Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zum Menü springen
schnelle Lieferung
150.000 Artikel verfügbar

Decken-Verbindungsdosen & Zubehör

Artikel 1 - 10 von 20
Artikel 1 - 10 von 20
KAISER · Decken-Verbindungsdosen für Betonbau

KAISER Decken-Verbindungsdosen für Ortbeton und Plattendecken

KAISER Decken-Verbindungsdosen schaffen im Betonbau einen zugänglichen Anschluss- und Verbindungsraum direkt an der Deckenoberfläche. Je nach Bauform unterscheiden sich Auslassöffnung, Einbautiefe, Rohrkapazität, Befestigung auf der Schalung und zulässige Leuchtenlast. Neben kompakten Deckendosen stehen tiefere Verbindungs- und Großrohrdosen sowie Bauformen für Plattendecken und den nachträglichen Einbau zur Verfügung. Für die Planung ist deshalb zuerst zu klären, wie viel Installationsraum benötigt wird und ob lediglich Leitungen verbunden oder zusätzlich Leuchten mechanisch befestigt werden sollen.

Wann reicht eine kompakte Deckendose und wann wird mehr Tiefe benötigt?

Vergleich verschiedener Einbautiefen von Decken-Verbindungsdosen Drei schematische Deckendosen mit zunehmender Tiefe zeigen kompakte, mittlere und tiefe Bauformen für unterschiedlichen Verdrahtungs- und Rohrbedarf. Innenraum nach Verdrahtung und Rohrführung wählen kompakt mehr Tiefe Großdose Anschluss Verbindungen Rohr-/Leitungsreserve

Mehr Tiefe bedeutet vor allem mehr nutzbaren Installationsraum

Flachere Deckendosen eignen sich für klar definierte Anschlussaufgaben mit begrenztem Verdrahtungsbedarf. Tiefere Decken-Verbindungsdosen schaffen dagegen zusätzlichen Raum für Klemmen, Leitungsreserven und mehrere Rohranschlüsse.

Großdosen lösen eine andere Aufgabe als normale Verbindungsdosen

Plattendecken- und Großrohrdosen sind für Installationen vorgesehen, bei denen größere Rohrquerschnitte, mehrere Leitungswege oder ein deutlich größeres nutzbares Volumen erforderlich sind. Die größere Bauhöhe sollte deshalb nicht automatisch für jede Anschlussstelle eingeplant werden.

Praxis-Hinweis: Nicht nur die Zahl der Rohranschlüsse zählen. Auch Biegeradien, Klemmen und Leitungsreserven benötigen Platz. Eine Dose kann ausreichend viele Einführungen besitzen und im Inneren trotzdem zu knapp für die geplante Verdrahtung sein.

Ø 35 oder Ø 60 mm – was beschreibt die Auslassöffnung?

Vergleich von 35- und 60-Millimeter-Auslassöffnungen bei Decken-Verbindungsdosen Zwei kreisförmige Auslassöffnungen mit 35 und 60 Millimetern Durchmesser werden gegenübergestellt. Auslassöffnung und Dosenvolumen getrennt betrachten Ø 35 Ø 60 kleinere Auslassöffnung größerer Zugang Öffnungsmaß beschreibt nicht automatisch die gesamte Dosengröße

Die Auslassöffnung bestimmt den später zugänglichen Bereich

Decken-Verbindungsdosen sind unter anderem mit Ø 35 und Ø 60 mm Auslassöffnung erhältlich. Das Maß beschreibt die sichtbare beziehungsweise später zugängliche Öffnung an der Deckenoberfläche – nicht automatisch Außendurchmesser, Tiefe oder Innenvolumen der Dose.

Größere Öffnung erleichtert Zugang und Leitungsführung

Eine Ø-60-mm-Ausführung bietet mehr Zugang zum Doseninneren und lässt sich mit passenden Steck- oder Abschlussdeckeln kombinieren. Ø 35 mm eignet sich für kompaktere Auslass- und Anschlussaufgaben.

Praxis-Hinweis: Vor der Auswahl prüfen, wie der Anschluss nach Fertigstellung erreichbar bleiben soll. Auslassöffnung, Deckel und gegebenenfalls Leuchtenhaken müssen als zusammengehörige Schnittstelle geplant werden.

Technische Highlights typischer Decken-Verbindungsdosen

Merkmal B¹ Decken-Verbindungsdose Klassische Decken-Verbindungsdose Plattendecken-Großdose
Einsatz Ortbeton Ortbeton Plattendecken / Betonbau
Typische Tiefe 95 mm ca. 99 mm bis 115 mm
Auslassöffnungen Ø 35 oder Ø 60 mm Ø 35 oder Ø 60 mm unter anderem Ø 60 mm
Rohranschlüsse 7 × Ø 20 / 25 mm mehrere Ø 20 / 25 mm, teils Ø 32 mm auf größeren Rohrbedarf ausgelegt
Leitungseinführung bis Ø 16 mm bauformabhängig bauformabhängig
Schraubdome 4 bauformabhängig bauformabhängig
Leuchtenhaken-Aufnahme vorhanden bei dafür vorgesehenen Bauformen Metallmutter / Hakenaufnahme je Bauform
Aufhängelast bis 50 N bei vorgesehener Hakenaufnahme bis 50 N bei passenden Ausführungen bei bestimmten Großdosen bis 100 N
Schutzart IP30 IP30 bei typischen Ausführungen bauformabhängig
Die Werte dienen der Bauformabgrenzung. Bei Betonbau-Dosen unterscheiden sich Einführungen, Hakenaufnahme und Belastbarkeit je nach konkreter Ausführung und müssen passend zur geplanten Installation geprüft werden.

Was bringt das B¹-Prinzip bei mehreren Dosen in einer Flucht?

Durchgehende Rohrführung durch mehrere B1 Decken-Verbindungsdosen Drei Decken-Verbindungsdosen liegen in einer horizontalen Flucht. Ein Elektroinstallationsrohr verläuft durch die höher angeordneten Rohreinführungen aller Dosen. Rohrführung über mehrere Dosen durchgehend planen Rohr ohne Zwischenzuschnitt verlegen erhöhte Einführungen schaffen Abstand zur unteren Bewehrung

Rohre können durch mehrere Dosen hindurch eingelegt werden

Die höherliegenden Einführungen des B¹-Systems sind so angeordnet, dass Rohre bei mehreren in Flucht gesetzten Deckendosen durchgehend verlegt werden können. Dadurch entfällt das wiederholte Ablängen zwischen einzelnen Dosen.

Weniger Konflikte mit der Bewehrung

Die erhöhte Rohrlage reduziert den Platzkonflikt mit der unteren Bewehrung. Gleichzeitig bleibt die Rohrführung übersichtlich, weil nur die tatsächlich benötigten Einführungen geöffnet werden.

Praxis-Hinweis: Gerade bei mehreren Deckenauslässen frühzeitig prüfen, ob alle Dosen wirklich in einer Flucht liegen sollen. Eine nachträgliche Positionskorrektur kann die bereits geplante durchgehende Rohrführung zunichtemachen.

Wann sind 50 N und wann 100 N Leuchtenlast relevant?

50 N bei klassischen Hakenaufnahmen

Viele Decken-Verbindungsdosen mit Leuchtenhaken-Aufnahme sind nach DIN EN 60670 für eine Aufhängelast bis 50 N ausgelegt. Das entspricht einer Masse von ungefähr 5 kg.

100 N bei dafür ausgelegten Großdosen

Bestimmte Plattendecken-Großdosen mit Metallmutter M5 sind für Leuchtenhaken bis 100 N beziehungsweise rund 10 kg freigegeben. Diese höhere Last darf nicht auf andere Deckendosen übertragen werden.

Leuchtenhaken passend zur Dose wählen

Hakenlänge, Gewinde beziehungsweise selbstformende Befestigung und zulässige Last müssen zur jeweiligen Dosenkonstruktion passen. Die Belastbarkeit ergibt sich aus der vorgesehenen Kombination, nicht aus dem Haken allein.

Was ist bei Plattendecken und nachträglichem Einbau anders?

Vergleich zwischen vorbereiteter Deckendose und nachträglichem Einbau Links wird eine Dose vor der Betonfertigstellung positioniert. Rechts wird eine vorbereitete Öffnung später von unten mit einer Dose ergänzt. Montagezeitpunkt verändert das Befestigungsprinzip vorab positioniert nachträglich eingesetzt

Plattendecken benötigen auf die Fertigung abgestimmte Bauformen

Bei vorgefertigten Deckenelementen können Dosen bereits während der Fertigung positioniert oder über magnetische Befestigungssysteme fixiert werden. Die spätere Baustelleninstallation baut dann auf diesen vorbereiteten Positionen auf.

Nachträglicher Einbau ist eine eigene Lösung

Für vorbereitete Deckenöffnungen stehen auch Dosen für den nachträglichen Einbau auf der Baustelle zur Verfügung. Diese dürfen nicht mit einer normalen Schalungsdose verwechselt werden, weil Befestigung und Montagezeitpunkt grundlegend anders sind.

Welche typischen Auswahlfehler lassen sich vermeiden?

Auslassöffnung mit Dosentiefe verwechseln

Ø 35 oder Ø 60 mm beschreibt den Zugang an der Deckenoberfläche. Wie viel Verdrahtungsraum tatsächlich vorhanden ist, ergibt sich erst aus Dosenkörper und Einbautiefe.

Leuchtenlast pauschal übertragen

50-N- und 100-N-Ausführungen unterscheiden sich konstruktiv. Die höhere zulässige Last einer Großdose gilt nicht automatisch für andere Decken-Verbindungsdosen mit ähnlicher Auslassöffnung.

Ortbeton und Werksfertigung vermischen

Die Montage auf einer Baustellenschalung, auf Werksschalungen und in vorgefertigten Plattendecken folgt unterschiedlichen Befestigungsabläufen. Die Bauweise muss daher bereits vor der Dosenauswahl feststehen.

Welche angrenzenden Betonbau-Lösungen passen zur Planung?

Sicherheitshinweis: Decken-Verbindungsdosen müssen passend zu Schalungsart, Betonbauweise, Rohrführung und vorgesehener mechanischer Belastung montiert werden. Eine Leuchtenlast darf nur über dafür ausgewiesene Hakenaufnahmen und innerhalb der zulässigen Belastungsgrenze eingeleitet werden. Weitere Hinweise enthält die Sicherheitsinformation zur Elektroinstallation.

Häufige Fragen zu KAISER Decken-Verbindungsdosen

Wofür wird eine Decken-Verbindungsdose im Betonbau verwendet?

Sie schafft einen zugänglichen Anschluss- und Verdrahtungsraum innerhalb einer Betondecke. Je nach Bauform können zusätzlich mehrere Installationsrohre angeschlossen und Leuchten über eine dafür vorgesehene Hakenaufnahme befestigt werden.

Was ist der Unterschied zwischen Ø 35 und Ø 60 mm?

Die Angabe beschreibt die Auslassöffnung an der Deckenoberfläche. Ø 60 mm bietet einen größeren Zugang zum Innenraum als Ø 35 mm. Dosentiefe und Gesamtvolumen sind davon getrennte Merkmale.

Welche Rohre können an B¹ Decken-Verbindungsdosen angeschlossen werden?

Die aktuellen B¹ Decken-Verbindungsdosen besitzen sieben Einführungen für Elektroinstallationsrohre mit Ø 20 beziehungsweise 25 mm. Zusätzlich sind Leitungseinführungen bis Ø 16 mm vorgesehen.

Warum liegen die Rohreinführungen beim B¹-System höher?

Dadurch können Rohre oberhalb der unteren Bewehrung geführt und bei mehreren in Flucht angeordneten Dosen durchgehend eingelegt werden. Das reduziert Rohrzuschnitte und Konflikte mit der Bewehrung.

Wie viel Gewicht darf an einer Decken-Verbindungsdose hängen?

Viele dafür vorgesehene Decken-Verbindungsdosen sind mit passenden Leuchtenhaken bis 50 N beziehungsweise ungefähr 5 kg freigegeben. Bestimmte Plattendecken-Großdosen mit M5-Aufnahme erreichen bis 100 N beziehungsweise ungefähr 10 kg. Maßgeblich ist immer die konkrete Dosen- und Hakenkombination.

Wann ist eine Plattendecken-Großdose sinnvoll?

Wenn mehr Installationsraum, größere Rohrführung oder eine höhere dafür ausgewiesene Leuchtenlast benötigt wird. Die Großdose folgt einem anderen Größen- und Befestigungskonzept als eine kompakte Decken-Verbindungsdose.

Können Decken-Verbindungsdosen auch nachträglich eingebaut werden?

Für vorbereitete Einbausituationen stehen spezielle Bauformen für den nachträglichen Einbau zur Verfügung. Eine normale Schalungsdose ist damit nicht automatisch nachträglich montierbar.

Was unterscheidet Ortbeton von der B²-Werksfertigung?

Beim Ortbeton werden die Komponenten vor dem Betonieren an der Baustellenschalung positioniert. Das B²-System ist dagegen auf die liegende Werksfertigung von Betonfertigteilen abgestimmt und nutzt dafür eigene Dosen, Rohrkupplungen und Befestigungselemente.