Der Einsatz braucht Platz
Schalter, Steckdose oder Dimmer ragen weit in die Dose hinein. Dahinter bleibt oft nur wenig Raum.
Warum normale Unterputzdosen heute oft zu klein sind, was die Montage ohne Gips bringt und welche Dose zu Steckdose, Smart Home oder KNX passt.
Die KAISER UP¹ ist eine Unterputzdose für feste Wände aus Mauerwerk. Sie sitzt hinter Schaltern, Steckdosen oder Smart-Home-Komponenten.
Der Unterschied zu vielen klassischen Unterputzdosen: Sie wird ohne Gips in der Wand befestigt und bietet mehr Platz für Leitungen, Verbindungsklemmen und elektronische Module.
Hinter einer Steckdose oder einem Lichtschalter befindet sich heute häufig mehr Technik als früher. Zusätzlich zu den Stromleitungen kommen Klemmen, Relais oder Smart-Home-Module hinzu.
Schalter, Steckdose oder Dimmer ragen weit in die Dose hinein. Dahinter bleibt oft nur wenig Raum.
Mehrere Leitungen werden häufig mit Verbindungsklemmen zusammengeführt. Auch diese brauchen Platz.
Shelly, KNX-Aktor oder Relais müssen ebenfalls hinter dem sichtbaren Schalter untergebracht werden.
Von außen sieht eine fertig eingebaute Steckdose genauso aus wie bisher. Der Unterschied befindet sich in der Wand: Die UP¹ bietet hinter dem Einsatz mehr Raum.
Dadurch lassen sich Leitungen, Klemmen und zusätzliche Technik leichter unterbringen. Das ist besonders hilfreich, wenn mehrere Leitungen zusammenlaufen oder ein Smart-Home-Modul eingebaut wird.
Die Dose wird mit Gips oder Mörtel in der Wandöffnung befestigt. Danach muss das Material trocknen, bevor weitergearbeitet wird.
Klemmrippen halten die Dose direkt in der Wandöffnung. Gips wird für die Befestigung nicht benötigt.
Die Leitungseinführungen der UP¹ bestehen aus einer elastischen Membran. Die Leitung wird hindurchgeführt, ohne dass eine große Öffnung aus der Dose herausgebrochen werden muss.
So bleibt die Einführung eng an der Leitung. Das ist besonders bei luftdichten Gebäuden wichtig, weil durch offene Installationsstellen keine unnötige Luft strömen soll.
Für einen Lichtschalter, eine Steckdose, einen Taster oder einen Dimmer reicht meistens die normale Gerätedose.
KAISER 1055-26 UP¹ Gerätedose
Bei mehreren Leitungen, Steckdosenkombinationen oder vielen Verbindungsklemmen ist die tiefere Geräte-Verbindungsdose sinnvoll.
KAISER 1555-26 UP¹ Geräte-Verbindungsdose
Soll hinter dem Schalter noch ein Shelly, KNX-Aktor oder Relais sitzen, ist die Electronic-Dose die passende Wahl.
KAISER 1068-26 UP¹ Electronic-Dose
Besonders bei Doppel- oder Dreifachkombinationen kommen mehrere Leitungen und Klemmen zusammen.
Ein Shelly oder anderes Funkmodul braucht zusätzlich zum Schalter eigenen Platz.
Bei KNX müssen Busleitung, Stromleitung und Aktor passend untergebracht werden.
Die Wandöffnung muss zur gewählten Dose passen.
Die Kabel werden durch die vorgesehenen Membranöffnungen geführt.
Die Klemmrippen halten die Dose direkt in der Wand.
Vor dem Verputzen werden Höhe, Sitz und Ausrichtung kontrolliert.
Welche Dose passt, hängt davon ab, was später hinter dem Schalter oder der Steckdose untergebracht werden soll.
Für Lichtschalter, Taster, Dimmer und Steckdosen in festen Wänden aus Mauerwerk.
Gerätedose ansehen
Bietet zusätzlichen Platz für Verbindungsklemmen, mehrere Leitungen und Steckdosenkombinationen.
Verbindungsdose ansehen
Für Shelly-Module, KNX-Aktoren, Relais und andere Technik hinter Schaltern oder Tastern.
Electronic-Dose ansehen
Gleicht den Abstand zwischen der eingebauten Dose und der fertigen Wandoberfläche aus.
Putzausgleich ansehen
Deckt die Einbauöffnung während der Bauarbeiten ab und hilft dabei, die Dose später wiederzufinden.
Signaldeckel ansehenDie hier beschriebenen UP¹ Dosen werden in festen Wänden aus Mauerwerk eingesetzt. Für Trockenbau oder Hohlwände werden andere Dosen benötigt. Anschluss und Prüfung elektrischer Leitungen gehören in die Hände einer Elektrofachkraft.