Dimplex MH 9 PAM
Infrarot-Natursteinheizung mit massiver Steinoberfläche für die Wandmontage.
MH 9 PAM ansehenWie funktioniert eine Infrarotheizung, wie viel Strom verbraucht ein Infrarotpaneel und wann ist Wand- oder Deckenmontage sinnvoll? Der Ratgeber erklärt die Technik und ordnet unterschiedliche elektrische Heizlösungen ein.
Eine Infrarotheizung ist eine elektrische Direktheizung. Elektrische Energie wird im Paneel in Wärme umgewandelt. Ein vergleichsweise hoher Anteil dieser Wärme wird als Wärmestrahlung in den Raum abgegeben.
Die Strahlung trifft auf Personen, Möbel, Wände und andere Oberflächen. Diese nehmen Wärme auf und geben sie wiederum an ihre Umgebung ab. Auch die Raumluft wird dadurch erwärmt, allerdings auf andere Weise als bei einem klassischen Konvektor.
Genau diese Art der Wärmeübertragung unterscheidet ein Infrarotpaneel von Heizlüftern, Radiatoren und Wandkonvektoren.
Beim Einschalten erwärmt sich die Oberfläche des Infrarotpaneels. Sie sendet Wärmestrahlung in Richtung des Raumes aus.
Trifft diese Strahlung auf Möbel, Boden, Wände oder Personen, wird ein Teil davon aufgenommen und in Wärme umgewandelt. Die erwärmten Flächen geben anschließend ebenfalls Wärme an ihre Umgebung ab.
Das Paneel benötigt elektrische Energie und wandelt sie direkt am Gerät in Wärme um.
Ein großer Teil der Wärme wird nicht über einen Ventilator, sondern als Strahlung übertragen.
Für die Raumtemperaturregelung wird je nach System ein interner oder externer Thermostat eingesetzt.
Infrarotheizungen unterscheiden sich nicht nur bei der Leistung. Auch Material, Oberfläche, Montageart und Regelung können unterschiedlich aufgebaut sein.
Flache Metallpaneele werden häufig an Wand oder Decke montiert. Sie gehören zu den typischen Bauformen elektrischer Infrarotheizungen.
Bei einer Natursteinheizung wird eine massive Steinplatte beheizt. Material, Masse und Oberfläche unterscheiden sich deutlich von einem dünnen Metallpaneel.
Je nach Hersteller gibt es unterschiedliche Oberflächen, Formate und Gestaltungsvarianten. Die technische Eignung sollte trotzdem vor der Optik stehen.
Im Badezimmer dürfen nur Modelle verwendet werden, deren Hersteller den vorgesehenen Einsatz und Montageort freigibt. Schutzart und Installationsbereich müssen dabei berücksichtigt werden.
Nicht jedes Paneel darf automatisch in jeder Position montiert werden. Maßgeblich sind immer die Montagevorgaben des Herstellers.
Die Wandmontage ist bei vielen Infrarotpaneelen vorgesehen. Entscheidend ist eine Position, bei der die vorgesehene Abstrahlfläche nicht unmittelbar durch Möbel oder andere Gegenstände verdeckt wird.
Einige Serien sind ausdrücklich auch für die Deckenmontage vorgesehen. Dafür müssen geeignete Befestigung, Mindestabstände und die Herstellervorgaben eingehalten werden.
Der Stromverbrauch ergibt sich aus der elektrischen Leistung und der tatsächlichen Betriebsdauer. Ein Infrarotpaneel mit 800 Watt benötigt bei einer Stunde durchgehendem Heizbetrieb rechnerisch 0,8 kWh Strom.
Wie lange das Paneel tatsächlich heizt, hängt unter anderem von Raumtemperatur, Wärmebedarf, Regelung, Dämmung und Außentemperatur ab.
Eine Stunde Dauerbetrieb bei voller Leistung entspricht rechnerisch 0,325 kWh Stromverbrauch.
Eine Stunde Dauerbetrieb bei voller Leistung entspricht rechnerisch 0,8 kWh Stromverbrauch.
Die erforderliche Leistung lässt sich nicht zuverlässig allein anhand der Quadratmeterzahl festlegen.
Raumhöhe, Dämmstandard, Fensterflächen, Außenflächen, gewünschte Raumtemperatur und der geplante Einsatz als Haupt- oder Zusatzheizung beeinflussen den Wärmebedarf.
Soll eine Infrarotheizung einen Raum dauerhaft beheizen, ist deshalb eine zum Gebäude passende Heizlastbetrachtung sinnvoll.
Alle drei Lösungen nutzen elektrische Energie, unterscheiden sich aber bei der Wärmeabgabe.
Ein vergleichsweise hoher Anteil der Wärme wird als Strahlung an Flächen und Personen übertragen.
Ein Konvektor erwärmt vor allem die vorbeiströmende Raumluft. Warme Luft steigt auf und sorgt für Luftzirkulation.
Ein Radiator gibt Wärme über seine große Oberfläche und die natürliche Luftbewegung im Raum ab.
Die folgenden Modelle zeigen, wie unterschiedlich elektrische Infrarotheizungen bei Material, Leistung und Format aufgebaut sein können.
Infrarot-Natursteinheizung mit massiver Steinoberfläche für die Wandmontage.
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Metall-Infrarotpaneel mit 800 Watt Heizleistung.
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Elektrisches Infrarotpaneel der LAVA BASIC 3.0 Serie mit 325 Watt.
LAVA 325 W ansehen
Größeres Infrarotpaneel der LAVA BASIC 3.0 Serie mit 900 Watt.
LAVA 900 W ansehenEine Natursteinheizung besitzt eine deutlich massivere Heizfläche als ein dünnes Metallpaneel.
Dadurch unterscheiden sich Aufheizverhalten, Gewicht und Wärmeabgabe von leichteren Paneelbauarten.
Naturstein wird häufig wegen seiner sichtbaren Oberfläche gewählt. Die Steinplatte ist jedoch gleichzeitig Bestandteil des Heizgeräts.
Bei der Auswahl sollten deshalb Leistung, Abmessungen, Gewicht, Montagevorgaben und Temperaturregelung genauso berücksichtigt werden wie Farbe und Steinstruktur.
Natursteinheizungen ansehenWandkonvektoren gehören ebenfalls zu den elektrischen Direktheizungen, arbeiten aber nach einem anderen Prinzip. Sie erwärmen vor allem Raumluft, die am Heizgerät vorbeiströmt.
Deshalb sollten Infrarotpaneele und Wandkonvektoren nicht allein nach der Optik verglichen werden. Entscheidend ist, welche Form der Wärmeabgabe für den vorgesehenen Einsatz gewünscht ist.
Elektronisch geregelter Wandkonvektor als Alternative zur strahlungsorientierten Infrarotheizung.
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Elektronisch geregelte Konvektorleiste zur Wandmontage.
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Für bestimmte Dimplex DTD-Konvektoren stehen Glasaufsätze in unterschiedlichen Ausführungen zur Verfügung.
Sie verändern vor allem die sichtbare Front des Heizgeräts. Vor dem Kauf muss geprüft werden, welcher Glasaufsatz zur jeweiligen Konvektorgröße und Baureihe gehört.
Eine Schutzart wie IPX4 bedeutet nicht automatisch, dass ein Heizgerät überall im Badezimmer montiert werden darf. Entscheidend sind das konkrete Produkt, die Herstellerangaben, der vorgesehene Montageort und die Anforderungen der Elektroinstallation.
Heizlüfter, klassische Radiatoren und Wandkonvektoren arbeiten anders als Infrarotpaneele. Welche Lösung passt, hängt vom Wärmebedarf, Einsatzbereich und der gewünschten Wärmeabgabe ab.
Eine Infrarotheizung wandelt elektrische Energie in Wärme um. Ein hoher Anteil der Wärme wird als Wärmestrahlung abgegeben und von Personen sowie Oberflächen im Raum aufgenommen.
Ja, indirekt. Die Wärmestrahlung erwärmt zunächst Personen und Oberflächen. Erwärmte Wände, Möbel und andere Flächen geben anschließend ebenfalls Wärme an die Raumluft ab.
Der Verbrauch hängt von Leistung und Laufzeit ab. Ein Paneel mit 800 Watt benötigt bei einer Stunde durchgehendem Betrieb rechnerisch 0,8 kWh Strom.
Das hängt von Raumgröße, Raumhöhe, Dämmung, Fensterflächen, Außentemperatur und gewünschter Raumtemperatur ab. Eine pauschale Wattzahl pro Quadratmeter reicht für eine genaue Auslegung nicht aus.
Eine vollständige Beheizung mit elektrischen Infrarotheizungen ist technisch möglich, muss aber zum Wärmebedarf und zur energetischen Qualität des Gebäudes passen. Bei einer solchen Planung sollten Heizlast, Strombedarf und laufende Kosten vorab betrachtet werden.
Das hängt vom konkreten Modell und dem Montageort ab. Das Paneel muss für den vorgesehenen Einsatzbereich freigegeben sein. Schutzart, Abstände und Installationsvorgaben sind zu beachten.
Ja, wenn das jeweilige Modell ausdrücklich dafür vorgesehen ist. Die Dimplex IRM-Serie und verschiedene ETHERMA LAVA Modelle sind beispielsweise für entsprechende Wand- beziehungsweise Deckenmontage erhältlich.
Eine Infrarotheizung überträgt einen hohen Anteil ihrer Wärme als Wärmestrahlung. Ein Wandkonvektor erwärmt dagegen hauptsächlich vorbeiströmende Raumluft.
Eine elektrische Natursteinheizung nutzt eine massive Steinplatte als beheizte Oberfläche. Sie gehört zu den elektrischen Direktheizungen und unterscheidet sich durch Material, Gewicht und thermisches Verhalten von dünnen Metallpaneelen.
Das lässt sich nicht pauschal sagen. Elektrische Direktheizungen wandeln Strom direkt in Wärme um. Entscheidend für die laufenden Kosten sind vor allem Wärmebedarf, Heizleistung, Betriebsdauer, Strompreis und Regelung.