Druckausgleichselemente
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KAISER Druckausgleichselemente kaufen
Druckausgleichselemente für elektronische Gehäuse gleichen Druckunterschiede aus, die beispielsweise durch Sonneneinstrahlung oder die Wärme eingebauter Elektronik entstehen. Zur Auswahl stehen KAISER-Ausführungen mit Membran oder Sinterfilter sowie Entwässerungselemente für Kondenswasser. Entscheidend sind die benötigte Schutzart, der Luftdurchsatz und das passende Anschlussgewinde – etwa M12 × 1,5.
Membran, Sinterfilter oder Entwässerung?
| Ausführung | Aufgabe | Bei der Auswahl beachten |
|---|---|---|
| Mit Membran | Luftaustausch bei hoher Wasserschutzwirkung. | Kunststoff- oder Messingausführung; die Bedingungen der jeweiligen IP68-Angabe prüfen. |
| Mit Sinterfilter | Höherer Luftaustausch durch eine gröbere Filterstruktur, etwa für größere Gehäuse. | Messingausführung mit Sinterbronze; IP54 gehört zu den ausgewiesenen Schutzarten. |
| Mit Entwässerungssieb | Vorhandenes Kondenswasser aus dem Gehäuse ableiten. | Vorzugsweise am tiefsten Punkt montieren; Schutzart IP4X. |
Die Schutzart muss zur Einbausituation passen: Ein Entwässerungselement oder Sinterfilter übernimmt nicht automatisch die IP68-Eigenschaften eines Membranelements. Für das fertige Gehäuse zählen auch Anschlussabdichtung und Montage.
Druckausgleich und Wasserabfluss unterscheiden
Druckausgleichselement M12: Gewinde und Ausführung prüfen
M12 × 1,5 ist unter anderem als Kunststoff-Membranelement in Schwarz oder Hellgrau erhältlich. Die Messingvarianten umfassen Membran, Sinterfilter und Entwässerungssieb. Zusätzlich sind je nach Ausführung M16 × 1,5, M20 × 1,5 sowie PG7 und PG11 vorhanden. Vor der Bestellung Anschlussgewinde, Gewindelänge und Gehäusewandstärke abgleichen. Den Luftdurchsatz nur bei gleichen Prüfbedingungen vergleichen; eine größere Gewindegröße allein belegt keine höhere Leistung.
Gehäuseanschlüsse passend ergänzen
Häufige Fragen zu Druckausgleichselementen
Welche Funktion hat ein Druckausgleichselement?
Es ermöglicht Luftaustausch zwischen Gehäuse und Umgebung und gleicht dadurch Druckunterschiede aus, etwa bei Erwärmung und Abkühlung. Eine geeignete Auslegung kann die Kondenswasserbildung verringern. Ein Druckausgleichselement ersetzt weder eine Gehäuseheizung noch eine Entwässerung.
Welches Druckausgleichselement M12 passt zum Gehäuse?
Die angebotenen M12-Ausführungen haben das Gewinde M12 × 1,5. Neben Gewinde und Wandstärke zählen Filterart, Schutzart, Temperaturbereich und Luftdurchsatz. M12 allein beschreibt keine bestimmte Druckausgleichsleistung.
Membran oder Sinterfilter: Was ist der Unterschied?
Die Membran ermöglicht Luftaustausch bei hoher Wasserschutzwirkung. Der gröbere Sinterfilter bietet einen höheren Luftaustausch, hat jedoch andere Schutzeigenschaften. Deshalb dürfen beide Ausführungen nicht allein anhand derselben Gewindegröße ausgetauscht werden.
Wie viele Druckausgleichselemente werden benötigt?
Das hängt unter anderem vom Gehäusevolumen, den Temperaturänderungen und dem Luftdurchsatz der Ausführung ab. Für eine gute Zirkulation empfiehlt der Hersteller zwei versetzt gegenüberliegend montierte Elemente. Das ersetzt keine Auslegung für die konkrete Anwendung.
Kann ein Druckausgleichselement vorhandenes Kondenswasser ableiten?
Für den Abfluss von flüssigem Wasser sind die Entwässerungselemente mit Sieb vorgesehen. Sie werden vorzugsweise am tiefsten Gehäusepunkt montiert. Ihre Schutzart IP4X ist bei der Auswahl für das gesamte Gehäuse zu berücksichtigen.
Sind alle Druckausgleichselemente für Ex-Bereiche geeignet?
Nein. Das Sortiment enthält gesondert gekennzeichnete Ex-Ausführungen. Für deren Einsatz müssen die konkrete Zulassung, Kennzeichnung und Montagevorgaben zur vorgesehenen Anwendung passen. Standardausführungen dürfen nicht allein wegen gleicher Gewinde oder Abmessungen eingesetzt werden.