Schneideinheiten und Schneideinsätze
Die Schneidbereiche Ø 24–68 mm und Ø 65–120 mm lassen sich über austauschbare Einheiten abdecken. Verschlissene beziehungsweise materialspezifische Schneideinsätze können separat ersetzt werden.
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KAISER VARIOCUT ermöglicht stufenlos einstellbare Kreisausschnitte in Hohlwand- und Deckenbaustoffen. Zwei Schneidbereiche von Ø 24–68 mm und Ø 65–120 mm decken sowohl kleinere Durchführungen als auch größere Leuchtenöffnungen ab. Austauschbare Schneideinheiten erweitern das System auf Metallbleche bis 1 mm Stärke. Schutzgehäuse, Staubabsaugung, Zentrierbohrer und separates Zentrierzubehör unterstützen einen kontrollierten Arbeitsablauf.
Anders als ein Fräser mit festem Durchmesser arbeitet VARIOCUT mit verstellbaren Schneideinsätzen. Dadurch kann innerhalb des jeweiligen Arbeitsbereichs ein individueller Kreisausschnitt eingestellt werden. Die kleineren Systemteile decken Ø 24–68 mm ab, die größeren Ø 65–120 mm. Die maximale Schnitttiefe in Hohlwandbaustoffen beträgt 45 mm.
Praxis-Hinweis: Durchmesser und vorgesehene Schnitttiefe vor dem Ansetzen einstellen und sicher arretieren. Für wiederkehrende Standardöffnungen wie Ø 68 oder Ø 74 mm kann dagegen ein Fräser mit festem Durchmesser die einfachere Werkzeugwahl sein.
| Schneidbereich | Ausführung für Hohlwandbaustoffe | Ausführung für Metall | Typischer Einsatz |
|---|---|---|---|
| Ø 24–68 mm | Hartmetall-Schneideinsätze, Schnitttiefe bis 45 mm | Separate Metall-Schneideinheit für Bleche bis 1 mm | Kleinere Leuchtenöffnungen, Leitungsdurchführungen und variable Kreisausschnitte. |
| Ø 65–120 mm | Hartmetall-Schneideinsätze, Schnitttiefe bis 45 mm | Separate Metall-Schneideinheit für Bleche bis 1 mm | Größere Leuchten-Einbauöffnungen und weitere runde Ausschnitte. |
| Schneideinsätze | Austauschbare Ausführung für Hohlwandbaustoffe | Austauschbare Ausführung für Metallbearbeitung | Schneidwerkzeug passend zum tatsächlich bearbeiteten Material einsetzen. |
Auswahlregel: Der eingestellte Durchmesser allein entscheidet nicht über die richtige Schneideinheit. Durchmesserbereich und Werkstoff müssen beide zur verwendeten Einheit passen. Eine Schneideinheit für Hohlwandbaustoffe ist nicht automatisch für Blech vorgesehen.
VARIOCUT besitzt ein Schutzgehäuse mit Anschluss für Staubsaugerschläuche von Ø 31–36 mm. Ein 6-mm-Spiralbohrer übernimmt die Zentrierung. Zusätzlich steht ein Schneidzentrierer zur sicheren Führung des Zentrierbohrers zur Verfügung. Das Schutzgehäuse wird beim Schneiden plan auf die Oberfläche aufgesetzt.
Praxis-Hinweis: Sobald das Material vollständig durchtrennt ist, die Bohrmaschine sofort ausschalten. VARIOCUT erst nach Stillstand des Werkzeugs zurückziehen und anschließend den ausgeschnittenen Materialkern entfernen.
Die Schneidbereiche Ø 24–68 mm und Ø 65–120 mm lassen sich über austauschbare Einheiten abdecken. Verschlissene beziehungsweise materialspezifische Schneideinsätze können separat ersetzt werden.
Der 6-mm-Spiralbohrer bildet die Werkzeugmitte. Der Schneidzentrierer unterstützt dessen sichere Führung; eine passende doppelseitige Klebefolie dient der Fixierung des Zentrierers auf der Bearbeitungsfläche.
Für wechselnde Öffnungsgrößen steht eine zusammengestellte Systemlösung zur Verfügung, die den großen VARIOCUT und zusätzlich die Schneideinheit für Ø 24–68 mm kombiniert. Damit lassen sich beide Durchmesserbereiche mit einem abgestimmten Werkzeugsystem abdecken.
| Schritt | Vorgehen | Worauf achten? |
|---|---|---|
| 1. Einstellen | Gewünschten Durchmesser und erforderliche Schnitttiefe einstellen und arretieren. | Beide Schneiden müssen zum gewünschten Schnittbereich und Material passen. |
| 2. Mittelpunkt festlegen | Mittelpunkt anzeichnen und gegebenenfalls den Schneidzentrierer einsetzen. | Zentrierung bestimmt die spätere Lage des gesamten Kreisausschnitts. |
| 3. Maschine vorbereiten | Für den Werkstoff geeignete Drehzahl einstellen. | Bei Metallblechen ist vor dem Schneiden eine Ø-6-mm-Zentrierbohrung vorgesehen. |
| 4. Schneiden | Mit dem Zentrierbohrer ansetzen, Schutzgehäuse plan aufsetzen und mit leichtem Druck schneiden. | Werkzeug nicht verkanten; Absaugung während des Schneidvorgangs nutzen. |
| 5. Durchbruch | Nach vollständiger Materialtrennung die Maschine sofort ausschalten. | Lochschneider erst nach vollständigem Stillstand aus der Öffnung ziehen. |
VARIOCUT spielt seine Stärke aus, wenn regelmäßig wechselnde Kreisdurchmesser benötigt werden. Innerhalb der beiden Arbeitsbereiche lassen sich die Schneiden auf verschiedene Öffnungsmaße einstellen.
Werden dagegen überwiegend identische Dosenöffnungen mit festem Durchmesser hergestellt, können klassische Hohlwandfräser die direktere Lösung sein. Dort muss vor dem Schnitt kein variabler Durchmesser eingestellt werden.
Fehlt für den Zentrierbohrer bereits das Material in der Mitte, ist eine passende Zentrierhilfe entscheidend. Das Schneidwerkzeug allein kann eine bereits vorhandene große Öffnung nicht zuverlässig über einen nicht mehr vorhandenen Mittelpunkt führen.
Für häufig wiederkehrende Öffnungen wie Ø 68 oder Ø 74 mm stehen feste Fräser, Randsenker, Sägeblätter und weiteres Hohlwandwerkzeug zur Verfügung.
Hohlwandfräser vergleichenBei zusätzlichen Dosenöffnungen neben einer bereits vorhandenen Öffnung unterstützt das PROFIX-Prinzip die Herstellung des vorgesehenen Kombinationsabstands.
Abstandfräser ansehenFräser, Lochschneider, Zentrierhilfen und weiteres Montagewerkzeug lassen sich dort nach Öffnungsmaß und Bearbeitungsaufgabe gegenüberstellen.
Hohlwandwerkzeuge einordnenSicherheitshinweis: Schneideinheit, Durchmesser, Schnitttiefe und Drehzahl müssen zum bearbeiteten Material passen. Vor dem Werkzeugwechsel oder Einstellen der Schneiden ist die Maschine gegen unbeabsichtigtes Anlaufen zu sichern. Während der Bearbeitung geeignete persönliche Schutzausrüstung und die vorgesehene Staubabsaugung verwenden. Das Werkzeug erst nach vollständigem Stillstand aus dem Ausschnitt nehmen. Weitere Hinweise enthält die Sicherheitsinformation zur Elektroinstallation.
Das System deckt zwei Arbeitsbereiche ab: Ø 24–68 mm und Ø 65–120 mm. Innerhalb des jeweiligen Bereichs werden die Schneideinsätze auf den benötigten Kreisdurchmesser eingestellt.
Für die VARIOCUT-Schneideinheiten für Hohlwandbaustoffe ist eine maximale Schnitttiefe von 45 mm angegeben. Die tatsächlich benötigte Schnitttiefe wird vor der Bearbeitung eingestellt.
Ja, mit den dafür vorgesehenen Metall-Schneideinheiten. Diese stehen für die beiden Durchmesserbereiche zur Verfügung und sind für Metallbleche bis 1 mm Stärke vorgesehen. Für Metall wird vor dem Schneiden eine Ø-6-mm-Zentrierbohrung hergestellt.
Das Schutzgehäuse besitzt einen Anschluss für Staubsaugerschläuche mit Ø 31–36 mm. Dadurch kann entstehender Schneidstaub unmittelbar am Werkzeug aufgenommen werden.
Der Schneidzentrierer unterstützt die sichere Führung des Zentrierbohrers. Er kann insbesondere dann hilfreich sein, wenn der Mittelpunkt sauber definiert und das Werkzeug beim Ansetzen zuverlässig geführt werden soll.
Ja. Für VARIOCUT stehen separate Schneideinheiten und Schneideinsätze zur Verfügung. Dabei muss zwischen Ausführungen für Hohlwandbaustoffe und solchen für Metall unterschieden werden.
Wenn überwiegend immer derselbe Öffnungsdurchmesser benötigt wird, kann ein fester Fräser die direktere Lösung sein. VARIOCUT ist vor allem dann interessant, wenn verschiedene Kreisdurchmesser mit einem verstellbaren Werkzeugsystem hergestellt werden sollen.
Fräser mit festen Öffnungsmaßen finden sich unter KAISER Hohlwandfräser & Zubehör; weitere Fräs- und Zentrierlösungen zeigt Werkzeuge für Hohlwände.
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