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AK2 Data Verteilergehäuse & Zubehör

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KAISER · AK2 Data

KAISER AK2 Data Verteilergehäuse für Datennetzwerke

AK2 Data schafft einen dezentralen Anschlusspunkt für strukturierte Datenverkabelungen. Das modulare System besteht aus kompakten Basisgehäusen, unterschiedlich hohen Frontteilen sowie Adaptern für verschiedene RJ45- und Keystone-Module. Dadurch lässt sich die passive Netzwerkverkabelung auf Kabeltragsystemen ordnen und der Ausbau in Rohbau- und Endmontage aufteilen. Unterschiedliche Befestigungsvarianten erleichtern die Positionierung direkt an oder unter Kabelrinnen.

Wie ist ein AK2 Data Verteilergehäuse aufgebaut?

Modularer Aufbau eines AK2 Data Verteilergehäuses Von links nach rechts werden Basisgehäuse, Frontteil, Moduladapter und RJ45-Modul als vier getrennte Systembausteine dargestellt. Vom Basisgehäuse bis zum Datenmodul Basisgehäuse Frontteil Adapter RJ45

Die Datenschnittstelle wird aus mehreren Systemteilen aufgebaut

Das Basisgehäuse nimmt die Datenleitungen und das passende Frontteil auf. Im Frontteil sitzen Ausbrechöffnungen für Moduladapter. Erst der Adapter stellt die mechanische Aufnahme für das jeweils verwendete RJ45- beziehungsweise Keystone-Modul her. Dadurch ist das Gehäusesystem nicht auf nur eine einzelne Modulgeometrie festgelegt.

Praxis-Hinweis: Zuerst das tatsächlich verwendete Datenmodul bestimmen und danach den passenden Adapter auswählen. „RJ45“ allein reicht nicht als Auswahlmerkmal, da sich die mechanischen Einbauausschnitte verschiedener Modulsysteme unterscheiden.

Schematische Systemdarstellung; keine maßstäbliche Produktzeichnung. Die verfügbare Modulzahl richtet sich nach dem gewählten Frontteil.

Warum gibt es Frontteile für sechs oder vier Datenmodule?

Vergleich eines flacheren AK2 Data Frontteils für sechs Module und eines höheren Frontteils für vier Module Links ist ein Frontteil mit sechs Modulöffnungen und 35 Millimetern Tiefe dargestellt. Rechts ist ein höheres Frontteil mit vier Modulöffnungen und 60 Millimetern Tiefe dargestellt. Modulzahl und Bautiefe getrennt betrachten max. 6 Module 125 × 100 × 35 mm max. 4 Module 125 × 100 × 60 mm

Das höhere Frontteil bietet mehr Bautiefe, aber weniger Modulplätze

Das Standardfrontteil ist 35 mm tief und besitzt sechs vorbereitete Adapterpositionen. Die hohe Ausführung misst 60 mm in der Tiefe und bietet vier Modulplätze. „Hoch“ bedeutet deshalb nicht automatisch eine größere Anschlusszahl, sondern beschreibt den zusätzlichen Bauraum im Frontbereich.

Praxis-Hinweis: Modulzahl und benötigte Einbautiefe unabhängig voneinander prüfen. Besonders bei tieferen Anschlussmodulen oder aufwendiger Leitungsführung kann zusätzlicher Raum wichtiger sein als die maximale Zahl an Ports.

Wie lässt sich AK2 Data an Kabeltragsystemen befestigen?

Montageclip

Basisgehäuse mit Clip sind für die schnelle Befestigung an geeigneten Kabelrinnen ausgelegt. Damit lässt sich der Datenanschlusspunkt unmittelbar am Kabeltragsystem positionieren, ohne eine separate Montagefläche schaffen zu müssen.

Gerade oder gewinkelte Montageplatte

Je nach Einbaulage stehen Ausführungen mit gerader beziehungsweise gewinkelter Montageplatte zur Verfügung. So kann das Gehäuse passend zur Lage und Zugänglichkeit der Kabelrinne ausgerichtet werden.

Schraublöcher oder freie Basis

Weitere Basisgehäuse verzichten auf eine fest zugeordnete Montageplatte oder besitzen Schraublöcher. Damit bleibt die Befestigung für alternative Träger- und Montagesituationen flexibel.

Praxis-Hinweis: Die Gehäuseposition so wählen, dass Datenleitungen ohne unnötig enge Umlenkung eingeführt werden können und Frontteil sowie Module auch nach der Installation zugänglich bleiben.

Welche technischen Merkmale kennzeichnen AK2 Data?

Systemteil Technische Ausführung Bedeutung für die Planung
Basisgehäuse 120 × 95 × 40 mm Kompakte Grundabmessung für die Montage am beziehungsweise im Bereich von Kabeltragsystemen.
Einführungen Bis zu 10 Einführungen am dokumentierten Basisgehäuse Zuführung und Weiterführung mehrerer Datenleitungen innerhalb eines zentralen Anschlusspunkts.
Data-Slider Soft-Data-Slider und Blind-Slider je nach Basis Systemkomponenten für Datenkabeleinführungen beziehungsweise ungenutzte Einführungspositionen.
Standardfrontteil 125 × 100 × 35 mm, bis 6 Module Für eine höhere Portzahl bei kompakter Fronttiefe.
Hohes Frontteil 125 × 100 × 60 mm, bis 4 Module Mehr Bauraum im Frontbereich bei geringerer Zahl an Modulpositionen.
Modulaufnahme Adapter für unterschiedliche RJ45- und Keystone-Geometrien Das tatsächlich verwendete Datenmodul bestimmt den benötigten Adapter.
Beschriftung Adaptervarianten teilweise mit Beschriftungsfenster; Codiermerkmale am Frontteil Unterstützt die eindeutige Kennzeichnung einzelner Datenanschlüsse.
Werkstoff Halogenfreie Systemkomponenten Entsprechende Eigenschaft der dokumentierten Basis- und Frontteile.
Basisgehäuse Temperaturbereich −40 °C bis +70 °C Ausgewiesener Einsatztemperaturbereich der dokumentierten Basisbauform.
Prüfkennzeichnung VDE bei dokumentierter Basis und Frontteilen Technische Produkteigenschaft der jeweiligen Systemkomponente.

Wie werden Datenmodule und freie Portplätze richtig zugeordnet?

Adapter nach Modulgeometrie auswählen

AK2 Data arbeitet mit unterschiedlichen Adapterformen für verbreitete RJ45- und Keystone-Systeme. Dabei unterscheiden sich die erforderlichen Einbauausschnitte. Ein Keystone-Adapter kann beispielsweise eine andere Geometrie besitzen als Adapter für herstellerspezifische Datenmodule.

Beschriftungsfenster gezielt nutzen

Mehrere Adaptervarianten stehen zusätzlich mit Kennzeichnungsfenster zur Verfügung. Bei größeren Dateninstallationen lassen sich Ports damit eindeutig zu Raum, Arbeitsplatz oder Datenstrecke zuordnen.

Ungenutzte Öffnungen verschließen

Nicht benötigte Adapterpositionen müssen nicht offen bleiben. Dafür stehen Blindadapter beziehungsweise Blindverschlüsse zur Verfügung, mit denen offene Ausbrechpositionen wieder geschlossen werden können.

Warum eignet sich AK2 Data für eine zweistufige Netzwerkverkabelung?

Datenleitungen frühzeitig verlegen

Das Basisgehäuse kann bereits zusammen mit der Gebäudeverkabelung vorbereitet werden. Damit lässt sich ein großer Teil der passiven ICT-Verkabelung früh im Bauablauf strukturieren.

Module später ergänzen

Frontteile, Adapter und die endgültigen Anschlussmodule können zu einem späteren Zeitpunkt ergänzt werden. Das trennt die grundlegende Leitungsverlegung von der endgültigen Bestückung des Datenanschlusspunkts.

Änderungen über Adapter abbilden

Wechselt die verwendete Modultechnik, muss nicht zwangsläufig das komplette Basisgehäuse ersetzt werden. Entscheidend ist, ob ein passender Adapter für die neue mechanische Modulaufnahme verfügbar ist.

Praxis-Hinweis: AK2 Data als passiven Datenanschlusspunkt planen. Aktive Netzwerkgeräte wie Switches benötigen ein dafür geeignetes Gehäuse mit eigener Stromversorgung, Belüftung und den technischen Rahmenbedingungen des jeweiligen Geräts.

Welche verwandten Bereiche passen zur steckbaren Installation?

Sicherheitshinweis: Montageort, Befestigung, Datenleitung, Moduladapter und Anschlussmodul müssen technisch zusammenpassen. Bei gemeinsamer Führung von Energie- und Datenleitungen sind die dafür geltenden Trennungs- und Installationsanforderungen einzuhalten. Arbeiten an elektrischen Anlagen gehören in fachkundige Hände. Weitere Hinweise enthält die Sicherheitsinformation zur Elektroinstallation.

Häufige Fragen zu KAISER AK2 Data Verteilergehäusen

Wofür wird AK2 Data eingesetzt?

AK2 Data dient als modularer passiver Anschlusspunkt innerhalb strukturierter Datennetzwerke. Datenleitungen können in einem kompakten Gehäuse zusammengeführt und über passende Adapter mit RJ45- beziehungsweise Keystone-Modulen abgeschlossen werden.

Wie viele Datenmodule passen in ein AK2 Data Frontteil?

Das Standardfrontteil mit 35 mm Tiefe besitzt bis zu sechs Modulpositionen. Das höhere Frontteil ist 60 mm tief und für bis zu vier Module vorgesehen. Die Auswahl richtet sich deshalb sowohl nach der Portzahl als auch nach dem benötigten Bauraum.

Passt jedes RJ45-Modul direkt in das Frontteil?

Nein. Zwischen Frontteil und Datenmodul wird ein zur jeweiligen Modulgeometrie passender Adapter eingesetzt. Für verschiedene RJ45- und Keystone-Systeme stehen unterschiedliche Adapterformen zur Verfügung.

Wie werden nicht benötigte Modulöffnungen geschlossen?

Offene Ausbrechpositionen lassen sich mit dafür vorgesehenen Blindadaptern beziehungsweise Blindverschlüssen schließen. Dadurch können Frontteile auch teilweise bestückt eingesetzt werden.

Welche Abmessungen besitzt das AK2 Data Basisgehäuse?

Die dokumentierte Basisbauform misst 120 × 95 × 40 mm und besitzt zehn Einführungen. Passende Frontteile werden separat auf das Basisgehäuse aufgesetzt.

Wie wird AK2 Data an einer Kabelrinne befestigt?

Je nach Basis stehen Montageclip, gerade beziehungsweise gewinkelte Montageplatten oder Varianten ohne fest zugeordnete Montageplatte zur Verfügung. Eine weitere Basisbauform besitzt Schraublöcher und kann mit dafür vorgesehenen Montageelementen kombiniert werden.

Warum gibt es Adapter mit Beschriftungsfenster?

Das Beschriftungsfenster ermöglicht die eindeutige Kennzeichnung eines Datenports. Das ist besonders bei mehreren Anschlüssen hilfreich, um die jeweilige Leitung oder Nutzung später ohne erneutes Nachverfolgen zuordnen zu können.

Kann AK2 Data schon im Rohbau vorbereitet werden?

Ja. Das System ist als Consolidation-Box-Konzept für eine zweistufige ICT-Verkabelung ausgelegt. Basisgehäuse und ein großer Teil der Datenverkabelung können frühzeitig vorbereitet werden; Frontteil, Adapter und endgültige Module lassen sich später ergänzen.