Definierter Einbaudurchmesser
Frontteile mit fest vorgegebenem Öffnungsmaß legen den späteren Leuchten- oder Lautsprecherausschnitt bereits vor dem Betonieren fest. Nach dem Ausschalen lässt sich die vorbereitete Öffnung gezielt freilegen.
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KAISER HaloX® ist ein modulares Einbaugehäuse-System für Leuchten und Lautsprecher in Ortbetondecken und Betonwänden. Drei Gehäusegrößen decken Einbaudurchmesser bis 250 mm ab. Passende Frontteile legen die spätere Einbauöffnung fest, Tunnelvarianten schaffen zusätzlichen Raum für Betriebsgeräte und Verlängerungsringe vergrößern bei Bedarf die Einbautiefe. Damit können Gehäusegröße, Öffnung und zusätzlicher Geräteraum gezielt auf den geplanten Einbau abgestimmt werden.
Das eigentliche HaloX® Gehäuse bildet den geschützten Einbauraum im Beton. Das dazugehörige Frontteil wird an der Schalung positioniert und bestimmt, welche Öffnung nach dem Betonieren für Leuchte oder Lautsprecher zur Verfügung steht. Deshalb müssen Einbaudurchmesser, Einbautiefe und Mindestmaß der späteren Blende bereits bei der Planung zusammen betrachtet werden.
Praxis-Hinweis: Nicht allein nach dem Außendurchmesser des Gehäuses auswählen. Entscheidend ist zuerst das Einbaumaß des geplanten Geräts; daraus ergeben sich passende Gehäusegröße und Frontteil.
| Baugröße | Einbaudurchmesser Leuchte / Lautsprecher | Gehäuse-Ø | Tiefe inkl. Frontteil | LED-Leistung im Gehäuse |
|---|---|---|---|---|
| HaloX® 100 | bis Ø 100 mm | 130 mm | 120 mm | max. 20 W |
| HaloX® 180 | bis Ø 180 mm | 210 mm | 120 mm | max. 35 W |
| HaloX® 250 | bis Ø 250 mm | 280 mm | 120 mm | max. 45 W |
| Rohranschluss | Werkzeuglose Kombinationseinführungen | Für Installationsrohre 20 / 25 mm | ||
| Montageort | Ortbeton | Für Betonwände und Betondecken | ||
Bei Leuchten mit separatem Betriebsgerät verhindert der Tunnel, dass Treiber und Anschlusskomponenten den eigentlichen Leuchtenraum unnötig belegen. Je nach Ausführung stehen Tunnel mit 190 oder 325 mm Länge zur Verfügung. Der kurze Tunnel nimmt Betriebsgeräte bis 150 × 90 × 50 mm auf, die lange Ausführung bis 280 × 90 × 50 mm.
Praxis-Hinweis: Vor der Wahl des Tunnels nicht nur die Länge des Treibers messen. Auch Breite, Höhe, Anschlussleitungen und der später erforderliche Zugang zum Betriebsgerät müssen innerhalb des vorgesehenen Raums berücksichtigt werden.
Frontteile mit fest vorgegebenem Öffnungsmaß legen den späteren Leuchten- oder Lautsprecherausschnitt bereits vor dem Betonieren fest. Nach dem Ausschalen lässt sich die vorbereitete Öffnung gezielt freilegen.
Universalfronten ermöglichen individuell erstellbare runde, quadratische oder rechteckige Öffnungen innerhalb der zulässigen Gehäusegröße. Dadurch können auch Einbaumaße berücksichtigt werden, für die kein festes Frontteilmaß vorgesehen ist.
Für sichtbare Betonflächen stehen spezielle Ausführungen mit Elastomerdichtung und flexibler Dichtkante zur Verfügung. Sie reduzieren das Unterfließen mit Beton und helfen, Verfärbungen beziehungsweise Aussandungen am später sichtbaren Rand zu vermeiden.
Praxis-Hinweis: Bei Sichtbeton das Frontteil bereits in der Planungsphase festlegen. Eine saubere sichtbare Betonoberfläche stellt andere Anforderungen an die Schalungsseite als ein Bereich, der später verputzt oder vollständig von einer Leuchtenblende verdeckt wird.
Die feuchtigkeitsabweisenden Frontteile können bereits auf der Schalung positioniert und befestigt werden, bevor die erste Bewehrung verlegt wird. Dadurch steht die spätere Geräteposition frühzeitig fest.
Gehäuse und Frontteil werden kraftschlüssig miteinander verrastet. Das Gehäuse kann nach dem Aufsetzen noch ausgerichtet werden, bevor Bewehrung, Rohrführung und Betonage den Aufbau endgültig festlegen.
Die Kombinationseinführungen besitzen eine Rohrrückhaltung und eine Einführungsbegrenzung. Das Installationsrohr wird bis zum vorgesehenen Anschlag eingeführt, sodass ein nachträgliches Kürzen innerhalb des Gehäuses vermieden werden kann.
| Systemteil | Funktion | Wann relevant? |
|---|---|---|
| Frontteil mit festem Öffnungsmaß | Definiert die spätere Einbauöffnung | Wenn der Einbaudurchmesser von Leuchte oder Lautsprecher bereits feststeht. |
| Universalfrontteil | Ermöglicht eine individuell hergestellte Öffnung | Bei Sondermaßen, quadratischen Ausschnitten oder erforderlichem Toleranzausgleich. |
| Sichtbeton-Frontteil | Besondere Abdichtung an der Schalungsseite | Bei sichtbar bleibenden Betonflächen mit erhöhtem Anspruch an den Öffnungsrand. |
| Tunnel | Separater Einbauraum für Betriebsgeräte | Bei Leuchten mit externem LED-Treiber oder vergleichbarer Anschlusstechnik. |
| Verlängerungsring | Vergrößert die verfügbare Einbautiefe | Wenn das geplante Gerät mehr Tiefe benötigt als das Grundgehäuse bereitstellt. |
| Wandeinbausatz | Stabilisiert geeignete Gehäuse beim Einbau in Betonwänden | Bei dafür vorgesehenen HaloX®-Baugrößen und entsprechenden Wandeinbautiefen. |
Für Plattendecken und vorgefertigte Betonelemente stehen einteilige HaloX®-Gehäuse mit Mineralfaserplatte beziehungsweise Ausführungen für die Magnetbefestigung auf Stahlschalung zur Verfügung.
Werksfertigung ansehenFür Leuchten und Lautsprecher mit größeren Einbaudurchmessern bietet KompaX®1 deutlich mehr Gehäusefläche und ist für Anwendungen ausgelegt, die über das HaloX®-250-Format hinausgehen.
KompaX®1 vergleichenWenn Betonbau, Hohldecke oder Einbaugröße noch nicht festgelegt sind, lassen sich HaloX®, KompaX®, ThermoX® und weitere Gehäusesysteme über die übergeordnete Auswahl vergleichen.
Einbaugehäuse einordnenSicherheitshinweis: Einbaugehäuse, Frontteil, Tunnel, Rohrführung und Leuchte beziehungsweise Lautsprecher müssen technisch aufeinander abgestimmt sein. Lage und Abmessungen des Gehäuses sind vor der Betonage mit Schalungs- und Bewehrungsplanung abzugleichen. Bei tragenden Betonbauteilen dürfen Bewehrungseingriffe nur entsprechend Planung und statischen Vorgaben erfolgen. Arbeiten an elektrischen Anlagen gehören in fachkundige Hände. Weitere Hinweise enthält die Sicherheitsinformation zur Elektroinstallation.
HaloX® schafft einen definierten Einbauraum für Leuchten und Lautsprecher in Betonwänden und Betondecken. Das Gehäuse wird vor der Betonage an der Schalung beziehungsweise am dafür vorgesehenen Frontteil positioniert und anschließend vollständig in das Betonbauteil integriert.
Die Zahlen kennzeichnen die maximale Größenklasse des späteren Einbaus. HaloX® 100 ist für Einbaudurchmesser bis 100 mm, HaloX® 180 bis 180 mm und HaloX® 250 bis 250 mm vorgesehen. Gleichzeitig steigen Gehäusedurchmesser und zulässige Leistungsaufnahme.
Das Frontteil bildet die Schnittstelle zur Schalung und legt die spätere Einbauöffnung fest. Je nach Ausführung ist ein definierter runder beziehungsweise quadratischer Ausschnitt vorbereitet oder eine Universalfläche für ein individuell hergestelltes Öffnungsmaß vorgesehen.
Ein Tunnel ist sinnvoll, wenn neben Leuchte oder Lautsprecher ein separates Betriebsgerät wie ein LED-Treiber im Betonbauteil untergebracht werden soll. Dadurch bleibt der eigentliche Einbauraum frei und das Betriebsgerät erhält einen eigenen seitlichen Bereich.
Ein Verlängerungsring vergrößert die Einbautiefe des Gehäuses. Er wird benötigt, wenn das vorgesehene Einbaugerät mehr Raum in Tiefenrichtung benötigt oder die konkrete Bauteilsituation eine größere Gehäusehöhe erfordert.
Die regulären Ortbeton-Gehäuse besitzen werkzeuglose Kombinationseinführungen für Installationsrohre mit 20 und 25 mm Durchmesser. Rohrrückhaltung und Tiefenanschlag unterstützen die definierte Einführung in das Gehäuse.
Für sichtbare Betonoberflächen stehen spezielle Frontteile mit Elastomerdichtung und flexibler Dichtkante zur Verfügung. Sie sollen das Unterfließen des Frontteils mit Beton reduzieren und einen sauberen Öffnungsrand ohne unerwünschte Verfärbungen oder Aussandungen unterstützen.
Beim Ortbeton wird das modulare Gehäuse mit passendem Frontteil direkt an der Schalung der Baustelle vorbereitet. Für die Werksfertigung stehen einteilige Gehäuse für Plattendecken und Wandelemente zur Verfügung, die beispielsweise über Mineralfaserplatten geklebt oder mit System-Haftmagneten an Stahlschalungen befestigt werden.
Für Betonfertigteile stehen HaloX® Einbaugehäuse für Werksfertigung zur Verfügung. Größere Einbauten lassen sich mit KompaX®1 für Betondecken einordnen.
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