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Electronic-Dosen für Hohlwände

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KAISER · Electronic-Dosen Hohlwand

KAISER Electronic-Dosen für Hohlwände kaufen

KAISER Electronic-Dosen für Hohlwände schaffen neben dem eigentlichen Geräteeinsatz zusätzlichen Installationsraum für Aktoren, elektronische Module, Klemmen, Kommunikationstechnik und Leitungsreserven. Damit unterscheiden sie sich gezielt von klassischen Hohlwand-Gerätedosen, bei denen der verfügbare Innenraum überwiegend hinter dem Schalter- oder Steckdoseneinsatz liegt. Je nach Bauform erfolgt die Erweiterung über einen separaten Seitenraum mit Trennwand oder über einen flexiblen Tunnel.

Warum bietet eine Electronic-Dose mehr nutzbaren Installationsraum?

Aufteilung einer Electronic-Dose in Geräteeinsatz und zusätzlichen seitlichen Installationsraum Links sitzt ein Geräteeinsatz in der Installationsöffnung. Rechts davon befindet sich zusätzlicher Raum für elektronische Komponenten, Klemmen und eine bogenförmig geführte Leitungsreserve. Geräteeinsatz und Elektronik räumlich entzerren Geräteeinsatz zusätzlicher Installationsraum Elektronik, Klemmen und Leitungsreserve erhalten eigenen Platz

Elektronik muss nicht hinter den Geräteeinsatz gequetscht werden

Der seitliche Anschlussraum nimmt elektronische Komponenten und zusätzliche Verbindungen auf, während der Geräteeinsatz seinen eigenen Montagebereich behält. Das erleichtert besonders Installationen mit Aktoren, Funk- oder Kommunikationsmodulen, zusätzlichen Klemmen oder Leitungsreserven. Gleichzeitig bleibt mehr Raum für eine geeignete Leitungsführung und die notwendigen Biegeradien.

Praxis-Hinweis: Nicht nur die nominelle Dosentiefe betrachten. Bei elektronischen Modulen zählen auch deren tatsächliche Abmessungen, Anschlussrichtung, Klemmen und Leitungsführung. Ein seitlicher Elektronikraum kann sinnvoller sein als lediglich eine tiefere Standarddose.

Feste Zweikammerdose oder flexibler Tunnel – was ist der Unterschied?

Electronic-Dose als feste Zweikammerdose mit Trennwand Zwei nebeneinanderliegende Einbauöffnungen bilden einen gemeinsamen Dosentunnel. Eine senkrechte Trennwand teilt Geräteeinsatz und seitlichen Elektronikraum. Zweikammer-Bauform mit Trennwand Gerätebereich Trennung Elektronikraum

Zweikammerdose für klar getrennte Bereiche

Die klassische Tunnel-Zweikammerdose nutzt zwei nebeneinanderliegende Einbauöffnungen und bietet einen seitlichen Klemm- und Elektronikraum. Eine einsetzbare Trennwand ermöglicht bei dafür vorgesehenem Aufbau die räumliche Trennung unterschiedlicher Spannungsarten. Die abgedeckte zweite Kammer kann nach der Montage tapeziert oder verspachtelt werden.

Electronic-Dose ECON Flex mit flexiblem seitlichem Tunnel Eine runde Geräteöffnung führt seitlich in einen flexiblen Tunnel. Im Tunnel befinden sich ein elektronisches Modul, Klemmen und Leitungsreserve. Flexible Tunnel-Bauform eine Ø-68-mm-Öffnung flexibler Seitenraum

ECON® Flex schafft Seitenraum über einen beweglichen Tunnel

Bei der flexiblen Bauform reicht eine einzelne Einbauöffnung. Der elastische Tunnel wird für das Einsetzen eingeklappt und anschließend im Hohlraum wieder entfaltet. So entsteht seitlich Platz für elektronische Bauteile, Klemmen und Leitungsreserven, ohne eine zweite sichtbare Einbauöffnung zu benötigen.

Schematische Darstellungen; keine maßstäblichen Produktzeichnungen. Die konkrete Bauform, Trennmöglichkeit und Kombinierbarkeit richten sich nach der jeweiligen Electronic-Dose.

Wie erleichtert der flexible Tunnel die Montage?

Montageprinzip einer Electronic-Dose mit flexiblem Tunnel Drei aufeinanderfolgende Schritte zeigen den eingeklappten Tunnel, das Einsetzen durch die 68 Millimeter Öffnung und das anschließende Ausklappen des Tunnels im Hohlraum. Flexiblen Tunnel erst nach dem Einsetzen entfalten 1 · einklappen 2 · einsetzen 3 · entfalten Einsetzen durch eine einzelne Ø-68-mm-Öffnung Elektronikraum entsteht erst im Hohlraum

Der Seitenraum muss nicht durch die komplette Öffnung passen

Der flexible Tunnel wird während der Montage eingeklappt, gemeinsam mit der Dose durch die Einbauöffnung geführt und erst danach im Hohlraum entfaltet. Das ist besonders bei Modernisierungen hilfreich, weil vorhandene Ø-68-mm-Einbauöffnungen weiter genutzt werden können.

Praxis-Hinweis: Vor dem Einsetzen prüfen, ob hinter der Beplankung genügend freier Raum für den vollständig ausgeklappten Tunnel vorhanden ist. Eine passende Fräsöffnung allein reicht nicht aus, wenn Dämmstoff, Profile oder andere Einbauten unmittelbar dahinter den Seitenraum blockieren.

Welche Unterschiede sind für die Planung besonders relevant?

Merkmal Zweikammer-Bauform ECON® Flex-Bauform
Grundprinzip Fester Tunnel mit Gerätebereich und seitlicher zweiter Kammer Einzelne Geräteöffnung mit flexiblem seitlichem Tunnel
Einbauöffnung 2 × Ø 68 mm 1 × Ø 68 mm
Tiefe 75 mm 75 mm
Plattenstärke 7–40 mm 7–30 mm
Luftdichtheit Ja, mit zusätzlicher Dichtlippe Ja, mit elastischen Dichtungsmembranen
Schutzart IP20 IP30
Trennung Trennwand für getrennte Installationsbereiche möglich Seitlicher Elektronikraum ohne feste Zweikammer-Geometrie
Kombination Unter anderem mit weiteren geeigneten Hohlwanddosen kombinierbar Luftdicht und vollisoliert mit geeigneten ECON® Geräte-Verbindungsdosen kombinierbar
Halogenfreie Varianten stehen innerhalb beider Bauprinzipien zur Verfügung. Maßgeblich sind stets die technischen Angaben der gewählten Ausführung.

Welche typischen Planungsfehler lassen sich vermeiden?

Nur die Dosentiefe vergleichen

Electronic-Dosen schaffen zusätzlichen Raum seitlich zum Geräteeinsatz. Deshalb nicht nur die Tiefe, sondern auch Modulabmessungen, Steckrichtung, Klemmen und den verfügbaren seitlichen Hohlraum berücksichtigen.

Trennwand ohne Leitungsführung planen

Eine Trennwand schafft getrennte Installationsbereiche, ersetzt aber keine durchdachte Leitungsführung. Leitungen und Komponenten müssen so angeordnet werden, dass die vorgesehene Trennung im gesamten Dosenaufbau erhalten bleibt.

Luftdichte Dose mit luftdichter Kombination verwechseln

Bei kombinierten Dosen muss auch die Verbindung zwischen den Dosen für die gewünschte Luftdichtheit vorgesehen sein. Einfaches Aneinanderreihen bestätigt keine durchgehend luftdichte Verbindung.

Welche verwandte Hohlwandlösung passt zur Einbausituation?

Sicherheitshinweis: Arbeiten an elektrischen Anlagen gehören in fachkundige Hände. Electronic-Dose, Geräteeinsatz, elektronische Komponenten und Leitungsführung müssen zum verfügbaren Hohlraum und zur vorgesehenen Installation passen. Bei luftdichten Wandaufbauten sind auch Leitungs- und Rohrdurchführungen sowie Kombinationen entsprechend auszuführen. Weitere Hinweise enthält die Sicherheitsinformation zur Elektroinstallation.

Häufige Fragen zu Electronic-Dosen für Hohlwände

Wann ist eine Electronic-Dose statt einer normalen Hohlwanddose sinnvoll?

Wenn zusätzlich zum Geräteeinsatz Platz für Aktoren, elektronische Module, Klemmen oder Leitungsreserven benötigt wird. Der seitliche Installationsraum entlastet den Bereich unmittelbar hinter dem Schalter- oder Steckdoseneinsatz.

Welche Komponenten können im zusätzlichen Installationsraum untergebracht werden?

Der zusätzliche Raum ist unter anderem für elektronische Komponenten wie Aktoren, Kommunikations- und Netzwerktechnik, Funksteuerungselemente, Alarmmodule, Klemmen und Leitungsreserven vorgesehen. Die Abmessungen und Montagebedingungen des jeweiligen Bauteils müssen weiterhin berücksichtigt werden.

Wozu dient die Trennwand bei der Zweikammerdose?

Die Trennwand ermöglicht eine räumliche Unterteilung der Dose. Dadurch können bei dafür vorgesehenem Aufbau unterschiedliche Spannungsarten in getrennten Bereichen geführt werden. Die Trennung muss jedoch auch bei Leitungsführung und Anschluss konsequent eingehalten werden.

Was ist der Vorteil des flexiblen ECON®-Tunnels?

Der Tunnel wird zum Einsetzen eingeklappt und erst im Hohlraum wieder entfaltet. Dadurch lässt sich zusätzlicher seitlicher Installationsraum über eine einzelne Ø-68-mm-Einbauöffnung schaffen. Bestehende Öffnungen dieser Größe können bei geeigneter Einbausituation weiter genutzt werden.

Sind die Electronic-Dosen luftdicht?

Die hier relevanten Hohlwand-Electronic-Dosen sind als luftdichte Ausführungen vorgesehen. Je nach Bauform erfolgt die Abdichtung über zusätzliche Dichtlippen oder elastische Dichtungsmembranen. Für eine vollständig luftdichte Installation müssen auch Einführungen und gegebenenfalls Dosenkombinationen entsprechend ausgeführt werden.

Welche Plattenstärke ist zulässig?

Das hängt von der Bauform ab. Für die Zweikammer-Electronic-Dose sind 7 bis 40 mm Plattenstärke angegeben, für die ECON® Flex-Bauform 7 bis 30 mm. Die Beplankungsstärke muss deshalb vor der Auswahl mit den technischen Daten abgeglichen werden.

Kann eine Electronic-Dose mit anderen Hohlwanddosen kombiniert werden?

Ja, wenn die jeweilige Bauform und das dafür vorgesehene Verbindungssystem zusammenpassen. Bei luftdichten ECON®-Kombinationen muss auch die Verbindung zwischen den Dosen ausdrücklich für eine luftdichte und vollisolierte Durchverdrahtung vorgesehen sein.