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System-Geräteträger

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KAISER · System-Geräteträger für WDVS

KAISER System-Geräteträger für gedämmte Fassaden kaufen

KAISER System-Geräteträger schaffen einen mechanisch belastbaren Installationspunkt innerhalb gedämmter Außenwände, ohne die Fassadendämmung einfach durch einen massiven Montageklotz zu ersetzen. Der gedämmte Aufbau wird auf die vorhandene Dämmstärke zwischen 160 und 310 mm abgestimmt und anschließend direkt am tragenden Untergrund befestigt. Je nach Frontausführung entsteht entweder eine universelle Montagefläche für Anbaugeräte oder eine vorbereitete Aufnahme für 1- bis 3-fache Gerätekombinationen.

Wie wird der Geräteträger an die Dämmstärke angepasst?

System-Geräteträger wird auf die Dämmstärke zwischen Mauerwerk und Fassadenoberfläche abgestimmt Schematischer Fassadenquerschnitt mit tragendem Mauerwerk, gedämmtem System-Geräteträger und Fassadenoberfläche. Eine Maßlinie zeigt die variable Dämmstärke. Geräteträger folgt der Dämmstärke in 10-mm-Schritten anpassbar Mauerwerk Dämmebene Fassade 160–240 mm oder 240–310 mm

Zwei Einstellbereiche decken Dämmstärken bis 310 mm ab

Die System-Geräteträger werden nicht auf ein einziges Dämmmaß zugeschnitten. Innerhalb des jeweiligen Einstellbereichs lässt sich die Bautiefe in 10-mm-Schritten anpassen. Dadurch stehen zwei klar getrennte Bereiche für Dämmstärken von 160–240 mm beziehungsweise 240–310 mm zur Verfügung.

System-Geräteträger wird durch die Dämmebene hindurch am tragenden Untergrund befestigt Schematischer Fassadenquerschnitt. Zwei Befestigungslinien führen vom Geräteträger durch die Dämmebene in das Mauerwerk. Lasten in den Untergrund ableiten Befestigung durch die Dämmebene Verankerung im tragenden Untergrund

Die Befestigung endet nicht im Dämmstoff

Der Geräteträger wird am tragenden Untergrund verankert und bildet anschließend innerhalb der Dämmung die stabile Aufnahme für das spätere Anbaugerät. Das unterscheidet die Konstruktion von einer Befestigung, deren Last lediglich in Putz oder Dämmstoff eingeleitet würde.

Praxis-Hinweis: Die benötigte Dämmstärke vor Montagebeginn am tatsächlichen Fassadenaufbau bestimmen. Nicht nur die Dämmplatte selbst betrachten, wenn weitere Schichten den Abstand zwischen tragendem Untergrund und fertiger Oberfläche beeinflussen.

Universelle Montageplatte oder Multi-Geräte-Einsatz?

Universelle Montageplatte eines System-Geräteträgers Rechteckige Montagefläche mit zentralem Leitungsauslass und mehreren möglichen Befestigungspunkten für ein Anbaugerät. Universelle Montagefläche 220 × 110 mm Anschraubfläche für Anbaugeräte und Leitungsauslass

Montageplatte für Leuchten und weitere Anbaugeräte

Die universelle Front stellt eine 220 × 110 mm große Anschraubfläche bereit. Sie eignet sich damit für Geräte, deren Befestigung nicht auf das übliche Schalterdosen-Raster beschränkt ist – beispielsweise Außenleuchten, Sensorik oder Komponenten der Türkommunikation.

Multi-Geräte-Einsatz für ein-, zwei- oder dreifache Kombinationen Drei runde Gerätepositionen mit 68 Millimeter Öffnung sind horizontal nebeneinander dargestellt. Nicht benötigte Positionen bleiben zunächst geschlossen. Multi-Geräte-Einsatz Ø 68 optional optional 1-fach · 2-fach · 3-fach weitere Positionen bei Bedarf öffnen

Gerätekombinationen lassen sich vorbereiten und später erweitern

Der Multi-Geräte-Einsatz startet mit einer Ø-68-mm-Geräteöffnung. Weitere Positionen können für 2- oder 3-fache Kombinationen geöffnet werden. Nicht genutzte Bereiche bleiben geschlossen und können bei einer späteren Erweiterung genutzt werden, ohne dafür einen neuen Montagepunkt durch die gedämmte Fassade herstellen zu müssen.

Die Frontausführung bestimmt die spätere Nutzung des Montagepunkts. Eine universelle Anschraubfläche und ein Multi-Geräte-Einsatz erfüllen deshalb unterschiedliche Installationsaufgaben.

Technische Highlights der System-Geräteträger

Merkmal Ausführung Bedeutung für die Planung
Montageart WDVS / Außendämmung Montagepunkt innerhalb gedämmter Außenwände
Dämmstärke 160–240 mm oder 240–310 mm Passenden Einstellbereich vor der Montage festlegen
Anpassung in 10-mm-Schritten Abstimmung auf die geplante Fassadenstärke ohne individuelles Zuschneiden
Grundfläche 220 × 110 mm Gleiche Grundabmessung bei beiden Tiefenbereichen
Frontvarianten Universelle Montageplatte oder Multi-Geräte-Einsatz Anbaugerät beziehungsweise 1- bis 3-fache Gerätekombination
Rohranschluss 2 × Kombi-Einführung M20 / M25 Rohrführung bereits beim Fassadenaufbau berücksichtigen
Material Polyethylen mit Neopor-Dämmung Gedämmter Systemaufbau statt massiver ungedämmter Distanzkörper
Schutzart IP20 Schutzart des Geräteträgers nicht mit der Schutzart des späteren Außengeräts gleichsetzen
Verarbeitungstemperatur −5 °C bis +60 °C Temperatur bei Montage und Verarbeitung berücksichtigen
Eigenschaften halogenfrei, flammwidrig bis 850 °C Werkstoff- und Sicherheitsmerkmale des Trägers
Wärmebrücke χWB < 0,01 W/K Nachgewiesene wärmebrückenfreie Ausführung nach DIN 18015-5

Was ist bei Rohrführung und Luftdichtheit zu beachten?

Rohrführung durch den System-Geräteträger und Einbindung in die Dichtebene Schematischer Fassadenquerschnitt. Ein Installationsrohr führt aus dem Mauerwerk in den Geräteträger. Die Dichtebene und die Rohrführung sind getrennt gekennzeichnet. Rohrführung und Dichtebene Dichtebene Rohr M20 / M25

Der Geräteträger allein stellt keine vollständige Luftdichtheit her

Installationsrohre können über die vorgesehenen M20/M25-Kombieinführungen geführt werden. Soll der Aufbau luftdicht ausgeführt werden, sind Rohr-Austrittsstelle und Rohr entsprechend dem vorgesehenen Dichtkonzept abzudichten. Die Rohrführung sollte deshalb bereits vor dem Aufbringen der Dämmung festgelegt werden.

Praxis-Hinweis: Rohr und Geräteträger nicht erst nach Fertigstellung der Fassade unabhängig voneinander planen. Position des späteren Anbaugeräts, Leitungsauslass, Rohrführung und Dämmstärke sollten vor der Montage gemeinsam feststehen.

Wann ist der System-Geräteträger besonders sinnvoll?

Anbaugeräte auf gedämmten Fassaden

Außenleuchten, Sensoren oder Komponenten der Türkommunikation benötigen einen definierten Befestigungspunkt. Der System-Geräteträger leitet die mechanische Befestigung zum tragenden Untergrund weiter und stellt dafür eine plane Montagefläche bereit.

Steckdosen und Gerätekombinationen

Mit dem Multi-Geräte-Einsatz können einzelne Einsätze ebenso wie 2- oder 3-fache Kombinationen vorbereitet werden. Das ist insbesondere sinnvoll, wenn mehrere elektrische Funktionen an einem gemeinsamen Fassadenpunkt vorgesehen sind.

Hohe Dämmstärken

Der modulare Aufbau deckt Dämmstärken von 160 bis 310 mm ab. Damit liegt sein Schwerpunkt bei stärker gedämmten Außenwänden, bei denen ein kurzer Distanzträger den Abstand zur tragenden Wand nicht ausreichend überbrücken würde.

Wie lässt sich der System-Geräteträger einordnen?

Sicherheitshinweis: System-Geräteträger müssen entsprechend Fassadenaufbau, Dämmstärke, Untergrund und vorgesehener Belastung montiert werden. Leitungs- und Rohrdurchführungen sowie die Dichtebene sind fachgerecht in den Gebäudeaufbau einzubinden. Weitere Hinweise enthält die Sicherheitsinformation zur Elektroinstallation.

Häufige Fragen zu KAISER System-Geräteträgern

Für welche Dämmstärken sind System-Geräteträger vorgesehen?

Es stehen zwei Einstellbereiche zur Verfügung: 160–240 mm und 240–310 mm. Innerhalb des jeweiligen Bereichs lässt sich der Aufbau in 10-mm-Schritten an die geplante Dämmstärke anpassen.

Was ist der Unterschied zwischen Montageplatte und Multi-Geräte-Einsatz?

Die universelle Montageplatte stellt eine großflächige Anschraubfläche für Anbaugeräte und Leitungsauslässe bereit. Der Multi-Geräte-Einsatz ist dagegen auf normale Geräteeinsätze ausgerichtet und kann von einer einzelnen Ø-68-mm-Position auf eine 2- oder 3-fache Kombination erweitert werden.

Warum ist ein System-Geräteträger für WDVS sinnvoll?

Er schafft einen stabilen Montagepunkt durch die Dämmebene bis zum tragenden Untergrund, ohne dafür einen massiven ungedämmten Distanzkörper einzusetzen. Der gedämmte Aufbau ist als wärmebrückenfreie Fassadeninstallation nach DIN 18015-5 ausgelegt.

Wie wird der Geräteträger an die Dämmstärke angepasst?

Die Bautiefe wird innerhalb des gewählten Bereichs in 10-mm-Schritten eingestellt. Dadurch entfällt ein individuelles Zuschneiden des Geräteträgers auf jede einzelne Dämmstärke.

Können später weitere Geräteeinsätze ergänzt werden?

Beim Multi-Geräte-Einsatz können zunächst geschlossene Positionen später für 2- oder 3-fache Kombinationen geöffnet werden. Dadurch lassen sich vorbereitete Reservepositionen nutzen, ohne einen zusätzlichen Befestigungspunkt durch die Fassade herstellen zu müssen.

Welche Rohre können in den System-Geräteträger eingeführt werden?

Der Aufbau besitzt zwei Kombieinführungen für Installationsrohre mit 20 beziehungsweise 25 mm Durchmesser. Rohrführung und gegebenenfalls erforderliche Abdichtung sollten bereits bei der Planung der Dämmebene berücksichtigt werden.

Ist der System-Geräteträger automatisch luftdicht?

Nein. Soll die Installation luftdicht ausgeführt werden, müssen Rohr-Austrittsstelle und Rohr mit den dafür vorgesehenen Abdichtmaßnahmen in die Luftdichtheitsebene eingebunden werden. Der Geräteträger allein ersetzt dieses Dichtkonzept nicht.