Ethernet, LAN und RJ45
Bei nativen Access-Komponenten erfolgt die Kommunikation über das IP-Netzwerk. Vario IP besitzt beispielsweise einen direkten RJ45-Netzwerkanschluss.
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Siedle verbindet Türkommunikation auf mehreren Wegen mit der IP- und Netzwerk-Welt. Dazu gehören native IP-Systemarchitekturen wie Siedle Access, IP-/App-Erweiterungen vorhandener Anlagen sowie vernetzte Innenstationen und Zutrittsfunktionen. Auf dieser Seite führen die vorhandenen Voltking-Unterbereiche zu Siedle IQ-Haustelefonen und Fingerprintlösungen.
Siedle Access ist eine echte IP-basierte Gebäudekommunikationsarchitektur und nutzt die strukturierte Netzwerkverkabelung. Siedle Vario IP wird beispielsweise direkt per RJ45 an LAN und Access angebunden und kann über einen PoE-Switch versorgt werden.
Praxis-Regel: Bei „App“, „WLAN“ oder „IP“ immer zuerst klären, wo die Netzwerkfunktion entsteht. Ein IQ-Haustelefon oder Smart Gateway kann eine bestehende Anlage vernetzen, ohne dass deren eigentliche Türkommunikation zu Siedle Access wird.
Für bestehende Siedle-Anlagen, die über WLAN und Siedle App um mobile Türkommunikation ergänzt werden sollen.
IQ-Haustelefone einordnenFür biometrische Zutrittskontrolle mit Fingerabdruck – als eigenständige Zutrittsfunktion oder innerhalb einer dafür vorgesehenen Steuerungsarchitektur.
Fingerprintleser einordnenDas aktuelle Siedle IQ HTA ist beispielsweise für 6+n-Technik vorgesehen und besitzt eine 2,4-GHz-WLAN-Schnittstelle zur Siedle App. Bluetooth 4.2 dient der Inbetriebnahme. Rufen, Sprechen, Türöffnen und Licht stehen sowohl am Haustelefon als auch über die App zur Verfügung; bis zu vier App-Teilnehmer können gekoppelt werden.
Praxis-Check: Vor dem Wechsel auf ein IQ-Haustelefon zuerst die vorhandene Systemgeneration prüfen. Die WLAN-Funktion löst keine Inkompatibilität zwischen unterschiedlichen Siedle-Systemen.
Bei nativen Access-Komponenten erfolgt die Kommunikation über das IP-Netzwerk. Vario IP besitzt beispielsweise einen direkten RJ45-Netzwerkanschluss.
Bestimmte Access-Komponenten können über Power over Ethernet versorgt werden. Beim Vario-IP-Kamera-Türlautsprecher erfolgt die Versorgung über einen PoE-Switch.
WLAN und App spielen insbesondere bei vernetzten Innenstationen und Smart Gateways eine Rolle. Smart Gateways unterstützen außerdem IP-Teilnehmer und Voice-over-IP beziehungsweise SIP.
App-fähig bedeutet nicht automatisch native IP-Anlage: Ein bestehendes Siedle Bussystem oder eine ältere Installation kann über ein geeignetes Gateway oder IQ-Haustelefon Netzwerk- und App-Funktionen erhalten, ohne technisch zu Siedle Access zu werden.
Das aktuelle FPM 600 ist als Zugangs-Kontrollsystem mit kapazitivem Sensor ausgelegt. Siedle dokumentiert unter anderem Stand-Alone-Betrieb, bis zu 100 Benutzerfinger, bis zu fünf Benutzergruppen, einen Schließerkontakt sowie IP54. Es ist ausdrücklich nicht rückwärtskompatibel zum FPM 611-02.
Praxis-Check: Bei bestehenden Zutrittsanlagen die genaue Generation des Fingerprintmoduls und die vorhandene Steuerungsart dokumentieren. Ähnliche Modulabmessungen oder Vario-Optik bestätigen keine Rückwärtskompatibilität.
Sicherheitshinweis: IP-Türkommunikation, WLAN, PoE, Zutrittskontrolle und Türöffnertechnik müssen passend zur jeweiligen Siedle-Systemarchitektur geplant werden. Bei Netzwerkkomponenten sind zusätzlich Netzwerksicherheit, Software-Aktualisierung und Datenschutz zu berücksichtigen. Arbeiten an fest installierten elektrischen Komponenten gehören in fachkundige Hände. Weitere Hinweise enthält die Sicherheitsinformation .
Siedle Access ist die IP-basierte Gebäudekommunikationsplattform von Siedle. Sie integriert Sprach-, Video-, Intercom- sowie Schalt- und Steuerfunktionen direkt in ein IP-Netzwerk und nutzt die strukturierte Netzwerkverkabelung.
Nein. Bestehende Anlagen können beispielsweise über Smart Gateways oder geeignete IQ-Haustelefone mit Netzwerk- und App-Funktionen erweitert werden. Die zugrunde liegende Türkommunikations- Systemtechnik bleibt dabei erhalten.
Siedle Access arbeitet im IP-Netzwerk. Bei Siedle Vario IP erfolgt die Anbindung beispielsweise direkt über RJ45 an Ethernet beziehungsweise LAN. Bestimmte Komponenten werden zusätzlich über Power over Ethernet versorgt.
Je nach IQ-Ausführung verbindet das Haustelefon die vorhandene Türkommunikation über WLAN mit der Siedle App. Das IQ HTA besitzt beispielsweise eine 2,4-GHz-WLAN-Schnittstelle, Bluetooth zur Inbetriebnahme und unterstützt bis zu vier gekoppelte App-Teilnehmer.
Nicht automatisch. Siedle weist beim aktuellen FPM 600 ausdrücklich darauf hin, dass es nicht rückwärtskompatibel zum FPM 611-02 ist. Vor einem Austausch müssen deshalb Modulgeneration und vorhandene Zutrittssteuerung geprüft werden.
Die übergeordnete Einordnung von Siedle-Systemgenerationen, Türkommunikation und Modernisierung zeigt Siedle Türkommunikation .
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