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Busch-free@home®

Smart Home mit Busch-free@home® planen und erweitern

Licht, Rollläden, Heizung und weitere Funktionen gemeinsam steuern. Hier erfährst du, wie Busch-free@home® aufgebaut ist, wann ein System Access Point gebraucht wird und welche Möglichkeiten Wired und Wireless bieten.

Was ist Busch-free@home®?

Busch-free@home® verbindet verschiedene Bereiche der Elektroinstallation in einem gemeinsamen System. Licht, Rollläden, Jalousien, Raumtemperatur, Sensoren und weitere Funktionen können miteinander verknüpft werden.

Das System kann kabelgebunden über die free@home-Busleitung, per Wireless oder als Kombination aus beiden Varianten aufgebaut werden. Damit eignet es sich sowohl für Neubauten als auch für bestehende Gebäude.

Die klassische Bedienung an der Wand bleibt erhalten. App, Panels, Zeitprogramme und Automationen kommen zusätzlich dazu.

Typische Anwendungen

  • Licht schalten und dimmen
  • Rollläden, Jalousien und Markisen steuern
  • Raumtemperatur und Heizkörper regeln
  • Bewegungs-, Fenster- und Wettersensoren nutzen
  • Türkommunikation und weitere Systeme anbinden
  • Szenen und Automationen erstellen

Sensor, Aktor und System Access Point: Welche Aufgabe hat was?

Drei Begriffe reichen für den Einstieg: Ein Sensor erkennt etwas oder gibt einen Befehl weiter. Ein Aktor führt den Befehl aus. Der System Access Point verbindet und verwaltet die Komponenten einer zentralen free@home-Anlage.

1

Sensor

Taster, Bewegungsmelder, Raumtemperaturregler oder Wetterstationen liefern Bedienbefehle oder Messwerte.

2

Aktor

Ein Aktor schaltet beispielsweise eine Leuchte, dimmt Licht, fährt einen Rollladen oder steuert eine angeschlossene Funktion.

3

System Access Point

Er verwaltet die zentrale free@home-Anlage und macht Funktionen wie systemweite Szenen, Zeitprogramme, Fernzugriff und Geofencing möglich.

Was macht der System Access Point?

Über den System Access Point wird eine zentrale Busch-free@home® Anlage eingerichtet und verwaltet. Räume werden angelegt, Geräte zugeordnet und Funktionen miteinander verbunden.

Erst dadurch kommen die systemweiten Funktionen ins Spiel: Zeit- und Astroprogramme, Szenen, Aktionen, Fernzugriff, Geofencing und die gemeinsame Verwaltung mehrerer Räume.

Systemgröße Bis zu 150 Teilnehmer
Netzwerk LAN oder WLAN
Automationen Szenen, Aktionen, Zeit und Astro
Unterwegs Fernzugriff und Geofencing

SAP.13 oder SAP.13-WL?

Die Auswahl hängt davon ab, welche free@home-Komponenten angeschlossen werden sollen.

SAP.13

Für Wired und Wireless. Die free@home-Busleitung kann direkt angeschlossen werden.

SAP.13-WL

Für reine Wireless-Anlagen ohne Anschluss für die free@home-Busleitung.

System Access Point: wann ja, wann nein?

Nicht jede Wireless-Funktion braucht sofort eine zentrale free@home-Anlage. Bei kompatiblen Wireless-Komponenten kann der Einstieg zunächst lokal erfolgen. Sobald mehrere Räume, systemweite Automationen oder der Zugriff von unterwegs hinzukommen, wird der System Access Point wichtig.

Ohne System Access Point

Für den lokalen Einstieg

Bei kompatiblen Busch-free@home® Wireless-Komponenten kann eine einzelne Funktion oder eine lokale Raumsteuerung zunächst ohne separate free@home-Zentrale aufgebaut werden.

  • Kompatible Wireless-Aktoren lokal nutzen
  • Einrichtung und Bedienung per Bluetooth und Next App
  • Licht lokal schalten und dimmen
  • Je nach Aktor auch Rollläden oder weitere Funktionen steuern
  • Bedienung über kompatible Wireless-Bedienelemente
Mit System Access Point

Für das vernetzte Smart Home

Der System Access Point verbindet die einzelnen Funktionen zu einer zentral verwalteten free@home-Anlage.

  • Mehrere Räume zentral verwalten
  • Licht, Beschattung und Heizung miteinander verknüpfen
  • Szenen und Wenn-Dann-Automationen erstellen
  • Zeit- und Astroprogramme nutzen
  • Fernzugriff von unterwegs
  • Geofencing einsetzen
  • Anwesenheitssimulation verwenden
  • Bis zu 150 Teilnehmer integrieren
Kurz gesagt: Soll nur eine kompatible Wireless-Funktion lokal gesteuert werden, kann ein Einstieg ohne System Access Point möglich sein. Soll daraus eine zentrale Haussteuerung mit mehreren Räumen, Automationen und Fernzugriff werden, gehört der System Access Point dazu.

Was kommt mit dem System Access Point dazu?

Der Unterschied liegt nicht nur darin, dass mehr Geräte verbunden werden können. Der System Access Point bringt vor allem Funktionen hinzu, die mehrere Räume, Geräte oder Bedingungen miteinander verknüpfen.

Busch-free@home Geofencing für standortabhängige Smart-Home-Automationen KI*
Standort

Geofencing

Das Betreten oder Verlassen eines festgelegten Standortbereichs kann eine zuvor eingerichtete Aktion auslösen.

Busch-free@home Fernzugriff über Smartphone und Next App KI*
Unterwegs

Fernzugriff

Mit eingerichtetem Fernzugriff lassen sich kompatible Funktionen auch außerhalb des eigenen Heimnetzwerks bedienen.

Busch-free@home Szenen und Smart-Home-Automationen KI*
Verknüpfen

Szenen & Aktionen

Mehrere Funktionen können gemeinsam ausgeführt oder abhängig von einem Ereignis automatisch gestartet werden.

Busch-free@home Zeitprogramme und Anwesenheitssimulation KI*
Zeit

Zeit, Astro & Anwesenheit

Wiederkehrende Abläufe können nach Uhrzeit oder Sonnenstand ausgeführt werden. Zusätzlich ist eine Anwesenheitssimulation möglich.

Busch-free@home Geofencing mit Standortbereich und automatischen Aktionen KI*

Geofencing: Standort wird zum Auslöser

Beim Geofencing wird rund um einen festgelegten Ort ein geografischer Bereich definiert. Meldet das Smartphone, dass dieser Bereich betreten oder verlassen wurde, kann free@home dieses Ereignis für eine Automation verwenden.

Dabei geht es nicht darum, innerhalb des Hauses einzelne Räume zu erkennen. Der kleinste einstellbare Geofencing-Radius beträgt 100 Meter.

Beispiel Zuhause verlassen → „Alles aus“

Wird der festgelegte Bereich verlassen, kann eine zuvor eingerichtete Aktion starten: ausgewählte Leuchten ausschalten, Rollläden in eine festgelegte Position fahren und die Heizungsregelung absenken – sofern diese Funktionen in free@home eingebunden und entsprechend konfiguriert sind.

  • Geofencing benötigt eine entsprechend eingerichtete free@home-Anlage mit System Access Point.
  • Fernzugriff und Internetverbindung müssen eingerichtet sein.
  • Ortungsdienste und die erforderlichen App-Berechtigungen müssen auf dem Smartphone aktiviert sein.
  • Auch mehrere registrierte Smartphones können bei der Geofencing-Logik berücksichtigt werden.

Neubau, bestehendes Gebäude oder Teilsanierung?

Für die erste Einordnung reicht ein Blick auf die vorhandene Elektroinstallation. Die technischen Unterschiede zwischen Wired und Wireless folgen direkt danach.

Neubau

Wird die Elektroinstallation vollständig neu geplant, sollte die Wired-Variante mit free@home-Busleitung geprüft werden.

Bestehendes Gebäude

Ist keine free@home-Busleitung vorhanden, bietet Wireless einen Weg für die Nachrüstung.

Teilsanierung

Neue Gebäudebereiche können Wired aufgebaut werden, während bestehende Räume per Wireless ergänzt werden.

Busch-free@home Übersicht: wichtige Komponenten und Schnittstellen

Die Systemübersicht zeigt, welche Bereiche mit Busch-free@home® zusammenspielen können. Über die markierten Flächen gelangst du direkt zu den jeweiligen Produkten und Kategorien.

Systemübersicht Busch-free@home mit klickbaren Bereichen

Busch-free@home® Systemübersicht

Die einzelnen Bereiche der Systemübersicht auf dem Smartphone.

Systemübersicht Busch-Welcome 2-Draht
Busch-free@home Systemaufbau Wired Wireless
Systembereich Eve Rauchmelder CO Melder Übersicht
Systemübersicht Busch-Welcome IP
Kompatible Geräte und Systeme für Busch-free@home

Busch-free@home® Wired, Wireless oder Hybrid?

Wired nutzt eine separate free@home-Busleitung. Wireless verbindet kompatible Geräte per Funk. Beide Varianten können auch innerhalb derselben Anlage eingesetzt werden.

Wired – mit Busleitung

Wired kommt vor allem bei Neubauten und größeren Sanierungen infrage. Die free@home-Komponenten kommunizieren über eine separate Busleitung.

Aktoren können in der Verteilung oder dezentral im Raum eingebaut werden. Die Busleitung sollte deshalb bereits bei der Elektroplanung berücksichtigt werden.

Busch-free@home System Access Point 3.0
Busch-SmartTouch 10 Zoll für Busch-free@home
Busch-free@home Sensoren und Aktoren
Busch-free@home Wetterstation
Busch-Wächter PRO Bewegungsmelder

Wireless – ohne separate Busleitung

Wireless ist für bestehende Gebäude interessant, in denen keine free@home-Busleitung vorhanden ist. Die kompatiblen Komponenten kommunizieren per Funk.

Einzelne Wireless-Aktoren können je nach Anwendung zunächst lokal genutzt werden. Wird später eine zentrale free@home- Anlage gewünscht, können die kompatiblen Komponenten über einen System Access Point eingebunden werden.

Beispiele für die Nachrüstung von Licht und Rollläden zeigt der Ratgeber zur Smart-Home-Nachrüstung bei der Renovierung .

Busch-free@home System Access Point 3.0 Wireless
Busch-OneTouch 7 für Busch-free@home Wireless
Busch-free@home Wireless Sensoren und Aktoren
Busch-free@home Wetterstation Wireless
Busch-free@home Next App Steuerung

Wired + Wireless

Bei einer Teilsanierung kann ein Gebäudebereich mit der free@home-Busleitung aufgebaut werden, während vorhandene Räume per Wireless ergänzt werden.

Für eine solche Anlage wird die System-Access-Point-Variante benötigt, die Wired und Wireless unterstützt.

Welche Bereiche lassen sich mit free@home steuern?

Nicht jede Funktion benötigt eine eigene Insellösung. Sensoren und Aktoren können innerhalb von free@home verschiedene Bereiche der Elektroinstallation miteinander verbinden.

Bewegung → Licht

Ein Bewegungs- oder Präsenzmelder erkennt Bewegung und kann eine eingebundene Beleuchtung schalten.

Wetter → Beschattung

Wind, Regen oder Helligkeit können für die Steuerung von Rollläden und Jalousien genutzt werden.

Fenster → Heizung

Ein erfasster Fensterstatus kann in die Heizungssteuerung einbezogen werden.

Klingeln → Haussteuerung

Busch-Welcome® kann abhängig von Aufbau und Komponenten mit Funktionen der Haussteuerung verbunden werden.

Weitere Funktionen

  • Lichtsteuerung
    Licht kann geschaltet, gedimmt und mit Sensoren oder Szenen verbunden werden.
  • Beschattung
    Rollläden, Jalousien und Markisen können automatisiert gesteuert werden.
  • Klima & Heizung
    Raumtemperaturen können mit kompatiblen Komponenten raumweise geregelt werden.
  • Fensterstatus
    Fensterkontakte können einen geöffneten oder geschlossenen Zustand erfassen.
  • Wetterdaten
    Wind, Regen, Temperatur und Helligkeit können als Eingangswerte genutzt werden.
  • Türkommunikation
    Busch-Welcome® kann abhängig vom Systemaufbau angebunden werden.
  • Warnmelder
    Rauch- und CO-Melder lassen sich abhängig von den eingesetzten Komponenten integrieren.
  • Energiemanagement
    Energieverbraucher und weitere Systeme können abhängig von Schnittstellen und Komponenten einbezogen werden.
  • Audio & weitere Systeme
    Je nach Softwarestand, Add-on und eingesetzten Geräten sind zusätzliche Integrationen möglich.

Wie wird Busch-free@home® bedient?

Die App ersetzt nicht die Schalter im Haus. Je nach Aufbau stehen mehrere Bedienwege parallel zur Verfügung.

Schalter und Sensoren

Licht, Rollläden, Szenen und andere Funktionen direkt im Raum bedienen.

Busch-free@home® Next App

Räume, Geräte, Szenen und Automationen über Smartphone oder Tablet verwalten und bedienen.

Weboberfläche

Die Anlage über den Browser einrichten und umfangreichere Konfigurationen am Computer bearbeiten.

Smart Home Panel

Eine fest installierte zentrale Bedienoberfläche für mehrere Gebäudefunktionen.

Sprachsteuerung

Unterstützte Funktionen abhängig von der jeweiligen Integration über kompatible Sprachassistenten bedienen.

Modernes Zuhause mit Busch-free@home Smart Home Steuerung

Wenn mehrere Funktionen zusammenspielen

Der eigentliche Nutzen eines zentralen Smart Homes entsteht dort, wo nicht mehr jede Funktion für sich arbeitet. Ein Sensor kann mehrere Reaktionen auslösen, eine Szene kann verschiedene Bereiche gleichzeitig steuern und Zeit- oder Wetterdaten können automatisch berücksichtigt werden.

Licht und Beschattung

Szenen oder Sensoren können beide Bereiche gemeinsam steuern.

Heizung und Fensterstatus

Ein geöffneter Fensterstatus kann in die Regelung einbezogen werden.

Wetter und Jalousien

Wetterdaten können für automatische Beschattungsabläufe genutzt werden.

Standort und Haussteuerung

Geofencing kann beim Kommen oder Gehen eine konfigurierte Aktion auslösen.

Welche Systeme lassen sich mit Busch-free@home® verbinden?

Die verfügbaren Integrationen hängen vom System Access Point, Softwarestand, Add-ons und den eingesetzten Geräten ab.

Google Home Smart-Home-Anbindung abhängig von der eingesetzten Integration
Sonos & sonoro Audio und Musiksteuerung
Philips Hue & LEDVANCE Smarte Beleuchtung und Lichtsysteme
Miele & Home Connect Vernetzte Hausgeräte
Amazon Alexa Sprachsteuerung und Smart-Home-Anbindung
Apple Home / Siri Einbindung abhängig von Matter und Systemaufbau
Samsung SmartThings Anbindung abhängig von Matter und eingesetzten Geräten
MotionBlinds Rollos, Jalousien und Lamellen
Busch-flexTronics® wireless Funkbasierte Nachrüstung und Raumsteuerung
Busch-Welcome® Türkommunikation und Haussteuerung

Welche Funktionen tatsächlich zur Verfügung stehen, hängt von Hardware, Softwarestand, aktiviertem Add-on und den eingebundenen Geräten ab.

Matter und Thread mit System Access Point 3.0

Der System Access Point 3.0 kann mit einem Thread USB-Stick erweitert werden. Damit können unterstützte Matter-over-Thread- Geräte in die free@home-Umgebung eingebunden werden.

Matter ersetzt Busch-free@home® nicht. Der Standard ergänzt das bestehende System um eine weitere Möglichkeit zur Verbindung unterstützter Geräte.

  • Thread USB-Stick als Erweiterung
  • Unterstützte Matter-over-Thread-Geräte einbinden
  • Bestehende free@home-Komponenten bleiben Teil der Anlage
  • Erweiterung kann bei Bedarf später ergänzt werden

Ratgeber zu konkreten Anwendungen

Für Heizung, Renovierung und Außenbeleuchtung findest du eigene Ratgeber mit konkreten Komponenten und Beispielen.

Busch-free@home® oder Homematic IP – welches System passt besser?

Beide Systeme steuern Licht, Heizung, Beschattung und weitere Funktionen. Unterschiede zeigen sich vor allem bei der Elektroinstallation, der Nachrüstung, den verfügbaren Komponenten und beim Aufbau der Zentrale.

Vergleich
Busch-free@home® Busch-Jaeger
Homematic IP eQ-3
Besonders passend für
Wenn Elektroinstallation und Smart Home zusammen geplant werden sollen. Das kann ein Neubau oder eine größere Sanierung sein, muss es aber nicht. Mit free@home Wireless, Busch-flexTronics® wireless und Unterputzaktoren lässt sich das System auch im Bestand aufbauen. Neubau und Nachrüstung
Wenn einzelne Räume oder Funktionen nach und nach smart werden sollen. Homematic IP bietet dafür viele Funkkomponenten und lässt sich später um weitere Bereiche ergänzen. Einfacher Einstieg mit Funk
Kosten
Eine zentrale free@home-Anlage mit System Access Point liegt beim Einstieg meist über einer kleinen Funklösung. Dafür können Licht, Beschattung, Heizung, Sensorik, Panels, Türkommunikation und weitere Funktionen über dieselbe Plattform laufen. Auch ein kleinerer Start ist möglich: Einzelne kompatible Wireless-Komponenten können zunächst lokal genutzt und später in eine größere Anlage übernommen werden. Mehr Funktionen über eine gemeinsame Plattform
Mit wenigen Funkkomponenten und einem Access Point lässt sich meist günstiger starten. Bei einem größeren Ausbau mit vielen Aktoren, Sensoren und einer umfangreicheren Zentrale steigt der Gesamtaufwand entsprechend mit. Günstiger Einstieg bei kleinen Projekten
Nachrüstung
Nachrüstung funktioniert auch ohne neue Busleitung. free@home Wireless und Busch-flexTronics® wireless können bestehende Licht- und Jalousieschaltungen erweitern. Unterputzaktoren sitzen hinter vorhandenen Bedienelementen oder in geeigneten Einbauorten. Der Smart Switch wireless kann zusätzlich frei an der Wand platziert werden. Er benötigt weder eine 230-V-Zuleitung noch eine Batterie. Die benötigte Energie entsteht beim Schalten selbst. Funk, Unterputzaktor und batterieloser Smart Switch
Auch Homematic IP ist stark auf die Nachrüstung ausgelegt. Heizkörperthermostate, Sensoren, Wandtaster und Unterputzaktoren können schrittweise ergänzt werden, ohne das komplette Gebäude auf einmal umzubauen. Viele Funkkomponenten für den Bestand
Neubau & Komplettsanierung
Hier passt free@home besonders gut zur klassischen Elektroplanung. Die free@home-Busleitung kann direkt eingeplant werden. Aktoren können zentral in der Verteilung oder dezentral im Raum sitzen. Wired und Wireless lassen sich innerhalb derselben Anlage kombinieren. Dadurch können später auch Bereiche ergänzt werden, in denen keine Busleitung vorgesehen wurde. Wired und Wireless in einer Anlage
Mit Homematic IP Wired steht ebenfalls eine kabelgebundene Lösung für Neubau und Sanierung zur Verfügung. Funkkomponenten können die Wired-Installation ergänzen.
Schalter & Bedienung
Wandbedienung gehört fest zum System. Neben App und Panels gibt es klassische Sensoren, Sensor-/Aktor- Kombinationen, Busch-flexTronics® wireless und den Smart Switch wireless. Viele Bedienelemente lassen sich passend zu Busch-Jaeger- Schalterprogrammen einsetzen. Damit bleibt die Bedienung an der Wand ein normaler Teil der Elektroinstallation. Smart Home ohne Verzicht auf klassische Schalter
Wandtaster, Unterputzaktoren und weitere Bedienelemente sind ebenfalls vorhanden. Der Schwerpunkt liegt stärker auf den einzelnen Smart-Home-Komponenten und weniger auf einem kompletten Schalterprogramm eines Elektroinstallationsherstellers.
Heizung
Heizkörperthermostate, Raumtemperaturregler und Heizungsaktoren können in free@home eingebunden werden. Der Vorteil liegt vor allem in der Verbindung mit anderen Funktionen: Ein Fensterkontakt kann beispielsweise die Heizungsregelung beeinflussen, während Szenen weitere Funktionen im Raum einbeziehen. Heizung mit Fenster, Licht und Beschattung verbinden
Homematic IP bietet eine sehr große Auswahl für Heizung und Raumklima. Dazu gehören verschiedene Heizkörperthermostate, Wandthermostate und Lösungen für Fußbodenheizungen. Große Auswahl für Heizungssteuerung
Licht & Beschattung
Licht und Jalousiesteuerung gehören zu den Kernbereichen von free@home. Schalten, Dimmen, Rollläden, Jalousien, Wetterdaten, Präsenzmelder, Zeitprogramme und Szenen können miteinander verknüpft werden. Auch DALI sowie kompatible Lichtsysteme wie Philips Hue und LEDVANCE können je nach Aufbau eingebunden werden. Viele Möglichkeiten für Licht und Beschattung
Licht und Beschattung können über Schalt-, Dimm-, Rollladen- und Jalousieaktoren gesteuert werden. Zeitprofile und Sensorwerte lassen sich ebenfalls für automatische Abläufe nutzen.
Kompatibilität
free@home kann mehr als nur eigene Komponenten verbinden. Zu den unterstützten Systemen und Geräten gehören je nach Integration unter anderem Philips Hue, LEDVANCE, Sonos, sonoro, Miele, Home Connect, Eve, MotionBlinds und Busch-Welcome®. Über Add-ons und Matter lassen sich weitere Geräte und Systeme einbinden. Viele Fremdsysteme in einer Haussteuerung
Homematic IP bietet ebenfalls Schnittstellen und Integrationen zu weiteren Smart-Home-Diensten. Mit der Home Control Unit kommen zusätzliche Möglichkeiten über Schnittstellen und Erweiterungen hinzu.
Schrittweiser Ausbau
free@home muss nicht mit einer kompletten Haussteuerung beginnen. Einzelne kompatible Wireless-Komponenten können zunächst lokal genutzt werden. Später können System Access Point, weitere Wireless-Geräte, Wired-Komponenten und externe Systeme dazukommen. Vom einzelnen Schalter bis zum vernetzten Haus
Auch Homematic IP lässt sich sehr gut schrittweise aufbauen. Einzelne Räume oder Funktionen können zuerst umgesetzt und später um weitere Geräte ergänzt werden. Gut für einen modularen Ausbau
Datenschutz & Server
Zentrale Hausfunktionen laufen lokal über den System Access Point. Licht, Beschattung, Heizung, Sensoren, Szenen und Zeitprogramme sind damit nicht grundsätzlich auf eine Cloud-Verbindung angewiesen. Für Fernzugriff und weitere Online-Funktionen werden Busch-Jaeger-Dienste verwendet. Der Serverstandort liegt in Deutschland. Die Kommunikation beim Fernzugriff wird verschlüsselt übertragen. Auch Geofencing arbeitet nicht mit einem dauerhaft übertragenen Bewegungsprofil, sondern mit festgelegten Ereignissen wie „Standort betreten“ oder „Standort verlassen“. Lokale Haussteuerung + Serverstandort Deutschland
Auch Homematic IP setzt beim Datenschutz auf Server in Deutschland. Die Kommunikation zwischen App, Cloud und Geräten wird verschlüsselt. Für den klassischen Betrieb über den Homematic IP Access Point wird die Homematic IP Cloud genutzt. Mit der Home Control Unit können Einstellungen, Messwerte und Automationen lokal verarbeitet werden. Homematic IP verweist zusätzlich auf eine VDE-geprüfte IT- und Protokollsicherheit. Deutsche Server + lokale HCU möglich
Betrieb ohne Internet
Wandtaster und lokal eingerichtete Funktionen arbeiten auch ohne dauerhafte Internetverbindung. Internet wird unter anderem für Fernzugriff, Geofencing und bestimmte externe Dienste benötigt. Grundfunktionen bleiben lokal im Haus
Mit der Home Control Unit können viele Steuerbefehle und Automationen lokal ausgeführt werden. Der Homematic IP Access Point arbeitet für die zentrale Verwaltung dagegen mit der Homematic IP Cloud.
Umwelt & Materialien
Bei mehreren Busch-Jaeger-Produktlinien spielen Materialwahl und Wiederverwertung eine größere Rolle. Busch-art linear® verwendet bei Kunststoffteilen je nach Ausführung einen sehr hohen Anteil an Recyclingmaterial. Bei weiteren Schalterprogrammen setzt Busch-Jaeger teilweise auf biozirkuläre Kunststoffe. Für mehrere Produktlinien gibt es außerdem Cradle-to-Cradle-Zertifizierungen. Auch beim Smart Switch wireless wird Material- und Wartungsaufwand reduziert: Der Schalter benötigt keine Batterie, da seine Energie beim Betätigen selbst erzeugt wird. Recyclingmaterial + Energy Harvesting
Bei Homematic IP liegt ein großer Teil des Umweltgedankens in der laufenden Gebäudesteuerung. Zeitprofile, Fensterkontakte und bedarfsgerechte Heizungsregelung können helfen, Energie nur dann einzusetzen, wenn sie gebraucht wird. Für einen vergleichbaren systemweiten Anteil an Recyclingkunststoffen nennt Homematic IP öffentlich keine entsprechend einheitlichen Werte. Schwerpunkt auf Energieeinsparung im Betrieb
Systemgröße
Mit dem aktuellen System Access Point können bis zu 150 Teilnehmer eingebunden werden. Wired und Wireless können dabei innerhalb derselben Anlage zusammenarbeiten.
Der klassische Access Point ist für bis zu 120 Geräte ausgelegt. Mit der Home Control Unit sind größere Anlagen möglich; dabei gelten eigene Grenzen für Funk- und Wired-Komponenten.
Matter & Erweiterungen
Der System Access Point 3.0 kann mit einem Thread USB-Stick erweitert werden. Damit lassen sich unterstützte Matter-over-Thread-Geräte direkt in die free@home-Umgebung aufnehmen. free@home bleibt dabei das zentrale System; Matter erweitert die Auswahl kompatibler Geräte. Matter und Thread direkt am System Access Point
Auch Homematic IP erweitert seine Möglichkeiten über neue Schnittstellen und Zentralen. Welche Matter-Funktionen verfügbar sind, hängt von der eingesetzten Zentrale und dem aktuellen Systemstand ab.
Busch-free@home® Besonders interessant, wenn Smart Home und Elektroinstallation zusammengehören sollen.

free@home deckt Neubau und Nachrüstung ab. Wired, Wireless, klassische Schalter, Smart Switch wireless, Unterputzaktoren, Panels und kompatible Fremdsysteme können innerhalb einer Haussteuerung zusammenspielen. Die grundlegende Steuerung läuft lokal; für Online-Dienste werden Server in Deutschland genutzt.

Homematic IP Besonders interessant für einen günstigen Funk-Einstieg und einen schrittweisen Ausbau.

Homematic IP bietet viele Komponenten für Heizung, Sensorik, Sicherheit und Nachrüstung. Mit Homematic IP Wired und der Home Control Unit lassen sich auch größere und stärker lokal arbeitende Anlagen aufbauen.

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Arbeiten an der Elektroinstallation

Aktoren, Raumtemperaturregler, Spannungsversorgungen und weitere Komponenten werden je nach Ausführung an die 230-V-Installation oder den free@home-Bus angeschlossen. Planung, Anschluss und elektrische Prüfung müssen durch eine Elektrofachkraft erfolgen.

Häufige Fragen zu Busch-free@home®

Braucht Busch-free@home® immer einen System Access Point?

Nein. Bei kompatiblen Wireless-Komponenten kann eine lokale Einzel- oder Raumsteuerung zunächst ohne separaten System Access Point möglich sein. Für die zentrale free@home-Haussteuerung mit mehreren Räumen, systemweiten Automationen, Fernzugriff, Zeitprogrammen und Geofencing wird ein System Access Point benötigt.

Was kann ich ohne System Access Point machen?

Kompatible Wireless-Aktoren können je nach Gerät lokal eingerichtet und beispielsweise per Bluetooth mit der Busch-free@home® Next App bedient werden. Welche Funktionen ohne Zentrale möglich sind, hängt vom jeweiligen Aktor und den eingesetzten Wireless-Komponenten ab.

Was bringt der System Access Point zusätzlich?

Der System Access Point verbindet die Komponenten zu einer zentralen Anlage. Dadurch können mehrere Räume verwaltet, Funktionen miteinander verknüpft und Szenen, Aktionen, Zeit- und Astroprogramme eingerichtet werden. Bei entsprechender Einrichtung stehen außerdem Fernzugriff und Geofencing zur Verfügung.

Wie funktioniert Geofencing bei Busch-free@home®?

Beim Betreten oder Verlassen eines zuvor festgelegten Standortbereichs kann das Smartphone ein Ereignis an free@home melden. Dieses Ereignis kann anschließend eine konfigurierte Aktion auslösen oder als Bedingung für eine Automation verwendet werden. Der kleinste einstellbare Radius beträgt 100 Meter.

Brauche ich für Busch-free@home® eine Internetverbindung?

Für die klassische lokale Bedienung über Schalter und lokale Systemfunktionen ist nicht jede Aktion von einer Internetverbindung abhängig. Für Fernzugriff und Geofencing wird dagegen eine entsprechend eingerichtete Internetverbindung benötigt.

Kann Busch-free@home® später erweitert werden?

Ja. Weitere Sensoren, Aktoren, Räume und Funktionen können abhängig vom vorhandenen Aufbau ergänzt werden. Auch ein lokaler Wireless-Einstieg kann später mit einem kompatiblen System Access Point zu einer zentralen free@home-Anlage erweitert werden.