Gira Bedienelemente
Gira G1 als zentrale Bedienoberfläche im Smart Home
Gira Bedienelemente schaffen eine feste Schnittstelle zwischen vernetzter Gebäudetechnik und alltäglicher Bedienung. Im Mittelpunkt dieser Kategorie steht der Gira G1: ein multifunktionales Raumbediengerät mit Touchdisplay, das je nach eingesetztem System unterschiedliche Gebäude- und Visualisierungsfunktionen zusammenführen kann.
Wann ist ein zentrales Touchpanel sinnvoll?
Eine App ist praktisch für mobile Bedienung. Im täglichen Gebrauch kann ein fest installiertes Smart-Home-Touchpanel jedoch einen entscheidenden Vorteil bieten: Wichtige Funktionen befinden sich dauerhaft an einem bekannten Ort und sind ohne Smartphone erreichbar.
Der Gira G1 kann abhängig von der jeweiligen Systemkonfiguration beispielsweise als Raumbediengerät, Visualisierungseinheit oder Client eingesetzt werden. Welche Funktionen tatsächlich zur Verfügung stehen, richtet sich nach System, Firmware und Projektierung.
Die Kategorie konzentriert sich deshalb nicht auf Smart-Home-Systemtechnik im Allgemeinen, sondern auf die sichtbare Bedien- und Visualisierungsebene der Installation.
Eine Oberfläche für unterschiedliche Gebäudefunktionen
Der Nutzen einer zentralen Bedienoberfläche liegt nicht darin, möglichst viele Menüpunkte anzuzeigen. Entscheidend ist, dass relevante Funktionen übersichtlich erreichbar und ihrem Raum beziehungsweise Anwendungsbereich zugeordnet sind.
Je nach eingesetztem Gira System können über den G1 unter anderem Beleuchtung, Beschattung, Raumtemperatur, Szenen und verschiedene Statusinformationen bedient oder visualisiert werden.
In dafür vorgesehenen Konfigurationen lässt sich das Bediengerät zusätzlich mit Türkommunikation oder weiteren Gira Systemen verbinden.
Was sich über die zentrale Oberfläche bedienen lässt
Die konkrete Ausstattung richtet sich nach dem verbundenen System. Typische Bedienbereiche lassen sich jedoch klar voneinander unterscheiden.
Licht
Lichtfunktionen können abhängig vom System geschaltet, gedimmt oder innerhalb definierter Szenen bedient werden.
Beschattung
Jalousien, Rollläden oder Markisen lassen sich bei entsprechender Systemkonfiguration zentral bedienen und positionieren.
Raumklima
Temperaturwerte können angezeigt und bei dafür ausgelegten Installationen Sollwerte oder Betriebsarten angepasst werden.
Szenen & Status
Szenen und Systemzustände können abhängig von der verwendeten Lösung zentral dargestellt beziehungsweise aufgerufen werden.
Touchpanel, App und Wandtaster erfüllen unterschiedliche Aufgaben
Eine zentrale Visualisierung ersetzt nicht automatisch alle anderen Bedienwege. In der Praxis ergänzen sich feste und mobile Bedienelemente.
Gira G1
Als festes Bediengerät bietet der G1 eine zentrale Oberfläche für mehrere Funktionen, Räume und Statusinformationen.
Smartphone & App
Mobile Bedienung ist flexibel und kann je nach System zusätzliche Einstellungen oder Zugriffsmöglichkeiten bieten.
Taster
Häufig verwendete Funktionen wie Licht oder Beschattung bleiben über einen lokalen Taster besonders schnell erreichbar.
Anschlussvariante passend zur vorhandenen Installation wählen
Im aktuellen Voltking-Sortiment befinden sich Gira-G1-Ausführungen mit 230-V- und 24-V-Spannungsversorgung. Die Datenkommunikation dieser Varianten erfolgt über WLAN.
Für andere G1-Konfigurationen und Ersatzteilanwendungen gibt es außerdem Anschlusskomponenten für Netzwerk beziehungsweise PoE. Entscheidend ist, dass Displaymodul, Anschlussmodul, Spannungsversorgung und vorhandene Netzwerkstruktur zueinander passen.
Einbauort und Installation vor der Bestellung prüfen
Der Gira G1 ist als festes Raumbediengerät für den Innenbereich vorgesehen. Neben der Systemzugehörigkeit sind deshalb auch Montageort, Gerätedose und Anschlussvariante Teil der Planung.
Die aktuellen G1-Geräte dieser Kategorie sind für den Einbau in der Wand vorgesehen.
Die Geräte sind nicht für eine ungeschützte Außeninstallation vorgesehen.
Für die Montage ist eine ausreichend tiefe Installations- beziehungsweise Elektronikdose einzuplanen.
Eine sinnvolle Montagehöhe erleichtert Ablesbarkeit und Touchbedienung im Alltag.
Der G1 wird in ein bestehendes System eingebunden
Ein Smart-Home-Bediengerät ersetzt nicht die darunterliegende Systemtechnik. Für die Verwendung als KNX-Raumbediengerät erfolgt die Kommunikation des Gira G1 über KNXnet/IP.
Abhängig von G1-Ausführung und Netzwerkverbindung wird dafür eine passende KNX-IP-Infrastruktur benötigt. Die konkrete KNX-Projektierung gehört jedoch in die Systemplanung und nicht in die Auswahl des Touchpanels allein.
Passende KNX-Komponenten befinden sich im Bereich Gira KNX .
Ein Bediengerät kann verschiedene Gira Systeme visualisieren
Je nach System und Softwarestand kann der Gira G1 als Client unterschiedlicher Gira Lösungen eingesetzt werden. Dazu zählen unter anderem Gira One, Gira X1 und weitere dafür vorgesehene Systemumgebungen.
Dadurch kann das gleiche Grundkonzept – eine zentrale grafische Bedienoberfläche – in unterschiedlichen Anlagen genutzt werden. Die Oberfläche und der verfügbare Funktionsumfang richten sich jedoch nach dem verbundenen System.
Einen grundsätzlichen Überblick bietet Gira Smart Home .
Sichtbare Bedienoberfläche und Systemzentrale nicht verwechseln
Gerade bei Smart-Home-Komponenten ist die Trennung wichtig: Ein Bedienelement und ein Server können zusammenarbeiten, übernehmen aber nicht dieselbe Aufgabe.
Bedienelement
Der Gira G1 stellt Funktionen und Zustände dar und ermöglicht die Bedienung über eine grafische Touchoberfläche.
Er bildet damit die sichtbare Schnittstelle zwischen Gebäudetechnik und Anwender.
Basiselement / Server
Komponenten wie ein Gira One Server oder Gira X1 übernehmen je nach System zentrale Aufgaben im Hintergrund.
Diese Produktgruppe befindet sich separat unter Gira Basiselemente .
Gira G1 auch für die Türkommunikation nutzen
In dafür ausgelegten Anlagen kann der Gira G1 zusätzlich als Video-Wohnungsstation eingesetzt werden. Ein Türruf kann dann über die zentrale Bedienoberfläche angenommen und das Kamerabild angezeigt werden.
Auch Funktionen wie Türöffnen und die Bedienung weiterer Türkommunikationsfunktionen können abhängig von der Systemkonfiguration bereitstehen.
Außenstationen, Kameramodule, Steuergeräte und die eigentliche Planung der Sprechanlage gehören dagegen in die Kategorie Gira Türkommunikation .
Hier steht die Bedienung im Mittelpunkt
Die Türkommunikation ist eine mögliche Zusatzfunktion des G1, aber nicht der Hauptintent dieser Kategorie.
Im Mittelpunkt stehen Touchbedienung, Visualisierung, zentrale Smart-Home-Steuerung und G1-Zubehör.
Dadurch bleibt die separate Kategorie für Gira Türsprechanlagen auf ihren eigenen Kauf- und Planungsintent ausgerichtet.
Montage- und Anschlusskomponenten gehören zur G1-Planung dazu
Neben den eigentlichen Bediengeräten enthält das aktuelle Sortiment verschiedene Komponenten für Montage, Anschluss und Ersatzteilbedarf. Ihre Auswahl richtet sich nach der vorhandenen G1-Ausführung.
Aufnahmerahmen
Der passende Rahmen bildet die mechanische Basis für die Montage des dafür vorgesehenen G1-Displaymoduls.
Anschlussmodule
Die benötigte Anschlusskomponente richtet sich nach Spannungsversorgung und Netzwerkvariante des jeweiligen Bediengeräts.
Befestigung & Ersatzteile
Ergänzende Montage- und Ersatzkomponenten ermöglichen die Instandhaltung geeigneter bestehender G1-Installationen.
Bedienung und Systemtechnik gezielt weiterplanen
Je nachdem, ob die Bedienoberfläche, der Server oder das zugrunde liegende Smart-Home-System gesucht wird, führen die folgenden Bereiche gezielt weiter.