Abgeschirmte Hohlwanddosen
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KAISER abgeschirmte Hohlwanddosen kaufen
Abgeschirmte Hohlwanddosen werden für eine abgeschirmte Elektroinstallation in beplankten Wänden eingesetzt. Ihre leitfähige Beschichtung mindert Störeinflüsse durch überwiegend elektrische Wechselfelder. Für die Auswahl zählen Dosentiefe, Fräsöffnung und Plattenstärke sowie der Platzbedarf von Geräteeinsatz und Verdrahtung. Die Abschirmung muss nach Herstellervorgabe in den Funktions-Potentialausgleich eingebunden werden.
Fräsöffnung und Einbauraum getrennt betrachten
Öffnung und Beplankung
Die Fräsöffnung muss zur Dose passen, die Plattenstärke zu ihrem Befestigungsbereich. Beide Angaben gehören zur jeweiligen Ausführung. Ein passender Lochdurchmesser allein bestätigt nicht, dass sich die Dose im Wandaufbau befestigen lässt.
Raum hinter der Platte
Eine tiefere Dose bietet mehr Raum für die Installation, benötigt aber auch einen passenden Wandhohlraum. Geräteeinsatz, Leitungen und Verbindungen müssen gemeinsam Platz finden; die äußere Dosentiefe ist nicht vollständig als Geräteeinbauraum nutzbar.
Gerätedose oder Geräte-Verbindungsdose?
Gerätedose
Für den Einbau eines Schalters oder einer Steckdose muss die Tiefe zum Geräteeinsatz und dessen Anschlüssen passen. Beispiel: KAISER 9063-88 mit 47 mm Tiefe für eine flachere Installation.
Beispielartikel ansehenGeräte-Verbindungsdose
Wenn hinter dem Geräteeinsatz mehr Raum für Verdrahtung benötigt wird, kommt eine tiefere Geräte-Verbindungsdose infrage. Beispiel: KAISER 9064-88 mit 68 mm Tiefe; der Wandhohlraum muss dafür ausreichen.
Beispielartikel ansehenAbschirmung vollständig einplanen: Die Beschichtung allein ersetzt den vorgesehenen Anschluss nicht. Nach KAISER-Vorgabe gehört der Funktionserder ausschließlich an den Funktions-Potentialausgleich, niemals an den Schutzleiter (PE). Planung und Anschluss übernimmt eine Elektrofachkraft.
Elektrische Abschirmung und Strahlenschutz unterscheiden
Diese abgeschirmten Hohlwanddosen sind laut KAISER nicht für Röntgen- oder Strahlenschutzräume geeignet. Für entsprechend geplante Wandaufbauten führt die separate Kategorie zu KAISER Strahlenschutzdosen und Zubehör.
Häufige Fragen zu abgeschirmten Hohlwanddosen
Wie wird die passende Dosentiefe ausgewählt?
Die Tiefe richtet sich nach dem verfügbaren Wandhohlraum und dem Platzbedarf von Geräteeinsatz, Leitungen und Verbindungen. Eine tiefere Dose schafft mehr Raum für die Verdrahtung, muss aber in den Wandaufbau passen. Die äußere Dosentiefe entspricht nicht der vollständig nutzbaren Einbautiefe für das Gerät.
Welche Maße sind vor der Bestellung wichtig?
Benötigt werden der vorgesehene Fräslochdurchmesser, die Stärke der Beplankung und der verfügbare Einbauraum. Diese Maße müssen zu den Angaben der gewählten Dose passen. Gleiche Fräsöffnungen bedeuten nicht automatisch gleiche Dosentiefen oder Befestigungsbereiche.
Wogegen wirkt die Abschirmung?
Die leitfähige Beschichtung mindert die Aus- und Einstrahlung von Störquellen mit überwiegend elektrischem Wechselfeld. Daraus folgt keine pauschale Abschirmung gegen sämtliche elektromagnetischen Einflüsse.
Darf der Funktionserder an den Schutzleiter angeschlossen werden?
Nein. KAISER erlaubt den Anschluss des Funktionserders ausschließlich an den Funktions-Potentialausgleich und untersagt den Anschluss an den Schutzleiter (PE). Die Einbindung in die abgeschirmte Installation gehört in die Planung und Ausführung durch eine Elektrofachkraft.
Was ist bei einer abgeschirmten Verbindungsdose mit Deckel wichtig?
Dose und abgeschirmter Deckel müssen vom Hersteller füreinander vorgesehen sein. Auch der Funktionserder des Deckels ist nach Montagevorgabe einzubeziehen. Ein beliebiger Abdeckdeckel ersetzt den passenden abgeschirmten Systemdeckel nicht.
Sind abgeschirmte Hohlwanddosen für Röntgenräume geeignet?
KAISER schließt den Einsatz dieser abgeschirmten Dosen in Röntgen- oder Strahlenschutzräumen ausdrücklich aus. Die Abschirmung elektrischer Wechselfelder erfüllt eine andere Aufgabe als eine dafür vorgesehene Strahlenschutzdose.