PROTACT benötigt einen definierten Plattenausschnitt
Für entsprechende PROTACT-Ausführungen dokumentiert Grothe ein Plattenloch von 16 mm. Die Einbautiefe beträgt 13 mm abzüglich der verwendeten Plattenstärke.
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Grothe Klingeldrücker lösen den elektrischen Klingelruf aus und stehen für unterschiedliche Einbausituationen zur Verfügung. Das Spektrum reicht von kompletten Aufputz-Klingeltastern über kompakte Designausführungen bis zu PROTACT-Einbautastern und Etagenplatten mit mehreren Rufstellen. Für die Auswahl zählen vor allem Montageart, Anzahl der Taster, elektrische Kontaktwerte und die vorgesehene Front beziehungsweise Klingelplatte.
Serien wie DOMOLUX oder kompakte Piccolo-Ausführungen kombinieren Taster und Gehäuse für die sichtbare Wandmontage. Je nach Modell kommen Namensschild, Beleuchtung oder unterschiedliche Oberflächen hinzu.
PROTACT-Taster sind für den Einbau in Klingelplatten beziehungsweise andere geeignete Fronten vorgesehen. Dafür müssen Plattenausschnitt, Materialstärke, Einbautiefe und elektrische Kontaktwerte zur gewählten Ausführung passen.
Vorhandenen Taster nicht nur nach Durchmesser oder Farbe ersetzen. Montageart, Ausschnitt, Einbautiefe, Kontaktbelastung und gegebenenfalls Beleuchtung dokumentieren.
| Ausführung | Typische Merkmale | Bei der Auswahl prüfen |
|---|---|---|
| Aufputz-Klingeltaster | Komplette Einheit für sichtbare Wandmontage; je nach Serie mit Namensschild und Beleuchtung. | Montagefläche, Anzahl der Taster, Anschluss und gegebenenfalls Beleuchtung. |
| DOMOLUX | Witterungsbeständiges Kunststoffgehäuse, Aufputzmontage und LED-Namensschildbeleuchtung bei aktuellen Ausführungen. | Taster bis max. 12 V AC/DC; LED-Beleuchtung mit 8–12 V AC. |
| Piccolo | Kompakte Aufputzausführung im Format 50 × 50 × 17 mm mit integriertem PROTACT-Taster. | Max. 12 V AC/DC, 1,5 A; Oberfläche und Tasterausführung beachten. |
| PROTACT Einbautaster | Einzelner Taster für Platteneinbau; taktiles Schaltverhalten und geringe Prellzeit. | Plattenloch, Einbautiefe, Kontaktwerte und vorgesehene Einbaulage. |
| Etagenplatte | Mehrere Klingeltaster in einer gemeinsamen Front, je nach Ausführung aus Aluminium, Bronzeguss oder Edelstahl. | Zahl der Rufstellen, Plattenmaterial, Beschriftung und Montageart. |
Für entsprechende PROTACT-Ausführungen dokumentiert Grothe ein Plattenloch von 16 mm. Die Einbautiefe beträgt 13 mm abzüglich der verwendeten Plattenstärke.
Für die entsprechenden unbeleuchteten PROTACT-Taster nennt Grothe IP54 bei Montage in einer senkrechten Platte. Die Schutzart darf deshalb nicht unabhängig von der Einbausituation betrachtet werden.
Etagenplatten bündeln mehrere Klingeltaster in einer Front. Vor der Auswahl sollte feststehen, wie viele Wohnungen beziehungsweise separate Rufziele eindeutig beschriftet und angesteuert werden sollen.
Klingeltaster ≠ Funkklingeltaster. Die hier eingeordneten klassischen Taster schließen beziehungsweise schalten einen elektrischen Kontakt. Für die drahtlose Übertragung zum Grothe Funkgong wird ein dafür kompatibler Funksender benötigt.
Bei beleuchteten Klingeltastern können Tasterkontakt und Beleuchtung unterschiedliche elektrische Anforderungen besitzen. Deshalb beide Angaben vor dem Anschluss prüfen.
Aktuelle DOMOLUX-Ausführungen besitzen eine LED-Namensschildbeleuchtung für 8–12 V AC. Der eigentliche Taster ist für max. 12 V AC/DC ausgelegt.
Klingeltrafo, Gong, Beleuchtung und Klingeltaster müssen als vollständiger Stromkreis zusammenpassen. Vor einem Austausch deshalb die vorhandene Versorgung und Verdrahtung dokumentieren.
Für die akustische beziehungsweise optische Signalisierung eines ausgelösten Klingelrufs.
Gongs einordnenFür ergänzende Montage- und Einbaukomponenten rund um Klingeltaster und Eingangslösungen.
Montagezubehör einordnenFür passende Unterputz-Einbausituationen hinter Klingel- und Etagenplatten.
Unterputzkästen einordnenSicherheitshinweis: Klingeltaster, Beleuchtung, Gong und Spannungsversorgung müssen elektrisch zueinander passen. Bei Einbautastern sind zusätzlich Ausschnitt, Einbautiefe und Montageumgebung zu prüfen. Arbeiten an fest installierten elektrischen Anlagen gehören in fachkundige Hände. Weitere Hinweise enthält die Sicherheitsinformation .
Ein Aufputztaster besitzt ein eigenes Gehäuse und wird direkt auf der Wand montiert. Ein PROTACT-Taster wird dagegen in eine geeignete Klingelplatte beziehungsweise Front eingesetzt. Dafür müssen Plattenausschnitt und Einbautiefe passen.
Das hängt von der jeweiligen Serie ab. Bei DOMOLUX, Piccolo und entsprechenden PROTACT-Tastern dokumentiert Grothe maximal 12 V AC/DC. Beleuchtung kann davon abweichende Spannungsangaben besitzen.
Für entsprechende unbeleuchtete PROTACT-Ausführungen dokumentiert Grothe IP54 bei Montage in einer senkrechten Platte. Die tatsächliche Eignung hängt deshalb auch von der Einbausituation und der verwendeten Front beziehungsweise Klingelplatte ab.
Eine Etagenplatte eignet sich, wenn mehrere Klingeltaster beziehungsweise Rufstellen in einer gemeinsamen Front zusammengefasst werden sollen. Anzahl der Taster, Beschriftung, Material und Montageart müssen zur geplanten Installation passen.
Nicht allein durch den Tasterkontakt. Für die Funkübertragung wird ein kompatibler Grothe Funksender benötigt, der das Tastsignal in das entsprechende Funksystem überträgt und an den Funkgong sendet.
Die übergeordnete Einordnung von Klingeltechnik, Gongs, Sprechanlagen und weiteren Systembereichen zeigt Grothe Türkommunikation .
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