go-e Charger Gemini 2.0
Leistungsstärkere Variante mit App, RFID, LTE und PV-Anbindung sowie dynamischem Lastmanagement in Verbindung mit dem go-e Controller.
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Ladeleistung, Fahrzeug, Hausanschluss und Energiesystem müssen zusammenpassen. Der Ratgeber zeigt, welche Merkmale vor dem Wallbox-Kauf wirklich relevant sind.
Für die meisten privaten Ladeplätze sind 11 kW ausreichend. Eine stärkere Wallbox lädt nur dann schneller, wenn auch das Elektroauto die höhere AC-Ladeleistung aufnehmen kann und die elektrische Anlage dafür ausgelegt ist.
Bei Photovoltaik sind Regelbarkeit und Systemkompatibilität oft wichtiger als die maximale Ladeleistung. Für automatisches PV-Überschussladen müssen Wallbox, Energieerfassung und Energiemanagement miteinander kommunizieren können.
Leistungsstärkere Variante mit App, RFID, LTE und PV-Anbindung sowie dynamischem Lastmanagement in Verbindung mit dem go-e Controller.
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Transportable 11-kW-Lösung mit PV-Überschussladen und automatischer Phasenumschaltung für passende Fronius-Energiesysteme.
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PV-optimierte Ladestation mit automatischer Phasenumschaltung für die Einbindung in passende SMA-Energiesysteme.
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Leistungsstärkere Variante mit App, RFID, LTE, PV-Anbindung und dynamischem Lastmanagement.
➤ Zum ArtikelEine Wallbox stellt einen kontrollierten AC-Ladepunkt für Elektrofahrzeuge bereit. Sie kommuniziert mit dem Fahrzeug und gibt den für die jeweilige Installation vorgesehenen Ladestrom frei.
Moderne Modelle können zusätzlich Ladezeiten steuern, Nutzer freigeben, Verbrauchswerte erfassen, mit einem Energiemanagement kommunizieren oder die Ladeleistung abhängig vom Hausverbrauch und der Photovoltaikerzeugung anpassen.
Die tatsächlich nutzbare AC-Ladeleistung wird immer vom schwächsten Glied begrenzt: Fahrzeug, Wallbox, elektrische Installation und verfügbare Anschlussleistung müssen zusammenpassen.
Für viele private Ladeplätze ist eine 11-kW-Wallbox ausreichend. Entscheidend ist vor allem der im Fahrzeug verbaute Onboard-Charger. Kann das Fahrzeug maximal 11 kW AC aufnehmen, bleibt es auch an einer 22-kW-Wallbox bei höchstens 11 kW.
| Kriterium | 11 kW | 22 kW |
|---|---|---|
| Typischer Einsatz | Privater Ladeplatz, Laden über mehrere Stunden oder über Nacht | Höherer Ladebedarf und Fahrzeuge mit 22-kW-AC-Onboard-Charger |
| Fahrzeug | Für viele aktuelle Elektroautos passend | Bringt nur bei entsprechender Fahrzeugunterstützung einen Geschwindigkeitsvorteil |
| Hausanschluss | Geringere zusätzliche Anschlussleistung | Höhere Anschlussleistung erforderlich |
| Netzbetreiber | Vor Inbetriebnahme melden | Vor Inbetriebnahme melden; aufgrund der Leistung regelmäßig zusätzliche Zustimmung erforderlich |
| PV-Laden | Sehr gut möglich | Maximalleistung ist für PV-Laden nicht automatisch von Vorteil |
Praxisregel: Nicht zuerst entscheiden, welche Wallbox möglichst viele Kilowatt bietet. Zuerst prüfen, welche AC-Leistung das aktuelle beziehungsweise geplante Fahrzeug tatsächlich aufnehmen kann.
Passende Modelle sind direkt unter 11-kW-Wallboxen und 22-kW-Wallboxen zusammengefasst.
Die Bauart verändert die maximale Ladegeschwindigkeit nicht grundsätzlich. Sie beeinflusst vor allem den täglichen Umgang mit dem Ladepunkt.
| Variante | Vorteil | Zu beachten |
|---|---|---|
| Festes Typ-2-Kabel | Am eigenen Stellplatz besonders komfortabel | Kabellänge sollte vor dem Kauf zum Fahrzeug und Parkplatz passen |
| Typ-2-Buchse | Ladekabel lässt sich separat wählen und austauschen | Kabel muss separat vorhanden sein und nach dem Laden verstaut werden |
| Mobile Wallbox | Kann an mehreren geeigneten Ladeorten verwendet werden | Anschluss, Absicherung und zulässige Leistung müssen an jedem Standort passen |
Wer regelmäßig an mehreren Orten lädt, findet im Ratgeber Mobile Wallboxen richtig auswählen eine separate Entscheidungshilfe.
Beim PV-Überschussladen wird der Solarstrom genutzt, der nach Abzug des aktuellen Hausverbrauchs noch zur Verfügung steht. Dafür muss das System erkennen können, ob gerade Strom aus dem Netz bezogen oder Solarstrom eingespeist wird.
Eine Bezeichnung wie „PV-kompatibel“ allein reicht deshalb nicht aus. Entscheidend ist, wie Energiezähler beziehungsweise Smart Meter, Energiemanagement, Wechselrichter und Wallbox miteinander kommunizieren.
Elektroautos beginnen typischerweise ab etwa 6 A Ladestrom. Einphasig entspricht das ungefähr 1,4 kW, dreiphasig rund 4,2 kW. Eine Wallbox mit automatischer 1-/3-Phasenumschaltung kann deshalb auch kleinere Solarüberschüsse nutzen und bei höherer PV-Leistung wieder dreiphasig laden.
Für die Eigenverbrauchsoptimierung ist häufig wichtiger, wie fein eine Wallbox die Ladeleistung regeln kann und ob sie automatisch zwischen ein- und dreiphasigem Laden wechselt. Eine hohe Maximalleistung allein sagt darüber wenig aus.
Lastmanagement wird relevant, wenn die verfügbare Anschlussleistung nicht unbegrenzt für das Laden zur Verfügung steht. Das kann beispielsweise bei Wärmepumpe, Durchlauferhitzer, mehreren Wallboxen oder anderen leistungsstarken Verbrauchern der Fall sein.
Beim dynamischen Lastmanagement wird der aktuelle Gebäudeverbrauch erfasst. Sinkt der übrige Verbrauch, kann mehr Leistung für das Fahrzeug freigegeben werden. Steigt er, reduziert das System die Ladeleistung entsprechend.
PV-Überschussladen optimiert den Anteil selbst erzeugter Solarenergie. Lastmanagement begrenzt beziehungsweise verteilt die verfügbare Anschlussleistung. Moderne Energiemanagementsysteme können beide Aufgaben kombinieren.
| Funktion | Sinnvoll wenn … |
|---|---|
| App | Ladevorgänge überwacht, geplant oder Ladeleistungen angepasst werden sollen. |
| RFID | der Ladepunkt frei zugänglich ist oder mehrere Nutzer getrennt freigegeben werden sollen. |
| WLAN / LAN / Mobilfunk | die Wallbox mit App, Backend oder Energiemanagement kommunizieren soll. |
| OCPP | eine Einbindung in externe Lade- oder Backend-Systeme geplant ist. |
| Energiezähler | geladene Energiemengen dokumentiert werden sollen. |
| MID / Eichrecht | Verbrauchswerte für bestimmte Abrechnungsmodelle benötigt werden; die konkreten Anforderungen sollten vor dem Kauf geklärt werden. |
| Phasenumschaltung | PV-Überschuss auch bei niedrigerer Solarleistung möglichst gut genutzt werden soll. |
Nicht jede smarte Funktion ist automatisch notwendig. Ein privater Ladepunkt für ein einziges Fahrzeug stellt andere Anforderungen als ein Dienstwagen, ein Mehrparteienobjekt oder mehrere gemeinsam genutzte Ladeplätze.
Vor der Geräteauswahl sollte geprüft werden, ob Hausanschluss, Zählerplatz, Verteilung, Zuleitung und Schutztechnik zur geplanten Ladeleistung passen. Gerade bei älteren Gebäuden können zusätzliche Arbeiten erforderlich werden.
Seit dem 1. Januar 2024 neu in Betrieb genommene, nicht öffentlich zugängliche Ladeeinrichtungen mit einer Netzanschlussleistung von mehr als 4,2 kW fallen in der Niederspannung grundsätzlich unter die Regelungen für steuerbare Verbrauchseinrichtungen nach § 14a EnWG.
Bei einer drohenden Überlastung des lokalen Verteilnetzes kann der Netzbetreiber den netzwirksamen Leistungsbezug vorübergehend begrenzen. Eine vollständige Abschaltung durch den Netzbetreiber ist nach dem Regelwerk nicht vorgesehen. Im Gegenzug erhalten Betreiber eine Reduzierung der Netzentgelte.
Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge müssen dem Netzbetreiber vor der Inbetriebnahme mitgeteilt werden. Überschreitet ihre Summen-Bemessungsleistung je elektrischer Anlage 12 kVA, ist darüber hinaus die vorherige Zustimmung des Netzbetreibers erforderlich.
Die Steuerbarkeit nach §14a EnWG und die Melde- beziehungsweise Zustimmungspflichten nach §19 NAV sind unterschiedliche Anforderungen. Beide müssen bei der Planung berücksichtigt werden.
Installation durch Fachbetrieb: Errichtung, Erweiterung und Änderung der elektrischen Anlage müssen entsprechend den Vorgaben der NAV durch den Netzbetreiber oder ein in dessen Installateurverzeichnis eingetragenes Installationsunternehmen erfolgen.
Die Wallbox-Auswahl wird deutlich einfacher, wenn die Entscheidung in einer festen Reihenfolge getroffen wird.
| Anwendung | Besonders relevante Merkmale |
|---|---|
| Privater Ladeplatz | 11 kW, komfortables Kabelkonzept, App nach Bedarf |
| PV-Anlage vorhanden | PV-Überschussladen, Smart Meter/HEMS, Phasenumschaltung |
| Mehrere große Verbraucher | Dynamisches Lastmanagement |
| Mehrere Nutzer | RFID, Benutzerverwaltung, Verbrauchserfassung |
| Dienstwagen / Abrechnung | Geeignete Verbrauchsmessung und gegebenenfalls MID- beziehungsweise eichrechtskonforme Lösung nach konkreter Anforderung |
| Mehrere Ladeorte | Mobile Wallbox mit passenden Anschlüssen und Herstelleradaptern |
Stationäre Wallbox mit App, RFID und Schnittstellen für Energiemanagement sowie PV-Überschussladen.
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22-kW-Wallbox für PV-optimiertes Laden mit RFID, MID-Zähler und dynamischem Lastmanagement im SolarEdge ONE Energy Ecosystem.
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Besonders naheliegend, wenn bereits ein kompatibles Fronius-Energiesystem vorhanden ist und PV-Überschussladen genutzt werden soll.
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Für PV-optimiertes Laden innerhalb kompatibler SMA-Systeme mit automatischer Phasenumschaltung.
➤ Zum ArtikelFür viele private Ladeplätze ja. Entscheidend sind die maximale AC-Ladeleistung des Fahrzeugs und die übliche Standzeit. Kann das Fahrzeug maximal 11 kW AC aufnehmen, lädt es auch an einer 22-kW-Wallbox nicht schneller.
22 kW sind vor allem dann interessant, wenn das Fahrzeug diese AC-Leistung tatsächlich unterstützt, kurze Ladezeiten erforderlich sind und Hausanschluss sowie Netzbetreiber die höhere Leistung zulassen.
Ja. Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge müssen nach §19 NAV vor der Inbetriebnahme dem Netzbetreiber mitgeteilt werden. Bei einer Summen-Bemessungsleistung über 12 kVA je elektrischer Anlage ist zusätzlich dessen vorherige Zustimmung erforderlich.
Neu in Betrieb genommene Wallboxen mit mehr als 4,2 kW Netzanschlussleistung fallen grundsätzlich unter die Regelungen für steuerbare Verbrauchseinrichtungen. Der Netzbetreiber kann ihre Leistung bei einer kritischen Netzsituation zeitweise reduzieren; eine vollständige Abschaltung ist nicht vorgesehen. Im Gegenzug gelten reduzierte Netzentgelte.
Nicht automatisch. Für dynamisches PV-Überschussladen müssen die verfügbare Solarleistung und der Hausverbrauch erfasst werden. Wallbox, Energiezähler und Energiemanagement müssen anschließend kompatibel miteinander kommunizieren können.
Einphasiges Laden kann typischerweise bereits bei etwa 1,4 kW starten, während dreiphasiges Laden ungefähr 4,2 kW benötigt. Durch automatische Phasenumschaltung lassen sich deshalb auch kleinere PV-Überschüsse besser nutzen.
Das hängt vom Ladeplatz ab. Ein festes Kabel ist im täglichen Gebrauch besonders bequem. Eine Typ-2-Buchse bietet mehr Flexibilität bei Kabellänge und Kabelwechsel. Die Ladeleistung wird dadurch grundsätzlich nicht bestimmt.
RFID ist hilfreich, wenn mehrere Personen oder Fahrzeuge unterschieden werden sollen oder der Ladepunkt frei zugänglich ist. Eine Verbrauchserfassung wird relevant, wenn Lademengen dokumentiert oder abgerechnet werden müssen. Welche Messanforderungen gelten, hängt vom jeweiligen Anwendungsfall ab.