Waschküche & Hauswirtschaftsraum
Waschmaschine, Trockner und weitere Geräte benötigen passende Anschlüsse. Bei der Auswahl sind neben der Position der Steckdose auch Feuchtigkeit und mögliche Spritzwasserbereiche zu berücksichtigen.
Wo Leitungen sichtbar verlegt werden oder zusätzliche Steckdosen nachgerüstet werden sollen, sind Aufputz-Steckdosen eine praktische Lösung. Welche Ausführung passt, hängt vor allem vom Montageort, der Umgebung und der benötigten Schutzart ab.
Bei einer Aufputzinstallation sitzen Steckdose und Gehäuse sichtbar auf der Wand. Auch die Leitungsführung kann auf der Oberfläche erfolgen. Dadurch eignet sich diese Bauweise besonders für Keller, Garage, Werkstatt, Hauswirtschaftsraum und andere Bereiche, in denen eine verdeckte Installation nicht erforderlich oder nur mit größerem baulichem Aufwand möglich ist.
Aufputz-Steckdosen sind deshalb vor allem bei Nachrüstungen interessant. Müssen zusätzliche Steckplätze geschaffen werden, sind in vielen Situationen keine neuen Schlitze im Mauerwerk nötig.
Zusätzliche Steckdosen können ohne verdeckte Leitungsführung eingeplant werden.
Typische Bereiche sind Keller, Garage, Werkstatt und Hauswirtschaftsraum.
Je nach Einbauort sind verschiedene Gehäuse und Schutzarten erforderlich.
Leitungsführung und Gehäuse bleiben bei einer Aufputzinstallation sichtbar und zugänglich.
Die Anforderungen unterscheiden sich je nach Raum deutlich. Während im Hobbyraum häufig die einfache Erweiterbarkeit im Vordergrund steht, spielen in Keller, Garage oder Waschküche zusätzlich die Umgebungsbedingungen eine Rolle.
Waschmaschine, Trockner und weitere Geräte benötigen passende Anschlüsse. Bei der Auswahl sind neben der Position der Steckdose auch Feuchtigkeit und mögliche Spritzwasserbereiche zu berücksichtigen.
Werden Werkzeuge, Ladegeräte oder Arbeitsleuchten genutzt, entstehen schnell zusätzliche Anschlussstellen. Eine Aufputzinstallation lässt sich in solchen Räumen übersichtlich planen und bei Bedarf ergänzen.
In Keller und Garage können Feuchtigkeit, Staub und Temperaturschwankungen stärker ins Gewicht fallen als in klassischen Wohnräumen. Gehäuse und Schutzart müssen deshalb zur tatsächlichen Umgebung passen.
Garageneinfahrten, überdachte Bereiche oder Nebengebäude stellen andere Anforderungen als trockene Innenräume. Für echte Außenbereiche gelten nochmals andere Auswahlkriterien.
Eine pauschal richtige Schutzart für jede Waschküche, Garage oder jeden Keller gibt es nicht. Entscheidend sind die tatsächlichen Bedingungen am Montageort.
In Bereichen, in denen mit Spritzwasser gerechnet werden muss, kommen häufig Steckdosen mit entsprechendem Schutz gegen Wasser zum Einsatz. Eine oft verwendete Ausführung ist beispielsweise IP44. Ob diese Schutzart für den konkreten Montageort ausreicht, muss aber anhand der Umgebung beurteilt werden.
Auch ein Klappdeckel kann Bestandteil einer entsprechend ausgeführten Steckdose sein. Entscheidend ist jedoch immer die Schutzart des vollständigen Produkts und nicht allein der Deckel.
Die erforderliche Schutzart richtet sich nach dem tatsächlichen Einbauort und der dort zu erwartenden Beanspruchung. Mehr zur Bedeutung der IP-Kennziffern gibt es im Ratgeber zu IP-Schutzarten .
Nicht nur Farbe und Ausführung unterscheiden sich. Für die Auswahl sind vor allem Einbauort, benötigte Steckplätze und die Bedingungen am Montageplatz entscheidend.
Zuerst sollte geklärt werden, ob die Steckdose in einem trockenen Innenraum, einem Keller, einer Garage oder in einem Bereich mit möglichem Wasserkontakt montiert wird.
Die IP-Schutzart muss zu den Bedingungen am Einbauort passen. Besonders in feuchteren oder spritzwassergefährdeten Bereichen ist dieser Punkt wichtig.
Vorab festlegen, welche Geräte angeschlossen werden sollen. So lässt sich entscheiden, ob eine Einzelsteckdose, Doppelsteckdose oder eine andere Kombination benötigt wird.
Die Anzahl vorhandener Steckplätze sagt nichts darüber aus, welche Verbraucher gleichzeitig betrieben werden können. Entscheidend sind die elektrische Installation, der Stromkreis und die angeschlossenen Geräte.
In stärker beanspruchten Räumen sollte das Gehäuse zur Umgebung und Nutzung passen. Auch Leitungszuführung und Montagefläche müssen berücksichtigt werden.
Kombinationen aus Schalter und Steckdose können sinnvoll sein, wenn am selben Montageort zusätzlich eine Beleuchtung oder andere Schaltfunktion vorgesehen ist.
Eine gute Planung beginnt nicht bei der Steckdose selbst, sondern bei den Geräten, die später genutzt werden sollen. Dadurch lassen sich Anzahl, Position und Ausführung sinnvoll festlegen.
Klären, welche Verbraucher regelmäßig oder dauerhaft angeschlossen werden sollen.
Steckdosen dort vorsehen, wo sie gut erreichbar sind und zur späteren Nutzung passen.
Feuchtigkeit, Spritzwasser, Staub und mechanische Beanspruchung am geplanten Einbauort berücksichtigen.
Leitungsführung, Stromkreis und Anschluss müssen zur geplanten Nutzung passen.
Gerade in Werkstatt oder Garage lohnt sich die Frage, ob später weitere Anschlüsse benötigt werden könnten.
Je nach Einbauort und gewünschter Ausführung kommen unterschiedliche Aufputz-Steckdosen infrage. Die folgenden Produkte zeigen typische Varianten für Keller, Garage, Werkstatt und Hauswirtschaftsraum.
Aufputz-Ausführung aus dem Busch-Jaeger ocean Programm mit Klappdeckel und Schutzart IP44.
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Aufputz-Steckdose mit Klappdeckel aus der JUNG Serie WG für entsprechende Installationsbereiche.
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Robuste Aufputz-Ausführung aus dem ocean Programm mit IP44 für geeignete Einsatzbereiche.
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Aufputz-Doppelsteckdose für Installationen, bei denen zwei Steckplätze an einem Montageort benötigt werden.
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Kombination aus Steckdose und Schalter für Montageorte, an denen beide Funktionen zusammen benötigt werden.
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Aufputz-Steckdose mit Klappdeckel in Alpinweiß für passende Installationsbereiche.
Artikel ansehenAufputzmontage bedeutet nicht, dass der elektrische Anschluss ohne Fachkenntnisse erfolgen kann. Leitungsführung, Stromkreis, Absicherung, Schutzmaßnahmen und Anschluss müssen zur geplanten Nutzung und zur vorhandenen Elektroinstallation passen.
Für Außenbereiche und andere Umgebungen gelten teilweise abweichende Anforderungen. Die weiterführenden Ratgeber helfen bei der Einordnung.
Bei einer Aufputz-Steckdose sitzt das Gehäuse sichtbar auf der Wand. Anders als bei einer Unterputz-Steckdose wird der Einsatz nicht vollständig in einer in der Wand liegenden Gerätedose verborgen.
Ja. Aufputzinstallationen eignen sich besonders zur Nachrüstung, weil Gehäuse und Leitungsführung sichtbar auf der Oberfläche ausgeführt werden können. Ob und wie die Installation umgesetzt werden kann, hängt von der vorhandenen Elektroinstallation ab.
Das hängt von den Bedingungen im Keller ab. In einem trockenen Kellerraum können andere Anforderungen gelten als in einem feuchten oder besonders staubigen Bereich. Entscheidend sind Einbauort, Nutzung und erforderliche Schutzart.
In einer Garage sollten die tatsächlichen Umgebungsbedingungen berücksichtigt werden. Dazu gehören beispielsweise Feuchtigkeit, Staub und die Position der Steckdose. Daraus ergibt sich die erforderliche Ausführung und Schutzart.
Nicht jede Waschküche stellt automatisch dieselben Anforderungen. IP44 wird häufig dort eingesetzt, wo ein entsprechender Schutz gegen Spritzwasser benötigt wird. Welche Schutzart am konkreten Montageort erforderlich ist, hängt jedoch von den tatsächlichen Bedingungen ab.
Die erste Kennziffer beschreibt den Schutz gegen das Eindringen fester Fremdkörper, die zweite Kennziffer den Schutz gegen Wasser. Bei IP44 steht die zweite 4 für Schutz gegen Spritzwasser aus verschiedenen Richtungen.
Ja. Aufputz-Steckdosen sind auch mit mehreren Steckplätzen erhältlich. Die Anzahl der Steckplätze sagt allerdings nichts darüber aus, welche elektrischen Verbraucher gleichzeitig am betreffenden Stromkreis betrieben werden können.
Ja. Es gibt Kombinationen aus Steckdose und Schalter. Sie können eingesetzt werden, wenn beide Funktionen an derselben Installationsstelle benötigt werden.
Eine Unterputz-Steckdose wird in eine in der Wand liegende Gerätedose eingebaut. Bei einer Aufputz-Steckdose befindet sich das Gehäuse sichtbar auf der Wand. Dadurch unterscheiden sich vor allem Montageart und Optik.
Der elektrische Anschluss ist Bestandteil der festen Elektroinstallation und muss fachgerecht ausgeführt werden. Dabei sind unter anderem Leitungsführung, Schutzmaßnahmen, Absicherung und vorhandener Stromkreis zu berücksichtigen.