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Hohlwanddosen mit FX4-Technik

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KAISER · Hohlwanddosen mit FX⁴-Technik

KAISER Hohlwanddosen mit FX4-Technik kaufen

KAISER Hohlwanddosen mit FX⁴-Befestigungstechnik werden über spezielle Laschenschrauben sicher an der Beplankung fixiert. Die steile, dreiteilige Gewindeform verkürzt den Befestigungsvorgang und sorgt gleichzeitig für eine hohe Selbsthemmung. FX⁴ bezeichnet dabei in erster Linie die Montagetechnik – innerhalb dieses Prinzips stehen unterschiedliche Geräte-, Geräte-Verbindungs- und Sonderbauformen für verschiedene Einbauöffnungen, Plattenstärken und Anwendungen zur Verfügung.

Wie funktioniert die FX⁴-Befestigung in der Hohlwand?

Funktionsprinzip der FX4-Befestigung in einer Hohlwand Eine Hohlwandplatte wird zwischen dem vorderen Halterand der Dose und einer rückseitigen Befestigungslasche geklemmt. FX⁴-Laschenbefestigung Halterand Platte Lasche

Schnelle Laschenbefestigung mit hoher Selbsthemmung

Beim Anziehen der Laschenschrauben werden die Befestigungslaschen von hinten gegen die Beplankung gezogen, während der Halterand an der Vorderseite anliegt. Die besondere FX⁴-Gewindeform beschleunigt diesen Vorgang laut KAISER um bis zu 40 % und sorgt zugleich für eine hohe Selbsthemmung der Schraubverbindung.

Praxis-Hinweis: Die zulässige Plattenstärke richtet sich nach der jeweiligen Bauform. Entscheidend ist, dass die Befestigungslasche innerhalb ihres vorgesehenen Klemmbereichs sauber hinter der Beplankung greifen kann.

Schematische Querschnittsdarstellung; keine maßstäbliche Schrauben- oder Dosengeometrie.

Warum ist FX⁴ auch bei sehr dünnen Beplankungen relevant?

Konventionelle FX4 Hohlwanddose an üblicher Beplankungsstärke Eine Hohlwandplatte mit mehreren Millimetern Stärke wird zwischen Halterand und rückseitiger Befestigungslasche geklemmt. Reguläre Beplankung je nach Bauform ab 7 mm

Standardbauformen für klassische Trockenbauplatten

Bei regulären Geräte- und Geräte-Verbindungsdosen beginnt der zulässige Klemmbereich typischerweise bei 7 mm Plattenstärke. Die obere Grenze ist bauformabhängig und liegt bei den relevanten Ausführungen beispielsweise bei 28 oder 40 mm.

FX4 Hohlwanddose für sehr dünne Beplankung Eine sehr dünne Wandplatte wird zwischen Halterand und rückseitiger Lasche fixiert. Die Maßlinie verdeutlicht den besonders kleinen unteren Klemmbereich. Ausführung für dünne Beplankung Klemmbereich ab 0,2 mm möglich

Spezialausführungen greifen bereits ab 0,2 mm

Für besonders dünne Beplankungen gibt es FX⁴-Bauformen mit einem Klemmbereich ab 0,2 mm. Dadurch lassen sich geeignete Geräte- und Geräte-Verbindungsdosen auch in dünn beplankten oder metallbeplankten Konstruktionen befestigen. Die konkrete Ausführung ist bis zu einer jeweils ausgewiesenen maximalen Plattenstärke einzusetzen.

Praxis-Hinweis: Die Beplankungsstärke vor der Auswahl tatsächlich messen. Eine Dose „für dünne Beplankung“ ist nicht nur eine flachere Standarddose, sondern besitzt einen entsprechend angepassten Klemmbereich der Laschenbefestigung.

Warum haben FX⁴-Dosen unterschiedliche Fräslochgrößen?

Unterschiedliche Einbauöffnungen bei FX4-Hohlwandlösungen Vier getrennte Beispiele zeigen Einbauöffnungen mit 68, zweimal 68, 74 und 120 Millimetern Durchmesser. Einbauöffnung je nach Bauform Ø 68 mm 2 × Ø 68 mm Ø 74 mm Ø 120 mm

FX⁴ beschreibt die Befestigung – nicht den Fräslochdurchmesser

Innerhalb der FX⁴-befestigten Hohlwandlösungen kommen unterschiedliche Einbauöffnungen vor. Klassische Gerätebauformen arbeiten häufig mit Ø 68 mm, Doppelbauformen mit zwei Ø-68-mm-Öffnungen. Sonderanwendungen können Ø 74 mm benötigen; größere Einbaugehäuse arbeiten mit Ø 120 mm.

Praxis-Hinweis: Vor dem Fräsen immer Fräslochdurchmesser, Plattenstärke und verfügbare Hohlraumtiefe zusammen prüfen. FX⁴ allein sagt nichts über die benötigte Öffnungsgröße aus.

Schematische Größenübersicht; die dargestellten Öffnungen dienen der Zuordnung und sind nicht maßstäblich zueinander.

Welche Merkmale kennzeichnen das FX⁴-System?

Merkmal Ausführung Bedeutung für die Planung
Befestigung FX⁴-Laschenschrauben mit steiler, dreiteiliger Gewindeform Bis zu 40 % schnellere Befestigung bei hoher Selbsthemmung.
Montageart Hohlwand / Trockenbau / Leichtbauweise Die Dose wird über Halterand und rückseitige Laschen an der Beplankung fixiert.
Plattenstärke Je nach Bauform ab 7 mm; Spezialausführungen ab 0,2 mm Unteren und oberen Klemmbereich der konkreten Dose vor der Montage prüfen.
Einbauöffnungen Je nach Bauform u. a. Ø 68, 2ר 68, Ø 74 oder Ø 120 mm Fräser nicht pauschal nach „Hohlwanddose“, sondern nach der konkreten Bauform wählen.
Kombinationsabstand 71 mm bei dafür vorgesehenen Geräte-/Geräte-Verbindungsdosen Ermöglicht normgerechte Mehrfachkombinationen geeigneter Bauformen.
Durchverdrahtung Bei geeigneten Kombinationen über Verbindungsstutzen Vollisolierte Durchverdrahtung innerhalb der dafür vorgesehenen Systemkombinationen.
Varianten Geräte-, Geräte-Verbindungs-, Doppel- und Sonderbauformen; teils halogenfrei oder luftdicht FX⁴ allein definiert weder Luftdichtheit noch Werkstoffvariante oder konkrete Schutzart.

Was sagt „FX⁴“ nicht über die Dose aus?

Nicht automatisch luftdicht

FX⁴ bezeichnet die Befestigungstechnik. Ob eine Dose luftdicht ausgeführt ist, hängt von der konkreten Bauform und ihren Dichtungsmembranen beziehungsweise Dichtkomponenten ab.

Nicht automatisch für jede Plattenstärke

Die gleiche Befestigungstechnik wird bei unterschiedlichen Klemmbereichen eingesetzt. Besonders dünne Beplankungen erfordern ausdrücklich dafür vorgesehene Ausführungen.

Nicht automatisch Ø 68 mm

Neben klassischen Geräteöffnungen gehören auch Sonderbauformen mit anderen Fräslochdurchmessern zum FX⁴-Umfeld. Deshalb die Einbauöffnung nie allein aus der Befestigungstechnik ableiten.

Praxis-Hinweis: Vor dem Fräsen drei Werte zusammen prüfen: Fräslochdurchmesser, Plattenstärke und verfügbare Hohlraumtiefe. Erst danach die passende Dose und das passende Hohlwandwerkzeug festlegen. Das vermeidet sowohl zu große Öffnungen als auch eine mechanisch nicht passende Laschenklemmung.

Welche verwandte Hohlwandlösung passt zur Aufgabe?

Sicherheitshinweis: Die Installationsdose muss zu Wandaufbau, Plattenstärke, Einbauöffnung und verfügbarem Hohlraum passen. Leitungs- und Rohreinführungen sowie Kombinationen sind entsprechend den vorgesehenen Systemkomponenten auszuführen. Arbeiten an elektrischen Anlagen gehören in fachkundige Hände. Weitere Hinweise enthält die Sicherheitsinformation zur Elektroinstallation.

Häufige Fragen zu Hohlwanddosen mit FX⁴-Technik

Was bedeutet FX⁴ bei einer Hohlwanddose?

FX⁴ bezeichnet die Befestigungstechnik der Hohlwanddose. Speziell ausgeführte Laschenschrauben ziehen die rückseitigen Befestigungslaschen gegen die Beplankung. Die steile, dreiteilige Gewindeform ermöglicht laut KAISER eine bis zu 40 % schnellere Befestigung und weist zugleich eine hohe Selbsthemmung auf.

Ist jede FX⁴-Hohlwanddose luftdicht?

Nein. FX⁴ beschreibt die mechanische Befestigung an der Beplankung. Luftdichtheit ist eine separate Produkteigenschaft und gilt nur für ausdrücklich dafür vorgesehene Ausführungen.

Welche Plattenstärke ist für FX⁴-Hohlwanddosen geeignet?

Der zulässige Bereich hängt von der konkreten Bauform ab. Klassische Hohlwanddosen beginnen häufig bei 7 mm Plattenstärke, spezielle Ausführungen für dünne Beplankungen bereits ab 0,2 mm. Auch die jeweilige maximale Plattenstärke muss beachtet werden.

Benötigen alle FX⁴-Hohlwanddosen ein 68-mm-Fräsloch?

Nein. Ø 68 mm ist bei vielen klassischen Gerätedosen üblich. Doppelbauformen, Sonderdosen und größere Einbaugehäuse können andere Fräslochgrößen benötigen.

Können FX⁴-Hohlwanddosen miteinander kombiniert werden?

Viele dafür vorgesehene Geräte- und Geräte-Verbindungsdosen lassen sich im Norm-Kombinationsabstand von 71 mm kombinieren. Für die vollisolierte Durchverdrahtung werden geeignete Verbindungsstutzen eingesetzt.

Was ist bei dünner Beplankung besonders zu beachten?

Entscheidend ist der untere Klemmbereich der Befestigungslaschen. Für sehr dünne Platten oder Blechbeplankungen sind spezielle Bauformen vorgesehen, die bereits ab 0,2 mm Plattenstärke geklemmt werden können.

Welche Fräser werden für die Hohlwandmontage benötigt?

Der benötigte Fräser richtet sich nach der Einbauöffnung der gewählten Dose. Häufig kommen Ø 68 mm oder Ø 74 mm zum Einsatz; für große Einbaugehäuse sind auch Ø 120 mm vorgesehen.