Dimplex DFH 22
Elektrischer Heizlüfter mit 2.000 Watt Nennwärmeleistung.
DFH 22 ansehenHeizlüfter erwärmen Raumluft elektrisch und verteilen sie mit einem Ventilator. Der Ratgeber erklärt, wann ein Heizlüfter sinnvoll ist, wie sich Leistung und Stromverbrauch einordnen lassen und worauf bei Aufstellung und Nutzung zu achten ist.
Ein Heizlüfter ist ein elektrisches Raumheizgerät. Im Inneren wird Luft an einem Heizelement erwärmt. Ein Ventilator führt diese warme Luft anschließend gezielt in den Raum.
Dadurch unterscheidet sich ein Heizlüfter beispielsweise von einem Radiator, der ohne Gebläse arbeitet, oder einer Infrarotheizung, die einen größeren Anteil der Wärme als Wärmestrahlung abgibt.
Heizlüfter werden vor allem dann eingesetzt, wenn ein Raum oder ein bestimmter Bereich zeitweise zusätzliche Wärme benötigt.
Ein elektrisches Heizelement wandelt Strom in Wärme um. Gleichzeitig saugt der Ventilator Raumluft an und führt sie am erwärmten Heizelement vorbei. Die erwärmte Luft wird anschließend wieder in den Raum abgegeben.
Weil die Luft aktiv bewegt wird, ist die Wärme in der Nähe des Geräts vergleichsweise schnell wahrnehmbar. Sobald der Heizlüfter abgeschaltet wird, endet jedoch auch die aktive Wärmeerzeugung.
Das elektrische Heizelement erzeugt die Wärme direkt aus Strom.
Der Ventilator bewegt Raumluft über das Heizelement und verteilt die erwärmte Luft.
Bei Geräten mit Thermostat wird der Heizbetrieb abhängig von Einstellung und Raumtemperatur geregelt.
Heizlüfter eignen sich vor allem für zeitlich begrenzten zusätzlichen Wärmebedarf. Ob ein bestimmtes Gerät für einen Raum geeignet ist, hängt von der Geräteausführung, der benötigten Leistung und den Bedingungen am Aufstellort ab.
Für Räume, die nur gelegentlich genutzt werden, kann ein mobiler Heizlüfter zeitweise zusätzliche Wärme bereitstellen.
Im Frühjahr oder Herbst kann ein Heizlüfter einzelne Bereiche erwärmen, wenn noch kein dauerhafter Heizbetrieb benötigt wird.
Für Werkstatt, Garage oder Baustelle gibt es eigene Heizgeräte, deren Bauart und Leistung auf solche Einsatzbedingungen abgestimmt sein müssen.
Ein Heizlüfter darf im Badezimmer nur eingesetzt werden, wenn das konkrete Gerät laut Hersteller für den vorgesehenen Einsatzort geeignet ist. Schutzart, Aufstellung und Abstände müssen dabei berücksichtigt werden.
Alle drei Varianten arbeiten elektrisch, geben die erzeugte Wärme aber unterschiedlich an den Raum ab. Diese Unterschiede beeinflussen, für welchen Einsatz ein Gerät geeignet sein kann.
Ein Ventilator verteilt die erwärmte Luft. Dadurch ist die Wärme schnell wahrnehmbar, gleichzeitig entstehen Luftbewegung und Betriebsgeräusche.
Radiatoren geben Wärme über ihre Oberfläche und die natürliche Luftbewegung im Raum ab.
Infrarotheizungen übertragen einen größeren Anteil der Wärme als Strahlung auf Personen und Flächen.
Der Stromverbrauch hängt von der elektrischen Leistung und der tatsächlichen Laufzeit ab. Ein Gerät mit 2.000 Watt Leistung nimmt bei einer Stunde durchgehendem Heizbetrieb rechnerisch bis zu 2 kWh elektrische Energie auf.
Schaltet ein Thermostat den Heizbetrieb zwischendurch ab, fällt der Verbrauch über denselben Zeitraum entsprechend niedriger aus. Entscheidend sind daher nicht nur die Wattzahl, sondern auch Raum, Nutzung und Laufzeit.
Eine Stunde Heizbetrieb bei voller Leistung entspricht rechnerisch maximal etwa 1 kWh Stromverbrauch.
Eine Stunde durchgehender Betrieb bei voller Leistung entspricht rechnerisch maximal etwa 2 kWh Stromverbrauch.
Aus der Wattzahl allein lässt sich die Eignung für einen Raum nicht zuverlässig bestimmen. Raumgröße, Raumhöhe, Dämmung, Fensterflächen, Außentemperatur und gewünschte Temperatur beeinflussen den tatsächlichen Wärmebedarf.
Bei einem Heizlüfter kommt außerdem hinzu, dass diese Geräte häufig für zeitlich begrenzte Zusatzwärme und nicht für die vollständige Gebäudeheizung eingesetzt werden.
Die folgenden Geräte zeigen, wie unterschiedlich elektrische Heizlüfter ausgeführt sein können. Neben der Heizleistung spielen dabei Bauform, Thermostat, Schutzart und vorgesehener Einsatzbereich eine Rolle.
Elektrischer Heizlüfter mit 2.000 Watt Nennwärmeleistung.
DFH 22 ansehen
Standheizlüfter mit zwei Heizstufen und zusätzlicher Kaltluftstufe.
H 450 TS ansehen
Heizlüfter mit zwei Heizleistungsstufen, Raumthermostat und Lüfterstufe.
HL 600 ansehen
Kompakter Heizlüfter mit zwei Heizleistungsstufen und Lüfterfunktion.
HL 100 ansehenNeben der technischen Ausstattung unterscheiden sich Heizlüfter auch bei Größe, Form und Aufstellung. Kompakte Geräte lassen sich leichter verstauen oder zwischen verschiedenen Räumen bewegen.
Der Trend HL 140 bietet zwei Heizleistungsstufen mit 900 und 1.800 Watt. Die kompakte Bauform eignet sich für eine flexible Aufstellung.
HL 140 ansehen
Eine weitere kompakte Bauform für den mobilen Einsatz. Vor der Nutzung sollte auch hier geprüft werden, ob Leistung und Einsatzbereich zum jeweiligen Raum passen.
DO7325F ansehenEine smarte Steckdose trennt beziehungsweise schaltet lediglich die Netzversorgung. Sie ersetzt weder den Thermostat noch die Sicherheitsfunktionen des Heizlüfters.
Außerdem muss das Heizgerät nach einer erneuten Stromversorgung in einem definierten und zulässigen Zustand starten.
Heizlüfter arbeiten häufig mit 1.800 oder 2.000 Watt und gehören damit zu den leistungsstärkeren steckerfertigen Verbrauchern.
Der Shelly Plug S Gen3 kann für geeignete Verbraucher als schaltbare Steckdose mit Verbrauchsmessung dienen. Ob die Kombination mit einem konkreten Heizlüfter zulässig ist, muss jedoch für das jeweilige Gerät geprüft werden.
Lufteinlass und Luftauslass dürfen nicht verdeckt werden. Das Gerät muss entsprechend der Herstellerangaben aufgestellt beziehungsweise montiert werden. In Feuchträumen oder besonderen Umgebungsbedingungen darf nur ein dafür geeignetes Gerät verwendet werden.
Für kurzfristige Warmluft kann ein Heizlüfter sinnvoll sein. Radiatoren arbeiten dagegen ohne Gebläse, während Infrarotpaneele einen größeren Anteil ihrer Wärme als Wärmestrahlung abgeben.
Ein elektrisches Heizelement erwärmt Luft. Ein Ventilator führt die Raumluft über das Heizelement und verteilt die erwärmte Luft anschließend im Raum.
Die warme Luft ist in der Nähe des Geräts vergleichsweise schnell wahrnehmbar. Wie lange ein kompletter Raum bis zur gewünschten Temperatur benötigt, hängt unter anderem von Raumgröße, Heizleistung, Dämmung und Ausgangstemperatur ab.
Bei einer Stunde durchgehendem Betrieb mit voller Leistung nimmt ein Heizlüfter mit 2.000 Watt rechnerisch 2 kWh elektrische Energie auf. Schaltet der Thermostat den Heizbetrieb zeitweise ab, ist der tatsächliche Verbrauch entsprechend geringer.
Das hängt vom konkreten Gerät und dem vorgesehenen Einsatz ab. Viele mobile Heizlüfter werden vor allem als zeitweise Zusatzheizung eingesetzt. Für eine dauerhafte Raumheizung sollten Wärmebedarf und Heizsystem grundsätzlich gemeinsam betrachtet werden.
Das hängt vom gewünschten Einsatz ab. Ein Heizlüfter verteilt warme Luft aktiv mit einem Ventilator. Ein Radiator arbeitet ohne Gebläse und gibt seine Wärme über Heizflächen und natürliche Luftbewegung ab.
Ein Heizlüfter erwärmt und bewegt Raumluft. Eine Infrarotheizung gibt dagegen einen größeren Anteil ihrer Wärme als Wärmestrahlung an Flächen und Personen ab.
Nur wenn das konkrete Gerät für den vorgesehenen Einsatzort freigegeben ist. Schutzart, Aufstellort und Herstellerhinweise müssen dabei berücksichtigt werden.
Nur wenn Heizlüfter und smarte Steckdose dafür geeignet sind. Zu prüfen sind insbesondere Leistungsaufnahme, zulässige Dauerlast und das Verhalten des Heizlüfters nach einer Unterbrechung der Stromversorgung.
Die passende Leistung hängt von Raumgröße, Raumhöhe, Dämmung, gewünschter Temperatur und dem Einsatzzweck ab. Die Wattzahl allein reicht deshalb nicht für eine genaue Auslegung aus.