Definierte Position auf Stahlschalung
Die integrierte Aufnahme kann mit dafür vorgesehenen System-Haftmagneten kombiniert werden. Dadurch lässt sich der Übergang reproduzierbar auf dem Schaltisch positionieren.
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KAISER Wand-Decken-Übergänge 90° schaffen eine durchgängige Leerverrohrung an Übergängen zwischen Beton-Fertigelementen und eignen sich zugleich als definierte Wand- oder Deckenauslässe. Die 90°-Krümmung erleichtert den späteren Leitungseinzug, weil das Installationsrohr ohne improvisierten engen Knick umgelenkt wird. Zur Auswahl stehen klassische einteilige Übergänge für Ø 20 und Ø 25 mm sowie B²-Ausführungen mit Magnetaufnahme für Ø 20, 25 und 32 mm. Ergänzende 90°-Rohrkupplungen führen die Rohrumlenkung innerhalb des B²-Systemaufbaus fort.
Wo ein Installationsrohr aus einer Wand in eine Decke oder aus einem Fertigteil in das nächste Bauteil geführt werden muss, entsteht konstruktiv eine Richtungsänderung. Der vorgeformte 90°-Übergang legt diesen Verlauf bereits bei der Betonbauinstallation fest.
Eine gleichmäßige Krümmung reduziert abrupte Richtungswechsel im Leerrohr. Dadurch kann das Einziehen elektrischer Leitungen durch den Bauteilübergang einfacher erfolgen als bei einer ungeplant stark geknickten Rohrführung.
Praxis-Hinweis: Den Übergang so ausrichten, dass der Bogen tatsächlich der späteren Rohr- und Einziehrichtung folgt. Ein korrektes 90°-Bauteil kann eine falsch geplante Leitungsachse nicht nachträglich ausgleichen.
Die einteiligen 90°-Übergänge für Ø 20 und Ø 25 mm werden an der Randschalung eingesetzt und können auf der Stahlschalung geklebt werden. Zwei Verschlussdeckel schließen die Rohröffnungen während Fertigung und Betonage gegen Fremdkörper ab.
Die zweiteiligen Varianten für Ø 20, 25 und 32 mm besitzen eine Aufnahme für KAISER System-Haftmagnete. Zusätzlich sind Klebe- und Nagelbefestigung möglich. Dadurch lassen sich dieselben Übergangsfunktionen auch in stärker automatisierte Fertigungsabläufe oder obenliegende Einbausituationen integrieren.
Praxis-Hinweis: Die Magnetaufnahme ist kein Unterschied beim Rohrdurchmesser, sondern beim Montageprozess. Zuerst Rohrgröße und Einbaulage bestimmen, danach die passende Befestigungsvariante auswählen.
| Rohrgröße | Einteiliger Übergang | B² mit Magnetaufnahme | B² Rohrkupplung 90° |
|---|---|---|---|
| Ø 20 mm | ja | ja | ja |
| Ø 25 mm | ja | ja | ja |
| Ø 32 mm | – | ja | ja |
Er wird an der Randschalung oder in einer dafür vorgesehenen B²-Einbausituation eingesetzt und führt das Leerrohr bis an den späteren Bauteilübergang. Die Öffnung ist damit nach dem Ausschalen gezielt zugänglich.
Eine 90°-Rohrkupplung dient der Richtungsänderung zwischen zwei Installationsrohren, ohne selbst einen definierten Wand- oder Deckenauslass zu bilden. Sie ist damit vor allem für interne Rohrführungen innerhalb eines B²-Aufbaus relevant.
Praxis-Hinweis: Übergang und Kupplung nicht allein nach der 90°-Form auswählen. Entscheidend ist, ob die Umlenkung am Bauteilrand enden oder zwei Rohre innerhalb der Betonkonstruktion verbinden soll.
Die Verschlussdeckel schließen die Rohröffnungen während Werksfertigung, Transport und Betonage. Dadurch bleibt der für den späteren Leitungsweg benötigte Innenraum frei von grober Verschmutzung.
Nach dem Ausschalen beziehungsweise beim Verbinden der angrenzenden Installation werden die vorgesehenen Öffnungen freigelegt und mit dem passenden Rohr weitergeführt. Bei den klassischen einteiligen Ausführungen sind beide Seiten verschließbar.
Praxis-Hinweis: Deckel nicht vorzeitig entfernen. Besonders an der Randschalung kann eine ungeschützte Öffnung während Betonage oder Transport leicht mit Betonresten beziehungsweise Fremdkörpern zugesetzt werden.
| Merkmal | Einteilige Ausführung | B² Magnet-Ausführung |
|---|---|---|
| Funktion | Rohrübergang oder Wand-/Deckenauslass | Rohrübergang oder Wand-/Deckenauslass |
| Winkel | 90° | 90° |
| Rohrgrößen | Ø 20 / 25 mm | Ø 20 / 25 / 32 mm |
| Rohrarten | starre und biegsame DIN-EN-Rohre | Installationsrohre der jeweiligen Nenngröße |
| Bauform | einteilig | zweiteilig, vormontiert |
| Verschluss | zwei Verschlussdeckel | Verschlussdeckel zur Schalungsseite |
| Befestigung | Klebebefestigung auf Stahlschalung | System-Haftmagnet, Kleben oder Nageln |
| Einbau | Randschalung | Randschalung oder obenliegender Einbau |
| Systemzubehör | klassische Werksfertigung | Aufnahmen für Prefix®-Systemzubehör |
| Werkstoff | Kunststoff | Kunststoff |
| Flammwidrigkeit | bis 650 °C | bis 650 °C |
| Halogenfrei | ja | ja |
Die integrierte Aufnahme kann mit dafür vorgesehenen System-Haftmagneten kombiniert werden. Dadurch lässt sich der Übergang reproduzierbar auf dem Schaltisch positionieren.
Neben der Magnetbefestigung sind Klebe- und Nagelmontage vorgesehen. Damit bleibt dieselbe Grundbauform für unterschiedliche Schalungs- und Fertigungsprozesse nutzbar.
Die B²-Ausführungen sind auch für obenliegende Einbauten in massiven Wandelementen vorgesehen. Für die Befestigung an der Bewehrung können passende Prefix®-Systemkomponenten genutzt werden.
Ø 20, 25 und 32 mm sind eigenständige Anschlussgrößen. Der Übergang beziehungsweise die Kupplung muss zum tatsächlich verwendeten Installationsrohr passen.
Der Wand-Decken-Übergang bildet einen gezielten Auslass am Bauteilrand. Eine 90°-Rohrkupplung verbindet dagegen Rohre innerhalb des Systemaufbaus.
Die 90°-Orientierung ist nach dem Betonieren konstruktiv vorgegeben. Rohrverlauf, Auslassrichtung und angrenzendes Bauteil müssen deshalb bereits bei der Werksplanung feststehen.
Ovaltrichter erweitern den Aufnahmebereich an Übergängen zwischen Betonfertigteilen und gleichen begrenzten Positionsabweichungen von Installationsrohren aus.
Ovaltrichter ansehenGeräte-Verbindungsdosen, Rohrkupplungen, Distanzstücke und Magnetkomponenten bilden den weiterführenden Systemaufbau innerhalb vorgefertigter Betonbauteile.
B²-System ansehenUniversal-Aufstockelemente überbrücken größere Abstände zwischen Schalung und obenliegenden Geräte-Verbindungsdosen in einstellbaren Höhen.
Universal-Aufstockelemente ansehenSicherheitshinweis: Wand-Decken-Übergänge und Rohrkupplungen müssen passend zu Rohrdurchmesser, Schalungsart, Bauteilübergang und späterer Leitungsführung montiert werden. Vor der Betonage sind Befestigung, Ausrichtung, Rohrverbindungen und sämtliche Verschlüsse zu kontrollieren. Weitere Hinweise enthält die Sicherheitsinformation zur Elektroinstallation.
Er verbindet Installationsrohre an Übergängen zwischen Beton-Fertigelementen oder bildet einen definierten Wand- beziehungsweise Deckenauslass. Die 90°-Krümmung führt das Leerrohr dabei in die benötigte Richtung weiter.
Die aktuelle Auswahl umfasst klassische Übergänge für Ø 20 und Ø 25 mm sowie B²-Ausführungen mit Magnetaufnahme für Ø 20, 25 und 32 mm. Passende 90°-Rohrkupplungen stehen ebenfalls in Ø 20, 25 und 32 mm zur Verfügung.
Der geformte Bogen vermeidet einen abrupten engen Knick im Installationsrohr. Dadurch wird der Richtungswechsel definiert und das spätere Einziehen der Leitung durch den Übergangsbereich erleichtert.
Die klassische Bauform ist einteilig und für die manuelle Werksfertigung an der Randschalung vorgesehen. B²-Ausführungen sind zweiteilig, vormontiert und besitzen zusätzlich eine Aufnahme für System-Haftmagnete sowie weitere Befestigungsmöglichkeiten.
Sie schützen die Rohröffnungen während Fertigung, Transport und Betonage vor Beton und anderen Fremdkörpern. Die Öffnungen werden erst für die weitere Rohrinstallation freigelegt.
Der Wand-Decken-Übergang bildet einen definierten Auslass am Rand des Betonbauteils. Die Rohrkupplung dient dagegen dazu, zwei Installationsrohre innerhalb des Systemaufbaus um 90° miteinander zu verbinden.
Die klassischen Wand-Decken-Übergänge sind für starre und biegsame DIN-EN-Installationsrohre der jeweils vorgesehenen Nenngröße ausgelegt.
Sie ermöglicht die Befestigung auf Stahlschalungen mit dafür vorgesehenen KAISER System-Haftmagneten und unterstützt damit wiederholgenaue beziehungsweise automatisierte Fertigungsabläufe.
Für toleranzausgleichende Rohrverbindungen an Beton-Fertigelementen führen KAISER Betonbau Ovaltrichter weiter; weitere Geräte-, Rohr- und Befestigungskomponenten sind im KAISER B²-System für die Werksfertigung zusammengefasst.
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