A1520WW SCHUKO Steckdose
Klassische Unterputz-Steckdose in Alpinweiß für die JUNG Serie A.
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Gute Elektroplanung beginnt vor dem Einbau. Richtwerte, Möblierung und geplante Geräte zeigen, wie viele Anschlüsse tatsächlich sinnvoll sind und wo sie später gebraucht werden.
Eine feste Anzahl an Steckdosen für jeden Raum gibt es nicht. Entscheidend sind Raumart, Größe, Möblierung und die Geräte, die dort dauerhaft oder regelmäßig genutzt werden.
Für eine alltagstaugliche Planung bietet der Ausstattungswert 2 der RAL-RG 678 eine sinnvolle Orientierung. Die dort genannten allgemeinen Steckdosen sind besonders in Küche, Wohn- und Arbeitsbereichen noch um konkrete Geräteanschlüsse und Kommunikationsanschlüsse zu ergänzen.
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➤ Zum ArtikelAls praxisnaher Ausgangspunkt kann der Ausstattungswert 2 der RAL-RG 678 dienen. Er beschreibt eine Standardausstattung, die über die Mindestausstattung hinausgeht.
Die folgende Übersicht zeigt die dort vorgesehenen allgemeinen Steckdosen. Zusätzliche Anschlüsse für Arbeitsflächen, Kommunikation und besondere Verbrauchsmittel kommen abhängig vom Raum noch hinzu.
| Raum / Bereich | Allgemeine Steckdosen | Zusätzlich einplanen |
|---|---|---|
| Küche / Küchenbereich | 3 | 3 je 1,20 m Arbeitsfläche sowie Anschlüsse für geplante Geräte |
| Essbereich | 5 | Je nach Möblierung weitere Anschlüsse für Beleuchtung oder Technik |
| Wohnzimmer bis 20 m² | 8 | Medien-, Netzwerk- und TV-Bereich separat berücksichtigen |
| Wohnzimmer über 20 m² | 11 | Mehrere Nutzungszonen sinnvoll verteilen |
| Schlaf- / Gästezimmer bis 16 m² | 8 | Anschlüsse an Bett, Ablagen und möglichem Arbeitsplatz |
| Schlaf- / Gästezimmer über 16 m² | 11 | Zusätzliche Nutzungsbereiche berücksichtigen |
| Arbeitszimmer | 8 | Computer, Monitore, Netzwerk, Beleuchtung und Ladegeräte bündeln |
| Bad | 4 | Schutzbereiche und konkrete Geräte berücksichtigen |
| WC | 2 | Weitere Ausstattung bei Bedarf |
| Flur bis 4 m Länge | 2 | Geeignete Positionen für Reinigung und temporäre Verbraucher |
| Flur über 4 m Länge | 3 | Steckdosen über die Raumlänge verteilen |
| Terrasse / Balkon / Loggia | 2 | Für den Einbauort geeignete Ausführung vorsehen |
| Hausarbeitsraum | 6 | Zusätzlich 1 Steckdose je 1,20 m Arbeitsfläche sowie Geräteanschlüsse |
| Hobbyraum | 6 | Bedarf abhängig von der tatsächlichen Nutzung erhöhen |
| Abstellraum | 2 | Reinigungs- und Ladegeräte berücksichtigen |
| Keller / Garage | 2 | Werkzeuge, Ladegeräte und weitere feste Verbraucher separat planen |
Wichtig: Die Tabelle ist keine einfache Einkaufsliste. Besonders in Küche, Wohnzimmer und Arbeitszimmer entsteht der tatsächliche Bedarf erst durch die geplanten Geräte, Medienanschlüsse und Nutzungsbereiche.
Die DIN 18015-2 beschreibt die Mindestausstattung elektrischer Anlagen in Wohngebäuden. Wie viele Steckdosen vorgesehen werden, hängt dabei unter anderem von Raumart, Größe und Ausstattung ab.
Die RAL-RG 678 geht einen Schritt weiter und unterscheidet zwischen Mindest-, Standard- und Komfortausstattung. Für eine alltagstaugliche Planung ist Ausstattungswert 2 interessant, da hierbei bereits mehr Anschlussmöglichkeiten vorgesehen werden.
Ein Richtwert ersetzt nicht die konkrete Elektroplanung. Ein Arbeitsplatz mit zwei Monitoren, Computer, Drucker, Dockingstation und Ladegeräten benötigt beispielsweise mehr konzentrierte Anschlüsse als ein gleich großer Raum ohne Technikarbeitsplatz.
In der Küche ist die reine Zahl allgemeiner Steckdosen besonders wenig aussagekräftig. Entscheidend sind Arbeitsfläche und Geräteplan. Kühlschrank, Dunstabzug, Geschirrspüler, Mikrowelle oder weitere fest eingeplante Geräte müssen bei der Elektroplanung separat berücksichtigt werden.
Zusätzlich werden auf der Arbeitsfläche Anschlüsse für wechselnde Kleingeräte benötigt. Nach RAL-RG 678 Ausstattungswert 2 sind drei Steckdosen je 1,20 m Arbeitsfläche vorgesehen.
Die Anschlüsse für Einbaugeräte sollten erst festgelegt werden, wenn deren Positionen bekannt sind. Gerade bei Geschirrspülern und anderen Einbaugeräten kann eine Steckdose direkt hinter dem Gerät ungünstig oder nicht zugänglich sein.
Im Wohnzimmer sollten Steckdosen nicht einfach gleichmäßig über alle Wände verteilt werden. Sinnvoller ist eine Planung nach Bereichen: TV und Medien, Sofa, Leuchten, Ladeplätze und mögliche Arbeitsplätze.
Besonders am TV-Platz steigt der Bedarf schnell. Fernseher, Netzwerkkomponenten, Receiver, Audio-Geräte oder weitere Technik benötigen mehrere Anschlüsse unmittelbar nebeneinander. Zusätzliche Netzwerk- und Kommunikationsanschlüsse sollten dabei ebenfalls berücksichtigt werden.
Neben dem Bett werden häufig mehrere Anschlüsse benötigt, beispielsweise für Leuchten und Ladegeräte. Weitere Steckdosen sollten an Kommoden, möglichen Arbeitsplätzen und frei zugänglichen Stellen vorgesehen werden.
Der entscheidende Punkt ist die Möblierung: Eine korrekt berechnete Steckdosenzahl bringt wenig, wenn ein großer Teil der Anschlüsse später hinter Schränken liegt.
Das Arbeitszimmer gehört zu den Bereichen mit besonders konzentriertem Strombedarf. Der RAL-Ausstattungswert 2 sieht acht allgemeine Steckdosen vor. Abhängig von der technischen Ausstattung kann der praktische Bedarf darüber liegen.
Passende USB-Steckdosen können insbesondere an festen Lade- und Arbeitsplätzen die klassische Steckdose ergänzen.
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➤ Zum ArtikelEine gute Steckdosenplanung beginnt nicht mit einzelnen Wandpositionen, sondern mit dem Möbel- und Geräteplan. Erst wenn Bett, Sofa, Fernseher, Schreibtisch, Küchenzeile und größere Schränke ungefähr feststehen, lassen sich sinnvolle Anschlussstellen bestimmen.
In Wohnräumen liegt die untere Installationszone 15 bis 45 cm über dem fertigen Fußboden; 30 cm gelten als Vorzugsmaß. Das bedeutet jedoch nicht, dass jede Steckdose zwingend exakt auf dieser Höhe sitzen muss.
In Küchen und vergleichbaren Arbeitsbereichen wird zusätzlich die mittlere Installationszone genutzt. Für Steckdosen oberhalb einer Küchenarbeitsfläche gilt 115 cm über dem fertigen Fußboden als Vorzugshöhe. Die konkrete Höhe muss mit Küchen- und Möbelplanung zusammenpassen.
Mehrere freie Steckdosen an einer kaum genutzten Wand gleichen fehlende Anschlüsse hinter Fernseher oder Schreibtisch nicht aus. Entscheidend ist deshalb immer die Kombination aus Anzahl und Position.
Beim Neubau lässt sich die Elektroinstallation von Beginn an auf die späteren Nutzungsbereiche abstimmen. Neben klassischen Steckdosen können dabei Datenanschlüsse, USB-Ladeplätze, Außenanschlüsse und mögliche spätere Erweiterungen berücksichtigt werden.
Zusätzliche Anschlussstellen sind in dieser Phase meist wesentlich einfacher umzusetzen als nach Fertigstellung der Wände. Deshalb sollte die Planung nicht ausschließlich auf den momentan vorhandenen Gerätebestand zugeschnitten werden.
Bei einer Renovierung stehen zunächst vorhandene Steckdosen, Leitungen, Gerätedosen und Stromkreise im Mittelpunkt. Neue Anschlussstellen können nicht allein anhand der gewünschten Stückzahl ergänzt werden. Die vorhandene elektrische Anlage und deren Eignung müssen fachlich geprüft werden.
Besonders bei älteren Installationen lohnt sich eine raumweise Bestandsaufnahme: Welche Steckdosen bleiben nutzbar, wo fehlen Anschlussstellen und welche Bereiche sollen künftig anders genutzt werden?
Steckdosenzahl und Stromkreisplanung sind nicht dasselbe: Mehr Steckdosen bedeuten nicht automatisch, dass die elektrische Anlage für zusätzliche oder leistungsstarke Verbraucher ausgelegt ist. Die Stromkreis- und Schutzkonzeption muss separat betrachtet werden.
Für die konkrete Produktauswahl bietet der Ratgeber Welche Steckdose passt wohin? einen Überblick über klassische SCHUKO-, USB-, Außen- und weitere Steckdosenausführungen.
Eine pauschale Zahl gibt es nicht. Raumart, Größe und Nutzung bestimmen den tatsächlichen Bedarf. Als Orientierung sieht der RAL-Ausstattungswert 2 beispielsweise 8 allgemeine Steckdosen im Arbeitszimmer, 8 in einem Wohnzimmer bis 20 m² und 11 in einem größeren Wohnzimmer vor.
Bei Ausstattungswert 2 der RAL-RG 678 sind für einen Wohnbereich bis 20 m² acht allgemeine Steckdosen und bei mehr als 20 m² elf vorgesehen. Anschlüsse für Medien- und Kommunikationstechnik werden zusätzlich betrachtet.
Die Küche muss anhand der konkreten Ausstattung geplant werden. Bei RAL-Ausstattungswert 2 kommen zu drei allgemeinen Steckdosen drei Steckdosen je 1,20 m Arbeitsfläche sowie die benötigten Anschlüsse für fest eingeplante Geräte hinzu.
Der RAL-Ausstattungswert 2 sieht acht allgemeine Steckdosen vor. Bei umfangreicher Computer- und Bürotechnik kann der tatsächliche Bedarf höher liegen. Entscheidend ist vor allem, ausreichend Anschlüsse direkt am Arbeitsplatz vorzusehen.
Die untere Installationszone liegt 15 bis 45 cm über dem fertigen Fußboden, wobei 30 cm als Vorzugsmaß gelten. Abweichende Höhen sind abhängig von Nutzung und Einbauort möglich. Über Küchenarbeitsflächen liegt die Vorzugshöhe beispielsweise bei 115 cm.
DIN selbst bezeichnet die Norm als bewährte Planungsgrundlage und weist darauf hin, dass ihre Anwendung nicht grundsätzlich verpflichtend ist. Ob und in welchem Umfang sie für ein konkretes Bauvorhaben maßgeblich wird, kann jedoch unter anderem von vertraglichen Vereinbarungen und den Anforderungen an die Ausführung abhängen.
Ob zusätzliche Steckdosen eingebaut werden können, hängt von der vorhandenen Elektroinstallation ab. Leitungsführung, Gerätedosen, Stromkreise und Schutzmaßnahmen müssen berücksichtigt werden. Änderungen an der festen Elektroinstallation gehören deshalb in die fachliche Planung und Ausführung.
Im Badezimmer gelten definierte Schutzbereiche. Normale Steckdosen dürfen nicht beliebig in der Nähe von Dusche oder Badewanne angeordnet werden. Die konkrete Position muss die geltenden Schutzbereiche und Anforderungen der Elektroinstallation berücksichtigen.