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Montageelement für Türstation

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Siedle · Montageelemente · Vario 611 · Aufputz · Unterputz

Siedle Montageelemente kaufen: Aufputz, Unterputz und Raster passend wählen

Bei Siedle Montageelementen entscheidet zuerst, wie die Türstation an der Wand sitzen soll. Für eine flächennahe Unterputzlösung werden Gehäuse und Montagerahmen kombiniert; bei der Aufputzmontage nimmt ein sichtbares Gehäuse die Funktionsmodule auf. Danach muss das Raster zur Zahl und Anordnung der Vario-Module passen – etwa 1/1, 2/1, 3/1 oder 2/2.

Aufputz oder Unterputz – was ist der praktische Unterschied?

Vergleich Aufputz- und Unterputzmontage bei Siedle Vario Bei der Aufputzmontage sitzt das Gehäuse vor der Wand. Bei der Unterputzmontage sitzt das Unterputzgehäuse innerhalb der Wand, während Rahmen und Module die Front bilden. Die Wand entscheidet über den Montageaufbau AUFPUTZ GA 612 Gehäuse sitzt sichtbar vor der Wand UNTERPUTZ GU 611 + Montagerahmen Gehäuse sitzt im Wandaufbau Montageart zuerst wählen Gehäuse und Raster danach passend bestimmen Schematische Darstellung Vergleich Aufputz- und Unterputzmontage bei Siedle Vario Links sitzt das Aufputzgehäuse sichtbar vor der Wand. Rechts sitzt das Unterputzgehäuse innerhalb der Wand und trägt den Montagerahmen an der Front. Zwei unterschiedliche Wege zur fertigen Vario-Front Aufputz GA 612 Gehäuse sitzt vor der Wand Unterputz GU 611 + Montagerahmen Gehäuse sitzt im Wandaufbau Montageart zuerst wählen Gehäuse und Raster anschließend passend bestimmen Schematische Darstellung

Aufputz und Unterputz benötigen unterschiedliche Bauteile

Beim GA-612-Aufputzgehäuse sitzt der Montagekörper sichtbar auf der Wand. Für die Unterputzmontage wird dagegen ein GU-611-Gehäuse in den Wandaufbau eingesetzt; daran wird der passende Montagerahmen befestigt.

Wichtig: Gehäuse und Montagerahmen müssen im Raster zusammenpassen

Ein GU 611-2/1 ist beispielsweise für den passenden MR 611-2/1 vorgesehen. Ähnliche Außenmaße ersetzen keine eindeutige Formatzuordnung.

Welche Montageelemente erfüllen welche Aufgabe?

GU 611 Unterputzgehäuse

Sitzt im Wandaufbau und nimmt den passenden MR-611-Montagerahmen auf. Je nach Raster für ein oder mehrere Funktionsmodule.

MR 611 Montagerahmen

Trägt die Vario-Funktionsmodule und wird bei der Unterputzmontage am passenden GU-Gehäuse befestigt.

KR 611 Kombirahmen

Umschließt die Funktionsmodule und deckt bei Unterputzlösungen die Putznut ab. Eine umlaufende Dichtung schützt den Übergangsbereich.

GA 612 Aufputzgehäuse

Sichtbares Gehäuse für die Wandmontage ohne entsprechendes Unterputzgehäuse. Die Größe richtet sich nach dem benötigten Vario-Modulraster.

Was bedeuten Angaben wie 1/1, 2/1 oder 2/2?

Vario-Raster für ein, zwei, drei oder vier Funktionsmodule 1/1 zeigt eine Modulposition, 2/1 zwei, 3/1 drei und 2/2 vier Modulpositionen. Das Raster von Gehäuse und Rahmen muss übereinstimmen. Raster beschreibt Zahl und Anordnung der Module 1/1 1 Modul 2/1 2 Module 3/1 3 Module 2/2 4 Module Erst Module zählen dann Gehäuse und Rahmen im selben Raster wählen Schematische Rasterdarstellung Vario-Raster für ein bis vier Funktionsmodule Die Grafik zeigt beispielhaft die Rastergrößen 1/1, 2/1, 3/1 und 2/2. Rastergröße folgt der Anzahl der benötigten Funktionsmodule 1/1 1 Modul 2/1 2 Module 3/1 3 Module 2/2 4 Module Erst Module zählen dann Gehäuse und Rahmen im selben Raster wählen Schematische Rasterdarstellung

Das Raster verhindert viele typische Fehlkombinationen

Ein 1/1-Format bietet Platz für eine Modulposition, ein 2/1-Format für zwei. Bei 2/2 stehen vier Modulpositionen in einem zweireihigen Aufbau zur Verfügung. Größere Vario-Anlagen werden entsprechend mit größeren Gehäuse- und Rahmenformaten aufgebaut.

Raster immer als kompletten Montageaufbau betrachten

Funktionsmodule, Montagerahmen und Gehäuse nicht unabhängig voneinander auswählen. Format und Zahl der Modulplätze müssen zusammenpassen.

Was ist bei Wandaufbau und Modernisierung wichtig?

Hohlwand

Für GU-611-Unterputzgehäuse dokumentiert Siedle eine Montage in Hohlwänden mit dem dafür vorgesehenen Befestigungszubehör ZHB 612.

Senkrecht oder waagerecht

Viele GU-, MR-, KR- und GA-Ausführungen sind sowohl für senkrechte als auch für waagerechte Montage vorgesehen. Das Modulraster bleibt dabei maßgeblich.

Bestehende Öffnung

Bei einer Modernisierung zuerst vorhandenes Gehäuse, Raster und Mauerausschnitt aufnehmen. Dadurch lässt sich erkennen, welche Teile weiterverwendet werden können.

Praxis-Hinweis: Bei Unterputzanlagen nicht nur die sichtbare Front vermessen. Entscheidend sind auch Gehäusegröße und Einbautiefe hinter dem Rahmen. Ein GU 611 besitzt beispielsweise je nach Raster eine Tiefe von 50 mm.

Sicherheitshinweis: Montagegehäuse, Rahmen und Funktionsmodule müssen für die vorgesehene Einbausituation geeignet und mechanisch korrekt befestigt werden. Elektrische Anschlüsse der darin montierten Türkommunikationskomponenten gehören in fachkundige Hände. Weitere Hinweise enthält die Sicherheitsinformation .

Häufige Fragen zu Siedle Montageelementen

Was ist der Unterschied zwischen Siedle Aufputz- und Unterputzgehäusen?

Ein Aufputzgehäuse wie GA 612 wird sichtbar vor der Wand montiert. Ein GU-611-Unterputzgehäuse sitzt dagegen im Wandaufbau und dient als Aufnahme für den passenden Montagerahmen und die Vario-Funktionsmodule.

Wozu wird ein Siedle MR 611 Montagerahmen benötigt?

Der MR 611 nimmt die Vario-Funktionsmodule auf und wird bei der Unterputzmontage am passenden GU-611-Gehäuse befestigt. Rahmen- und Gehäuseformat müssen zueinander passen.

Was bedeuten Angaben wie 1/1, 2/1 oder 2/2?

Die Angaben beschreiben das Modulraster. 1/1 steht für eine Modulposition, 2/1 für zwei Positionen und 2/2 für vier Modulpositionen. Das gleiche Raster muss bei den zusammengehörenden Montagekomponenten berücksichtigt werden.

Können Siedle Unterputzgehäuse in einer Hohlwand montiert werden?

Ja. Für geeignete GU-611-Unterputzgehäuse nennt Siedle das Zubehör ZHB 612 für die Hohlwandbefestigung. Die konkrete Gehäuse- und Einbausituation muss dazu passen.

Was sollte bei einer bestehenden Siedle Türstation vor dem Austausch gemessen werden?

Wichtig sind das vorhandene Gehäuse, das Vario-Raster, Zahl und Anordnung der Funktionsmodule sowie Breite, Höhe und Tiefe der vorhandenen Einbauöffnung. Bei Unterputzanlagen sollte deshalb nicht nur die sichtbare Front vermessen werden.

Quellenbasis: Technische Angaben und Systeminformationen wurden anhand der zum Zeitpunkt der Erstellung verfügbaren Herstellerunterlagen von Siedle geprüft, darunter Datenblätter, Systemdokumentationen und technische Anleitungen.