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Teilnehmeranschlüsse (Gf-TA) E3S Connect® Unterputz - Gf-GV

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KAISER Connectivity · E3S Connect®

E3S Connect® Teilnehmeranschluss Unterputz am Gf-GV

Der KAISER E3S Connect® Glasfaser-Teilnehmeranschluss für Unterputzmontage verbindet den Gebäudeverteiler Gf-GV mit dem Glasfaserabschluss in der Wohneinheit. Die vorkonfektionierte Glasfaserleitung ist Bestandteil des steckbaren NE4-Systems und steht mit 2 oder 4 Fasern sowie Leitungslängen von 10 bis 100 m zur Verfügung. Mit maximal 32 mm Einbautiefe passt der Teilnehmeranschluss in gängige Geräte-Verbindungsdosen und lässt sich über eine standardisierte TAE-Abdeckung in verbreitete Schalterdesigns integrieren.

Wo liegt der Unterputz-Teilnehmeranschluss im NE4-Leitungsweg?

Leitungsweg vom Gebäudeverteiler zum E3S Connect Teilnehmeranschluss Der Glasfaser-Gebäudeverteiler links ist über eine vorkonfektionierte Glasfaserleitung direkt mit dem Unterputz-Teilnehmeranschluss in der Wohneinheit rechts verbunden. Verbindung vom Gf-GV zur Wohneinheit Gf-GV Gebäude- verteiler Gf-TA Unterputz Wohneinheit vorkonfektionierte E3S Connect® Leitung Anschluss am Gebäudeverteiler

Der Gf-GV bildet den Ausgangspunkt der Teilnehmerleitung

Diese Ausführung ist für einen NE4-Aufbau vorgesehen, bei dem die Teilnehmerleitung am Glasfaser-Gebäudeverteiler beginnt und bis zum Unterputzabschluss in der Wohneinheit geführt wird. Damit unterscheidet sie sich gezielt von Teilnehmeranschlüssen, deren vorkonfektionierte Leitung direkt bis zum HÜP beziehungsweise Gf-AP geführt wird.

Vereinfachte Systemdarstellung; keine Leitungsplanung. Gf-GV = Glasfaser-Gebäudeverteiler, Gf-TA = Glasfaser-Teilnehmeranschluss.

Warum ist die geringe Einbautiefe bei der Unterputzmontage wichtig?

Unterputzmontage mit maximal 32 Millimeter Einbautiefe Eine Wand mit Geräte-Verbindungsdose und eingesetztem Teilnehmeranschluss wird im Querschnitt gezeigt. Eine Maßlinie kennzeichnet die maximale Einbautiefe von 32 Millimetern. Kompakte Unterputzbauform max. 32 mm

Maximal 32 mm Einbautiefe

Die geringe Einbautiefe ermöglicht den passgenauen Einbau in gängigen Geräte-Verbindungsdosen. Ein robuster Metalltragring mit Ausrichtmarkierungen unterstützt dabei die Schraubbefestigung und die gerade Ausrichtung des sichtbaren Anschlusses.

Dreh- und herausnehmbare Speichertrommel für Glasfaser-Überlängen Auf der Rückseite des Teilnehmeranschlusses ist eine runde Speichertrommel dargestellt. Eine Glasfaserleitung wird in einer großen Schleife um die Trommel geführt. Faserreserve geordnet aufnehmen dreh- und herausnehmbar

Überlängenmanagement direkt auf der Rückseite

Eine dreh- und herausnehmbare Speichertrommel nimmt überschüssige Faserlänge geordnet auf. Dadurch lässt sich Reserve innerhalb des Anschlusses unterbringen, ohne die Glasfaser unnötig eng zu legen oder ungeordnet in der Installationsdose zu verstauen.

Praxis-Hinweis: Faserreserve nicht in kleinen Schlaufen hinter dem Einsatz zusammendrücken. Das integrierte Überlängenmanagement nutzen und die Leitung spannungsarm führen. Damit bleiben Reserven zugänglich und unnötige Biegebelastungen werden vermieden.

Wie lässt sich der Glasfaseranschluss in ein Schalterdesign integrieren?

Standardisierte TAE-Abdeckung

Der Unterputzanschluss ist für eine standardisierte TAE-Abdeckung ausgelegt. Dadurch lässt er sich mit passenden Abdeckungen verbreiteter Schalterprogramme kombinieren, statt optisch als separates Aufputzgehäuse hervorzutreten.

Metalltragring zur Ausrichtung

Der Metalltragring besitzt Ausrichtmarkierungen und wird über Schraubbefestigung montiert. Das erleichtert eine saubere horizontale beziehungsweise vertikale Positionierung des Anschlusses.

LC/APC mit Shutter und Staubschutz

Die integrierte LC/APC-Kupplung ist mit Shutter und Staubschutz ausgestattet. Offene optische Flächen sollten dennoch sauber gehalten und erst unmittelbar vor der vorgesehenen Verbindung freigelegt werden.

Welche technischen Angaben sind für die Planung wichtig?

Merkmal Ausführung Bedeutung
Netzebene NE4 Für die Gebäudeverkabelung zwischen Gf-GV und Teilnehmeranschluss.
Montage Unterputz Einbau in gängige Geräte-Verbindungsdosen.
Einbautiefe max. 32 mm Kompakte Bauform für die Unterputzinstallation.
Faserzahl 2 oder 4 Fasern Passend zur geplanten Teilnehmer- und Reservebelegung auswählen.
Leitung G.657.A2, halogenfrei Biegeoptimierte Singlemode-Glasfaser für den Gebäudeeinsatz.
Leitungslängen 10–100 m vorkonfektioniert Länge anhand des geplanten Leitungswegs einschließlich sinnvoller Reserve bestimmen.
Brandverhalten B2ca nach EN 50575 Ausgewiesene BauPVo-Klasse der vorkonfektionierten Leitung.
Kupplung LC/APC, mit Shutter und Staubschutz Optische Steckfläche geschützt halten und sauber verarbeiten.
Schutzart IP20 Für den vorgesehenen Innenraumeinsatz.
Lagertemperatur −10 °C bis +60 °C Für Lagerung der vorkonfektionierten Einheit berücksichtigen.
Installation −10 °C bis +60 °C Temperaturbereich während der Montage und Leitungsverlegung.
Betrieb −20 °C bis +60 °C Ausgewiesener Betriebsbereich der Einheit.

Was ist bei vorkonfektionierten Leitungen besonders zu beachten?

Leitungslänge vorher festlegen

Die Glasfaserleitung ist bereits vorkonfektioniert. Die benötigte Länge sollte daher anhand des tatsächlichen Leitungswegs geplant werden. Überlängen lassen sich am Teilnehmeranschluss geordnet aufnehmen, ersetzen aber keine sinnvolle Längenplanung.

Stecker während der Verlegung schützen

Die vorkonfektionierten Enden beim Einziehen, Einschieben oder Einblasen vor Verschmutzung und mechanischer Beschädigung schützen. Schutzkappen erst zur vorgesehenen Verbindung entfernen.

Biegeradien nicht unterschreiten

Auch die biegeoptimierte G.657.A2-Faser darf nicht beliebig eng geführt werden. Leitungswege, Dose und Überlängenspeicher so nutzen, dass keine Knicke oder unnötige mechanische Spannung entstehen.

Welche E3S Connect® Lösung passt zum geplanten Leitungsweg?

Sicherheitshinweis: Offene Glasfaser-Endflächen nicht berühren und nicht in aktive optische Anschlüsse oder Faserenden blicken. Vorkonfektionierte Stecker während der Verlegung schützen, zulässige Biegeradien und mechanische Belastungen beachten und die Faserreserve über das vorgesehene Überlängenmanagement führen. Weitere Hinweise enthält die Sicherheitsinformation zur Elektroinstallation.

Häufige Fragen zum E3S Connect® Unterputz-Teilnehmeranschluss am Gf-GV

Was bedeutet „Anschluss am Gf-GV“?

Die vorkonfektionierte Glasfaserleitung des Teilnehmeranschlusses endet am Glasfaser-Gebäudeverteiler. Der Gf-GV bildet damit den Ausgangspunkt der Verbindung zur Wohneinheit. Das unterscheidet diese Ausführung von einem Teilnehmeranschluss, dessen Leitung direkt zum HÜP beziehungsweise Gf-AP führt.

Wie tief baut der Unterputz-Teilnehmeranschluss?

Für die Unterputzausführung ist eine maximale Einbautiefe von 32 mm angegeben. Dadurch ist der Einbau in gängigen Geräte-Verbindungsdosen möglich.

Wie wird überschüssige Faserlänge untergebracht?

Auf der Rückseite sitzt eine dreh- und herausnehmbare Speichertrommel für das Überlängenmanagement. Sie ermöglicht eine geordnete Aufnahme der Faserreserve, ohne die Leitung unnötig eng oder ungeordnet hinter dem Anschluss zu verstauen.

Lässt sich der Anschluss in ein Schalterprogramm integrieren?

Ja. Der Teilnehmeranschluss ist für standardisierte TAE-Abdeckungen ausgelegt und dadurch mit passenden Abdeckungen gängiger Schalterprogramme kombinierbar. Die konkrete Abdeckung muss zum verwendeten Schalterdesign passen.

Welche Faserzahlen und Leitungslängen sind vorgesehen?

Die vorkonfektionierten E3S Connect® Teilnehmeranschlüsse stehen mit 2 oder 4 Fasern zur Verfügung. Herstellerseitig sind Leitungslängen von 10 bis 100 m vorgesehen; weitere Längen sind systemseitig auf Anfrage möglich.

Kann die vorkonfektionierte Leitung eingezogen oder eingeblasen werden?

Die E3S Connect® Glasfaserleitung ist für das Einziehen, Einschieben und Einblasen in geeignete Installationswege vorgesehen. Dabei müssen die Montagevorgaben, zulässigen Biegeradien und mechanischen Belastungen eingehalten werden.

Welche Schutzart besitzt der Unterputz-Teilnehmeranschluss?

Für den Teilnehmeranschluss ist IP20 ausgewiesen. Damit ist er für die vorgesehene geschützte Innenrauminstallation ausgelegt.