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Universal-Geräteträger & Zubehör

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KAISER · Universal-Geräteträger für WDVS

KAISER Universal-Geräteträger für gedämmte Fassaden kaufen

KAISER Universal-Geräteträger mit Kombieinsatz schaffen einen gedämmten und mechanisch stabilen Montagepunkt für Schalter, Steckdosen, Türkommunikation und weitere elektrische Einbauten in Außenfassaden. Der Grundaufbau deckt Dämmstärken von 60 bis 160 mm ab und lässt sich mit modularen Aufstockelementen bis maximal 360 mm erweitern. Der Kombieinsatz ermöglicht 1-, 2- oder 3-fache Gerätekombinationen im 71-mm-Raster und kann horizontal oder vertikal eingebaut werden.

Wie wächst der Universal-Geräteträger mit der Dämmstärke?

Modularer Aufbau des Universal-Geräteträgers von 60 bis maximal 360 Millimeter Dämmstärke Drei schematische Aufbauzustände zeigen den Grundkörper und die Erweiterung mit einem beziehungsweise zwei Aufstockelementen. Modular statt fester Bautiefe Grundkörper 60–160 mm + 1 Element + 2 Elemente bis maximal 360 mm Aufstockelemente in 10-mm-Schritten kürzbar

Aufstockelemente verlängern den Grundkörper um bis zu 100 mm

Der Grundkörper ist für Dämmstärken von 60 bis 160 mm ausgelegt. Für stärkere Fassaden wird ein Aufstockelement einfach aufgerastet. Jedes Element verlängert den Aufbau um bis zu 100 mm und kann durch Abschneiden in 10-mm-Schritten an die tatsächlich benötigte Tiefe angepasst werden. Mit maximal zwei zusätzlichen Elementen reicht das System bis 360 mm Dämmstärke.

Praxis-Hinweis: Aufstockelemente vor dem Einrasten auf die benötigte Tiefe abstimmen. Dämmstärke und fertige Fassadenebene sollten dabei bereits eindeutig feststehen.

Wie funktioniert der Kombieinsatz für 1- bis 3-fache Gerätekombinationen?

Universal-Geräteträger mit drei vorbereiteten Gerätepositionen im 71-Millimeter-Raster Drei Gerätepositionen liegen nebeneinander. Eine Position ist geöffnet, zwei weitere können bei Bedarf für zusätzliche Geräteeinsätze genutzt werden. Gerätekombination flexibel vorbereiten 1 2 3 71 mm 71 mm

Reservepositionen können später geöffnet werden

Der Kombieinsatz ermöglicht eine einzelne Geräteposition ebenso wie 2- oder 3-fache Kombinationen. Zwei Schraubdome je Geräteeinsatz nehmen die spätere Installation auf. Noch nicht benötigte Positionen können geschlossen bleiben und erst bei einer späteren Erweiterung geöffnet werden.

Der Kombieinsatz kann horizontal oder vertikal eingebaut werden. Dadurch lässt sich die Gerätekombination bereits beim Fassadenaufbau an die spätere Einbaurichtung von Schaltern, Steckdosen oder Türkommunikation anpassen.

Warum wird der Innenraum mit Steinwolle ausgefüllt?

Universal-Geräteträger mit Steinwolldämmung innerhalb des Hohlraums Schematischer Fassadenquerschnitt mit Geräteträger. Der Innenraum des Trägers ist durch eine schraffierte Fläche als Dämmstoffbereich markiert. Hohlraum gedämmt ausfüllen Steinwoll-Zuschnitt im Geräteträger

Dämmstoff gehört zum vorgesehenen Gesamtaufbau

Der Hohlraum des Geräteträgers wird mit dem vorgesehenen Steinwoll-Zuschnitt ausgefüllt. Auch die Aufstockelemente erhalten einen passenden Dämmstoffzuschnitt. Dadurch bleibt innerhalb des Montagekörpers eine wirksame Dämmebene erhalten, statt einen vollständig ungedämmten Hohlraum durch die Außenwanddämmung zu führen.

Praxis-Hinweis: Aufstockelement nicht nur mechanisch aufrasten und den Innenraum leer lassen. Die vorgesehene Dämmfüllung ist Bestandteil des wärmebrückenarmen Systemaufbaus.

Technische Highlights des Universal-Geräteträgers

Merkmal Ausführung Bedeutung für die Planung
Montagebereich WDVS / Außendämmung Für Einbauten in gedämmten Außenwänden
Grundabmessung 220 × 100 × 160 mm Grundkörper ohne zusätzliche Aufstockelemente
Dämmstärke Grundaufbau 60–160 mm Ausgangsbereich ohne zusätzliche Verlängerung
Maximale Dämmstärke 360 mm Mit modularen Aufstockelementen
Aufstockelement bis 100 mm Verlängerung In 10-mm-Schritten kürzbar
Gerätekombination 1-fach bis 3-fach Gerätepositionen im 71-mm-Raster
Einbaurichtung horizontal oder vertikal Ausrichtung der Gerätekombination frei planbar
Schraubdome 2 je Geräteeinsatz Aufnahme der späteren Geräteeinsätze
Rohr / Leitung M20 / M25 beziehungsweise bis Ø 25 mm Einführungen bereits beim Fassadenaufbau planen
Schutzart IP20 Nicht mit der Schutzart des späteren Außengeräts gleichsetzen
Eigenschaften halogenfrei, flammwidrig bis 650 °C Werkstoffmerkmale des Installationssystems
Wärmebrücke wärmebrückenfreie Ausführung nach DIN 18015-5 Gedämmter Montagepunkt innerhalb der Außenfassade

Wann passt ein anderes Geräteträger-Prinzip besser?

Sicherheitshinweis: Grundkörper, Aufstockelemente, Dämmfüllung, Leitungs- beziehungsweise Rohreinführungen und spätere Geräteeinsätze müssen entsprechend Fassadenaufbau und Montagevorgaben verarbeitet werden. Weitere Hinweise enthält die Sicherheitsinformation zur Elektroinstallation.

Häufige Fragen zu KAISER Universal-Geräteträgern

Für welche Dämmstärken ist der Universal-Geräteträger vorgesehen?

Der Grundaufbau deckt Dämmstärken von 60 bis 160 mm ab. Durch zusätzliche Aufstockelemente kann der Geräteträger bis zu einer maximalen Dämmstärke von 360 mm erweitert werden.

Wie wird der Universal-Geräteträger für stärkere Dämmungen verlängert?

Aufstockelemente werden auf den Grundkörper aufgerastet und verlängern den Aufbau jeweils um bis zu 100 mm. Sie lassen sich vor der Montage durch Abschneiden in 10-mm-Schritten an die benötigte Tiefe anpassen.

Warum gehört Steinwolle zum Systemaufbau?

Der Steinwoll-Zuschnitt füllt den Innenraum des Geräteträgers beziehungsweise der Aufstockelemente aus. Dadurch bleibt innerhalb des Montagepunkts eine Dämmschicht erhalten und der vorgesehene wärmebrückenfreie Aufbau kann hergestellt werden.

Wie viele Geräteeinsätze können eingebaut werden?

Der Kombieinsatz ist für variable 1-, 2- oder 3-fache Gerätekombinationen ausgelegt. Die Gerätepositionen liegen im üblichen Kombinationsabstand von 71 mm.

Kann der Kombieinsatz horizontal und vertikal montiert werden?

Ja. Die Geräteanordnung kann horizontal oder vertikal ausgeführt werden. Dadurch lässt sich der Aufbau beispielsweise an unterschiedliche Anordnungen von Schaltern, Steckdosen oder Türkommunikationsgeräten anpassen.

Was unterscheidet Universal- und Teleskop-Geräteträger?

Der Universal-Geräteträger arbeitet mit einem gedämmten Grundkörper und modularen Aufstockelementen bis maximal 360 mm Dämmstärke. Das Teleskop-System nutzt dagegen einen verstellbaren beziehungsweise kürzbaren Trägerarm und ist auf Dämmstärken von 80 bis 200 mm ausgelegt.

Was unterscheidet Universal- und System-Geräteträger?

Beim Universal-Geräteträger wird die größere Bautiefe über aufrastbare und kürzbare Aufstockelemente hergestellt. System-Geräteträger arbeiten dagegen mit festen Einstellbereichen und integrierter Neopor-Dämmung. Beide Systeme lösen daher die Anpassung an die Außendämmung konstruktiv unterschiedlich.