voltking verfügbar?

Wie bringt ein Siedle IQ-Haustelefon eine Bestandsanlage zur App?

App-Anbindung einer bestehenden Anlage über ein IQ-Haustelefon Die Grafik zeigt links die bestehende Türkommunikation, in der Mitte ein IQ-Haustelefon und rechts WLAN, Internet und Siedle App. Alle Texte befinden sich vollständig innerhalb großzügiger Rahmen. Bestehende Anlage kann am Innengerät vernetzt werden Bestandsanlage vorhandene Türkommunikation System bleibt Basis IQ-Haustelefon Audio-Bedienung + WLAN + Bluetooth mobile Erweiterung Siedle App Smartphone über WLAN / Internet mobiler Türruf WLAN-Funktion erweitert die vorhandene Türkommunikation sie ersetzt nicht automatisch deren Systemarchitektur Schematische Darstellung

IQ verbindet alte Systemtechnik mit moderner mobiler Bedienung

Das aktuelle Siedle IQ HTA ist beispielsweise für 6+n-Technik vorgesehen und besitzt eine 2,4-GHz-WLAN-Schnittstelle zur Siedle App. Bluetooth 4.2 dient der Inbetriebnahme. Rufen, Sprechen, Türöffnen und Licht stehen sowohl am Haustelefon als auch über die App zur Verfügung; bis zu vier App-Teilnehmer können gekoppelt werden.

Praxis-Check: Vor dem Wechsel auf ein IQ-Haustelefon zuerst die vorhandene Systemgeneration prüfen. Die WLAN-Funktion löst keine Inkompatibilität zwischen unterschiedlichen Siedle-Systemen.

Welche technischen Begriffe sind bei Siedle IP besonders relevant?

Ethernet, LAN und RJ45

Bei nativen Access-Komponenten erfolgt die Kommunikation über das IP-Netzwerk. Vario IP besitzt beispielsweise einen direkten RJ45-Netzwerkanschluss.

PoE

Bestimmte Access-Komponenten können über Power over Ethernet versorgt werden. Beim Vario-IP-Kamera-Türlautsprecher erfolgt die Versorgung über einen PoE-Switch.

WLAN, App und SIP

WLAN und App spielen insbesondere bei vernetzten Innenstationen und Smart Gateways eine Rolle. Smart Gateways unterstützen außerdem IP-Teilnehmer und Voice-over-IP beziehungsweise SIP.

App-fähig bedeutet nicht automatisch native IP-Anlage: Ein bestehendes Siedle Bussystem oder eine ältere Installation kann über ein geeignetes Gateway oder IQ-Haustelefon Netzwerk- und App-Funktionen erhalten, ohne technisch zu Siedle Access zu werden.

Wie ordnet sich Fingerprint in die vernetzte Türkommunikation ein?

Fingerprint als eigene Zutrittsfunktion Die Grafik trennt biometrische Identifikation, Zutrittslogik und Türöffner von der eigentlichen Audio- oder Video-Türkommunikation. Zutrittskontrolle und Kommunikation getrennt planen Fingerprint Person erkennen Zutrittslogik Berechtigung auswerten Freigabe schalten Türöffner Zugang öffnen Fingerprint ergänzt die Türkommunikation um Zutrittskontrolle Audio und Video bleiben eigene Kommunikationsfunktionen Schematische Funktionsdarstellung

Fingerprint ist primär Zutrittskontrolle

Das aktuelle FPM 600 ist als Zugangs-Kontrollsystem mit kapazitivem Sensor ausgelegt. Siedle dokumentiert unter anderem Stand-Alone-Betrieb, bis zu 100 Benutzerfinger, bis zu fünf Benutzergruppen, einen Schließerkontakt sowie IP54. Es ist ausdrücklich nicht rückwärtskompatibel zum FPM 611-02.

Praxis-Check: Bei bestehenden Zutrittsanlagen die genaue Generation des Fingerprintmoduls und die vorhandene Steuerungsart dokumentieren. Ähnliche Modulabmessungen oder Vario-Optik bestätigen keine Rückwärtskompatibilität.

Sicherheitshinweis: IP-Türkommunikation, WLAN, PoE, Zutrittskontrolle und Türöffnertechnik müssen passend zur jeweiligen Siedle-Systemarchitektur geplant werden. Bei Netzwerkkomponenten sind zusätzlich Netzwerksicherheit, Software-Aktualisierung und Datenschutz zu berücksichtigen. Arbeiten an fest installierten elektrischen Komponenten gehören in fachkundige Hände. Weitere Hinweise enthält die Sicherheitsinformation .

Häufige Fragen zu Siedle IP-Systemen

Was ist Siedle Access?

Siedle Access ist die IP-basierte Gebäudekommunikationsplattform von Siedle. Sie integriert Sprach-, Video-, Intercom- sowie Schalt- und Steuerfunktionen direkt in ein IP-Netzwerk und nutzt die strukturierte Netzwerkverkabelung.

Bedeutet eine Siedle App-Anbindung automatisch Siedle Access?

Nein. Bestehende Anlagen können beispielsweise über Smart Gateways oder geeignete IQ-Haustelefone mit Netzwerk- und App-Funktionen erweitert werden. Die zugrunde liegende Türkommunikations- Systemtechnik bleibt dabei erhalten.

Welche Netzwerkanschlüsse werden bei Siedle Access verwendet?

Siedle Access arbeitet im IP-Netzwerk. Bei Siedle Vario IP erfolgt die Anbindung beispielsweise direkt über RJ45 an Ethernet beziehungsweise LAN. Bestimmte Komponenten werden zusätzlich über Power over Ethernet versorgt.

Wie funktioniert ein Siedle IQ-Haustelefon mit App?

Je nach IQ-Ausführung verbindet das Haustelefon die vorhandene Türkommunikation über WLAN mit der Siedle App. Das IQ HTA besitzt beispielsweise eine 2,4-GHz-WLAN-Schnittstelle, Bluetooth zur Inbetriebnahme und unterstützt bis zu vier gekoppelte App-Teilnehmer.

Ist ein neuer Siedle Fingerprintleser mit älteren Modulen kompatibel?

Nicht automatisch. Siedle weist beim aktuellen FPM 600 ausdrücklich darauf hin, dass es nicht rückwärtskompatibel zum FPM 611-02 ist. Vor einem Austausch müssen deshalb Modulgeneration und vorhandene Zutrittssteuerung geprüft werden.

Quellenbasis: Technische Angaben und Systeminformationen wurden anhand der zum Zeitpunkt der Erstellung verfügbaren Herstellerunterlagen von Siedle geprüft, darunter Datenblätter, Systemdokumentationen und technische Anleitungen.