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Basis Installation

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KAISER · Basis-Installation Unterputz

KAISER Basis-Installation für Unterputzdosen kaufen

Die KAISER Basis-Installation umfasst klassische Gerätedosen und Geräte-Verbindungsdosen für die Unterputzmontage im Mauerwerk. Im Mittelpunkt stehen robuste Standardbauformen mit Ausbrechöffnungen für Leitungen und Installationsrohre, unterschiedliche Dosentiefen sowie Varianten ohne Verbindungsstutzen oder mit Nagellaschen als Montagehilfe. Ergänzt werden die Grundformen durch Doppel- und Spezialdosen für definierte Geräteeinsätze. Luftdichtheit, zusätzlicher Elektronikraum oder eine Schnellfixierung sind dagegen Merkmale anderer Unterputzsysteme.

Wann reicht die flache Gerätedose – und wann ist mehr Verdrahtungsraum sinnvoll?

Vergleich einer 42 Millimeter tiefen Gerätedose mit einer 63 Millimeter tiefen Geräte-Verbindungsdose Links ist eine flachere Unterputzdose mit Geräteeinsatz dargestellt, rechts eine deutlich tiefere Dose mit zusätzlichem Raum hinter dem Einsatz für Leitungen und Klemmen. Einbauraum hinter dem Geräteeinsatz vergleichen 42 mm 63 mm

Gerätedose und Geräte-Verbindungsdose nach Platzbedarf unterscheiden

Die klassische flache Bauform mit 42 mm Tiefe ist für Geräteeinsätze vorgesehen, wenn hinter dem Einsatz nur begrenzter Anschlussraum benötigt wird. Die tiefere Geräte-Verbindungsdose mit 63 mm schafft deutlich mehr Platz für Leitungsführung und zusätzliche Klemmstellen. Gleichzeitig steigt bei den entsprechenden Basis-Ausführungen die Zahl der Leitungseinführungen von sieben auf dreizehn.

Praxis-Hinweis: Die Einbautiefe des Schalters oder der Steckdose nicht mit der notwendigen Dosentiefe gleichsetzen. Hinter dem Geräteeinsatz müssen Anschlussleitungen, Biegeradien und gegebenenfalls Klemmen ebenfalls ohne unnötigen Druck Platz finden.

Schematische Größen- und Raumdarstellung; keine maßstäbliche Produktzeichnung. 42 mm und 63 mm stehen für die charakteristischen Tiefen der klassischen Basis-Geräte- beziehungsweise Geräte-Verbindungsdosen.

Ohne Stutzen oder mit Nagellaschen – worin liegt der praktische Unterschied?

Vergleich einer Unterputzdose ohne Verbindungsstutzen und einer Unterputzdose mit Nagellaschen Links ist eine einfache Dose in einer Mauerwerksöffnung dargestellt. Rechts besitzt eine zweite Dose seitliche Nagellaschen, die vor dem Verputzen als Montagehilfe an der Wand fixiert werden. Zwei unterschiedliche Montageansätze ohne Stutzen z. B. Sichtmauerwerk Nagellaschen Montagehilfe

Bauform passend zur Befestigung im Mauerwerk auswählen

Ausführungen ohne Verbindungsstutzen sind für den Einsatz in Sichtmauerwerk ausgewiesen und werden bei Kombinationen über einen passenden Stutzen verbunden. Die Varianten mit Nagellaschen besitzen dagegen seitliche Laschen zur Vorpositionierung; KAISER bezeichnet die Nagelbefestigung ausdrücklich als Montagehilfe. Dafür sind Nägel bis maximal 3 mm Durchmesser und eine Putzstärke von mindestens 6 mm vorgesehen.

Praxis-Hinweis: Nagellaschen nicht mit einer eigenständigen endgültigen Befestigungsart verwechseln. Ihre Aufgabe ist die Positionierung der Dose während der Unterputzmontage. Putzaufbau und fachgerechter Dosensitz bleiben Bestandteil der Installation.

Welche Sonderbauformen gehören zur Basis-Installation?

Doppel-Geräte-Verbindungsdose

Die Doppelbauform nimmt zwei Geräteeinsätze auf und besitzt bei der Basis-Ausführung 140 mm Länge, 60 mm Breite und 42 mm Tiefe. Mit geeignetem Deckel kann sie zusätzlich als Verbindungsdose eingesetzt werden; für eine vorgesehene Stromkreistrennung steht eine passende Trennmöglichkeit zur Verfügung.

PERILEX®-Einsatz 16 A

Für PERILEX®-Einsätze 16 A steht eine spezielle Unterputz-Gerätedose mit 48 mm Tiefe und Ø-70-mm-Installationsöffnung zur Verfügung. Die Gerätebefestigung erfolgt ausschließlich über Schrauben.

CEE-Steckvorrichtung 16 A

Die CEE-Bauform besitzt eine größere Einbauöffnung und 50 mm Tiefe. Sie ist für CEE-Steckvorrichtungen 16 A ausgelegt, verwendet Rohranschlüsse für 20 und 25 mm und ist ebenfalls ausschließlich für Schraubbefestigung vorgesehen.

Auswahlregel: Sonderbauformen nicht aus der Optik einer normalen Gerätedose ableiten. PERILEX®, CEE und Doppel-Geräte-Verbindungsdosen unterscheiden sich bei Einbauöffnung, Gerätebefestigung, Abmessungen und teilweise auch beim Kombinationsabstand.

Technische Merkmale der Basis-Installation im Überblick

Bauform Kennzeichnende Maße Typische Funktion
Gerätedose ohne Stutzen 42 mm tief, Ø 60 mm Installationsöffnung, Ø 68 mm Einbauöffnung Grundbauform für Geräteeinsätze; für Sichtmauerwerk ausgewiesen.
Geräte-Verbindungsdose ohne Stutzen 63 mm tief, Ø 60 mm Installationsöffnung, Ø 68 mm Einbauöffnung Mehr Verdrahtungsraum für Leitungen und zusätzliche Verbindungen.
Gerätedose mit Nagellaschen 42 mm tief, Ø 82 mm Einbauöffnung, 71 mm Kombinationsabstand Nagellaschen als Montagehilfe; für Rohr Ø 20 mm.
Geräte-Verbindungsdose mit Nagellaschen 63 mm tief, Ø 82 mm Einbauöffnung, 71 mm Kombinationsabstand Zusätzlicher Verdrahtungsraum plus Montagehilfe durch Nagellaschen.
Doppel-Geräte-Verbindungsdose 140 × 60 × 42 mm, 71 mm Kombinationsabstand Für zwei Geräteeinsätze beziehungsweise als dafür vorgesehene Verbindungsdose.
PERILEX®-Bauform 48 mm tief, Ø 70 mm Installationsöffnung Für PERILEX®-Einsätze 16 A; Schraubbefestigung.
CEE-Bauform 50 mm tief, Ø 70 mm Installationsöffnung, Ø 100 mm Einbauöffnung Für CEE-Steckvorrichtungen 16 A; Rohre Ø 20/25 mm.
Werkstoff / Eigenschaften Kunststoff, halogenfreie Basis-Ausführungen; je nach Bauform IP20 beziehungsweise abweichende ausgewiesene Schutzart Konkrete technische Daten immer bauformbezogen prüfen.
Die Basis-Installation umfasst unterschiedliche Dosenformen. Einbauöffnung, Tiefe, Rohranschlüsse und Schutzart sind deshalb nicht für alle Ausführungen identisch.

Wann ist eine andere Unterputz-Bauform sinnvoller?

Luftdichtheit erforderlich

Basis-Dosen sind nicht automatisch luftdicht. Wird eine luftdichte Bauteilebene durchdrungen, sind entsprechend ausgewiesene ECON®- oder UP¹-ECON-Fix-Ausführungen mit geeignetem Einführungs- und Dichtkonzept die gezieltere Lösung.

Zusätzliche Elektronik unterbringen

Bei Aktoren, Netzteilen oder größerem zusätzlichem Leitungsraum kann eine Electronic-Dose sinnvoller sein. Mehr Tiefe allein schafft nicht automatisch denselben nutzbaren Raum wie eine Bauform mit seitlichem Elektronikbereich.

Schnelle Fixierung ohne klassische Einbettung

Für dafür geeignete Einbausituationen stehen UP-PLUS- beziehungsweise Fix-Bauformen mit anderen Befestigungsprinzipien zur Verfügung. Die Basis-Nagellaschen sind dagegen ausdrücklich nur als Montagehilfe ausgeführt.

Welche verwandte Unterputzlösung passt zur Anforderung?

Sicherheitshinweis: Dosenbauform, Einbauöffnung, Tiefe, Rohr- und Leitungseinführungen sowie der geplante Geräteeinsatz müssen zur konkreten Installation passen. Bei mehreren Stromkreisen oder besonderen Anforderungen wie Luftdichtheit sind ausdrücklich dafür geeignete Systemkomponenten einzusetzen. Arbeiten an elektrischen Anlagen gehören in fachkundige Hände. Weitere Hinweise enthält die Sicherheitsinformation zur Elektroinstallation.

Häufige Fragen zur KAISER Basis-Installation

Was versteht KAISER unter Basis-Installation?

Damit werden klassische Unterputz-Gerätedosen und Geräte-Verbindungsdosen für die Mauerwerksinstallation zusammengefasst. Sie bilden die grundlegenden Bauformen für Geräteeinsätze, Verdrahtung und ausgewählte Sonderanwendungen, ohne automatisch Eigenschaften wie Luftdichtheit oder zusätzlichen Elektronikraum mitzubringen.

Was ist der Unterschied zwischen Gerätedose und Geräte-Verbindungsdose?

Die Basis-Gerätedose ist bei den klassischen Ausführungen 42 mm tief und für den Geräteeinsatz mit Anschlussleitungen vorgesehen. Die Geräte-Verbindungsdose ist mit 63 mm deutlich tiefer und bietet dadurch zusätzlichen Verdrahtungsraum für Leitungen und Klemmen.

Wofür sind die Nagellaschen gedacht?

KAISER bezeichnet sie als Montagehilfsmittel. Sie ermöglichen die Vorpositionierung der Dose im Mauerwerk. Für die entsprechenden Basis-Ausführungen sind Nägel mit maximal 3 mm Durchmesser und eine Mindestputzstärke von 6 mm angegeben.

Warum unterscheiden sich die Einbauöffnungen innerhalb der Basis-Installation?

Die Bauformen besitzen unterschiedliche Montage- und Geräteanforderungen. Dosen ohne Verbindungsstutzen können beispielsweise mit Ø 68 mm Einbauöffnung ausgeführt sein, während Varianten mit Nagellaschen Ø 82 mm benötigen. CEE-Sonderbauformen verwenden wiederum größere Öffnungen.

Wann ist eine Doppel-Geräte-Verbindungsdose sinnvoll?

Sie ist für zwei Geräteeinsätze ausgelegt und bietet einen gemeinsamen Dosenkörper mit 71 mm Kombinationsabstand. Mit dem dafür vorgesehenen Zubehör kann die Bauform auch als Verbindungsdose beziehungsweise mit Trennung für entsprechend geplante Installationsbereiche eingesetzt werden.

Sind Basis-Unterputzdosen automatisch luftdicht?

Nein. Luftdichtheit ist eine eigene Produkteigenschaft. Wenn die Dose eine luftdichte Bauteilebene durchdringt, sind dafür ausdrücklich ausgewiesene Unterputzdosen und passende Leitungs- beziehungsweise Rohreinführungen erforderlich.

Wann ist eine Electronic-Dose sinnvoller als eine tiefe Geräte-Verbindungsdose?

Wenn zusätzlich zum Geräteeinsatz elektronische Module, Aktoren oder besonders viel seitlicher Anschlussraum benötigt werden. Eine Electronic-Dose schafft dafür einen gezielt vorgesehenen Installationsbereich; eine tiefere Standarddose bietet lediglich mehr Raum hinter dem Einsatz.