Bewegungsmelder
Stabiler Bewegungsmelder 1,10m in Alpinweiß.
➤ Zum Artikel
Ähnliche Technik, unterschiedliche Einsatzbereiche: Der kompakte Vergleich zeigt, welcher Melder für welche Situation geeignet ist und welche Merkmale bei der Auswahl wirklich zählen.
Bewegungsmelder: Ein Bewegungsmelder reagiert vor allem auf deutlichere Bewegungen, beispielsweise wenn eine Person einen Flur, ein Treppenhaus oder einen Eingangsbereich betritt. Er eignet sich besonders für Bereiche, die überwiegend durchquert oder nur kurz genutzt werden.
Präsenzmelder: Ein Präsenzmelder erfasst auch deutlich kleinere Bewegungen, beispielsweise beim Sitzen, Schreiben oder Arbeiten. Dadurch eignet er sich besonders für Räume, in denen Personen längere Zeit bleiben und sich dabei nur wenig bewegen.
Stabiler Bewegungsmelder 1,10m in Alpinweiß.
➤ Zum Artikel
Elektronischer Bewegungsmelder in Weiß.
➤ Zum Artikel
Kunststoff-Präsenzmelder 3,00m in Alpinweiß
➤ Zum Artikel
360° Präsenzmelder aus Kunststoff in Reinweiß.
➤ Zum ArtikelDer wichtigste Unterschied zwischen Bewegungsmelder und Präsenzmelder liegt in der Empfindlichkeit der Erfassung. Ein Bewegungsmelder ist vor allem darauf ausgelegt, deutlichere Bewegungen wie Gehen zu erkennen. Ein Präsenzmelder besitzt dagegen ein feiner aufgelöstes Erfassungsfeld und kann auch geringe Bewegungen registrieren.
| Merkmal | Bewegungsmelder | Präsenzmelder |
|---|---|---|
| Erfassung | Vor allem deutlichere Bewegungen | Auch geringe Bewegungen |
| Typische Nutzung | Gehen und Durchqueren | Längerer Aufenthalt und sitzende Tätigkeiten |
| Helligkeitsbewertung | Je nach Gerät vor allem beim Einschalten relevant | Bei vielen Geräten fortlaufende Bewertung während der Anwesenheit |
| Typische Montage | Wand oder Decke | Häufig Decke |
| Typische Bereiche | Flur, Treppenhaus, Eingang, Zufahrt | Büro, Besprechungsraum, Arbeits- und Aufenthaltsraum |
| Außenbereich | Viele speziell geschützte Modelle verfügbar | Stärker produktabhängig |
| 180° / 360° | Beides möglich | Beides je nach Bauart möglich |
Ein 360°-Melder ist nicht automatisch ein Präsenzmelder. Der Erfassungswinkel beschreibt lediglich die räumliche Abdeckung. Entscheidend sind Sensorempfindlichkeit, Erfassungsfeld und die verwendete Schaltlogik.
Viele Bewegungs- und Präsenzmelder arbeiten mit Passiv-Infrarot-Sensoren, kurz PIR. Sie erfassen Veränderungen der Wärmestrahlung innerhalb ihres Erfassungsbereichs. Bewegt sich eine Person durch mehrere Erfassungszonen, kann der Sensor darauf reagieren.
Präsenzmelder besitzen typischerweise feinere Erfassungszonen und eine empfindlichere Auswertung. Dadurch können bereits kleinere Bewegungen wie Tippen, Schreiben oder leichte Armbewegungen ausreichen.
Präsenz bedeutet nicht Bewegungslosigkeit: Auch ein PIR-Präsenzmelder benötigt Veränderungen im erfassten Wärmebild. Bleibt eine Person vollständig regungslos, kann auch ein Präsenzmelder die Anwesenheit irgendwann nicht mehr sicher erkennen.
Die Grenze zwischen beiden Gerätearten ist zudem nicht immer starr. Manche modernen Sensoren besitzen unterschiedliche Betriebsarten oder kombinieren Bewegungs- und Präsenzerfassung in einem Gerät.
Für die Auswahl ist weniger entscheidend, wie groß ein Raum ist, sondern wie sich Personen darin bewegen.
Für vernetzte Anwendungen stehen außerdem JUNG HOME Bewegungs- und Präsenzmelder sowie MDT KNX Präsenzmelder zur Verfügung.
Wandmelder mit 180°-Erfassung für automatische Lichtsteuerung im JUNG HOME System.
➤ Zum Artikel
Kompakter KNX Secure Präsenzmelder für automatisierte Gebäudefunktionen.
➤ Zum Artikel
KNX Präsenzmelder mit 360°-Erfassung und mehreren Kanälen für Gebäudeautomation.
➤ Zum Artikel
KNX Secure Melder mit Präsenz-, Bewegungs- und Überwachungsbetrieb.
➤ Zum ArtikelDie Bezeichnung Bewegungs- oder Präsenzmelder allein reicht für die Auswahl nicht aus. Entscheidend sind die konkrete Raumnutzung und die technischen Eigenschaften des Geräts.
Für Außenbereiche muss zusätzlich geprüft werden, ob der jeweilige Melder ausdrücklich für den vorgesehenen Montageort geeignet ist und die erforderliche Schutzart besitzt.
Eine Übersicht verschiedener Bauformen und Lösungen bietet die Kategorie Bewegungs- und Präsenzmelder.
Ja, sofern noch ausreichend kleine Bewegungen stattfinden. Präsenzmelder sind empfindlich genug, um beispielsweise Bewegungen beim Schreiben oder Arbeiten zu erfassen. Eine vollständig regungslose Person kann ein bewegungsbasiertes Sensorsystem jedoch nicht unbegrenzt sicher erkennen.
Nein. In Fluren, Treppenhäusern, Eingängen oder vielen Außenbereichen genügt ein Bewegungsmelder häufig vollkommen. Die höhere Empfindlichkeit eines Präsenzmelders bringt vor allem dort Vorteile, wo Personen länger und mit geringen Bewegungen anwesend sind.
Nein. 360° beschreibt lediglich den Erfassungswinkel. Sowohl Bewegungsmelder als auch Präsenzmelder sind mit 360°-Erfassung erhältlich.
Für klassische Arbeitsplätze ist meist ein Präsenzmelder sinnvoll, da auch geringe Bewegungen beim Sitzen erfasst werden sollen. Je nach Gerät kann zusätzlich eine tageslichtabhängige Lichtsteuerung oder Konstantlichtregelung genutzt werden.
Für einen Flur reicht in vielen Fällen ein Bewegungsmelder. Dort sind hauptsächlich deutlichere Bewegungen beim Betreten und Durchqueren relevant.
Viele Geräte arbeiten mit Passiv-Infrarot-Technik. Es gibt jedoch auch andere Sensortechnologien, beispielsweise Hochfrequenz-Sensoren. Deshalb sollte die konkrete Sensortechnik immer anhand der Produktangaben geprüft werden.