Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zum Menü springen
schnelle Lieferung
150.000 Artikel verfügbar

Schallschutzdose

Artikel 1 - 3 von 3
Artikel 1 - 3 von 3
KAISER · Schallschutzdosen Hohlwand

KAISER Schallschutzdosen für Hohlwände kaufen

KAISER Schallschutzdosen ermöglichen Schalter-, Steckdosen- und Verbindungsinstallationen in akustisch anspruchsvollen Leichtbauwänden. Innerhalb der kompakten Bauformen unterscheiden sich vor allem Einbauöffnung, Einbautiefe und verfügbarer Verdrahtungsraum: 68-mm-Gerätedosen eignen sich für klassische Geräteeinsätze, tiefere Geräte-Verbindungsdosen schaffen mehr Anschlussraum und die 74-mm-Ausführung ist für Wandaufbauten mit besonders hohen Schallschutzanforderungen vorgesehen.

68 oder 74 mm – welches Einbaumaß ist vorgesehen?

Schallschutzdosen mit 68 Millimeter Einbauöffnung und zwei unterschiedlichen Tiefen Zwei schematische Hohlwanddosen mit gleicher 68-Millimeter-Einbauöffnung. Eine ist 49 Millimeter tief, die andere 61 Millimeter. Einbauöffnung Ø 68 mm Ø 68 Ø 68 49 mm Tiefe 61 mm Tiefe Gerätedose mehr Verdrahtungsraum

68-mm-Bauformen unterscheiden sich vor allem in der Tiefe

Die flachere Gerätedose ist für einen klassischen Geräteeinsatz ausgelegt. Wird hinter dem Einsatz zusätzlicher Raum für Klemmen und Durchverdrahtung benötigt, bietet die tiefere Geräte-Verbindungsdose bei gleichem Ø-68-mm-Bohrmaß mehr Reserven.

Schallschutzdose mit 74 Millimeter Einbauöffnung Schematische 74-Millimeter-Einbauöffnung mit Schallschutzdose. Darunter werden Einbautiefe und geprüftes Wand-Schalldämmmaß angegeben. Einbauöffnung Ø 74 mm Ø 74 54,5 mm Tiefe Wandaufbau bis 77 dB

74-mm-Ausführung für höhere Schallschutzanforderungen

Die größere Einbauöffnung gehört zur Schallschutz-Geräte-Verbindungsdose für Wandaufbauten bis R’w 77 dB. Sie lässt sich auch nachträglich installieren, bis zur 5-fach-Kombination einsetzen und mit passendem Schallschutzdeckel als Verbindungsdose verwenden.

Praxis-Hinweis: Ø 68 und Ø 74 mm nicht nur als „klein“ und „groß“ betrachten. Das Bohrmaß gehört zur jeweiligen Dosenkonstruktion. Eine bestehende 68-mm-Öffnung sollte deshalb nur dann auf 74 mm erweitert werden, wenn die geplante Schallschutzdose und der Wandaufbau genau diese Bauform vorsehen.

Gerätedose oder Geräte-Verbindungsdose – worin liegt der praktische Unterschied?

Gerätedose mit 49 mm Tiefe

Die flachere 68-mm-Ausführung konzentriert sich auf die Aufnahme des Geräteeinsatzes. Sie ist sinnvoll, wenn hinter dem Einsatz nur begrenzter zusätzlicher Verdrahtungsraum benötigt wird und die verfügbare Hohlraumtiefe knapp bemessen ist.

Geräte-Verbindungsdose mit 61 mm Tiefe

Bei identischem Ø-68-mm-Einbaumaß stehen rund 12 mm mehr Tiefe zur Verfügung. Das schafft zusätzlichen Platz für Klemmen, Durchverdrahtung und Leitungsreserven hinter dem Geräteeinsatz.

74-mm-Ausführung mit 54,5 mm Tiefe

Hier steht nicht maximale Tiefe im Vordergrund, sondern die für höhere akustische Anforderungen ausgelegte Konstruktion. Das größere Bohrmaß und die Schallschutzummantelung gehören zum geprüften Gesamtsystem.

Technische Highlights der Schallschutzdosen

Merkmal 68-mm-Gerätedose 68-mm-Geräte-Verbindungsdose 74-mm-Geräte-Verbindungsdose
Einbauöffnung Ø 68 mm Ø 68 mm Ø 74 mm
Tiefe 49 mm 61 mm 54,5 mm
Plattenstärke 7–40 mm 7–40 mm 7–40 mm
Schallschutzwand bis 69 dB 69 dB 77 dB
Kombinationsabstand 71 mm 71 mm 71 mm
Direkt gegenüberliegend ab 100 mm Wandstärke ab 125 mm Wandstärke ab 125 mm Wandstärke
Schutzart IP30 IP30 IP30
Halogenfrei Ja Ja Ja
Schwerpunkt Kompakter Geräteeinbau Mehr Verdrahtungsraum Erhöhter Schallschutz bis 77 dB
Die dB-Angaben beziehen sich auf die jeweils geprüften Wandaufbauten mit eingebauter Dose. Sie sind keine isolierten Schalldämmwerte des Dosenkörpers.

Was ist bei gegenüberliegenden Installationen zu beachten?

Mindestwandstärke bei gegenüberliegenden Schallschutzdosen Drei vereinfachte Wandquerschnitte zeigen die unterschiedlichen Mindestwandstärken für gegenüberliegende 68-Millimeter-Gerätedosen, 68-Millimeter-Geräte-Verbindungsdosen und 74-Millimeter-Schallschutzdosen. Gegenüberliegende Montage 68 mm · 49 mm tief ab 100 mm 68 mm · 61 mm tief ab 125 mm 74 mm · 54,5 mm tief ab 125 mm Mindestwandstärke zur konkreten Bauform prüfen

Die Dosentiefe beeinflusst die erforderliche Wandstärke

Gegenüberliegender Einbau ist bei den dafür vorgesehenen Schallschutzdosen möglich, aber nicht unter identischen Bedingungen. Die flachere 68-mm-Gerätedose ist bereits ab 100 mm Wandstärke ausgewiesen; für die tiefere 68-mm-Geräte-Verbindungsdose und die 74-mm-Schallschutzdose sind mindestens 125 mm erforderlich.

Praxis-Hinweis: Bei gegenüberliegenden Installationen nicht nur die Position auf beiden Wandseiten anzeichnen. Zuerst Wandstärke und Dosentiefe prüfen – sonst können sich die Dosen im Hohlraum konstruktiv gegenseitig behindern.

Wie lassen sich mehrere Schallschutzdosen kombinieren?

71 mm Kombinationsabstand

Die Bauformen sind auf den üblichen 71-mm-Kombinationsabstand ausgelegt. Dadurch können Schalter- und Steckdosenkombinationen mit mehreren Einsätzen aufgebaut werden.

Passende Verbindungsstutzen verwenden

Für die Durchverdrahtung zwischen kombinierten Dosen sind die dafür vorgesehenen vollisolierten Verbindungsstutzen einzusetzen. Eine beliebige Öffnung zwischen zwei Dosen würde den vorgesehenen Wand- und Dosenaufbau verändern.

74-mm-Ausführung bis 5-fach

Für die 74-mm-Schallschutzdose ist der Einbau bis zur 5-fach-Kombination ausgewiesen. Auch dort bleibt die akustische Wirkung an den dafür geprüften Wand- und Montageaufbau gebunden.

Wann führt eine andere Schallschutz-Bauform weiter?

Sicherheitshinweis: Bohrmaß, Dosentiefe, Plattenstärke, Wandstärke sowie Leitungs- und Rohrdurchführungen müssen zum vorgesehenen Wandaufbau passen. Kombinationen und gegenüberliegende Installationen sind entsprechend den Systemvorgaben auszuführen, damit die akustische und elektrische Funktion erhalten bleibt. Weitere Hinweise enthält die Sicherheitsinformation zur Elektroinstallation.

Häufige Fragen zu KAISER Schallschutzdosen

Was ist der Unterschied zwischen Gerätedose und Geräte-Verbindungsdose?

Die Gerätedose ist kompakter und auf die Aufnahme eines normalen Geräteeinsatzes ausgelegt. Die Geräte-Verbindungsdose bietet mehr Tiefe beziehungsweise zusätzlichen Raum für Klemmen, Durchverdrahtung und Leitungsreserven.

Wann wird eine 68-mm- und wann eine 74-mm-Schallschutzdose benötigt?

Die 68-mm-Ausführungen arbeiten mit dem verbreiteten Ø-68-mm-Einbaumaß und stehen in unterschiedlichen Tiefen zur Verfügung. Die 74-mm-Bauform gehört zu einer eigenständigen Schallschutzkonstruktion für geprüfte Wandaufbauten bis R’w 77 dB. Die Auswahl richtet sich deshalb nach Dosenbauform und Wandaufbau, nicht allein nach dem größtmöglichen Bohrmaß.

Kann eine 68-mm-Gerätedose direkt gegenüberliegend montiert werden?

Die flache 68-mm-Gerätedose ist für einen direkt gegenüberliegenden Einbau ab 100 mm Wandstärke ausgewiesen. Bei der tieferen 68-mm-Geräte-Verbindungsdose gelten mindestens 125 mm.

Kann die 74-mm-Schallschutzdose auch nachträglich eingebaut werden?

Ja. Für diese Bauform ist auch eine nachträgliche Installation vorgesehen. Dabei muss eine passende Ø-74-mm-Einbauöffnung hergestellt werden, ohne den übrigen geplanten Wandaufbau unnötig zu beeinträchtigen.

Wie viele Schallschutzdosen können kombiniert werden?

Für die 74-mm-Schallschutzdose ist der Einbau bis zur 5-fach-Kombination ausgewiesen. Die 68-mm-Geräte- und Geräte-Verbindungsdosen lassen sich untereinander kombinieren. Maßgeblich sind der vorgesehene 71-mm-Kombinationsabstand und die passenden Verbindungsteile.

Kann eine Schallschutzdose als reine Verbindungsdose verwendet werden?

Bei der dafür vorgesehenen 74-mm-Ausführung ist dies mit einem passenden Schallschutzdeckel möglich. Dadurch kann die Öffnung geschlossen werden, während die Dose als geschützter Verbindungsraum genutzt wird.

Ist eine höhere dB-Angabe grundsätzlich besser?

Nein. Die dB-Angabe beschreibt den jeweils geprüften Wandaufbau mit der eingesetzten Dose. Entscheidend ist, dass Dosenbauform und Wandkonstruktion zueinander passen. Eine für bis zu 77 dB geprüfte Ausführung ist daher nicht automatisch die richtige Lösung für jede Hohlwand.