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Verschlussschrauben aus rostfreiem Stahl A2

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KAISER · Verschlussschrauben Stahl A2

KAISER Verschlussschrauben aus rostfreiem Stahl A2 kaufen

KAISER Verschlussschrauben aus rostfreiem Stahl A2 verschließen ungenutzte metrische Gewindeöffnungen und sind als Ausführungen für unterschiedliche Temperaturanforderungen erhältlich. Neben Varianten mit NBR-O-Ring stehen Hochtemperatur-Ausführungen mit FPM-O-Ring zur Verfügung. Kurze und lange Anschlussgewinde ermöglichen zusätzlich die Abstimmung auf die vorhandene Gewindeaufnahme.

NBR oder FPM – welche Dichtung passt zum Temperaturbereich?

Temperaturbereich der Stahl-A2-Verschlussschrauben mit NBR-O-Ring Eine horizontale Temperaturskala zeigt den vorgesehenen Bereich der NBR-Ausführung von minus 40 bis plus 100 Grad Celsius. Ausführung mit NBR-O-Ring Standard-Temperaturbereich −40 °C +100 °C +200 °C NBR: −40 °C bis +100 °C

NBR für Anwendungen bis +100 °C

Die Stahl-A2-Ausführungen mit NBR-O-Ring sind für einen Einsatztemperaturbereich von −40 °C bis +100 °C vorgesehen. Sie eignen sich damit für Anwendungen, bei denen keine erhöhte Temperaturbeständigkeit bis +200 °C erforderlich ist.

Temperaturbereich der Hochtemperatur-Stahl-A2-Verschlussschrauben mit FPM-O-Ring Eine horizontale Temperaturskala zeigt den vorgesehenen Bereich der FPM-Hochtemperaturausführung von minus 40 bis plus 200 Grad Celsius. Hochtemperatur-Ausführung mit FPM Erweiterter Temperaturbereich −40 °C +100 °C +200 °C FPM: −40 °C bis +200 °C

FPM für höhere Einsatztemperaturen

Die als Hochtemperatur-Ausführung gekennzeichneten Varianten besitzen einen FPM-O-Ring und sind für −40 °C bis +200 °C ausgewiesen. Dadurch wird die Dichtung selbst zu einem entscheidenden Auswahlmerkmal – nicht nur Gewinde und Werkstoff.

Die Temperaturdarstellung vergleicht die ausgewiesenen Einsatzbereiche der beiden Dichtungsvarianten. Für die vollständige Installation gelten zusätzlich die Temperaturgrenzen der übrigen eingesetzten Komponenten.

Welche Angaben müssen vor der Auswahl feststehen?

Metrisches Anschlussgewinde

Die regulär geführten Stahl-A2-Ausführungen besitzen metrische Anschlussgewinde. Nenngröße und Gewindesteigung müssen vollständig mit der vorhandenen Gewindeaufnahme übereinstimmen.

Kurzes oder langes Gewinde

Für dieselbe Gewindegröße stehen je nach Ausführung unterschiedliche Anschlussgewindelängen zur Verfügung. Die benötigte Länge richtet sich nach der vorhandenen Gewindeaufnahme und der konkreten Einbausituation.

NBR oder FPM

Die Wahl des O-Rings richtet sich besonders nach der vorgesehenen Einsatztemperatur. FPM ist bei diesen Hochtemperatur-Ausführungen bis +200 °C ausgewiesen, während die NBR-Varianten bis +100 °C vorgesehen sind.

Auswahlregel: Zuerst Gewindegröße und benötigte Anschlussgewindelänge prüfen, danach den Temperaturbereich festlegen. Erst daraus ergibt sich, ob die Ausführung mit NBR-O-Ring ausreicht oder die Hochtemperatur-Variante mit FPM benötigt wird.

Technische Merkmale der Stahl-A2-Verschlussschrauben

Merkmal NBR-Ausführung Hochtemperatur-Ausführung
Werkstoff Rostfreier Stahl A2 Rostfreier Stahl A2
Bauform Runde Ausführung Runde Ausführung
O-Ring NBR FPM
Temperaturbereich −40 °C bis +100 °C −40 °C bis +200 °C
Schutzart IP68 IP68
Gewinde Metrisch, kurze und lange Anschlussgewinde Metrisch, kurze und lange Anschlussgewinde
Die Dichtungsvariante bestimmt hier insbesondere den zulässigen oberen Temperaturbereich. Das Gewinde und die Gewindelänge müssen unabhängig davon zur Gehäuseaufnahme passen.

Warum reicht die Bezeichnung „Stahl A2“ allein nicht zur Auswahl?

Der O-Ring verändert den Einsatzbereich

Zwei äußerlich ähnliche A2-Verschlussschrauben können unterschiedliche Dichtwerkstoffe besitzen. Dadurch unterscheiden sich auch ihre ausgewiesenen Temperaturbereiche deutlich.

Die Gewindelänge bleibt ein eigenes Maß

Eine passende metrische Nenngröße bestätigt noch nicht die richtige Einbaulänge. Kurze und lange Anschlussgewinde müssen zur konkreten Aufnahme separat zugeordnet werden.

IP68 gilt für den vorgesehenen Aufbau

Für beide Ausführungsarten ist IP68 ausgewiesen. Voraussetzung bleibt die fachgerechte Montage mit passendem Gewinde, intaktem O-Ring und geeigneter Anlagefläche.

Welche verwandte Verschlusslösung passt besser?

Sicherheitshinweis: Gewindeaufnahme, O-Ring, Anlagefläche und Temperaturbereich müssen zur vorgesehenen Installation passen. Für explosionsgefährdete Bereiche sind ausschließlich entsprechend ausgewiesene Komponenten zu verwenden. Weitere Hinweise enthält die Sicherheitsinformation zur Elektroinstallation.

Häufige Fragen zu Verschlussschrauben aus Stahl A2

Was unterscheidet die NBR- von der FPM-Ausführung?

Der wesentliche Unterschied liegt im O-Ring und dem damit ausgewiesenen Temperaturbereich. Die NBR-Ausführungen sind für −40 °C bis +100 °C vorgesehen. Die Hochtemperatur-Ausführungen mit FPM-O-Ring reichen bis +200 °C.

Welche Schutzart haben die Stahl-A2-Verschlussschrauben?

Für die regulären NBR-Ausführungen ebenso wie für die Hochtemperatur-Ausführungen ist IP68 ausgewiesen. Voraussetzung ist die fachgerechte Montage mit passendem Anschlussgewinde und korrekt anliegendem O-Ring.

Warum gibt es kurze und lange Anschlussgewinde?

Die benötigte Gewindelänge hängt von der vorhandenen Gewindeaufnahme und der Einbausituation ab. Zwei Verschlussschrauben mit identischer metrischer Gewindegröße können deshalb unterschiedliche Anschlussgewindelängen besitzen.

Sind die Stahl-A2-Ausführungen metrisch?

Die regulär geführten Ausführungen verwenden metrische Anschlussgewinde. Nenngröße und Gewindesteigung müssen mit der vorhandenen Gewindeaufnahme übereinstimmen.

Reicht rostfreier Stahl A2 als Auswahlkriterium für hohe Temperaturen?

Nein. Für die Temperaturgrenze ist nicht nur der Metallkörper relevant. Besonders der eingesetzte O-Ring unterscheidet die Varianten: Die Hochtemperatur-Ausführungen sind mit FPM ausgeführt und bis +200 °C ausgewiesen.

Kann eine Stahl-A2-Verschlussschraube automatisch in Ex-Bereichen verwendet werden?

Nein. Werkstoff, Temperaturbeständigkeit und IP-Schutzart ersetzen keine Ex-Zulassung. Für explosionsgefährdete Bereiche muss eine ausdrücklich für die benötigte Zündschutzart ausgewiesene Verschlusslösung eingesetzt werden.