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Netzverteiler (Gf-NVt) - GfK

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KAISER · Glasfaser-Netzverteiler Gf-NVt · GfK

KAISER Glasfaser-Netzverteiler Gf-NVt aus GfK kaufen

KAISER Glasfaser-Netzverteiler aus GfK übernehmen in der Netzebene 3 die strukturierte Verteilung hoher Faserzahlen auf zahlreiche Mikrorohr-Abgänge. Das freistehende Gehäuse besteht aus glasfaserverstärktem duroplastischem Polyester und kombiniert Fasermanagement, Zugentlastung, Spleißkassettenaufnahme und Loop-Führung. Für die Auswahl zählen vor allem benötigte Faserkapazität, Anzahl der Mikrorohr-Ausgänge und der dafür erforderliche Bauraum.

48 oder 96 Ausgänge – welche Ausbaugröße wird benötigt?

Vergleich der Ausbaugrößen eines Glasfaser-Netzverteilers mit 48 und 96 Ausgängen Links steht schematisch ein schmalerer Netzverteiler mit bis zu 576 Fasern und 48 Mikrorohr-Ausgängen. Rechts steht ein größerer Verteiler mit bis zu 1728 Fasern und 96 Ausgängen. Die Beschriftungen befinden sich in freien Bereichen außerhalb der Schrankkonturen. Ausbaugröße nach Netzbedarf 48 Ausgänge 96 Ausgänge bis 576 Fasern bis 1.728 Fasern Kapazität und Abgänge gemeinsam planen

Faserzahl und Ausgangszahl steigen nicht im gleichen Verhältnis

Die kleinere Ausbaugröße nimmt bis zu 576 Fasern und bis zu 48 Mikrorohre auf. Die größere Bauform erweitert die Kapazität auf bis zu 1.728 Fasern und 96 Mikrorohre. Die Faserzahl darf daher nicht direkt mit der Zahl der Rohrabgänge gleichgesetzt werden.

Auch der benötigte Aufstellraum verändert sich deutlich

Mit der höheren Kapazität wächst nicht nur die Zahl der Anschlüsse, sondern auch das Gehäuse. Für die Planung müssen deshalb freie Standfläche, Zugang zur Tür und der Bereich für ein- und ausgehende Mikrorohre berücksichtigt werden.

Praxis-Hinweis: Nicht allein nach der aktuellen Zahl der Hausanschlüsse dimensionieren. Faserreserve, zusätzliche Mikrorohre und die erwartete Netzerweiterung gehören zur Kapazitätsplanung des Netzverteilers.

Schematischer Größenvergleich; keine maßstäbliche Gehäusezeichnung. Die tatsächlichen Abmessungen und Ausbaukapazitäten der jeweiligen Baugröße sind separat zu berücksichtigen.

Technische Unterschiede der GfK-Netzverteiler

Merkmal Ausbaugröße 48 Ausbaugröße 96
Netzebene NE3 NE3
Faserkapazität Bis 576 Fasern Bis 1.728 Fasern
Mikrorohr-Ausgänge Bis 48 Bis 96
Mikrorohre 7–12 mm 7–12 mm
Spleißkassetten Bis 48 Kassetten mit 4 mm Bauhöhe Bis 144 Kassetten mit 4 mm Bauhöhe
Loop-Funktion Vorhanden Vorhanden
Schutzart IP54 IP54
Gehäuse Glasfaserverstärkter duroplastischer Polyester Glasfaserverstärkter duroplastischer Polyester
Abmessungen ca. 1600 × 345 × 240 mm ca. 1820 × 785 × 324 mm

Was ist bei Fasermanagement und Mikrorohren wichtig?

GfK bezeichnet den Gehäusewerkstoff

GfK steht hier für den glasfaserverstärkten Kunststoff des Netzverteilergehäuses. Die Bezeichnung beschreibt nicht die Anzahl, Faserklasse oder Belegung der darin geführten Telekommunikationsfasern.

Mikrorohre 7 bis 12 mm

Die Rohrzugentlastung ist für Mikrorohre im Bereich von 7 bis 12 mm vorgesehen. Rohrdurchmesser und vorhandene Halterung müssen zusammenpassen; die maximale Faserzahl liefert dafür keine Aussage.

Loop für durchgehende Hauptkabel

Die Loop-Funktion ermöglicht die strukturierte Weiterführung eines Hauptkabels durch den Netzverteiler. Sie ist von den regulären Mikrorohr-Abgängen zu unterscheiden und gehört zur Planung des Hauptkabelwegs.

Auswahlfolge: Zuerst die erforderliche Faser- und Abgangskapazität festlegen. Anschließend Mikrorohrdurchmesser, Spleißkassettenbedarf und Loop-Führung bestimmen und erst danach den notwendigen Aufstell- und Arbeitsraum der gewählten Gehäusegröße einplanen.

Weitere Glasfaserbereiche nach Netzabschnitt auswählen

Sicherheitshinweis: Installation, Spleißen und Prüfung von Glasfasernetzen gehören in fachkundige Hände. Offene Fasern und aktive optische Anschlüsse dürfen nicht direkt betrachtet werden. Mikrorohre, Zugentlastungen, Faserführung und Spleißkassetten müssen zur vorgesehenen Netzstruktur passen. Ergänzende allgemeine Hinweise zur fachgerechten Installation enthält die Sicherheitsinformation.

Häufige Fragen zu Glasfaser-Netzverteilern aus GfK

Welche Aufgabe hat ein Glasfaser-Netzverteiler Gf-NVt?

Der Netzverteiler bildet einen zentralen Verteilungspunkt im Zugangsnetz NE3. Hohe Faserzahlen werden im Gehäuse strukturiert geführt, gespleißt und auf zahlreiche abgehende Mikrorohre beziehungsweise Leitungswege verteilt.

Was bedeutet GfK beim Netzverteiler?

GfK bezeichnet den Werkstoff des Gehäuses. Die Netzverteiler verwenden glasfaserverstärkten duroplastischen Polyester. Die Abkürzung beschreibt damit das Gehäusematerial und nicht die Anzahl oder technische Klasse der im Verteiler geführten Glasfasern.

Was unterscheidet die Ausbaugrößen 48 und 96?

Die kleinere Baugröße ist für bis zu 576 Fasern und 48 Mikrorohr-Ausgänge vorgesehen. Die größere Ausführung erweitert die Kapazität auf bis zu 1.728 Fasern und 96 Ausgänge und bietet entsprechend mehr Platz für Spleißkassetten und Faserführung.

Welche Mikrorohrdurchmesser können aufgenommen werden?

Für die GfK-Netzverteiler sind Zugentlastungen für Mikrorohre im Bereich von 7 bis 12 mm vorgesehen. Der konkrete Rohrdurchmesser muss zur verwendeten Halterung und zum geplanten Ausbau passen.

Was bedeutet Loop beim Glasfaser-Netzverteiler?

Die Loop-Funktion ermöglicht die Weiterführung eines Hauptkabels durch den Netzverteiler, während benötigte Fasern innerhalb des Gehäuses verarbeitet beziehungsweise verteilt werden. Sie ist von den normalen Mikrorohr-Ausgängen zu unterscheiden.

Welche Schutzart besitzen die GfK-Netzverteiler?

Für die dokumentierten GfK-Netzverteiler ist IP54 ausgewiesen. Die Schutzart bezieht sich auf den vorgesehenen vollständig montierten Aufbau des Verteilers.