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Teilnehmeranschluss (Gf-TA) E3S Connect® am HÜP

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KAISER Connectivity · E3S Connect®

KAISER E3S Connect® Teilnehmeranschluss direkt am HÜP

KAISER E3S Connect® Teilnehmeranschlüsse am HÜP verbinden den Glasfaser-Abschlusspunkt des Gebäudes direkt mit dem Teilnehmeranschluss in der Wohneinheit. Die vorkonfektionierte Glasfaserleitung ist auf der HÜP-Seite mit Standard-LC/APC und auf der Teilnehmerseite mit E3S Connect® LC/APC vorbereitet. Dadurch entsteht eine steckbare, spleißfreie Verbindung innerhalb der Netzebene 4. Verfügbar sind Aufputz- und Unterputzlösungen mit 2 oder 4 Fasern und vorkonfektionierten Leitungslängen bis 100 m.

Was bedeutet „Teilnehmeranschluss direkt am HÜP“?

Direkte E3S Connect Verbindung vom HÜP zum Teilnehmeranschluss Links steht der Hausübergabepunkt beziehungsweise Glasfaser-Abschlusspunkt. Eine durchgehende vorkonfektionierte Leitung führt direkt zum Glasfaser-Teilnehmeranschluss rechts. Direkte Verbindung innerhalb der NE4 HÜP Gf-AP Gf-TA Wohneinheit vorkonfektionierte Glasfaserleitung ohne Gebäudeverteiler im Leitungsweg

Der Leitungsweg endet direkt am Hausübergabepunkt

Diese Ausführung ist für Netzaufbauten vorgesehen, bei denen die vorkonfektionierte Leitung des Teilnehmeranschlusses direkt bis zum HÜP beziehungsweise Gf-AP geführt wird. Ein separater Gebäudeverteiler ist in diesem Leitungsweg nicht vorgesehen. Genau darin liegt die Abgrenzung zu E3S Connect® Teilnehmeranschlüssen für den Anschluss am Gf-GV.

Vereinfachte Systemdarstellung; keine Leitungsplanung. HÜP/Gf-AP bezeichnet den Übergabepunkt beziehungsweise Glasfaser-Abschlusspunkt im Gebäude, Gf-TA den Glasfaser-Teilnehmeranschluss.

Warum sind die beiden Leitungsenden unterschiedlich vorkonfektioniert?

LC APC Anschlussseite am Hausübergabepunkt Mehrere gleich lange LC APC Steckverbinder sind schematisch am Ende der Glasfaserleitung zum HÜP dargestellt. Leitungsende am HÜP / Gf-AP Standard LC/APC Steckerenden gleichlang ausgeführt

Standard-LC/APC zum HÜP

Am Gebäudeübergabepunkt endet die vorkonfektionierte Leitung mit Standard-LC/APC-Steckverbindern. Die Steckerenden sind auf dieser Seite gleichlang ausgeführt. Damit ist der Anschluss gezielt auf die Übergabeseite des Systems abgestimmt.

E3S Connect LC APC Anschlussseite am Teilnehmeranschluss Mehrere gestaffelt dargestellte LC APC Steckerenden bilden die vorkonfektionierte Teilnehmerseite der E3S Connect Leitung. Leitungsende am Gf-TA E3S Connect® LC/APC Stecker gestaffelt vorkonfektioniert

Gestaffelte E3S Connect® Stecker am Teilnehmeranschluss

Auf der Teilnehmerseite ist die Leitung mit speziellen E3S Connect® LC/APC-Steckverbindern vorkonfektioniert. Die gestaffelte Anordnung unterstützt das Einziehen, Einschieben oder Einblasen der konfektionierten Leitung. Dadurch kann die Leitung bereits steckerfertig vorbereitet werden, ohne die Stecker am Zielort neu konfektionieren zu müssen.

Praxis-Hinweis: Bei der Leitungsverlegung die beiden vorkonfektionierten Enden nicht vertauschen. HÜP- und Teilnehmerseite sind konstruktiv unterschiedlich vorbereitet. Schutzkappen erst zur vorgesehenen Verbindung entfernen und die Steckflächen sauber halten.

Aufputz oder Unterputz – was ändert sich am Teilnehmeranschluss?

Aufputzmontage eines E3S Connect Glasfaser-Teilnehmeranschlusses Ein flaches Aufputzgehäuse sitzt sichtbar vor einer Wandfläche. Die Glasfaserleitung kann rückseitig oder von unten zugeführt werden. Aufputzmontage Montage direkt auf der Wand

Aufputz für sichtbare Wandmontage

Der kompakte Aufputzanschluss kann direkt auf der Wand oder auf einer vorhandenen Unterputzdose befestigt werden. Die Leitungszuführung ist von hinten beziehungsweise von unten möglich; eine integrierte Zugentlastung gehört zum vorgesehenen Aufbau.

Unterputzmontage eines E3S Connect Glasfaser-Teilnehmeranschlusses Der größte Teil des Teilnehmeranschlusses liegt innerhalb einer Unterputzdose. Ein flacher sichtbarer Abschluss bleibt vor der Wand. Unterputzmontage Faserreserve hinter dem Anschluss

Unterputz mit integriertem Überlängenmanagement

Die Unterputzausführung wird in eine geeignete Geräte-Verbindungsdose eingesetzt. Auf der Rückseite unterstützt ein dreh- und herausnehmbares Speicherelement die geordnete Aufnahme von Faserüberlängen. Der sichtbare Abschluss lässt sich über eine genormte TAE-Abdeckung in gängige Schalterdesigns integrieren.

Schematische Montagedarstellungen; keine maßstäblichen Produktzeichnungen. Der konkrete Platzbedarf richtet sich nach Bauform, Leitung und verwendeter Installationsdose.

Welche technischen Angaben sind für die Planung wichtig?

Merkmal Ausführung Bedeutung
Netzebene NE4 Verbindung innerhalb des Gebäudenetzes bis zum Glasfaser-Teilnehmeranschluss.
Anschluss am HÜP Standard LC/APC Vorkonfektioniertes Leitungsende für den Gebäudeübergabepunkt beziehungsweise Gf-AP.
Anschluss am Gf-TA E3S Connect® LC/APC Gestaffelte vorkonfektionierte Steckerseite für die Teilnehmeranschlussdose.
Faser OS2 Singlemode, G.657.A2 Biegeoptimierte Singlemode-Faser für FTTH-Gebäudeverkabelungen.
Faseranzahl 2 oder 4 Fasern Die benötigte Faserzahl bereits bei der Netzplanung festlegen.
Leitungslängen Vorkonfektioniert bis 100 m Die Leitungslänge passend zum geplanten durchgehenden Leitungsweg wählen.
Brandverhalten Leitung B2ca, s1a, d0, a1 Leitungsklasse nach EN 50575 für den vorgesehenen Gebäudeeinsatz berücksichtigen.
Schutzart Gf-TA IP20 Für die vorgesehene Innenrauminstallation des Teilnehmeranschlusses.
Steckerschutz LC/APC mit Shutter / Staubschutz Schützt die optische Schnittstelle im nicht gesteckten Zustand; Sauberkeitsprüfung bleibt erforderlich.

Welche Punkte sind bei der Leitungsverlegung besonders wichtig?

Biegeradius einhalten

Für die vorkonfektionierte G.657.A2-Leitung ist während der Installation ein größerer Mindestbiegeradius vorgesehen als im dauerhaft verlegten Zustand. Enge Knicke oder Quetschungen während des Einziehens vermeiden.

Leitungslänge vorab planen

Die Leitung ist bereits vorkonfektioniert. Die benötigte Länge sollte deshalb aus dem tatsächlichen Leitungsweg einschließlich sinnvoller Reserve ermittelt werden, statt erst nach der Verlegung angepasst zu werden.

Steckerenden geschützt halten

Die vorkonfektionierten LC/APC-Endflächen während der Leitungsverlegung geschützt lassen. Staubschutz erst zur Verbindung entfernen und offene Ferrulen weder berühren noch ungeschützt ablegen.

Praxis-Hinweis: Der Hersteller weist für die Leitung einen Mindestbiegeradius von 40 mm während der Installation und 10 mm im dauerhaft verlegten Zustand aus. Auch die zulässigen Zug- und Druckbelastungen gelten während der Verlegung und sollten insbesondere beim Einziehen oder Einblasen berücksichtigt werden.

Wann ist ein anderer E3S Connect® Aufbau sinnvoll?

Sicherheitshinweis: Offene Glasfaser-Endflächen nicht berühren und nicht in aktive optische Anschlüsse oder Faserenden blicken. Mindestbiegeradien, zulässige Zugbelastungen und die vorgesehene Leitungsführung während der Montage einhalten. Schutzkappen erst unmittelbar vor der Verbindung entfernen. Weitere Hinweise enthält die Sicherheitsinformation zur Elektroinstallation.

Häufige Fragen zu E3S Connect® Teilnehmeranschlüssen am HÜP

Was bedeutet „Anschluss am HÜP“ bei E3S Connect®?

Die vorkonfektionierte Glasfaserleitung des Teilnehmeranschlusses wird bis zum Hausübergabepunkt beziehungsweise Glasfaser-Abschlusspunkt geführt. Damit entsteht eine direkte Verbindung vom HÜP/Gf-AP zum Gf-TA, ohne dass ein Gebäudeverteiler innerhalb dieses Leitungswegs benötigt wird.

Was unterscheidet den HÜP-Anschluss vom Anschluss am Gf-GV?

Beim HÜP-Anschluss endet die Teilnehmerleitung direkt am Gebäudeübergabepunkt. Bei einer Gf-GV-Ausführung endet sie dagegen am Glasfaser-Gebäudeverteiler. Die passende Variante richtet sich daher nach der geplanten Topologie der Netzebene 4.

Warum sind die beiden Enden der vorkonfektionierten Leitung unterschiedlich?

Die HÜP-Seite ist für Standard-LC/APC-Anschlüsse vorgesehen. Am Teilnehmeranschluss kommen spezielle E3S Connect® LC/APC-Stecker zum Einsatz. Die gestaffelte Konfektionierung auf der Teilnehmerseite erleichtert die Verlegung der bereits steckerfertigen Leitung.

Welche Faserzahlen sind vorgesehen?

Die E3S Connect® Teilnehmeranschlüsse am HÜP sind mit 2 oder 4 vorkonfektionierten Singlemode-Fasern erhältlich. Die erforderliche Faserzahl sollte bereits bei der Netzplanung festgelegt werden.

Welche Leitungslängen sind verfügbar?

Die vorkonfektionierten Leitungen werden in abgestuften Längen bis 100 m angeboten. Weil die Stecker bereits montiert sind, sollte die benötigte Länge anhand des geplanten Leitungswegs einschließlich sinnvoller Reserve bestimmt werden.

Was unterscheidet Aufputz- und Unterputzmontage?

Die Aufputzausführung wird sichtbar auf der Wand beziehungsweise auf einer vorhandenen Gerätedose montiert. Die Unterputzausführung sitzt in einer Geräte-Verbindungsdose und besitzt ein integriertes Management für Faserüberlängen. Sie lässt sich über eine genormte TAE-Abdeckung in gängige Schalterdesigns integrieren.

Kann die vorkonfektionierte Leitung eingezogen oder eingeblasen werden?

Die E3S Connect® Glasfaserleitung ist für die vorkonfektionierte Verlegung ausgelegt und kann je nach Installationsweg eingezogen, eingeschoben oder in geeignete Rohrsysteme eingeblasen werden. Dabei müssen Mindestbiegeradius und zulässige mechanische Belastungen eingehalten werden.